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Literaturbericht zu: Jeanette Schmid - Die Konflikttheorie der Aggressionstheorie

Titre: Literaturbericht zu: Jeanette Schmid - Die Konflikttheorie der Aggressionstheorie

Essai , 2007 , 8 Pages , Note: 2+

Autor:in: Theresa Hiepe (Auteur)

Sociologie - Généralités et Théories
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Die Autorin des Artikels „Die Konflikttheorie der Aggressionstheorie“, Jeannette Schmid, erläutert in ihren Ausführungen, dass zwischenmenschliche Aggressionen diverse Ursachen, aber auch Funktionen haben können. Insbesondere bezieht sie sich auf eine aktuelle Theorie: das Neoassoziationistische Aggressionsmodell von Leonard Berkowitz (1990). Dieses gehört zu den Theorien der externen Auslösung aggressiver Energien und stellt eine Weiterentwicklung der 1939- entstandenen „Frustration- Aggression Hypothesis“ dar. Nach wie vor ist Berkowitz’ Theorie eine der zentralen Modelle der gegenwärtigen Aggressionsforschung. Begründet ist dies durch die in ihm vereinigten motivationalen sowie kognitiven Ansätze. Daher sind viele Anschlussmöglichkeiten für ältere und auch modernere Theorien möglich. Laut Mees wird unter Aggression ein „Verhalten verstanden [...], welches
beobachtbar ist und für dessen Einordnung Opfer oder Beobachter, nicht aber Täter maßgeblich sind.“ (SCHMID, J. 2005, S. 507). Berkowitz selbst rückt bei seiner Definition des Wortes das Individuum und dessen Ziel näher in den Mittelpunkt: „Aggression has to do with behaviour that deliberately attempts to achieve a particular goal: injuring another person. This action is thus goal-directed.” (BERKOWITZ, L. 1993, S. 20).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Aggressionstheorie nach Berkowitz

2.1 Definition und Differenzierung der Aggression

2.2 Das Neoassoziationistische Aggressionsmodell

2.2.1 Die Rolle des negativen Affekts

2.2.2 Kognitive Prozesse und Attribution

2.3 Einflussfaktoren auf den Aggressionsprozess

3. Prävention und Gegenstrategien

4. Weiterführende Ansätze und Kritik

4.1 Das General Affective Aggression Model (GAAM)

4.2 Methodische Kritik an Berkowitz

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse der Konflikttheorie im Kontext der Aggressionstheorie, insbesondere unter Berücksichtigung des neoassoziationistischen Aggressionsmodells von Leonard Berkowitz, um die Ursachen, Abläufe und Präventionsmöglichkeiten von zwischenmenschlicher Aggression zu untersuchen.

  • Grundlagen des neoassoziationistischen Aggressionsmodells
  • Differenzierung zwischen instrumenteller und emotionaler Aggression
  • Die Bedeutung von Attribution und Kognition im Aggressionsprozess
  • Möglichkeiten zur Vermeidung aggressiven Verhaltens
  • Vergleich mit weiterführenden Ansätzen wie dem General Affective Aggression Model (GAAM)

Auszug aus dem Buch

Die Rolle des negativen Affekts in der emotionalen Aggression

Der Ursprung der emotionalen Aggression ist laut Berkowitz also der negative Affekt. „[...] that virtually any kind of negative affect, any type of unpleasant feeling, is the basic spur to emotional aggression.“ (BERKOWITZ, L. 1993, S. 56). Dieser kann durch eine als unangenehm erlebte Situation automatisch ausgelöst werden. Affekt bedeutet, dass die Person sowohl in körperlicher, als auch in psychischer Hinsicht, ein negatives Gefühl erlebt. Solch‘ ein negativer Affekt führt zu einer automatischen Auslösung von assoziierten Reaktionen, die die Physiologie, die Gedanken und Erinnerungen, den mimisch- gestische Ausdruck sowie die Motorik betreffen. All‘ diese Reaktionen lassen sich zwei gegensätzlichen Bereichen zuordnen: 1. die Bereiche, die mit Aggressions- bzw. Angriffstendenzen in Verbindung stehen und 2. solche Bereiche, welche den Organismus auf Flucht bzw. Vermeidung einstellen. Die Folge dieser Reaktionen ist eine Verformung der ursprünglich negativen Gefühle hin zu Ärger oder Flucht. Erst an diesem Punkt setzen höhere Denkprozesse an, die dazu führen, dass Emotionen intensiviert oder unterdrückt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema der zwischenmenschlichen Aggression und Einführung in das Modell von Berkowitz.

2. Die Aggressionstheorie nach Berkowitz: Detaillierte Darstellung des neoassoziationistischen Modells, der Definition von Aggression und der Rolle kognitiver Prozesse.

3. Prävention und Gegenstrategien: Erläuterung von Möglichkeiten zur Verhaltenssteuerung, wie Selbstreflexion und die Kontrolle externer Hinweisreize.

4. Weiterführende Ansätze und Kritik: Diskussion von alternativen Modellen wie dem GAAM und kritische Auseinandersetzung mit der empirischen Methodik.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz und der Grenzen des theoretischen Modells von Berkowitz.

Schlüsselwörter

Aggressionstheorie, Leonard Berkowitz, Neoassoziationistisches Modell, negativer Affekt, emotionale Aggression, instrumentelle Aggression, Attribution, Sozialisation, Aggressionsprävention, General Affective Aggression Model, Konflikttheorie, Verhaltenssteuerung, Sozialpsychologie, Selbstreflexion, Erregung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht theoretische Ansätze zur Entstehung von zwischenmenschlicher Aggression, wobei der Schwerpunkt auf dem neoassoziationistischen Aggressionsmodell von Leonard Berkowitz liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Aggressionsformen, die Rolle von Affekten und Kognitionen bei der Auslösung von Aggression sowie Möglichkeiten der Verhaltensprävention.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise emotionaler Aggression innerhalb des Modells von Berkowitz zu erläutern und dessen Anschlussfähigkeit an moderne Theorien zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf der Auswertung sozialwissenschaftlicher Fachliteratur und der kritischen Auseinandersetzung mit psychologischen Aggressionsmodellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Modell von Berkowitz, der Prozess der Attributionsbildung, Einflussfaktoren wie Umweltreize und verschiedene Ansätze zur Aggressionsvermeidung detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Aggression, negativer Affekt, Attribution, Berkowitz, soziale Lerntheorie, Prävention und das General Affective Aggression Model (GAAM).

Warum unterscheidet Berkowitz zwischen instrumenteller und emotionaler Aggression?

Die Unterscheidung ist notwendig, da sich die Zielsetzungen unterscheiden: Bei der instrumentellen Aggression ist die Schädigung Mittel zum Zweck, während bei der emotionalen Aggression die Schädigung selbst das primäre Ziel darstellt.

Welche Rolle spielt die Attribution für das aggressive Verhalten?

Die Attribution ist entscheidend, da die Interpretation einer Situation (z. B. ob ein Angriff absichtlich erfolgte) darüber entscheidet, ob eine Person ihre aggressiven Tendenzen kontrollieren kann oder Ärger zulässt.

Was wird an Berkowitz' Modell kritisiert?

Kritisiert wird vor allem die ausschließliche Konzentration auf emotionale Aggression sowie die methodische Problematik der Verwendung von Fragebögen in der experimentellen Forschung.

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Résumé des informations

Titre
Literaturbericht zu: Jeanette Schmid - Die Konflikttheorie der Aggressionstheorie
Université
University of Marburg  (Gesellschaftswissenschaften und Philosophie)
Cours
Seminar Sozialwissenschaftliche Konflikttheorien
Note
2+
Auteur
Theresa Hiepe (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
8
N° de catalogue
V128763
ISBN (ebook)
9783640341429
Langue
allemand
mots-clé
Jeanette Schmid Jeanette Schmid Konflikttheorie Jeanette Schmid Aggressionstheorie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Theresa Hiepe (Auteur), 2007, Literaturbericht zu: Jeanette Schmid - Die Konflikttheorie der Aggressionstheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128763
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