Das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit wird dadurch begründet, dass durch die Arbeit der Autorin in der offenen Jugendarbeit und die dadurch gesammelte persönliche Erfahrung, die Jugendlichen bei der Benutzung ihrer Smartphones und verschiedener digitaler Medien erfasst werden konnten. Durch Gespräche und Beobachtungen fiel die regelmäßige und uneingeschränkte Nutzung digitaler Medien bei den Jugendlichen auf.
Da Jugendliche soziale Medien und Netzwerke oft im Zusammenhang von Kommunikation und Austausch mit ihren Peergroups nutzen, ist das Ziel dieser Arbeit, herauszufinden, wie man die Medienkompetenz von Jugendlichen innerhalb der offenen Jugendarbeit und innerhalb des geschützten Raumes eines Jugendzentrums stärken kann. Diese Arbeit soll daher folgende Fragestellungen beantworten: Wie kann man die Medienkompetenz von Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit stärken?
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- 1. Einführung in die Problematik
- 1.1 Problemstellung
- 1.2 Fragestellung
- 1.3 Ziel dieser Studie
- 1.4 Relevanz für die Soziale Arbeit
- II. Theoretischer Teil
- 2. Medienkompetenz
- 2.1 Begriffsbestimmungen zur Medienkompetenz
- 3. Theorien zur Medienkompetenz
- 3.1 Das Bielefelder Medienkompetenzmodell
- III. Empirische Untersuchung
- 4. Angaben der Erhebungsinstrumente
- 4.1 Gruppeninterviews
- 5. Konzeption und Durchführung der Untersuchung
- 5.1 methodisch geplantes Vorgehen
- 5.2 Beschreibung der Stichprobe
- 6. Auswertungsverfahren
- 6.1 qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
- 7. Limitation und Diskussion
- IV. Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Forschungsarbeit befasst sich mit der Medienkompetenz von Jugendlichen und untersucht, wie diese in der offenen Jugendarbeit gestärkt werden kann. Ziel ist es, die Herausforderungen und Möglichkeiten der Mediennutzung durch Jugendliche in der heutigen Gesellschaft zu beleuchten und praktische Handlungsempfehlungen für die Jugendarbeit zu entwickeln.
- Definition und Bedeutung von Medienkompetenz
- Einfluss digitaler Medien auf Jugendliche
- Herausforderungen und Chancen der Mediennutzung in der Jugendarbeit
- Entwicklung von Handlungsstrategien zur Stärkung der Medienkompetenz von Jugendlichen
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema Medienkompetenz bei Jugendlichen ein und stellt die Relevanz der Thematik für die soziale Arbeit dar. Die Problemstellung wird anhand der allgegenwärtigen Mediennutzung durch Jugendliche beschrieben und die zentrale Fragestellung der Arbeit formuliert: Wie kann die Medienkompetenz von Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit gestärkt werden?
II. Theoretischer Teil
Der theoretische Teil befasst sich mit der Definition von Medienkompetenz und relevanten Theorien zur Medienkompetenzentwicklung. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Bielefelder Medienkompetenzmodell, das als ein wichtiger theoretischer Rahmen für die Untersuchung dient.
III. Empirische Untersuchung
Im empirischen Teil werden die methodischen Grundlagen der Untersuchung vorgestellt, die Erhebungsinstrumente (Gruppeninterviews) beschrieben und die Stichprobe charakterisiert. Der Abschnitt erläutert das gewählte Auswertungsverfahren, die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, und geht auf Limitationen und Diskussionen der Untersuchung ein.
Schlüsselwörter
Medienkompetenz, Jugendliche, Offene Jugendarbeit, Digitale Medien, Mediennutzung, Medienpädagogik, Qualitative Sozialforschung, Inhaltsanalyse, Bielefelder Medienkompetenzmodell.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann Medienkompetenz in der offenen Jugendarbeit gestärkt werden?
Durch gezielte Angebote im geschützten Raum von Jugendzentren, die den Austausch in Peergroups fördern und Jugendliche bei der Nutzung von Smartphones und sozialen Netzwerken begleiten.
Was ist das Bielefelder Medienkompetenzmodell?
Es dient als theoretischer Rahmen der Arbeit, um die verschiedenen Dimensionen von Medienkompetenz zu definieren und Ansätze für die pädagogische Praxis abzuleiten.
Welche Methode wurde für die Untersuchung genutzt?
Die Studie basiert auf empirischen Gruppeninterviews mit Jugendlichen und einer anschließenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
Warum ist Medienkompetenz für die Soziale Arbeit relevant?
Da Jugendliche digitale Medien fast uneingeschränkt zur Kommunikation nutzen, muss die Soziale Arbeit Strategien entwickeln, um Risiken zu minimieren und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.
Was sind die Ziele der Studie?
Ziel ist die Entwicklung praktischer Handlungsempfehlungen zur Förderung der Medienkompetenz innerhalb der offenen Jugendarbeit.
- Arbeit zitieren
- Sandra Pott (Autor:in), 2022, Stärkung der Medienkompetenz bei Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1306048