Die vorliegende Arbeit bearbeitet drei Aufgaben zum Thema Selbstmanagement. Zuerst werden die Zusammenhänge zwischen der sozialen und psychologischen Funktion von Arbeit und Selbstmanagement aufgezeigt. Dann werden Storytelling und Argumentation in Präsentationen wissenschaftlich erklärt, sowie auf die Wirkung auf Zuhörer eingegangen. Final werden die theoretischen Grundlagen und empirischen Befunde zu Prokrastination dargestellt und anhand dieser Grundlagen und Erkenntnisse dargestellt, was Fernstudierende tun können, wenn sie unter Aufschieberitis leiden.
Inhaltsverzeichnis
1. Teilaufgabe B1
1.1 Arbeit als Begriff
1.2 Soziale Funktionen der Arbeit
1.3 Psychologische Funktionen der Arbeit
1.4 Zusammenhänge zum Selbstmanagement
2. Teilaufgabe B2
2.1 Storytelling
2.2 Argumentation und Logik
3. Teilaufgabe B3
3.1 Grundlagen der Prokrastination
3.2 Prokrastination im Fernstudium
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit setzt sich mit den zentralen Aspekten des Selbstmanagements auseinander, mit dem Ziel, die psychologischen und sozialen Funktionen von Arbeit zu erörtern, effektive Präsentationstechniken zu analysieren und Bewältigungsstrategien gegen Prokrastination zu entwickeln.
- Bedeutung und Funktionen von Erwerbsarbeit für den Einzelnen und die Gesellschaft.
- Die Rolle von Storytelling und logischer Argumentation in der Wissensvermittlung.
- Ursachen für Prokrastination und deren Auswirkungen auf den Alltag und das Studium.
- Anwendung von Selbstmanagement-Methoden zur Verhaltensoptimierung und Zielerreichung.
Auszug aus dem Buch
3.1 Grundlagen der Prokrastination
„Was du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen.“ Diesen Satz werden die meisten Menschen so oder ähnlich schon einmal gehört haben, denn unangenehme Dinge aufzuschieben oder gar komplett zu vermeiden ist keine ungewöhnliche Verhaltensweise des Menschen. Ob Hausaufgaben, Hausarbeit, der anfallende Kontrolltermin beim Zahnarzt oder die Steuererklärung, jeder Mensch kann sicher von sich behaupten, das ein oder andere schon einmal aufgeschoben zu haben.
Unter Aufschieben wird die Verlagerung einer Entscheidung oder einer Aktivität von einem früheren auf einen späteren Zeitpunkt verstanden (Höcker, Engberding & Rist, 2013). Das zuvor genannte Sprichwort sagt aus, dass es die bessere Entscheidung wäre, Tätigkeiten sofort zu erledigen und impliziert damit, dass das Aufschieben negative Folgen mit sich bringt. Dies muss jedoch nicht immer der Fall sein, denn oftmals ist es sogar vorteilhaft und notwendig gewisse Dinge zu verschieben. Beispielsweise führt mehr Bedenkzeit beim Treffen einer wichtigen Entscheidung, sofern diese nicht eilig ist, meist zu einem besseren Ergebnis als eine übereilte Entscheidungsfindung.
Oder aber eine Tätigkeit muss kurzfristig einer neuen, höher priorisierten Aufgabe weichen. Handelt es sich allerdings um eine bewusste, jedoch irrationale Verzögerung einer Tätigkeit, im vollen Bewusstsein, dass dies nachteilige Effekte mit sich bringt, so wird dies allgemein als Prokrastination, oder auch als Aufschieberitis, bezeichnet (Ferrari & Tibbett, 2015).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Teilaufgabe B1: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Arbeit und untersucht deren sozioökonomische sowie psychologische Bedeutung für das Individuum und die Gesellschaft.
2. Teilaufgabe B2: Hier werden Methoden wie Storytelling und logische Argumentationsstrukturen analysiert, um eine effektive und zielgruppengerechte Informationsvermittlung in Präsentationen zu gewährleisten.
3. Teilaufgabe B3: Das Kapitel befasst sich mit den Ursachen der Prokrastination und stellt praktische Ansätze für Studierende vor, um Aufschiebeverhalten durch Selbstmanagement-Methoden entgegenzuwirken.
Schlüsselwörter
Selbstmanagement, Arbeit, Prokrastination, Storytelling, Argumentation, Zeitmanagement, Psychologie, Fernstudium, Selbstdisziplin, Kommunikation, neuronale Kopplung, Aufschieberitis, Selbstverstärkung, Stimuluskontrolle, Selbstreflexion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen den Funktionen der Arbeit, den Grundlagen effektiver Kommunikation in Präsentationen und dem Umgang mit Prokrastination durch Selbstmanagement.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Arbeitspsychologie, Kommunikationstechniken für Präsentationen sowie Strategien zur Überwindung von Prokrastination im (Fern-)Studium.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein Verständnis für das eigene Arbeits- und Aufschiebeverhalten zu schaffen und Methoden zur Optimierung der persönlichen Selbstorganisation und Kommunikationskompetenz aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt wissenschaftliche Konzepte aus der Psychologie, der Hirnforschung und Kommunikationslehre.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffe der Arbeit, die Anwendung von Storytelling und Logik bei Präsentationen sowie Strategien zur Bewältigung und Prävention von Prokrastination.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbstmanagement, Prokrastination, Storytelling und neuronale Kopplung bestimmt.
Was besagt die „magische Zahl 7“ im Kontext dieser Arbeit?
Diese von Miller beschriebene Zahl bezieht sich auf die begrenzte Kapazität des Kurzzeitgedächtnisses, Informationen aufzunehmen, was als Richtwert für die Gestaltung von Präsentationen dient.
Wie kann das „GÜTE-Prinzip“ bei Argumentation helfen?
Es hilft dabei, Argumente in einer Gruppe gleichartig, überschneidungsfrei, treffend und erschöpfend zu formulieren, um die logische Struktur einer Präsentation zu stärken.
Welchen Einfluss hat die „neuronale Kopplung“ auf Präsentationen?
Eine hohe neuronale Kopplung zwischen Sprecher und Zuhörer fördert das Verständnis, weshalb Storytelling genutzt werden sollte, um diese Verbindung optimal herzustellen.
Wie unterscheidet sich das Trichtermodell vom Pyramidenprinzip?
Das Trichtermodell (Zielsatz-Prinzip) legt den Schwerpunkt auf den Erkenntnisprozess, indem Details zuerst dargelegt werden, während das Pyramidenprinzip mit der Kernaussage beginnt.
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- Jessica Kunze (Autor:in), 2021, Selbstmanagement und Arbeit, Storytelling und Argumentation in Präsentationen und Methoden gegen Prokrastination im Studium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1297863