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Musik im Altenheim

Musikgeragogik als neues Berufsfeld

Titre: Musik im Altenheim

Dossier / Travail , 2009 , 15 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Mick Mack (Auteur)

Sciences infirmières - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Musik in Altenheimen fördert die Gesundheit und die soziale Kommunikation untereinander. Musik verbindet, bildet Gemeinschaft und bricht die „Mauern“ bei an Demenz erkrankten Menschen. Dies zeigt, wie wichtig und förderlich Musik im Leben älterer Menschen ist. Deshalb ist es Anlass genug, uns in der Altenarbeit
neue Berufsfelder zu ermöglichen, die diesen Faktor und „Schlüssel“ Musik mit beinhalten kann.
Die aktuelle Forschung und Studienliteraturlandschaft zeigt, wie wenig darüber berichtet wurde. Kein Wunder, denn erst seit kurzem ist die Veralterung der Gesellschaft kein Tabuthema mehr.
Die unaufhaltsame Veralterung der Gesellschaft ist unverkennbar.
Laut Bevölkerungsprognose vom deutschen Statistischen Bundesamt wird sich die alternde Bevölkerung über 60+ bis zum Jahre 2050 stetig verdoppeln {vgl. Statistisches Bundesamt Deutschland 01.11.2006}. Angesichts dieser Bevölkerungsprognose ist es ersichtlich, dass in weiterer Zukunft „ein höherer
Bedarf an Praxis und Forschung im Altenbildungsbereich zu verzeichnen sein“ wird {Hartogh 2007: 282}.
In dieser Hausarbeit möchte ich veranschaulichen wie wichtig es ist, Musik in der Altenarbeit zu benutzen und wie man sie sinnvoll einsetzen kann. Zum Schluss stelle ich musikalische Konzepte vor, die in Altenheimen mit Erfolg
praktiziert werden. Zunächst führe ich in das neue Berufsfeld der Musikgeragogik ein und gebe entscheidende Hinweise bezüglich des Klientels. Musikgeragogik – Schnittfeld zwischen der Musikpädagogik und der Geragogik (Altenbildung), jedoch was können Musikgeragogen im Altenheim erreichen bzw. was für musikgeragogische Inhalte sind in der Arbeit mit der Generation 70+ wichtig?
In welchem Umfeld würden sie arbeiten und welche Grundkenntnisse über das Altern muss man haben? Danach gehe ich auf den besonderen Bereich „Musik und Demenz“ ein und benenne die Wirkung von Musik auf Demenzkranke, worauf ich mich des weiteren auch nur
darauf beschränken werde und was die Biografiearbeit (musikalische) bezwecken soll.
Als kleinen Exkurs wage ich mich an die mir immer wiederkehrende Frage: Musiktherapie vs. Musikgeragogik? In diesem werde ich erläutern, dass die Arbeit die ich hier benenne, nicht mit der eines Musiktherapeuten gleichzusetzen ist. Nachdem ich kurz die Musik im Alter und ihre positiven Effekte erläutert habe,
werde ich zu einem Praxisbeispiel kommen, um die Arbeit als ehrenamtlichen oder hauptberuflichen Musikgeragogen im Altenheim zu verdeutlichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Musikgeragogik

2.1 Altenheim - Das Umfeld

2.2 Alterskrankheiten

2.3 Alzheimer - Demenz

3. Musik und Demenz

3.1 Wirkungen von Musik auf Demenzkranke

3.2 Musik als Medium

4. Musikgeragogik vs. Musiktherapie

5. Musik im Alter

6. Musik im Altenheim - Konzepte musikalischer Angebote in Altenheimen

7. Fazit – Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Musik in der stationären Altenhilfe und beleuchtet Musikgeragogik als ein aufkommendes Berufsfeld, das darauf abzielt, die Lebensqualität älterer Menschen durch gezielte musikalische Bildungsangebote zu fördern.

  • Etablierung der Musikgeragogik als eigenständige Disziplin
  • Analyse des Lebensumfelds und der Bedürfnisse von Senioren im Altenheim
  • Untersuchung der positiven Wirkungsweisen von Musik bei Demenzkranken
  • Abgrenzung der musikalischen Bildungsarbeit von der therapeutischen Anwendung
  • Entwicklung konkreter Konzepte für musikalische Gruppenangebote

Auszug aus dem Buch

3.1 Wirkung von Musik auf Demenzkranke

„Durch Musik sollen positive Stimmungen aktiviert oder auch musikalische Erinnerungen und Erfahrungen der Jugendzeit stimuliert werden“ {Mende 1991: 384}. Dass Musik kein Allheilmittel sein kann, ist zu verstehen, doch wieso sollte man die Wirkung von Musik nicht dazu nutzen positive Stimmungen zu aktivieren, um so dem Menschen wenigstens vorübergehend eine erhöhte Lebensqualität zu geben? {vgl. Hartogh & Wickel 2008: 52}

Darum hat bei der Arbeit mit Demenzkranken die (musikalische) Biografiearbeit eine entscheidende Rolle. Zu wissen, z.B. was der ältere Mensch früher für ein Beruf erlernt hat oder welche Lieder er früher gesungen / gespielt hat - kann durchaus ein positiven Faktor beim Singen oder Musizieren mit den Menschen sein. Denn durch das tägliche Singen mit älteren Menschen - meistens mit Volksliedern aus jener Zeit - werden Erinnerung wach, positive wie negative {vgl. Bayern / Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen 20XX /// 2006: 37}.

„Die Betroffenen können innerhalb der Musikwahrnehmung einen ordnenden Orientierungsrahmen innerhalb erlebten Zeit - hauptsächlich auf der sinnlichen Ebene - erfahren.“ {Bayern / Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen 20XX /// 2006: 24}

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende gesellschaftliche Relevanz der Altersvorsorge und führt in die zentrale Bedeutung von Musik für die Lebensqualität und soziale Kommunikation im Alter ein.

2. Musikgeragogik: Dieses Kapitel definiert die Musikgeragogik als neue Disziplin an der Schnittstelle von Musikpädagogik und Geragogik und beschreibt das Umfeld sowie die psychischen und physischen Voraussetzungen der Zielgruppe.

3. Musik und Demenz: Hier wird untersucht, wie Musik gezielt als Mittel der Biografiearbeit eingesetzt werden kann, um Demenzkranken Orientierung und positive emotionale Anker zu bieten.

4. Musikgeragogik vs. Musiktherapie: Das Kapitel grenzt die pädagogisch motivierte musikalische Arbeit im Alter bewusst von therapeutischen Heilansätzen ab und betont den Fokus auf Freude und Wohlbefinden.

5. Musik im Alter: Dieses Kapitel thematisiert den Wunsch älterer Menschen, im Rentenalter an musikalische Erfahrungen aus Jugendzeiten anzuknüpfen und diese in Gemeinschaft zu intensivieren.

6. Musik im Altenheim - Konzepte musikalischer Angebote in Altenheimen: Es werden praktische Umsetzungen wie Singkreise oder der Einsatz von Orff-Instrumentarium vorgestellt, um den Heimalltag durch musikalische Bildungsangebote zu bereichern.

7. Fazit – Ausblick: Das Fazit fasst die Notwendigkeit gut geschulten Personals zusammen und plädiert für die Etablierung professioneller Bildungsangebote in der stationären Altenhilfe.

Schlüsselwörter

Musikgeragogik, Altenheim, Demenz, Musikpädagogik, Geragogik, Lebensqualität, Biografiearbeit, Senioren, Altenpflege, Musiktherapie, stationäre Altenhilfe, musikalische Bildung, Volkslieder, Musik im Alter, Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Etablierung der Musikgeragogik als neues Berufsfeld in der stationären Altenhilfe und dem Einsatz von Musik zur Förderung der Lebensqualität älterer Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen Musikpädagogik und Geragogik, der Arbeit mit demenzkranken Menschen sowie der praktischen Gestaltung musikalischer Gruppenangebote im Heimalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen musikalischer Bildungsarbeit für Senioren aufzuzeigen und Strategien für ehrenamtliches oder hauptberufliches Personal zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Zusammenführung gerontologischer Erkenntnisse mit musikpädagogischen Ansätzen für die Altenarbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Berufsfeldes, die Analyse spezieller Krankheitsbilder wie Alzheimer-Demenz und die Ableitung konkreter musikalischer Interventionskonzepte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Musikgeragogik, Altenheim, Demenz, Biografiearbeit und Lebensqualität.

Warum wird Musikgeragogik von der Musiktherapie abgegrenzt?

Die Musikgeragogik zielt auf Bildung, Freude und Teilhabe ab, während die Musiktherapie primär als Heilmittel bei spezifischen Krankheitsbildern konzipiert ist.

Welche Rolle spielt die Biografiearbeit bei Demenz?

Musik fungiert hier als „Brücke“ zur Vergangenheit; durch vertraute Lieder können Erinnerungen geweckt und ein Gefühl von Identität und Ordnung gestärkt werden.

Warum ist eine spezielle Schulung für das Personal im Altenheim notwendig?

Aufgrund der spezifischen physischen und psychischen Einschränkungen älterer Menschen müssen Vermittlungsformen und Planungen zielgruppengerecht angepasst werden, was fundiertes Fachwissen erfordert.

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Résumé des informations

Titre
Musik im Altenheim
Sous-titre
Musikgeragogik als neues Berufsfeld
Université
University of Bamberg
Cours
Projektseminar Altenbildung
Note
2,7
Auteur
Mick Mack (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
15
N° de catalogue
V131257
ISBN (ebook)
9783640410781
ISBN (Livre)
9783640410835
Langue
allemand
mots-clé
Musikgeragogik Altenheim
Sécurité des produits
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Citation du texte
Mick Mack (Auteur), 2009, Musik im Altenheim, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131257
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Extrait de  15  pages
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