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Bildung für alle. Ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben?

Pädagogische Überlegungen anhand des Textes "Das Menschrecht auf Bildung" von Claudia Lohrenscheit für die Bundeszentrale für politische Bildung

Título: Bildung für alle. Ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben?

Trabajo Escrito , 2021 , 14 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Sistemas educativos, políticas educativas
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Pädagogik beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Teilaspekten der Gesellschaft, unter anderem mit Bildung, Erziehung oder sozialer Ungleichheit. In dieser schriftlichen Ausarbeitung wird insbesondere auf die Teilthemen Bildung und soziale Ungleichheit eingegangen. Dies geschieht anhand des Textes "Das Menschrecht auf Bildung" von Claudia Lohrenscheit für die Bundeszentrale für politische Bildung und der Leitfrage "Bildung für alle – Ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben?".

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Inhalte des Textes von C. Lohrenscheit

2 Der Bildungsbegriff

3 Persönliche Stellungnahme

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Menschenrecht auf Bildung unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Ungleichheit im Bildungssystem, wobei der Text von Claudia Lohrenscheit als zentrale Referenz dient und die Leitfrage nach der Realisierbarkeit von „Bildung für alle“ kritisch hinterfragt wird.

  • Das Menschenrecht auf Bildung in Theorie und Praxis
  • Herausforderungen und Barrieren bei der weltweiten Umsetzung
  • Analyse des Bildungsbegriffs nach verschiedenen theoretischen Ansätzen
  • Kritische Betrachtung sozialer Selektivität im deutschen Schulsystem
  • Die Rolle der individuellen Entfaltung und schulischer Strukturen

Auszug aus dem Buch

Persönliche Stellungnahme

Der Text von Claudia Lohrenscheit wurde 2013 geschrieben, somit ist die Veröffentlichung schon einige Jahre her. Und doch ist das Thema Bildung – insbesondere des Menschenrechts auf Bildung – noch immer aktuell. Lohrenscheit stützt sich in ihrem Text auf Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den ich an dieser Stelle noch einmal vollständig einbringen möchte:

1. „Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.“

2. „Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.“

3. „Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll." (lpb 2005: 63)

Beginnen möchte ich mit Punkt eins: Der unentgeltlichen Grundausbildung. Im Jahr 2003 setzte sich die Organisation UNICEF das Ziel einer weltweiten Abschaffung der Schulgebühren. Zu diesem Zeitpunkt mussten in mehr als 100 Ländern Schulgeld bezahlt werden (vgl. unicef.de). Und heute, acht Jahre später, ist das Ziel noch immer nicht erreicht. Somit ist auch die rechtliche Forderung der Verfügbarkeit, die Lohrenscheit in ihrem Text anbringt, noch immer nicht weltweit gegeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Inhalte des Textes von C. Lohrenscheit: Dieses Kapitel fasst die zentralen Forderungen des Menschenrechts auf Bildung zusammen und beleuchtet die globalen sowie nationalen Barrieren, die eine Umsetzung erschweren.

2 Der Bildungsbegriff: Hier werden unterschiedliche theoretische Perspektiven auf Bildung – insbesondere von Humboldt, Klafki und Horkheimer – analysiert, um die Komplexität und gesellschaftliche Relevanz des Begriffs zu verdeutlichen.

3 Persönliche Stellungnahme: Die Verfasserin reflektiert kritisch die theoretischen Grundlagen im Hinblick auf aktuelle Probleme wie soziale Selektivität und Segregation im deutschen Bildungssystem.

4 Zusammenfassung: Das Fazit stellt fest, dass „Bildung für alle“ aufgrund bestehender globaler Unterschiede und der Nutzung von Bildung als Distinktionsmerkmal eine anhaltende Herausforderung bleibt.

Schlüsselwörter

Bildung, Menschenrecht, soziale Ungleichheit, soziale Selektivität, Schulpflicht, Diskriminierung, Bildungssystem, Erziehungswissenschaft, Chancengleichheit, Bildungsziele, Inklusion, Bildungsgerechtigkeit, schulisches Bildungswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik des Menschenrechts auf Bildung und untersucht, inwiefern dieses globale Ziel in bestehenden Gesellschaftssystemen, mit Fokus auf Deutschland, realisierbar ist.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Menschenrecht auf Bildung, der wissenschaftliche Bildungsbegriff sowie die kritische Reflexion über soziale Selektivität und Diskriminierung innerhalb schulischer Institutionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Leitfrage „Bildung für alle – Ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben?“ durch eine Verknüpfung von theoretischen Ansätzen und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Realität zu beantworten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Hausarbeit nutzt eine Literaturanalyse basierend auf Fachtexten (wie von Lohrenscheit, Koller und Burzan), kombiniert mit einer persönlichen Stellungnahme und einer kritischen Reflexion der Verfasserin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die inhaltlichen Vorgaben von Lohrenscheit dargelegt, der Bildungsbegriff theoretisch fundiert sowie eine persönliche, kritische Stellungnahme zur sozialen Selektivität im Schulsystem formuliert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Bildungsgerechtigkeit, soziale Selektivität, Menschenrechte, Inklusion und Chancengleichheit geprägt.

Wie bewertet die Verfasserin das deutsche Bildungssystem?

Sie kritisiert das deutsche System als sozial selektiv und diskriminierend, da es Kinder aufgrund von Herkunft oder Leistung früh separiert, anstatt echte Inklusion zu institutionalisieren.

Welche Rolle spielt die „soziale Selektivität“ in der Argumentation?

Dieser Begriff dient als zentraler Kritikpunkt, um aufzuzeigen, wie Bildungserfolge in Deutschland ungleich verteilt sind und wie das System anstatt zu fördern primär selektiert.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Bildung für alle. Ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben?
Subtítulo
Pädagogische Überlegungen anhand des Textes "Das Menschrecht auf Bildung" von Claudia Lohrenscheit für die Bundeszentrale für politische Bildung
Universidad
University of Applied Sciences Fulda
Curso
Human- und Gesellschaftswissenschaften, Pädagogik
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
14
No. de catálogo
V1291511
ISBN (PDF)
9783346760524
ISBN (Libro)
9783346760531
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pädagogik Bildung Bildungssystem deutsches Bildungssystem
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Bildung für alle. Ein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1291511
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