Erstellung einer Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportlich aktive Person. Da der Proband seit fünf Jahren aktiv Rennrad fährt, ist davon auszugehen, dass seine Gleichgewichtsfähigkeit gut ausgebildet ist. Jedoch führte er bis zum jetzigen Zeitpunkt kein Beweglichkeitstraining durch, was darauf schließen lässt, dass diese verbessert werden muss.
Inhaltsverzeichnis
1. Teilaufgabe 1 - Diagnose
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Beurteilung der Beweglichkeit und Gleichgewichtsfähigkeit
2. Teilaufgabe 2 – Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden Beweglichkeitstraining
2.2 Belastungsgefüge Beweglichkeitstraining
2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
3. Teilaufgabe 3 – Trainingsplanung Koordinationstraining
3.1 Übungsauswahl Koordinationstraining
3.2 Belastungsgefüge Koordinationstraining
3.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Koordinationstraining
4. Teilaufgabe 4 – Literatur Recherche
5. Anhang
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines individuellen Trainingsplans, um die Beweglichkeit und Koordination einer sportlich aktiven Person, die Rennrad fährt, systematisch zu verbessern. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, wie durch gezielte Übungsauswahl und methodisch begründete Belastungsgefüge eine Leistungsoptimierung unter Berücksichtigung der spezifischen körperlichen Belastungen erreicht werden kann.
- Diagnostik allgemeiner und biometrischer Daten
- Trainingsplanung für ein strukturiertes Beweglichkeitstraining
- Konzeption eines methodisch progressiven Koordinationstrainings
- Wissenschaftliche Begründung der Trainingsparameter
- Recherche aktueller Studien zu Gleichgewichtstraining und Verletzungsprävention
Auszug aus dem Buch
2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
Für den Probanden wurde ein individuelles Trainingsprogramm mit verschiedenen Dehnübungen erstellt. Insgesamt wurden 10 Übungen gewählt, welchen den Rennradfahrer gezielt beweglicher machen sollen. Alle Dehnmethoden wurden im Trainingsplan angewendet. Ein Vorteil des statischen Dehnens besteht darin, dass man die Dehnung sehr kontrolliert ausführen kann (Freiwald, 2009, S.278). Das dynamische Dehnen wird favorisiert, weil es laut Freiwald (2009) positiv zu sehen ist, dass die Endposition nicht gehalten, sondern durch leichtes Federn der Dehnungsrahmen ständig vergrößert wird.
Der Vorteil von Übungen zum postisometrischen Dehnen liegt laut Freiwald (2009, S. 284) in der Mehrdurchblutung und Kräftigung der folgend gedehnten Muskulatur durch die vorgeschaltete isometrische Anspannung. Im Trainingsplan werden sowohl passive Dehnübungen als auch aktive Dehnübungen mit aufgenommen. Der Proband führt das Beweglichkeitstraining 3-mal wöchentlich durch, weil es für eine langfristige positive Beeinflussung der Dehnfähigkeit spricht (Klee und Wiemann, 2005, S.118).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Teilaufgabe 1 - Diagnose: Erfassung der persönlichen und sportbezogenen Daten des Probanden sowie eine erste Einschätzung seines Beweglichkeits- und Koordinationsbedarfs.
2. Teilaufgabe 2 – Trainingsplanung Beweglichkeitstraining: Detaillierte Darstellung der Übungsauswahl, der Dehnmethoden und der physiologischen Begründung für die gewählten Beweglichkeitsparameter.
3. Teilaufgabe 3 – Trainingsplanung Koordinationstraining: Aufbau eines methodisch gegliederten Trainingsplans zur Stärkung der Gleichgewichtsfähigkeit unter Verwendung spezifischer Kleingeräte.
4. Teilaufgabe 4 – Literatur Recherche: Einbindung wissenschaftlicher Studien zur Wirkung von Gleichgewichtstraining auf die Verletzungsprävention und Leistungsfähigkeit.
5. Anhang: Auflistung der verwendeten Tabellen sowie Verzeichnis der zitierten Fachliteratur.
Schlüsselwörter
Rennrad, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Trainingsplanung, Gleichgewichtsfähigkeit, Dehnmethoden, Belastungsgefüge, Sportwissenschaft, Verletzungsprävention, Leistungsoptimierung, Biometrische Daten, Körperhaltung, Trainingswissenschaft, Postisometrisches Dehnen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und wissenschaftlichen Fundierung eines Trainingsplans für einen ambitionierten Rennradfahrer zur Verbesserung seiner Beweglichkeit und koordinativen Fähigkeiten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Diagnostik, der strukturierten Planung von Beweglichkeits- und Koordinationsübungen sowie der theoretischen Ableitung dieser Maßnahmen aus sportwissenschaftlichen Erkenntnissen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm zu erstellen, das die spezifischen Defizite des Probanden durch seine Rennradtätigkeit adressiert und die allgemeine sportliche Leistungsfähigkeit steigert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine evidenzbasierte Planungsmethode angewandt, die auf der Auswahl spezifischer Dehnmethoden (statisch, dynamisch, postisometrisch) und progressiver Koordinationsschulung unter Heranziehung aktueller Fachliteratur beruht.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die konkrete Übungsauswahl für Beweglichkeit und Koordination, die Definition der Belastungsparameter sowie eine Literaturrecherche zu den Effekten von Gleichgewichtstraining.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Trainingsplanung, Koordinationstraining, Beweglichkeitstraining, Rennradsport und Verletzungsprävention geprägt.
Warum wurde für Rennradfahrer ein Fokus auf Beweglichkeitstraining gelegt?
Aufgrund der spezifischen Körperhaltung auf dem Rad und der einseitigen Belastung neigt die Muskulatur, insbesondere im Bereich Schulter-Nacken und Hüftbeuger, zur Verkürzung, was durch gezieltes Training ausgeglichen werden muss.
Welchen Einfluss hat das Material (z.B. Pezziball) auf die Koordination?
Durch instabile Unterlagen wie den Pezziball, Therapie-Kreisel oder Balance Pads wird die Anforderung an die Rumpfmuskulatur und das Gleichgewicht signifikant gesteigert, was die koordinative Verbesserung beschleunigt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2022, Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportlich aktive Person, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1298756