In diesem Unterricht soll der theoretische Hintergrund zur mündlichen Befragung im Vordergrund stehen.
Anhand eines Videos mit Kurzausschnitten eines Interviews
Gute und schlechte Interviewtechnik in Kleingruppen analysieren.
Es gilt anschließend in einer Lehrer–Schüler–Diskussion herauszufinden, ob die Schüler in der Lage sind, Interviews zu beobachten, einzuordnen und kritisch zu beleuchten.
Inhaltsverzeichnis
1.) Unterrichtsentwurf
2.) Ablauf der Einheit (Schewior-Popp, 1998: S.101)
3.) Reflexion des Medieneinsatzes
3.1 Warum dieses Medium?
3.2 Wie unterstützt das eingesetzte Medium den Unterricht?
3.3 Welcher Lerntyp wird besonders gefördert?
3.4 Wie könnte der Medieneinsatz durch ein mediendidaktisches Modell begründet werden?
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit entwickelt einen detaillierten Unterrichtsentwurf zur Vermittlung theoretischer Grundlagen der mündlichen Befragung in der Pflegeforschung. Das primäre Ziel ist es, den Schülern Kompetenzen in der Beobachtung, Analyse und kritischen Reflexion von Interviewtechniken zu vermitteln, um sie auf ihre zukünftige Rolle als professionelle Gesprächspartner vorzubereiten.
- Grundlagen und Formen der mündlichen Befragung
- Methodik der Interviewführung und Fehlerquellen
- Mediendidaktische Konzeption des Unterrichts
- Reflexion des Medieneinsatzes und der Lerntypen
Auszug aus dem Buch
3.1 Warum dieses Medium?
(1) Overheadfolie
„(…)Mit relativ wenig Aufwand lassen sich kurzfristig die passenden Folien für (fast) jeden Unterricht produzieren.“
(Will, 1994b, zit. aus Schewior – Popp, 1998, S. 149)
Overheadfolien sind einfach und schnell zu erstellen und der Overheadprojektor stellt für mich ein Medium dar, welches ein weniger anziehender Blickfang ist, als z.B. Power – Point – Präsentationen.
In meiner eher kurzen Unterrichtserfahrung ist mir aufgefallen, dass Schüler kaum in der Lage sind die Augen von der Bildschirmpräsentation zu lassen, Overheadfolien dagegen sind von Haus aus weniger effektvoll und daher in meinen Augen weniger störend, obwohl sie die Schüler trotzdem dazu bringen sich auf den Unterricht zu konzentrieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1.) Unterrichtsentwurf: Dieses Kapitel definiert die Rahmenbedingungen des Unterrichts, einschließlich Fach, Zielgruppe, Zeitrahmen und Lernziele zur mündlichen Befragung.
2.) Ablauf der Einheit (Schewior-Popp, 1998: S.101): Hier wird eine strukturierte zeitliche Abfolge der Unterrichtseinheit inklusive Sozialformen, Inhalten und Medieneinsatz tabellarisch dargestellt.
3.) Reflexion des Medieneinsatzes: In diesem Kapitel wird kritisch hinterfragt, warum bestimmte Medien ausgewählt wurden, wie sie den Unterricht unterstützen und welche Lerntypen dabei angesprochen werden.
3.1 Warum dieses Medium?: Begründung der Auswahl spezifischer Lehrmittel wie Overheadfolien, Skriptum, Tafelbild und Videofilm im Kontext der Unterrichtsgestaltung.
3.2 Wie unterstützt das eingesetzte Medium den Unterricht?: Analyse der funktionalen Rolle der gewählten Medien bei der Strukturierung und Durchführung der Lerneinheit.
3.3 Welcher Lerntyp wird besonders gefördert?: Einordnung der gewählten Methoden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit für visuelle, auditive und kinästhetische Lerntypen.
3.4 Wie könnte der Medieneinsatz durch ein mediendidaktisches Modell begründet werden?: Theoretische Fundierung des gewählten Medieneinsatzes durch das Modell des „Lernens am Modell“.
Schlüsselwörter
Pflegeforschung, Mündliche Befragung, Interviewtechnik, Mediendidaktik, Unterrichtsentwurf, Lerntypen, Beobachtungsauftrag, Interviewleitfaden, Gesprächsführung, Lehr-Lern-Methoden, Overheadfolien, Videosequenzen, Pädagogik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Es handelt sich um einen methodisch-didaktischen Entwurf für eine Unterrichtseinheit zum Thema mündliche Befragung im Rahmen der pflegewissenschaftlichen Ausbildung.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Interviews, die Differenzierung verschiedener Interviewformen sowie die praktische Anwendung durch den Medieneinsatz im Unterricht.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Schülern fundierte Kenntnisse über Interviewarten und -verhalten zu vermitteln, damit sie diese in der Forschung und im klinischen Alltag sicher anwenden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird eingesetzt?
Die Arbeit nutzt mediendidaktische Ansätze und integriert das Modell „Lernen am Modell“, um durch Videosequenzen und strukturierte Arbeitsphasen die Analysekompetenz zu fördern.
Was umfasst der Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in einen detaillierten Verlaufsplan der Unterrichtseinheit und eine fundierte Reflexion über den Einsatz und die didaktische Begründung der gewählten Medien.
Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Pflegeforschung, Interviewführung, Mediendidaktik und Lerntyp-Orientierung.
Warum wird das Modell „Lernen am Modell“ zur Begründung herangezogen?
Das Modell wird gewählt, weil insbesondere die Analyse von Videosequenzen den Schülern ermöglicht, professionelles Interviewverhalten direkt zu beobachten und für ihr eigenes Handeln zu adaptieren.
Welche Rolle spielt das Tafelbild im Vergleich zur Power-Point-Präsentation?
Das Tafelbild wird als weniger ablenkend und flexibler in der Handhabung eingestuft, was den Fokus stärker auf die interaktive inhaltliche Auseinandersetzung lenkt.
Welche Vorteile sieht die Autorin im Einsatz von Skripten?
Skripte vermitteln Sicherheit und helfen den Schülern, sich auf die wesentlichen Inhalte zu konzentrieren, ohne durch exzessives Mitschreiben vom inhaltlichen Verständnis abgelenkt zu werden.
- Citar trabajo
- Bakk. Marina Amann (Autor), 2007, Unterrichtsentwurf Schwerpunkt Mediendidaktik: Die mündliche Befragung in all ihren Facetten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129511