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Das Verhältnis zwischen Augustus und dem Senat zwischen 24 v. Chr. und 13 n. Chr.

Kaiser Augustus und der Senat bzw. der Hochadel.

Titre: Das Verhältnis zwischen Augustus und dem Senat zwischen 24 v. Chr. und 13 n. Chr.

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 26 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Johannes Schulz (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Es werden Merkmale des Verhältnisses zwischen dem obersten Gremium in Rom und dem Princeps in verschiedenen Abschnitten des Herrschaftssicherungsprozesses untersucht und miteinander verglichen. Schließlich muss festgestellt werden, dass der Untersuchungsgegenstand einem zeitlichen Wandel unterliegt, der in der wachsenden Stabilität der Alleinherrschaft des Augustus seinen Ausdruck fand.

Die Entwicklung von der restituta res publika“ zur Augustäischen Herrschafft wird von wechselnden Phasen des gegenseitigen Umgangs der beiden Parteien, Senat / Princeps bestimmt.

1. Hervortasten, Kompromisse, Rücksichtnahme aufgrund der gefährlichen Situation.
27 v. Chr. war die Entwicklung noch offen.
Augustus´ Principat war nicht stand unter legitimationsdruck.

2. Dominanz, Unterdrückung, Kontrolle bei zu geringem Rückhalt.
Augustus gerät an den Punkt des Widerstands.
Rückschlag 23. v. Chr.

3. Institutionalisierung, Konsolidierung als neuer Weg.
Neues System neben dem Senat
Neues Bewusstsein des Senatorenstandes.

Augustus verstand es, seine Stellung aus einer persönlichen Krisensituation 23. v. Chr. heraus zu Konsolidieren, indem er die Katastrophe um die Versorgung Roms für seine Zwecke zu nutzen wusste. Der Weg, den der Princeps einschlug führte in die Fusion von domus augusta und res publica.
Augustus war um den guten Ausgleich mit den Senatoren bemüht, so will es Augustus im Tatenbericht verstanden wissen.
Natürlich hob Augustus die Würde des Standes und erzeugte ein Standesethos, welches auf der Disziplinierung seiner Mitglieder basierte. Auch betont er in den res gestae die verfassungsmäßige Gleichstellung seiner Person gegenüber den collega, wobei die Sendung jenes Selbstverständnisses mehr an die römische Stadtbevölkerung gedacht sein musste, als es den Senatoren galt. Denen gegenüber war von dem feinen Taktgefühl, welches der princeps nach Außen propagierte nicht mehr viel zu spüren.
Die Senatoren behielten Ihre Rolle als höchste und angesehenste Schicht Roms bei, ja gewannen unter Augustus in ihrem Stand an Exklusivität hinzu, welche sie unter Verlust ihrer politischen Selbstständigkeit erkauft hatten. Die Vorraussetzung für den Erhalt ihrer sozialen Stellung – das Mittragen von Augustus´ Wille – wurde ein wichtiges Moment der Stabilisierung der augustäischen Herrschaft. Die Macht im Mittelmeerraum wurde stufenweise konzentriert, institutionalisiert und dadurch auf Dauer gefestigt

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DER WEG AN DIE MACHT – OKTAVIAN VOR 27 V. CHR.

2.1. OKTAVIANS ANSPRÜCHEN FEHLT DAS BREITE FUNDAMENT DER FÜRSPRECHER

2.2. ERSTE UMSTRUKTURIERUNGEN DES SENATS: DIE ANHÄNGER DES OKTAVIAN WERDEN ZAHLREICHER

2.3. NEUSTRUKTURIERUNG DES SENATS

2.4. HEBUNG DER EXKLUSIVITÄT UND KONTROLLIERBARKEIT EINES STANDES

3. 27 V. CHR. – ZEITWENDE FÜR AUGUSTUS UND DAS VERHÄLTNIS ZUM SENAT

3.1. DIE WIEDERHERSTELLUNG DER REPUBLIK. BEGINN DER GEGENSEITIGEN ABHÄNGIGKEIT ZWISCHEN PRINCEPS UND SENAT

3.2. RESTITUTA REPUBLICA – DER GERINGE WERT DIESER GEWICHTIGEN WORTE

4. ZEICHEN EINER NOCH INSTABILEN HERRSCHAFT

4.1. 23 V. CHR. – JAHR DER KRISE

5. DAS SELBSTBEWUSSTSEIN AUGUSTUS´ WÄCHST

5.1. ZWEITE STRUKTURIERUNG DES SENATS DURCH LECTIO SENATUS 18 V. CHR.

5.2. DAS KRÄFTEVERHÄLTNIS ZWISCHEN AUGUSTUS UND SENAT WIRD UNGLEICH - URSACHEN

6. INSTITUIERUNG EINER PARALLELE HERRSCHAFTSAUSRICHTUNG, WELCHE ZENTRALISTISCH AUF DEN DOMUS AUSGERICHTET IST

6.1. DER SENAT WIRD POLITISCH BEDEUTUNGSLOS

6.2. DER POLITISCHE WERT VON PERSÖNLICHEN BEZIEHUNGEN - AMICITIA UND DELATORENTUM

7. UNUMKEHRBARKEIT DES GESCHAFFTEN

8. REKAPITULATION

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel der Machtverhältnisse zwischen dem römischen Senat und Augustus in der Zeit zwischen 24 v. Chr. und 13 n. Chr., wobei die zunehmende Stabilisierung der monarchischen Herrschaft des Princeps im Fokus steht.

  • Der politische Aufstieg Oktavians und die Konsolidierung seiner Herrschaft.
  • Die schrittweise Entmachtung und Neustrukturierung des Senats.
  • Die Verschmelzung von privater Domus und staatlicher Res publica.
  • Die Bedeutung von persönlichen Bindungen und sozialen Kontrollmechanismen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der erste römische Kaiser Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums stehen seit jeher in der wissenschaftlichen Diskussion.

Die Auseinandersetzung in dieser Arbeit soll nicht zeitlich linear erfolgen. Vielmehr werden Merkmale des Verhältnisses zwischen dem obersten Gremium in Rom und dem Princeps in verschiedenen Abschnitten des Herrschaftssicherungsprozesses untersucht und miteinander verglichen. Schließlich muss festgestellt werden, dass der Untersuchungsgegenstand einem zeitlichen Wandel unterliegt, der in der wachsenden Stabilität der Alleinherrschaft des Augustus seinen Ausdruck fand.

„Der Seesieg bei Actium im September 31, Alexandreias Einnahme, Antonius´ und Kleopatras Selbstmord hatten den dreiunddreißigjährigen Adoptivsohn und Erben Caesars, den späteren Augustus, zum alleinigen Gebieter über die Mittelmeerwelt gemacht“1. Es soll in diesem Text aufgezeigt werden, dass diese Machtpotenz bei weitem nicht ausreichen konnte, um eine stabile Herrschaft einer einzelnen Person zu etablieren. Dazu bedurfte es mannigfaltigen Rahmenbedingungen, die nicht von Augustus selbst hätten geschaffen werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung und methodischer Ansatz zur Untersuchung der Beziehung zwischen Princeps und Senat.

2. DER WEG AN DIE MACHT – OKTAVIAN VOR 27 V. CHR.: Analyse der frühen Phase, in der Oktavian versuchte, durch Patronage und Umstrukturierung des Senats Macht zu sichern.

3. 27 V. CHR. – ZEITWENDE FÜR AUGUSTUS UND DAS VERHÄLTNIS ZUM SENAT: Untersuchung der sogenannten Wiederherstellung der Republik und der faktischen Abhängigkeit zwischen Princeps und Senat.

4. ZEICHEN EINER NOCH INSTABILEN HERRSCHAFT: Fokus auf das Krisenjahr 23 v. Chr. und die daraus resultierende Notwendigkeit der Herrschaftssicherung.

5. DAS SELBSTBEWUSSTSEIN AUGUSTUS´ WÄCHST: Beschreibung der zweiten Senatsstrukturierung und der ungleichen Machtverteilung zugunsten des Princeps.

6. INSTITUIERUNG EINER PARALLELE HERRSCHAFTSAUSRICHTUNG, WELCHE ZENTRALISTISCH AUF DEN DOMUS AUSGERICHTET IST: Analyse der politischen Bedeutungslosigkeit des Senats und der Etablierung neuer, dem Princeps unterstellter Verwaltungsstrukturen.

7. UNUMKEHRBARKEIT DES GESCHAFFTEN: Betrachtung der endgültigen Entmachtung der alten Nobilität und der Etablierung einer neuen Ordnung.

8. REKAPITULATION: Zusammenfassende Betrachtung des Herrschaftssicherungsprozesses und der Stabilisierung der augusteischen Monarchie.

Schlüsselwörter

Augustus, Senat, Princeps, res publica, Herrschaftssicherung, Machtverhältnis, Nobilität, Klientel, Amicitia, domus augusta, politische Stabilität, Machtwandel, römisches Kaisertum, Konsulatsamt, Verwaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie Augustus seine Alleinherrschaft in Rom durch eine gezielte politische Strategie festigte, während er formal die Institutionen der Republik aufrechterhielt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Machtverschiebungen zwischen Augustus und dem Senat, die Umgestaltung der politischen Ämter und die wachsende Kontrolle des Princeps über das öffentliche Leben.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, auf welche Weise sich das Verhältnis zwischen dem Senat und Augustus zwischen 24 v. Chr. und 13 n. Chr. veränderte und wie dies zur Stabilisierung der monarchischen Herrschaft beitrug.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor wählt keinen streng linearen, zeitlichen Ansatz, sondern vergleicht spezifische Merkmale des Herrschaftssicherungsprozesses in verschiedenen Abschnitten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Phasen, angefangen von Oktavians Weg zur Macht über die Umstrukturierungen des Senats bis hin zur Institutionalisierung einer zentralistischen Herrschaftsausrichtung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Augustus, Senat, Princeps, Machtverhältnis und politische Stabilität stehen im Mittelpunkt der Untersuchung.

Welche Rolle spielte der Senat im Jahr 23 v. Chr.?

Das Jahr 23 v. Chr. wird als Krisenjahr identifiziert, in dem der Druck auf die Stellung des Princeps zunahm und Augustus seine politische Strategie anpassen musste.

Was bedeutet das Konzept der "Amicitia" im Kontext dieser Arbeit?

Es bezeichnet ein ungeschriebenes Gebot persönlicher Bindungen und Loyalität zum Princeps, das als Instrument zur Karriereförderung oder politischen Bestrafung genutzt wurde.

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Résumé des informations

Titre
Das Verhältnis zwischen Augustus und dem Senat zwischen 24 v. Chr. und 13 n. Chr.
Sous-titre
Kaiser Augustus und der Senat bzw. der Hochadel.
Université
Dresden Technical University  (Institut für Geschichte)
Cours
Die Labilität der Nachfolger und die Stabilität der Monarchie: Die römische Kaiserherrschaft nach Augustus
Note
1,7
Auteur
Johannes Schulz (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
26
N° de catalogue
V131871
ISBN (ebook)
9783640446339
ISBN (Livre)
9783640446889
Langue
allemand
mots-clé
Augustus Senat Römische Republik Princeps Römischer Hochadel Augustus Senat Princeps Augustus Princeps Senat Senat Rom
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Johannes Schulz (Auteur), 2009, Das Verhältnis zwischen Augustus und dem Senat zwischen 24 v. Chr. und 13 n. Chr., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131871
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Extrait de  26  pages
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