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Essay über das Medium Graphic Novel als Makro-Scaffolding

Das Beispiel von "Emil und die Detektive"

Title: Essay über das Medium Graphic Novel als Makro-Scaffolding

Essay , 2021 , 9 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Moritz Dreger (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works
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Summary Excerpt Details

In diesem Essay wird auf Grundlage des Makro-Scaffoldings ein Differenzierungskonzept zu Kästners Werk "Emil und die Detektive" entwickelt, wobei die Förderung durch das Makro-Scaffolding mit einem Medienwechsel im Kontext des intermedialen Literaturunterrichts nach Kruse (2014) verknüpft wird.
Folgende Fragestellung wird dabei untersucht: Wie kann ein mediales Makro-Scaffolding innerhalb einer Unterrichtsstunde eingesetzt werden und inwieweit werden die SchülerInnen durch einen Medienwechsel im Sinne eines Lerngerüsts gefördert?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

1.1. Problemstellung

2. Möglichkeiten des Makro-Scaffoldings

2.1. Was ist (Makro-)Scaffolding?

2.2. Integration des Makro-Scaffoldings in den intermedialen Literaturunterricht

3. Förderung durch Makro-Scaffolding

3.1. Kontext

3.2. Differenzierungskonzept zu Emil und die Detektive

4. Konklusion

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie mediales Makro-Scaffolding den Literaturunterricht bereichern kann, indem ergänzende Medien gezielt als Lerngerüst eingesetzt werden, um Schüler*innen bei der inhaltlichen Erschließung komplexer Texte zu unterstützen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, inwiefern ein solcher Medienwechsel im intermedialen Unterricht die Lernprozesse und das Textverständnis der Lernenden fördern kann.

  • Grundlagen des Scaffolding-Konzepts und Differenzierung zwischen Makro- und Mikro-Scaffolding.
  • Integration und Didaktik des intermedialen Literaturunterrichts.
  • Analyse der Lernbedürfnisse einer heterogenen Lerngruppe in einer fünften Gymnasialklasse.
  • Praktische Implementierung eines Differenzierungskonzepts anhand der Graphic Novel "Emil und die Detektive".
  • Reflektion der Chancen und Risiken bei der Verwendung medialer Lerngerüste.

Auszug aus dem Buch

3.2. Differenzierungskonzept zu Emil und die Detektive

Nachdem in der Kontextualisierung die Bedarfsanalyse und Lernstandserfassung aus dem Makro-Scaffolding bereits durchgeführt wurden, müssen beide Aspekte nun präzisiert werden, ehe die Unterrichtsplanung vollzogen werden kann. Da es die erste Auseinandersetzung mit einem literarischen Buch im unterrichtlichen Rahmen ist, konnten die Schüler:innen noch keinerlei Erfahrungen oder Kompetenzen im erzähltheoretischen Bereich sammeln bzw. aufbauen. Um eben jene Kompetenzen zu fördern und in den Umgang mit literarischer Lektüre einzuführen, wird als Lernziel für dieses Unterrichtsvorhaben folgendes festgelegt: die Schüler:innen „können ein Schreibziel benennen und mittels geeigneter Hilfen zur Planung und Formulierung […] eigene Texte planen, verfassen und überarbeiten“ (Schulministerium NRW 2019, 19). Es geht also darum, dass die Schüler:innen am Ende dieser Unterrichtseinheit als fertiges Produkt einen eigens formulierten Text aufweisen können.

Der von den Schüler:innen zu verfassende Text soll einen inneren Monolog des Protagonisten Emil aus dem Buch Emil und die Detektive darstellen. Der innere Monolog setzt an der Stelle im Buch von Erich Kästner an, an welcher Emil im Zug bemerkt, dass ihm das von seiner Mutter gegebene Geld gestohlen wurde (vgl. Kästner 1929, 20). In den Unterrichtseinheiten zuvor wurde der Text bis zu genau jener Stelle von allen Schüler:innen gelesen (vgl. Kästner 1929: „Die Tasche war leer! Das Geld war fort!“, 20). Zudem wurde bereits besprochen, wie ein innerer Monolog zu verfassen ist, sodass die theoretischen Grundlagen für die Schüler:innen bekannt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Der Abschnitt erläutert die Relevanz von Medienwechseln im Literaturunterricht zur Steigerung der Anschlussfähigkeit von Schüler*innen und führt in die Thematik des medialen Makro-Scaffoldings ein.

2. Möglichkeiten des Makro-Scaffoldings: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen des Scaffolding-Begriffs und leitet die Integration des Konzepts in den intermedialen Literaturunterricht her.

3. Förderung durch Makro-Scaffolding: Hier wird das theoretische Wissen auf eine konkrete Unterrichtsplanung für "Emil und die Detektive" in einer fünften Klasse angewendet und ein detailliertes Differenzierungskonzept entwickelt.

4. Konklusion: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die wachsende Bedeutung intermedialer Ansätze für den zukünftigen, modernen Literaturunterricht.

5. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur zur Fundierung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Makro-Scaffolding, Intermedialer Literaturunterricht, Medienwechsel, Differenzierung, Emil und die Detektive, Erich Kästner, Lerngerüst, Lesekompetenz, Unterrichtsplanung, Binnendifferenzierung, Audiovisuelle Medien, Literaturdidaktik, Schreibaufgabe, Innerer Monolog, Rezeptionsprozess

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie das didaktische Konzept des Makro-Scaffoldings konkret in den intermedialen Literaturunterricht integriert werden kann, um Lernprozesse gezielt zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Scaffolding, die didaktische Planung des Medienwechsels sowie die praktische Anwendung von Differenzierungskonzepten in einer fünften Gymnasialklasse.

Welches ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu zeigen, wie ein ergänzendes Medium als zeitlich begrenztes Lerngerüst fungieren kann, um Schüler*innen beim Textverstehen und Verfassen eigener literarischer Texte zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt die theoretische Herleitung sowie eine simulierte praktische Anwendung (Fallbeispiel), um didaktische Überlegungen für den Unterricht zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der Konzeption einer Unterrichtseinheit zum Kinderbuch "Emil und die Detektive", wobei die Graphic Novel von Isabel Kreitz als zentrales Hilfsmittel für das Scaffolding dient.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Makro-Scaffolding, Intermedialität, Binnendifferenzierung und mediale Lerngerüste.

Warum wird speziell das Buch "Emil und die Detektive" als Beispiel gewählt?

Es dient als praxisnahes Beispiel für eine erste intensive Auseinandersetzung mit einem literarischen Werk, bei der die Schüler*innen durch die Graphic Novel eine Brücke zum Verständnis der Romanfigur Emil schlagen können.

Welche Risiken identifiziert der Autor beim Einsatz eines solchen Konzepts?

Der Autor warnt vor einer möglichen Überforderung der Schüler*innen durch den Medienwechsel, falls die Verknüpfung der zwei unterschiedlichen Medien nicht gelingt oder keine pädagogische Didaktik dahintersteckt.

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Details

Title
Essay über das Medium Graphic Novel als Makro-Scaffolding
Subtitle
Das Beispiel von "Emil und die Detektive"
College
University of Paderborn
Course
Differenzieren mit Medien im Deutschunterricht
Grade
1,0
Author
Moritz Dreger (Author)
Publication Year
2021
Pages
9
Catalog Number
V1287932
ISBN (PDF)
9783346740991
ISBN (Book)
9783346741004
Language
German
Tags
Medien Deutschunterricht Emil und die Detektive Roman Erich Kästner Scaffolding Mikro-Scaffolding Makro-Scaffolding Literatur Literaturunterricht intermedial Förderung Differenzierungskonzept Film Graphic Novel Digitalisierung Medienverbund Lernziel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Moritz Dreger (Author), 2021, Essay über das Medium Graphic Novel als Makro-Scaffolding, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1287932
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