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Konrad III. und der Zweite Kreuzzug

Titre: Konrad III. und der Zweite Kreuzzug

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 26 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Florian Fromm (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Thema der folgenden Arbeit ist Konrad III. und der Zweite Kreuzzug. Inhaltlich werde ich mich mit den Ursachen, dem Verlauf und den Auswirkungen des Zweiten Kreuzzuges auseinandersetzen und anhand ausgewählter Quellen aufzeigen, in wie weit fortwährende politische sowie ökonomische Machtkämpfe unter dem Vorwand der Kirche und des Glaubens geführt wurden, die Welt des 12. Jahrhunderts infiltrierten und diese Zeit entscheidend prägten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ausgangssituation

3. Der Zweite Kreuzzug

4. Gesamtwürdigung

5. Schluss

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Person Konrad III. und dem Zweiten Kreuzzug. Ziel ist es, die Ursachen, den Verlauf und die Auswirkungen dieses historischen Ereignisses zu analysieren und dabei aufzuzeigen, inwieweit machtpolitische und ökonomische Interessen hinter dem religiösen Vorwand der Kreuzzugsidee verborgen lagen und das 12. Jahrhundert nachhaltig prägten.

  • Analyse der Ereignisgeschichte des Ersten Kreuzzuges als Basis für das Verständnis des Zweiten Kreuzzuges
  • Untersuchung der religiösen Motivationen im Kontrast zu ökonomischen Machtinteressen
  • Betrachtung der diplomatischen und militärischen Spannungen zwischen den Kreuzfahrern und Byzanz
  • Kritische Würdigung des Scheiterns der Belagerung von Damaskus und der Folgen für die Kreuzfahrerstaaten

Auszug aus dem Buch

3.) Der Zweite Kreuzzug

Die Nachricht über den Fall Edessas wurde im Herbst 1145 durch eine Gesandtschaft im Auftrag Fürst Raimunds von Antiochia übermittelt. Daraufhin erließ Papst Eugen III. am 1. Dezember 1145 in Vetralla die erste Kreuzzugsbulle überhaupt, die so genannte Bulle Quantum praedecessores. Inhaltlich forderte darin der Papst, in Anlehnung an die Tradition des Zweiten Kreuzzuges, den französischen König Ludwig VII. auf das Kreuz zu nehmen.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass der Papst dem Wortlaut nach nie explizit von einer Rückeroberung Edessas gesprochen hat. Vielmehr sollte durch den bevorstehenden Kreuzzug den ungläubigen Muslimen lediglich Einhalt geboten werden. Aber diese Bitte kam Ludwig VII. sehr entgegen, da er selbst mit einer Pilgerfahrt nach Jerusalem schon seit längerem sympathisierte. Nach eingehenden Verhandlungen übertrug man einvernehmlich die Predigt für den Kreuzzug Bernhard von Clairvaux. Die Hinwendung dieser geistlichen und weltlichen Oberhäupter in einer Angelegenheit von solcher Tragweite zeigt ganz deutlich, dass es sich bei dem Abt des Klosters von Clairvaux um eine außergewöhnliche Person gehandelt haben muss. In der Tat war Bernhard von Clairvaux aufgrund seiner theologischen Ausrichtung, seiner Predigten, die durch seine ausgeprägte Eloquenz eine große Wirkung entfalteten, seiner Art und Weise das Kloster von Clairvaux und dessen Tochterklöster zu führen und nicht zuletzt aufgrund seines tadellosen und vorbildlichen Lebenswandels eine in geistlichen ebenso wie in säkularen Kreisen hochgeschätzte Persönlichkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff des Kreuzzuges, stellt die zentrale Forschungsfrage vor und erläutert das Ziel der Arbeit, die Hintergründe und Folgen des Zweiten Kreuzzuges kritisch zu untersuchen.

2. Die Ausgangssituation: Dieses Kapitel rekapituliert die Ereignisse des Ersten Kreuzzuges und analysiert die politischen und militärischen Rahmenbedingungen, die zum erneuten Aufkommen eines Kreuzzugsgedankens führten.

3. Der Zweite Kreuzzug: Der Hauptteil beschreibt den Verlauf der Unternehmung von der päpstlichen Kreuzzugsbulle über die diplomatischen Spannungen mit Byzanz bis hin zur gescheiterten Belagerung von Damaskus.

4. Gesamtwürdigung: Hier erfolgt eine kritische Analyse der Gründe für das Scheitern des Kreuzzuges, wobei insbesondere fehlende Planung, machtpolitische Bündnisse und das Misstrauen zwischen den christlichen Akteuren hervorgehoben werden.

5. Schluss: Das Kapitel fasst die negativen Folgen des Kreuzzuges für die christliche Welt zusammen und reflektiert die Enttäuschung der zeitgenössischen Akteure sowie den resultierenden Prestigeverlust der Kirche.

6. Quellen- und Literaturverzeichnis: Verzeichnis der herangezogenen Primärquellen und der wissenschaftlichen Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Konrad III., Zweiter Kreuzzug, Bernhard von Clairvaux, Fall von Edessa, Belagerung von Damaskus, Byzanz, Manuel I. Komnenos, Ludwig VII., Kreuzfahrerstaaten, bellum iustum, Machtpolitik, Papst Eugen III., Orient, Heiliges Land, christliche Fürstentümer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Wirken von Konrad III. im Rahmen des Zweiten Kreuzzuges und analysiert die Hintergründe sowie die katastrophalen Folgen dieser historischen Unternehmung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die religiöse Motivation der Kreuzzüge, die geopolitische Lage im 12. Jahrhundert, die militärischen Schwierigkeiten sowie die diplomatischen Konflikte zwischen den westlichen Kreuzfahrern und dem Byzantinischen Reich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass neben den religiösen Motiven oftmals politische und ökonomische Machtansprüche die Handlungen der Akteure prägten und entscheidend zum Scheitern beitrugen.

Welche methodische Herangehensweise wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung zeitgenössischer Quellen, wie etwa Kreuzzugsantritts-Dokumenten und Chroniken, sowie der kritischen Auseinandersetzung mit der einschlägigen Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem konkreten Ablauf des Zweiten Kreuzzuges, beginnend bei der Ausgangslage nach dem Fall von Edessa, über den Marsch durch byzantinisches Gebiet, bis hin zur erfolglosen Belagerung von Damaskus.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch für diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem der Zweite Kreuzzug, Bernhard von Clairvaux, das bellum iustum (gerechter Krieg), der Konflikt mit Byzanz und die politisch-religiöse Enttäuschung infolge des Scheiterns.

Welche Rolle spielte Bernhard von Clairvaux bei diesem Kreuzzug?

Bernhard von Clairvaux agierte als zentraler Prediger und geistliche Autorität, die maßgeblich dazu beitrug, den Kreuzzug international zu propagieren und Konrad III. zur Teilnahme zu bewegen.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Byzanz?

Byzanz wird nicht nur als Verbündeter gesehen, sondern vor allem als ein Akteur, dessen Misstrauen gegenüber den plündernden Kreuzfahrern und dessen eigene außenpolitische Sicherheitsinteressen die Zusammenarbeit massiv erschwerten.

Was war der entscheidende Wendepunkt für den Misserfolg der Unternehmung?

Als entscheidender Fehlgriff wird die gescheiterte Belagerung von Damaskus angeführt, die aufgrund mangelnder Planung und internem Zwist abgebrochen werden musste, was das Ende des Kreuzzuges einleitete.

Welches Fazit zieht die Arbeit über die Folgen für Konrad III.?

Konrad III. zog aus dem Scheitern die Konsequenz, die Jerusalemer in Zukunft nicht mehr militärisch zu unterstützen, da er sich mehrfach von den orientalischen Franken getäuscht fühlte.

Fin de l'extrait de 26 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Konrad III. und der Zweite Kreuzzug
Université
University of Heidelberg
Note
1,5
Auteur
Florian Fromm (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
26
N° de catalogue
V130639
ISBN (ebook)
9783640393961
ISBN (Livre)
9783640394272
Langue
allemand
mots-clé
Kreuzzüge Konrad III.
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Florian Fromm (Auteur), 2008, Konrad III. und der Zweite Kreuzzug, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130639
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Extrait de  26  pages
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