In diesem Unterricht soll der theoretische Hintergrund zur mündlichen Befragung im Vordergrund stehen.
Anhand eines Videos mit Kurzausschnitten eines Interviews
Gute und schlechte Interviewtechnik in Kleingruppen analysieren.
Es gilt anschließend in einer Lehrer–Schüler–Diskussion herauszufinden, ob die Schüler in der Lage sind, Interviews zu beobachten, einzuordnen und kritisch zu beleuchten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Fach:
- 1.) Unterrichtsentwurf
- 2Lernzielbestimmung:
- 2.) Ablauf der Einheit (Schewior-Popp, 1998: S.101)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Unterrichtsentwurf zielt darauf ab, die SchülerInnen mit den verschiedenen Facetten der mündlichen Befragung im Kontext von Pflegewissenschaft und -forschung vertraut zu machen. Das zentrale Lernziel besteht darin, die mündliche Befragung als ein wichtiges Werkzeug in der Pflegepraxis und Forschung zu verstehen und die Fähigkeit zu entwickeln, Interviews zu analysieren und kritisch zu betrachten.
- Formen der Befragung (mündlich und schriftlich)
- Interviewarten und deren Einsatzgebiete
- Interviewtechnik: Vorbereitung, Durchführung und Fehlerquellen
- Reflexion der Interviewführung in der Pflegepraxis und Forschung
- Fähigkeiten als Interviewer: Beobachtung, Einordnung und kritische Analyse von Interviews
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil des Unterrichtsentwurfs beschäftigt sich mit der Einführung in das Thema der mündlichen Befragung. Hier werden die verschiedenen Formen der Befragung (mündlich und schriftlich) vorgestellt und die Vorteile und Nachteile der einzelnen Methoden erläutert. Im zweiten Teil wird die Interviewtechnik im Detail beleuchtet. Es werden die verschiedenen Interviewarten und deren Anwendungsgebiete vorgestellt, sowie die notwendigen Schritte zur Vorbereitung und Durchführung eines Interviews beschrieben. Abschließend werden häufige Fehlerquellen bei der Interviewführung aufgezeigt.
Schlüsselwörter
Mündliche Befragung, Interview, Interviewarten, Interviewtechnik, Interviewleitfaden, Interviewführung, Pflegeforschung, Pflegepraxis, wissenschaftliches Arbeiten, Beobachtung, Gesprächsführung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel dieses Unterrichtsentwurfs zur mündlichen Befragung?
Schüler sollen lernen, Interviews als Forschungswerkzeug in der Pflege zu verstehen, Interviewtechniken kritisch zu analysieren und gute von schlechter Interviewführung zu unterscheiden.
Welche Interviewarten werden im Unterricht behandelt?
Der Entwurf deckt verschiedene Formen ab, darunter strukturierte, halbstrukturierte und unstrukturierte Interviews sowie deren spezifische Einsatzgebiete in der Pflegewissenschaft.
Warum ist die Vorbereitung eines Interviews so wichtig?
Eine gute Vorbereitung, inklusive eines Interviewleitfadens, sichert die Qualität der Daten, hilft Fehlerquellen zu minimieren und sorgt für einen professionellen Ablauf des Gesprächs.
Wie wird die Analyse von Interviews praktisch geübt?
Die Schüler analysieren in Kleingruppen Videoausschnitte von Interviews, ordnen diese ein und diskutieren die angewandten Techniken in einer Lehrer-Schüler-Runde.
Was sind typische Fehlerquellen bei einer mündlichen Befragung?
Dazu gehören suggestive Fragestellungen, mangelnde Empathie, Unterbrechungen des Befragten oder eine unzureichende Dokumentation der Antworten.
Welche Rolle spielt die Gesprächsführung in der Pflegeforschung?
Sie ist die Basis für die Gewinnung valider Daten. Nur durch professionelle Gesprächsführung können tieferliegende Bedürfnisse und Erfahrungen von Patienten wissenschaftlich korrekt erfasst werden.
- Arbeit zitieren
- Bakk. Marina Amann (Autor:in), 2007, Unterrichtsentwurf Schwerpunkt Mediendidaktik: Die mündliche Befragung in all ihren Facetten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129511