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Die Bestimmung Petrus' im Verhältnis zum "Lieblingsjünger" in Joh 21, 15-23. Prüfung, Belehrung oder Auftrag?

Titre: Die Bestimmung Petrus' im Verhältnis zum "Lieblingsjünger" in Joh 21, 15-23. Prüfung, Belehrung oder Auftrag?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2019 , 23 Pages , Note: 3.0

Autor:in: Erik Hitter (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Die in dieser Arbeit behandelte Perikope Joh 21,15-23 thematisiert "Eucharistie und Sendung", sowie das Verhältnis der Jünger anhand der Person Petrus besonders in Verbindung mit dem "Lieblingsjünger". Der Abschnitt klärt die Beziehung von Petrus zu Jesus (Thema Liebe und Schuld), zeigt auf, welches Schicksal Petrus angedacht ist und wie er zu dem "Lieblingsjünger" steht. Welche Aspekte überwiegen (Belehrung, Auftrag, Zurechtweisung, Einordnung) und in welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Wie bedingen sich die Personen Jesus, Petrus und der Jünger?

Ausgehend davon, dass dieses Kapitel zwar in Form eines Nachtrags formuliert ist, jedoch im Verhältnis zum Evangelium steht und beide aufeinander bezogen sind, wird sich die Arbeit mit der Bedeutung des Dialoges Jesus zu Petrus bezüglich seiner Person und Bedingungen beschäftigen. Zunächst sollen Übersetzungen des Textes miteinander verglichen werden, der Text zum Rest des Evangeliums abgegrenzt, in sich unterteilt und gegliedert werden, um anschließend die Handlung und Personen zu analysieren und die Bedeutung der Szene für die heutige Leserschaft zu erörterten.

Das vierte Evangelium, das von sich angibt, von einem Johannes zu stammen, unterscheidet sich, sowohl im Aufbau, als auch thematisch von den drei vorhergehenden Evangelien. Thematisch fällt auf, von der Tatsache abgesehen, dass sich hier Texte finden, die sich in keinem anderen Evangelium finden (z.B. das Weinwunder in Kana), dass der Verfasser besonderen Wert auf das Thema Liebe, Verhältnis der Personen, sowie die Bedeutung Jesus Christi legt. Besonders herausragend sind die ausgeprägten Erzählungen nach Jesus Tod, sowie der mehrfache Buchschluss.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Übersetzungsvergleich

Textabgrenzung

Gliederung

Kompositionsanalyse

Narrative Analyse

Die Analyse der Handlung

Analyse der Personen

Aussagen des Textes

Abschlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die biblische Perikope Joh 21, 15-23, um das Verhältnis zwischen den Jüngern Petrus und dem sogenannten „Lieblingsjünger“ in Bezug auf Jesus Christus zu klären. Dabei wird analysiert, inwieweit die Szene als Prüfung, Belehrung oder konkreter Auftrag an Petrus zu verstehen ist.

  • Exegese und Analyse der johanneischen Perikope Joh 21, 15-23
  • Untersuchung des Verhältnisses von Petrus und dem Lieblingsjünger
  • Theologische Bedeutung von Nachfolge, Liebe und kirchlichem Amt
  • Struktur- und Handlungsanalyse mittels moderner exegetischer Methoden
  • Vergleichende Betrachtung verschiedener Bibelübersetzungen

Auszug aus dem Buch

Kompositionsanalyse

Nun liegen die einzelnen Textglieder vor, die laut Textabgrenzung miteinander eine große Einheit von Joh 15-23 bilden. Hier sollen die einzelnen Bausteine nun zur Gesamtszene gefügt werden und deren Verhältnis geklärt werden. Klar geworden ist schon, dass die zwei Kommentare nicht gänzlich zu den vorgestellten Dialogen gehören, jedoch ohne sie nicht funktionieren. Bleibt die Frage, wie die Zweiteilung im ersten Dialogblock zusammengehört und die beiden Blöcke auf sich bezogen sind.

Schon festgestellt wurde, dass Vers 15 als Überleitung zum neuen Geschehen fungiert und die Verbindung der beiden Erzählungen darstellt. Ohne ihn und den Text davor wüsste man nicht, wo man sich befindet. Gleichzeit leitet er das neue Geschehen ein. Der Dialog beginnt mit Jesus als Gesprächsführer. Der erste Erzählblock, bis Vers 17, besteht aus einer Frage-Antwortstruktur Jesus stellt zwar nicht wörtlich die gleiche, jedoch inhaltlich das Gleiche meinende Frage und Petrus antwortet mit der inhaltlich gleichen Antwort. Nach jedem Frage-Antwortteil äußert Jesus immer dieselbe Phrase. Hierdurch wird das Kern Thema des Auftrags hervorgehoben. Das zentrale Thema der Liebe, das die Beziehung der beiden Figuren klärt, wird durch die Wiederholung deutlich. Ebenso ist das Verhältnis der beiden Figuren unsymmetrisch: Jesus wird von Petrus dreimal als wissend bezeichnet. Die dreifache Ansprache mit den inhaltlich gleichen Phrasen verdeutlicht die Wichtigkeit dieses Geschehnisses für die den Text und den folgenden Inhalt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung situiert die Perikope Joh 21, 15-23 innerhalb des vierten Evangeliums und umreißt die zentrale Fragestellung nach dem Verhältnis zwischen Jesus, Petrus und dem Lieblingsjünger.

Übersetzungsvergleich: Dieses Kapitel stellt verschiedene Übersetzungen der Textstelle gegenüber, um Unterschiede in Wortwahl und Tempusgebrauch sowie deren Einfluss auf das Textverständnis aufzuzeigen.

Textabgrenzung: Hier wird der Abschnitt Joh 21, 15-23 begründet vom restlichen Evangelienschluss abgegrenzt und als eigenständige literarische Einheit identifiziert.

Gliederung: Dieser Teil befasst sich mit dem inneren Aufbau der Perikope und diskutiert verschiedene wissenschaftliche Ansätze zur Unterteilung der Verse.

Kompositionsanalyse: Die Analyse untersucht das Zusammenspiel der einzelnen Textbausteine und klärt, wie die Dialoge und Autorenkommentare zur Gesamtszene verwoben sind.

Narrative Analyse: Hier wird der erzählerische Ablauf der Perikope intensiv betrachtet, insbesondere unter Berücksichtigung von Zeitformen, Rückgriffen und der Rollenverteilung der Akteure.

Aussagen des Textes: Dieses Kapitel reflektiert die Bedeutung der Perikope für die ursprüngliche johanneische Gemeinde sowie deren bleibende Relevanz für die heutige Leserschaft.

Abschlussbetrachtungen: Die Abschlussbetrachtungen führen die Ergebnisse zusammen und beantworten die Ausgangsfrage, ob es sich bei der Szene um eine Prüfung, Belehrung oder einen Auftrag handelt.

Schlüsselwörter

Johannesevangelium, Joh 21, Petrus, Lieblingsjünger, Exegese, Biblische Methodenlehre, Nachfolge, Liebe, Apostelamt, Hirtenamt, Perikope, Dialoganalyse, Narrative Exegese, Jesus Christus, Schicksal

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Gespräch zwischen Jesus und Petrus, um die Rollenverteilung und die Beziehung zu anderen Jüngern, insbesondere zum Lieblingsjünger, theologisch einzuordnen.

Welche Themenfelder werden schwerpunktmäßig behandelt?

Zu den Kernbereichen zählen das Verständnis des Apostelamtes, die Thematik der Nachfolge, der Umgang mit Schuld sowie die Bedeutung der Gottesbeziehung durch Liebe.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach dem Charakter der Begegnung: Ist der Dialog für Petrus primär als Prüfung, als ermahnende Belehrung oder als formeller Auftrag zur Leitung der Gemeinde zu verstehen?

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden klassische Methoden der biblischen Exegese angewandt, insbesondere ein Übersetzungsvergleich, eine Textabgrenzung, eine Kompositionsanalyse sowie eine narrative Analyse.

Was wird im umfangreichen Hauptteil erörtert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Textstruktur, die Analyse der Handlungsebene und die detaillierte Auswertung der Charakterkonstellationen zwischen den Protagonisten.

Welche Merkmale kennzeichnen diese Perikope?

Die Perikope ist durch eine dialogische Form geprägt, die weitestgehend auf Gleichnisse verzichtet und stattdessen eine direkte Interaktion zwischen Jesus und Petrus in den Fokus rückt.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Petrus und dem Lieblingsjünger eine solche Rolle?

Die Arbeit zeigt auf, dass der Text den Lieblingsjünger als Referenzpunkt nutzt, um durch das Verhältnis von Petrus zu diesem Jüngerkreis die besondere Autorität und den spezifischen Sendungsauftrag des Petrus abzugrenzen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich des päpstlichen Primats?

Der Autor argumentiert, dass die biblische Szene als eine Grundlage für die biblisch-theologische Legitimation des Hirtenamtes und des Petrus-Dienstes an der Kirche dienen kann, da Petrus hier explizit mit der Sorge für die Gläubigen betraut wird.

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Résumé des informations

Titre
Die Bestimmung Petrus' im Verhältnis zum "Lieblingsjünger" in Joh 21, 15-23. Prüfung, Belehrung oder Auftrag?
Université
Johannes Gutenberg University Mainz  (Katholische Theoloige)
Note
3.0
Auteur
Erik Hitter (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
23
N° de catalogue
V1290559
ISBN (PDF)
9783346755759
ISBN (Livre)
9783346755766
Langue
allemand
mots-clé
bestimmung petrus verhältnis lieblingsjünger prüfung belehrung auftrag
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Erik Hitter (Auteur), 2019, Die Bestimmung Petrus' im Verhältnis zum "Lieblingsjünger" in Joh 21, 15-23. Prüfung, Belehrung oder Auftrag?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1290559
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Extrait de  23  pages
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