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Neue Formen der Leistungsbewertung

Titre: Neue Formen der Leistungsbewertung

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Claudia Waindok (Auteur)

Pédagogie - Général
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Der Unterricht an den deutschen Schulen hat sich größtenteils verändert. Anstatt eines lehrerzentrierten Unterrichts wird in vielen Klassen bereits freier oder offener Unterricht betrieben, der den Schülern ein größeres Maß an Individualität und Eigenständigkeit einräumt. Dabei stellt sich allerdings das Problem, dass die herkömmlichen Formen der Bewertungsmöglichkeiten, wie Klausur, Test, Referat etc. für diese modernen Unterrichtsformen ungeeignet sind, da sie die Schüler nicht so differenziert beurteilen können, wie es eigentlich anhand der offenen Unterrichtsformen beabsichtigt ist.
Daher ist der Bedarf an neuen Bewertungsmöglichkeiten laut geworden. Doch welche sind diese und wie sind sie aufgebaut? Wie kann man eine Leistung bewerten, die in einer offenen Unterrichtssituation vollbracht wird?
In der folgenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema: „Neuen Formen der Leistungsbewertung“ und werde versuchen eine Antwort auf diese und weitere Fragen zu finden.
Zu Beginn der Arbeit erläutere ich den pädagogischen Leistungsbegriff, der eng mit den neuen Formen der Leistungsbeurteilung verknüpft ist und aufzeigt welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Schüler angemessene Leistung erbringen können. Als nächstes folgen eine Definition zu den neuen Formen der Leistungsbewertung und die ausführliche Begründung ihrer Notwendigkeit. Im Anschluss daran erfolgt dann eine exemplarische Vorstellung dreier neuer Formen der Leistungsbewertung (Portfolio, Lerntagebuch und Rückmeldebogen), die den Aufbau, die Funktion, die Vorteile und Bewertungsmöglichkeiten aufzeigt.
Abschließend erfolgt ein Fazit, in dem die Ergebnisse dieser Arbeit in Vor- und Nachteile von neuen Formen der Leistungsbewertung unterteilt und präsentiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Gründe für neue Formen der Leistungsbewertung

3. Der Pädagogische Leistungsbegriff

4. Definition neuer Formen der Leistungsbewertung

5. Exemplarische Vorstellung drei neuer Formen der Leistungsbewertung

5.1 Das Portfolio

5.1.1 Was ist ein Portfolio?

5.1.2 Vorteile von Portfolios

5.1.3 Bewertungsmöglichkeiten

5.2 Das Lerntagebuch

5.2.1. Was ist ein Lerntagebuch?

5.2.2 Vorteile von Lerntagebüchern

5.2.3 Bewertungsmöglichkeiten

5.3 Rückmeldebogen

5.3.1 Was ist ein Rückmeldebogen?

5.3.2 Vorteile des Rückmeldebogens und seine Möglichkeiten der Leistungsbewertung

6. Fazit

7.Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit der Veränderung schulischer Lehr- und Lernkonzepte auseinander und untersucht, wie herkömmliche Leistungsbewertungen an moderne, offene Unterrichtsformen angepasst werden können, um eine gerechtere und umfassendere Beurteilung der Schülerleistungen zu ermöglichen.

  • Notwendigkeit einer neuen Leistungsbeurteilungspraxis in offenen Unterrichtsformen
  • Entwicklung und Bedeutung des pädagogischen Leistungsbegriffs
  • Detaillierte Analyse von Portfolios als Instrument der Leistungsdokumentation
  • Einsatz und Funktion von Lerntagebüchern zur Förderung der Selbstreflexion
  • Potenziale und Herausforderungen von Rückmeldebögen als alternative Beurteilungsform

Auszug aus dem Buch

5.1.1 Was ist ein Portfolio?

Einleiten möchte die Vorstellung des Portfolios mit einer Arbeitsdefinition von Ilse Brunner und Elfriede Schmidinger, auf derer Grundlage meine weiteren Ausführungen beruhen werden. Ein Portfolio stellt „ Sammlungen von Arbeiten, die das Gelernte dokumentieren, aus denen Arbeitsprozesse ersichtlich werden, die Entwicklungen aufzeigen und in denen die besten Arbeiten der Schüler gezeigt werden“16 dar.

Es handelt sich also um eine zielgerichtete Sammlung verschiedenster Leistungsdokumente, die einem oder auch mehrer Themengebiete und Unterrichtsschwerpunkten entstammen können.17 Mit Hilfe dieser von Schülerinnen und Schülern selbst zusammengestellten Mappe, erhält man eine Dokumentation über ihre individuellen Lern- und Leistungsfortschritte. Diesen Dokumenten kann man diagnostische Informationen entnehmen, da sie sehr deutlich zeigen, was und vor allem wie das Kind gelernt hat und wo es noch Unterstützungsbedarf hat. Auf Basis diese Dokumentation sind die Entscheidungen über Beratungs- und Fördermaßnahmen gut zu treffen.

Die Portfolioarbeit ist vor allem für den Einsatz in freien und offenen Unterrichtsformen geeignet. Es wird der Brückenschlag zwischen schüleraktiven Unterrichtsformen, Förderdiagnostik und pädagogischer Leistungsbeurteilung versucht.

Zu Beachten ist beim Einsatz des Portfoliokonzeptes, dass es eine Übersicht über fachliche und überfachliche Themen und Lernziele gibt, die den Schülerinnen und Schüler einsichtig und verständlich ist. Dies stellt bei der späteren Bewertung eine Grundlage dar, auf der die Lernentwicklung und die erbrachte Leistung gut zu verfolgen sind.18

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Wandlung des Unterrichts von lehrerzentrierten zu offeneren Formen und die daraus resultierende Notwendigkeit, neue Wege der Leistungsbewertung zu finden.

2. Gründe für neue Formen der Leistungsbewertung: Dieses Kapitel erläutert, dass veränderte Lernbegriffe, Sozialisationsbedingungen und der Bedarf an Kompetenzförderung traditionelle Ziffernnoten als unzureichend für modernen Unterricht ausweisen.

3. Der Pädagogische Leistungsbegriff: Es werden die ethischen und demokratischen Prinzipien definiert, die einen ganzheitlichen Leistungsbegriff ausmachen, welcher neben fachlichen auch überfachliche Kompetenzen einbezieht.

4. Definition neuer Formen der Leistungsbewertung: Hier wird die theoretische Grundlage geschaffen, die neue Bewertungsformen als Instrumente begreift, die über den rein fachlich-inhaltlichen Bereich hinausgehen.

5. Exemplarische Vorstellung drei neuer Formen der Leistungsbewertung: Der Hauptteil präsentiert praxisnah die Instrumente Portfolio, Lerntagebuch und Rückmeldebogen unter Berücksichtigung ihres Aufbaus, ihrer Vorteile und Bewertungsmöglichkeiten.

6. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung betont die Bedeutung individueller Förderung durch die neuen Bewertungsformen, weist jedoch auch auf die fortdauernde Dominanz der Notengebung im System hin.

7.Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Leistungsbewertung, Pädagogischer Leistungsbegriff, Offener Unterricht, Portfolio, Lerntagebuch, Rückmeldebogen, Selbstreflexion, Kompetenzorientierung, Individuelle Förderung, Lernprozess, Ziffernnoten, Schulentwicklung, Leistungsdokumentation, Selbstständigkeit, Schulpraxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung alternativer Möglichkeiten der Leistungsbewertung im Kontext moderner, offener Unterrichtsformen an deutschen Schulen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf dem pädagogischen Leistungsbegriff, der Dokumentation von Lernprozessen und der praktischen Anwendung von Portfolios, Lerntagebüchern und Rückmeldebögen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Lehrer durch neue Bewertungsformen den individuellen Lernfortschritt der Schüler besser abbilden und fördern können als durch traditionelle Ziffernnoten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlicher Literatur und Pädagogik-Grundlagen zur Leistungsbeurteilung.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden drei konkrete Instrumente – das Portfolio, das Lerntagebuch und der Rückmeldebogen – jeweils hinsichtlich ihrer Definition, Vorteile und Möglichkeiten der Bewertung analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Leistungsbewertung, offener Unterricht, Selbstreflexion und individuelle Förderung geprägt.

Warum wird von der Benotung von Lerntagebüchern abgeraten?

Da Lerntagebücher stark auf persönlicher Reflexion und Freiwilligkeit basieren, wird eine Benotung als kontraproduktiv für die Schreibmotivation und den eigentlichen Lernzweck angesehen.

Welche Funktion hat ein Rückmeldebogen bei der Leistungsbewertung?

Er dient als formalisiertes Instrument, um Schülerinnen und Schülern differenziertes Feedback zu einer konkreten Aufgabe zu geben und den Dialog über Leistungskriterien zu erleichtern.

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Résumé des informations

Titre
Neue Formen der Leistungsbewertung
Université
University of Duisburg-Essen
Note
1,7
Auteur
Claudia Waindok (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
22
N° de catalogue
V128240
ISBN (ebook)
9783640345045
ISBN (Livre)
9783640345007
Langue
allemand
mots-clé
Neue Formen Leistungsbewertung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claudia Waindok (Auteur), 2007, Neue Formen der Leistungsbewertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128240
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Extrait de  22  pages
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