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Sozialpsychologie. Eindrucksbildung im Bewerbungsprozess. Abmildernde Maßnahmen für Fehlereinschätzungen

Título: Sozialpsychologie. Eindrucksbildung im Bewerbungsprozess. Abmildernde Maßnahmen für Fehlereinschätzungen

Tarea entregada , 2022 , 31 Páginas , Calificación: 2.7

Autor:in: Anonym (Autor)

Psicología - Psicología social
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Welche möglichen Fehler können Vorgesetzten bei der Personalauswahl unterlaufen? Was für Maßnahmen können getroffen werden, damit eine objektive Sichtweise erreicht werden kann?
Das Ziel besteht darin, die verschiedenen Faktoren, die einen Einfluss auf die Eindrucksbildung im Bewerbungsprozess haben, näher zu betrachten.

Diese Arbeit gliedert sich in fünf Kapitel. Im Anschluss an diese Einleitung werden in Kapitel zwei Faktoren näher beleuchtet, die im Bewerbungsprozess einen Einfluss auf die Eindrucksbildung ausüben. Intendiert wird darin die Erörterung diverser Phänomene.

In Kapitel 3 liegt der Fokus auf der Attributionstheorie. Daran anknüpfend, wird auch die Theorie von Kelly näher vorgestellt.
Zur Vermeidung von Fehlern in der Eindrucksbildung werden in Kapitel vier die Maßnahmen dagegen thematisiert. In Kapitel 5 erfolgt ein Resümee der wichtigsten Erkenntnisse in einem Schlusswort.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

4. Einleitung

4.1 Zielsetzung

4.2 Aufbau der Arbeit

5. Eindrucksbildung im Bewerbungsprozess

5.1 Fall 1: Eindrucksbildung beim Betrachten von Bewerbungsunterlagen

5.2 Fall 2: Eindrucksbildung beim Interview

5.3 Zusammenfassung

6. Attribution

6.1 Attributionstheorie nach Kelley

6.2 Verzerrungen im Attributionsprozess

6.3 Fundamentaler Attributionsfehler

6.4 Ein Self-serving Bias

6.5 Unterschied zwischen Handelndem und Beobachter (actor-observer difference)

6.6 Confirmation Bias

6.7 Zusammenfassung

7. Abmildernde Maßnahmen für Fehlereinschätzungen

7.1 Personaldiagnostische Verfahren

7.2 Güterkriterien personaldiagnostischer Verfahren

7.3 Beobachtertrainings

8. Fazit

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die Arbeit untersucht die psychologischen Mechanismen der sozialen Wahrnehmung und Eindrucksbildung im Kontext des Personalauswahlprozesses. Das primäre Ziel ist es, die häufigsten Urteilsfehler zu identifizieren, die Vorgesetzten bei der Auswahl von Kandidaten unterlaufen können, und evidenzbasierte Maßnahmen zur Steigerung der Objektivität in diesem Prozess zu evaluieren.

  • Psychologische Phänomene der Eindrucksbildung bei Bewerbungsprozessen.
  • Kausale Attributionstheorien und deren Bedeutung für das Urteilsvermögen.
  • Analyse typischer Verzerrungseffekte wie Halo-Effekt, Primacy-Effekt und Ähnlichkeitsfehler.
  • Methoden der Eignungsdiagnostik (konstruktions-, simulations- und biografieorientiert).
  • Qualitätskriterien und Beobachtertraining zur Reduktion von Fehlentscheidungen.

Auszug aus dem Buch

6.3 Fundamentaler Attributionsfehler

Fundamentale Attributionsfehler stellen die Tendenz von Menschen dar, bei der Suche nach der Ursache einer Handlung oder eines Ergebnisses gleichzeitig Charakterfaktoren überzubetonen (der Person die Schuld beispielsweise zu geben) und Situationsfaktoren zu unterschätzen (der Situation die Schuld zu geben).43

Es existieren mehrere Erklärungen für diesen Zuordnungsfehler. Situative Einflüsse sind oft so subtil oder schwer zu fassen, dass sie oftmals nicht im Bewusstsein verankert sind. Die Wahrnehmung und damit die Einschätzung einer Situation wird oft von der Hervorhebung (Salience) eines Reizes beeinflusst.

So wird beispielsweise der Anteil von Reden in einer Gruppe, etwa von Personen, die auffällige Kleidung tragen oder eine andere Hautfarbe haben, höher und bedeutsamer eingeschätzt als der Anteil anderer – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.44

Die American Rifle Association verwendet gerne diesen Satz: „Waffen töten keine Menschen, Menschen töten Menschen.“45

Offensichtlich sollte damit gezeigt werden, dass es die beteiligten Personen und nicht die Waffen waren, die sich für den Tod von Menschen verantwortlich zeichneten. So gesehen ist dieser Satz ein schönes, wenn auch tragisches Beispiel für die Zuschreibung grundlegender Fehler. Das Vorhandensein und die Verfügbarkeit von Schusswaffen ist ein situativer Faktor, der nicht ignoriert werden darf.46

Es geht daraus hervor, dass bei dieser Verzerrung die Tendenz darin besteht, Menschen und ihren Charakteren (persönlich oder innerlich) Verhaltensweisen zuzuschreiben, und nicht situativen Faktoren oder Umwelteinflüssen – auch wenn es offensichtlich ist.47

Zusammenfassung der Kapitel

4. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung systematischer Personalauswahl und stellt die zentrale Problemstellung der subjektiven Verzerrung bei der Eindrucksbildung dar, welche durch gezielte Fragestellungen weiter vertieft wird.

5. Eindrucksbildung im Bewerbungsprozess: Dieses Kapitel erläutert, wie soziale Wahrnehmung und diverse kognitive Phänomene den Prozess der Personalauswahl vom ersten Blick auf Unterlagen bis zum persönlichen Interview maßgeblich beeinflussen können.

6. Attribution: Der Fokus liegt hier auf der Attributionstheorie, insbesondere nach Kelley, und der Analyse weitreichender Verzerrungsprozesse, die zu fehlerhaften menschlichen Urteilen führen.

7. Abmildernde Maßnahmen für Fehlereinschätzungen: Dieses Kapitel stellt Instrumente der modernen Eignungsdiagnostik sowie Qualitätskriterien und Beobachtertrainings vor, um die Objektivität in Auswahlprozessen zu erhöhen.

8. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz einer fehlerkritischen Haltung für den Unternehmenserfolg zusammen und betont erneut die Notwendigkeit, sich von der Allmachtsillusion intuitiver Menschenkenntnis zu lösen.

Schlüsselwörter

Eindrucksbildung, Personalauswahl, soziale Wahrnehmung, Attributionstheorie, Fundamentaler Attributionsfehler, Halo-Effekt, Primacy-Effekt, Eignungsdiagnostik, Gütekriterien, Beobachtertraining, Self-serving Bias, Bestätigungsverzerrung, Urteilsverzerrung, Fehlentscheidung, Personalarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die sozialpsychologischen Prozesse, die der Eindrucksbildung und Bewertung von Bewerbern in Unternehmen zugrunde liegen, und zeigt auf, wie diese zu systematischen Fehlentscheidungen führen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die soziale Wahrnehmung, Ursachenzuschreibung (Attribution), spezifische kognitive Verzerrungseffekte sowie Ansätze der eignungsdiagnostischen Qualitätssicherung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, welchen Einflüssen Vorgesetzte bei der Personalauswahl unterliegen und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um eine objektivere Beurteilung der Eignung von Bewerbern zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sozialpsychologischer Erkenntnisse und Konzepte, gestützt durch relevante Fachliteratur und psychologische Theorien zur Attribution und Urteilsbildung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Attributionstheorie) als auch konkrete Praxisiolgen in Bewerbungsgesprächen erläutert sowie Methoden zur Fehlerreduktion, wie beispielsweise Beobachtertrainings, vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Eindrucksbildung, Attribution, Personalauswahl, Urteilsverzerrung und Eignungsdiagnostik geprägt.

Warum ist der "Bauchgefühl"-Ansatz in der Personalauswahl problematisch?

Laut der Studie ist das sogenannte "Bauchgefühl" ein schlechter Indikator, da es anfällig für subjektive Effekte (wie den Halo-Effekt) ist und die Gefahr systematischer Diskriminierung sowie teurer Fehlentscheidungen birgt.

Was bedeutet die "actor-observer difference" im Kontext der Arbeit?

Dieser Begriff beschreibt die Tendenz, bei sich selbst eher situative Faktoren als Ursache zu sehen, während das Verhalten anderer häufig auf stabile Persönlichkeitsmerkmale zurückgeführt wird.

Wie lässt sich laut Autor die Objektivität in Auswahlgesprächen steigern?

Durch den Einsatz fundierter eignungsdiagnostischer Verfahren (konstruktions-, simulations-, biografieorientiert), die Beachtung wissenschaftlicher Gütekriterien und die Durchführung strukturierter Beobachtertrainings.

Final del extracto de 31 páginas  - subir

Detalles

Título
Sozialpsychologie. Eindrucksbildung im Bewerbungsprozess. Abmildernde Maßnahmen für Fehlereinschätzungen
Universidad
University of Applied Sciences Riedlingen
Calificación
2.7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
31
No. de catálogo
V1297405
ISBN (PDF)
9783346761408
ISBN (Libro)
9783346761415
Idioma
Alemán
Etiqueta
sozialpsychologie eindrucksbildung bewerbungsprozess abmildernde maßnahmen fehlereinschätzungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Sozialpsychologie. Eindrucksbildung im Bewerbungsprozess. Abmildernde Maßnahmen für Fehlereinschätzungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1297405
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