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Wie Schüler mit Asperger-Syndrom von Lernprogrammen profitieren. Reduzierung von Barrieren nach der CoViD-19-Pandemie

Título: Wie Schüler mit Asperger-Syndrom von Lernprogrammen profitieren. Reduzierung von Barrieren nach der CoViD-19-Pandemie

Tesis de Máster , 2022 , 92 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Marie H. (Autor)

Pedagogía - Pedagogía de los medios
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Um dem Ziel Schule inklusiv zu gestalten näher zu kommen, ist es daher unter anderem interessant zu ermitteln, wie Menschen mit Behinderung, speziell Schüler:innen, gefördert werden können, um auch ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft und an der Regelschule zu vereinfachen. Da sich die Prävalenz von Menschen innerhalb des Autismus-Spektrums vervielfältigt hat und um den Umfang der vorliegenden Arbeit einzuhalten, liegt hier der Fokus der folgenden Kapitel. Dementsprechend wird sich speziell mit Studien über digitale Programme auseinandergesetzt, die Schüler:innen innerhalb des Autismus-Spektrums, insbesondere Schüler:innen mit Asperger-Syndrom, den Alltag erleichtern sollen, damit auch sie beispielsweise barrierearm auf Verspätungen des Schulwegs vorbereitet werden können. Diese digitalen Programme sind dabei alle im Kontext Lernen anzusiedeln und sollen beispielsweise eine Hilfestellung bei der Organisation des Schulalltags (digitaler Kalender, der auf die Bedürfnisse von Schüler:innen mit AS ausgerichtet ist) oder der Kommunikation mit Mitschüler:innen bieten (digitales Training sozialer Gepflogenheiten), um den Proband:innen die soziale Inklusion in ihre Klasse zu vereinfachen. Überdies ist es momentan höchst interessant und relevant, inwiefern digitale Lernprogramme den Schüler:innen im Zeitalter der CoViD-19-Pandemie Unterstützung bieten und welche Vor- und Nachteile sie aufweisen. Doch bleibt die Frage: über welche technischen Ressourcen sollten Schulen beziehungsweise die Erziehungsberechtigten im Homeschooling verfügen, um eine gelungene Inklusion der Schüler:innen zu fördern?

Digitale Medien erleichtern unseren Alltag, insbesondere im Hinblick auf unser Arbeitsleben und unsere Freizeit. Morgens kommen wir nicht mehr zu spät zur Arbeit, weil wir im Stau stehen, sondern werden durch einen kurzen Blick aufs Smartphone vorgewarnt, dass wir früher den Weg zur Arbeit antreten sollen, um noch pünktlich zu erscheinen und werden dann im Auto vom Navigationsgerät auf eine schnellere Route umgeleitet. Mittags reicht ein kurzer Blick auf das Smartphone, um schnell zu bestätigen, dass die Verabredung mit den Freund:innen nun an einem anderen Treffpunkt erfolgt – hier müssen wir nicht mehr am Abend zuvor einen genauen Treff- und Zeitpunkt angeben. Abends zeigt uns das Smart-TV personalisierte Film- und Serienvorschläge, sodass wir eine größere Auswahl haben und zudem nicht von Tagesprogramm und den vorgegebenen Sendungszeiten abhängig sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Autismus-Spektrum

2.1 Geschichte und Definition

2.2 Diagnostik

2.2.1 Diagnostische Früherkennung

2.2.2 Diagnostik im Erwachsenenalter

2.3 Bedeutung der Theory of Mind

3 Regelschulen und Autismus

3.1 Das Schulsystem in Nordrhein-Westfalen

3.2 Was sind Regelschulen?

3.2.1 Aufbau

3.2.2 Lehrplan

3.2.2.1 Kernlehrplan Deutsch an Gesamtschulen für die Sekundarstufe I

3.2.2.2 Kernlehrplan Deutsch für die Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe)

3.2.3 Inklusion an Regelschulen

3.3 Inklusion im Deutschunterricht

3.4 Inklusion von Schüler:innen mit AS

4 Digital gestützte Lernprogramme

4.1 Digitale Medien und E-Learning

4.2 Digitalisierung als Unterstützung zur Alltagsbewältigung

4.3 Vorstellung und Evaluation einer Auswahl an Lernprogrammen

4.3.1 Drei Lernprogramme zur Förderung der Sozio-Emotionalität

4.3.1.1 Virtuoso: informatisches Denken und soziale Fähigkeiten (2016)

4.3.1.2 Interaktive Geschichten

4.3.1.3 Jobinterviews

4.3.2 Zwei Lernprogramme zur Unterstützung im Schulalltag

4.3.2.1 Stundenplan

4.3.2.2 Unterstützung im Mathematikunterricht

5 Besondere Bedingungen während der CoViD-19-Pandemie

5.1 CoViD-19 und Autismus

5.2 CoViD-19 und Homeschooling

6 Diskussion

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert, inwiefern digitale Lernprogramme Schüler:innen mit Asperger-Syndrom im Schulalltag und speziell während der CoViD-19-Pandemie unterstützen können, um Barrieren abzubauen und die soziale sowie schulische Inklusion zu erleichtern.

  • Grundlagen des Autismus-Spektrums und der Asperger-Diagnostik
  • Inklusionskonzepte und schulische Rahmenbedingungen in Nordrhein-Westfalen
  • Vorstellung und kritische Evaluation digitaler Lernprogramme zur sozio-emotionalen und schulischen Förderung
  • Analyse der Auswirkungen der CoViD-19-Pandemie auf Schüler:innen im Autismus-Spektrum
  • Diskussion über den Einsatz digitaler Medien als Hilfestellung in Krisenzeiten

Auszug aus dem Buch

Die Konzept hinter dem Entwurf besteht aus einer Android-App (B) und damit verbundenen Smart Glasses (A), die das Kind trägt (vgl. Voss et al. 2019, S. 448).

Die in der Brille installierte Kamera verfolgt, erkennt und analysiert Gesichter, beziehungsweise die Mimik der Menschen und überträgt diese Daten an das Smartphone des Kindes (vgl. ebd.). Bis die Kamera ein Gesicht erkennt, zeigt der periphere Monitor ein leeres, grünes Rechteck; dieses wird, sobald die Brille eine Emotion entdeckt, durch eines von acht Emojis ausgefüllt (C) (vgl. ebd.). Hierdurch soll den Kindern ein Bewusstsein für Emotionen geschaffen werden, welche sie darüber hinaus lesen lernen sollen (vgl. ebd.). Da das Kind die Emotionen von der Brille ablesen kann, ist es nicht gezwungen, Blickkontakt herzustellen oder fremde Gesichter anzustarren – so wird ungewollte Aufmerksamkeit vermieden (vgl. ebd.).

Zusätzlich können die Kinder die Smartphone-App nutzen, um das Emotionen-Rate-Spiel (engl. Emotion Guessing Game, kurz: EGG) zu spielen, bei welchem sie anhand von 40 Gesichtsausdrücken die Emotionen der abgebildeten Leute bestimmen sollen (vgl. ebd.).

Zwar nutzten die Teilnehmer:innen die Brille durchschnittlich nur an halb so vielen Tagen, wie empfohlen war, dennoch zeigten die Ergebnisse der Studie, dass die Erfindung der SG die Sozialkompetenz von Kindern mit AS im Alter zwischen sechs und zwölf als Ergänzung zur Standardtherapie steigern kann (vgl. Voss et al. 2019, S. 453). Die zwei größten Vorteile der Brille sind, dass die Teilnehmer:innen im Erkennen von Emotionsvariationen in Gesichtern (Salienz der Emotion) gestärkt wurden und trainierten, diese voneinander zu unterscheiden (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz digitaler Medien für den Alltag und den schulischen Kontext ein und formuliert das Ziel, deren Potenzial für die Inklusion von Schüler:innen mit Asperger-Syndrom zu analysieren.

2 Das Autismus-Spektrum: Dieses Kapitel liefert theoretische Grundlagen zur historischen Entwicklung, Diagnostik und zu wesentlichen Symptombereichen wie dem Verständnis der Theory of Mind.

3 Regelschulen und Autismus: Der Abschnitt erläutert das nordrhein-westfälische Schulsystem, die gesetzlichen Inklusionsvorgaben und spezifische Anforderungen an den Deutschunterricht aus Perspektive der Inklusion.

4 Digital gestützte Lernprogramme: Dieses Kapitel stellt verschiedene technologische Ansätze vor, von Smart Glasses bis hin zu Lernprogrammen für Sozio-Emotionalität, Schulalltag und Mathematik.

5 Besondere Bedingungen während der CoViD-19-Pandemie: Hier wird untersucht, wie sich Schulschließungen auf Schüler:innen im Autismus-Spektrum auswirkten und welche Herausforderungen das Homeschooling mit sich brachte.

6 Diskussion: Die Ergebnisse der verschiedenen Studien werden kritisch im Hinblick auf ihre Eignung für den Online-Unterricht und ihre technische Umsetzbarkeit reflektiert.

7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst das Potenzial digitaler Programme als hilfreiche Ergänzung der pädagogischen Arbeit zusammen und verweist auf den Bedarf an weiterer empirischer Forschung.

Schlüsselwörter

Asperger-Syndrom, Autismus-Spektrum-Störung, Inklusion, Regelschule, digitale Lernprogramme, CoViD-19, Homeschooling, Theory of Mind, soziale Kompetenz, sonderpädagogische Förderung, Informatikunterricht, Mathematik, Vorstellungsgespräche, virtuelle Realität, Medienpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie digitale Lernprogramme Schüler:innen mit Asperger-Syndrom dabei helfen können, soziale und schulische Hürden zu überwinden und wie diese Technologien im schulischen Alltag sowie während Sondersituationen wie der CoViD-19-Pandemie eingesetzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Autismus-Theorie, das inklusive Schulsystem in NRW, verschiedene digitale Hilfsmittel zur Förderung sozialer und fachlicher Kompetenzen sowie die Auswirkungen der Pandemie auf betroffene Familien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin herauszuarbeiten, ob und wie digitale Lernangebote als Unterstützungsmittel dienen können, um eine erfolgreiche Inklusion von Schüler:innen mit Asperger-Syndrom im Regelschulsystem zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit ist als theoretische Auseinandersetzung angelegt, die eine breite Palette an existierenden Studien und Lernprogrammen zusammenfasst, evaluiert und in den Kontext der Inklusionspädagogik setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Autismus-Spektrum, eine detaillierte Analyse der schulischen Rahmenbedingungen in NRW, eine Vorstellung konkreter Programme wie VR-JIT und LEMA sowie eine Analyse von Erfahrungen während der CoViD-19-Pandemie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Autismus-Spektrum-Störung, Inklusion, digitale Medien, Homeschooling und sonderpädagogische Förderung.

Warum ist das Thema während der CoViD-19-Pandemie besonders relevant geworden?

Durch wegfallende soziale Routinen und den abrupten Wechsel zum Homeschooling sahen sich Schüler:innen mit Asperger-Syndrom mit neuen, unvorhersehbaren Herausforderungen konfrontiert, die Fragen nach alternativen digitalen Unterstützungsmöglichkeiten aufwarfen.

Welches Programm wird für den Einsatz im Deutschunterricht empfohlen?

Die Autorin hebt das Programm "VR-JIT" (Virtual Reality Job Interview Training) hervor, da es besonders gut für Rollenspiele in der neunten Klasse geeignet ist und beim Training von Vorstellungsgesprächen unterstützt.

Warum sollte bei LEMA eine Erweiterung der mathematischen Bereiche vorgenommen werden?

Momentan konzentriert sich LEMA sehr spezifisch auf geometrische Formen; eine Ausweitung auf Gebiete wie Algebra oder Stochastik würde das Programm für einen größeren Teil des Matheunterrichts und über die verschiedenen Jahrgangsstufen hinweg nützlicher machen.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft beim Einsatz dieser digitalen Werkzeuge?

Digitale Anwendungen werden in der Arbeit primär als wertvolle Ergänzung und "Zusatz" gesehen. Sie können sonderpädagogische Unterstützung und den direkten Kontakt zu Lehrkräften nicht ersetzen, aber die Förderung in spezifischen Bereichen gezielt unterstützen.

Final del extracto de 92 páginas  - subir

Detalles

Título
Wie Schüler mit Asperger-Syndrom von Lernprogrammen profitieren. Reduzierung von Barrieren nach der CoViD-19-Pandemie
Universidad
RWTH Aachen University  (Heterogenität)
Calificación
2,0
Autor
Marie H. (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
92
No. de catálogo
V1300982
ISBN (Ebook)
9783346776815
ISBN (Libro)
9783346776822
Idioma
Alemán
Etiqueta
Autismus neue Medien Digitale Lernprogramme ASS COVID19 Corona
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marie H. (Autor), 2022, Wie Schüler mit Asperger-Syndrom von Lernprogrammen profitieren. Reduzierung von Barrieren nach der CoViD-19-Pandemie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1300982
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