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Foucaults Analytik der Geschichte des Regierens anhand des Gouvernementalitätsbegriffs

Titre: Foucaults Analytik der  Geschichte des Regierens anhand des Gouvernementalitätsbegriffs

Dossier / Travail , 2009 , 15 Pages , Note: 12 Punkte

Autor:in: Elisabeth Enders (Auteur)

Politique - Théorie politique et Histoire des idées politiques
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In seiner Vorlesungsreihe „Sicherheit, Territorium, Bevölkerung“ am Collège des Frances in den Studienjahren 1977-78 analysiert und prägt Michel Foucault den Begriff der „Gouvernementalität“.
Um zu verstehen, wie heute regiert wird, die Entwicklung hin zur Gouvernementalität, muss man historisch zurückblicken, führt Foucault aus. Der Blick auf die Entwicklung des Regierungssystems sei besonders notwendig, um die heutigen Zusammenhänge und Ausprägungen der Regierung analysieren und verstehen zu können. Er führt die Entwicklung des Staates und dessen Regierung ab dem 16. Jahrhundert an, zeichnet den historischen Kontext nach und bezieht sich dabei auf die damalige Literatur, die politischen Theorien zu der Frage nach der „Kunst des Regierens“ mit den Schwerpunkten „wie regiert werden, durch wen, bis zu welchem Punkt, zu welchen Zwecken, durch welche Methoden?“

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Michel Foucault- biographischer Überblick

2. Foucaults Gouvernementalitätsbegriff- Geschichte der Gouvernementalität

3. Bedeutung und Nachhaltigkeit der Gouvernementalität in der Politikwissenschaft im Vergleich

4. Governmentality Studies

5. Schlussbetrachtung

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, Michel Foucaults Konzept der Gouvernementalität darzustellen und dessen Relevanz für die Analyse moderner Regierungspraktiken sowie seine Anwendung in der Politikwissenschaft kritisch zu untersuchen.

  • Biographische Eckpunkte und wissenschaftliche Einflüsse von Michel Foucault
  • Historische Entwicklung des Gouvernementalitätsbegriffs bei Foucault
  • Das Zusammenspiel von Regierung, Bevölkerung und politischer Ökonomie
  • Bedeutung der Governmentality Studies für die moderne Politikwissenschaft
  • Kritische Reflexion der Theorie im Kontext aktueller globaler Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

2. Michel Foucaults Gouvernementalitätsbegriff – Die Geschichte der Gouvernementalität

In seiner Vorlesungsreihe „Sicherheit, Territorium, Bevölkerung“ am Collège des Frances in den Studienjahren 1977-78 analysiert und prägt Michel Foucault den Begriff „Gouvernementalität“.

Um zu verstehen, wie heute regiert wird, die Entwicklung hin zur Gouvernementalität, muss man historisch zurückblicken, führt Foucault aus. Der Blick auf die Entwicklung des Regierungssystems sei besonders notwendig, um die heutigen Zusammenhänge und Ausprägungen der Regierung analysieren und verstehen zu können. Er führt die Entwicklung des Staates und dessen Regierung ab dem 16. Jahrhundert an, zeichnet den historischen Kontext nach und bezieht sich dabei auf die damalige Literatur, die politischen Theorien zu der Frage nach der „Kunst des Regierens“ mit den Schwerpunkten „wie regiert werden, durch wen, bis zu welchem Punkt, zu welchen Zwecken, durch welche Methoden?“ Er kritisiert vor allem die Forcierung der Staatstheorie nach N. Machiavelli in seinem Werk „Il Principe“ von 1532.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Michel Foucault- biographischer Überblick: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Foucaults nach und beleuchtet die zentralen theoretischen Interessen sowie die intellektuellen Einflüsse, die sein Werk prägten.

2. Foucaults Gouvernementalitätsbegriff- Geschichte der Gouvernementalität: Hier wird die historische Herleitung des Regierungsbegriffs untersucht, insbesondere der Übergang von der Souveränität hin zur modernen Gouvernementalität unter Berücksichtigung der Bevölkerung als zentralem Objekt.

3. Bedeutung und Nachhaltigkeit der Gouvernementalität in der Politikwissenschaft im Vergleich: Dieses Kapitel analysiert die wissenschaftliche Debatte um den Begriff und diskutiert seine Potenziale und Grenzen im Vergleich zu Governance-Ansätzen.

4. Governmentality Studies: Es wird die Entwicklung der Forschungsrichtung nach Foucault sowie deren breite Anwendung in unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Disziplinen beleuchtet.

5. Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel reflektiert die Anwendbarkeit der Theorie auf aktuelle globale Krisenphänomene und die Notwendigkeit einer zeitgemäßen Interpretation.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Arbeit verwendeten Quellen und Internetverweise.

Schlüsselwörter

Gouvernementalität, Michel Foucault, Biopolitik, Regierungstechnik, Machtanalyse, Bevölkerung, politische Ökonomie, Neoliberalismus, Governmentality Studies, Sicherheitsdispositive, Diskurs, Macht, Subjektivierung, Staatstheorie, Souveränität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der analytischen Auseinandersetzung von Michel Foucaults Konzept der Gouvernementalität und dessen Bedeutung für das Verständnis der Geschichte und Praxis des Regierens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung des Machtbegriffs bei Foucault, die historische Wandlung vom Souveränitätsdenken zur modernen Regierungspraxis und die Anwendung dieser Perspektiven in der Politikwissenschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Foucaults Theorie der Gouvernementalität darzustellen und zu prüfen, inwieweit sie dazu beiträgt, moderne Regierungstechniken und gesellschaftliche Zusammenhänge besser zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-analytische Methode angewandt, die auf der Auswertung von Foucaults Vorlesungsreihen und der kritischen Auseinandersetzung mit der politikwissenschaftlichen Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung des Begriffs, die theoretische Debatte innerhalb der Politikwissenschaft, die Etablierung der Governmentality Studies sowie die kritische Reflexion des Ansatzes in der heutigen Zeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gouvernementalität, Biopolitik, Machtanalyse, Regierungstechnik und Neoliberalismus charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Souveränität und Gouvernementalität wichtig?

Die Unterscheidung verdeutlicht den Wandel von einer auf Gesetzen und der Unterwerfung des Volkes basierenden Machtausübung hin zu einer komplexen, auf Wissen und Techniken der Bevölkerungslenkung basierenden Regierungskunst.

Wie bewertet die Autorin die Anwendbarkeit der Theorie auf die Finanzkrise?

Die Autorin stellt fest, dass die Theorie dazu anregt, die "scheinbare Sicherheit" und die diskursiven Machttechniken (wie etwa die Verwendung von Metaphern) im Umgang mit globalen Krisen kritisch zu hinterfragen.

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Résumé des informations

Titre
Foucaults Analytik der Geschichte des Regierens anhand des Gouvernementalitätsbegriffs
Université
University of Marburg  (Institut für Politikwissenschaft)
Cours
Government – Governance – Gouvernementalität. Regieren im Wandel
Note
12 Punkte
Auteur
Elisabeth Enders (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
15
N° de catalogue
V131434
ISBN (ebook)
9783640374205
ISBN (Livre)
9783640373956
Langue
allemand
mots-clé
Michel Foucault Gouvernementality Geschichte des Regierens
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Elisabeth Enders (Auteur), 2009, Foucaults Analytik der Geschichte des Regierens anhand des Gouvernementalitätsbegriffs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131434
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Extrait de  15  pages
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