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Begegnung - Eurythmietherapie und Strabismus

Title: Begegnung - Eurythmietherapie und Strabismus

Bachelor Thesis , 2009 , 45 Pages

Autor:in: Herbert Langmair (Author)

Health - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Ziele, Methoden und Charakter der Studie:
Das Ziel dieser Studie ist das Aufzeigen der Bedeutung der Begegnung im eurythmietherapeutischen Prozess. Sie soll zeigen, ob die vermutete Wirkung der daraus folgenden Eigeninitiative und Ich –Stärkung der PatientIn im Genesungsprozess (leichtes Schielen) eintritt. Meine diesbezügliche These lautet: Nur mit gelungener Beziehungsgestaltung wird Eurythmietherapie wirksam.
Im 1. Teil dieser Studie werde ich eine Auswahl aus der Literatur zum Thema Begegnung untersuchen und mit Erfahrungswerten aus der therapeutischen Praxis vergleichen. Im 2. Teil werde ich dann an Hand einer Einzelfalldokumentation die Wirkung der Beziehungsgestaltung in der Eurythmietherapie und die Wirkung der Therapie auf die Patientin darstellen. Als Methoden und Indikatoren dienten mir:
- Teilnehmende Beobachtungen in der Therapiestunde
- Auswertung von Videoaufzeichnungen
- Interview mit der KlientIn
Ich hoffe, dass diese Arbeit zu einem fruchtbaren Dialog zwischen Psychotherapeuten, Augenärzten und künstlerischen Therapeuten anregen kann. Im Anhang werden Themen, die im Kontext dieser Arbeit nicht vollständig erfasst werden konnten, ausführlicher dargestellt. Innerhalb der Arbeit werden die Begriffe zur Verbesserung der Lesbarkeit nur in ihrer männlichen Form verwendet.

Motto:
„[…]Ich werde am Du; Ich werdend spreche ich Du.
Alles wirkliche Leben ist Begegnung." Martin Buber

Einen Trailer von den Videoaufzeichnungen finden Sie auf der Hompages www.bewegungspraxis.ch

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Ziel, Methoden und Charakter der Studie

Teil 1: Kritische Reflexion der Literatur zum Thema Begegnung

1. Beziehung:

1.1. Was geschieht physiologisch bei einer Begegnung?

1.2. Was sind die physiologischen Grundlagen von Beziehung?

1.3. Was sind die psychologischen Grundlagen von Beziehung?

1.4. Was sind die anthroposophischen Grundlagen von Beziehung?

1.5. Zusammenfassung

2. Was ist Gesundheit?

3. Was ist Eurythmietherapie (Heileurythmie)?

4. Schlussfolgerung zu Teil 1

Teil 2: Begegnung in der Praxis. Eine Einzelfalldokumentation

1. Eurythmietherapie in der Praxis

1.1. Ausgangslage

1.2. Zusammenfassung des Therapieverlaufes

1.3. Rückschlüsse darauf, was entscheidend für den Genesungsprozess war

Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der Begegnung und Beziehungsgestaltung im eurythmietherapeutischen Prozess wissenschaftlich und praktisch zu untersuchen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, inwieweit eine gelungene therapeutische Beziehungsgestaltung die Ich-Stärkung und Eigeninitiative der Patientin sowie deren Genesungsprozess beeinflusst.

  • Bedeutung der Begegnung als Grundpfeiler therapeutischer Arbeit.
  • Neurobiologische und anthroposophische Grundlagen menschlicher Beziehung.
  • Zusammenhang zwischen Beziehungsgestaltung, Ich-Aktivität und Gesundheitsentwicklung.
  • Einzelfalldokumentation zur Anwendung der Eurythmietherapie bei einer schielenden Patientin.
  • Die Rolle der künstlerischen Therapieform für die Selbstheilungskräfte.

Auszug aus dem Buch

Einleitung

In der bis heute veröffentlichten Literatur zur Eurythmietherapie wird die Begegnung zwischen Therapeut und Patient und die daraus hervorgehende Beziehungsgestaltung als Teil des therapeutischen Ansatzes kaum erwähnt. Meiner Ansicht nach wird mit diesem Thema ein wesentlicher Faktor, der zum Gelingen oder Scheitern einer therapeutischen Intervention beiträgt, angesprochen. Ich möchte mit dieser Arbeit dazu beitragen, dass die Hintergründe zur Beziehungsgestaltung und der Wert der Begegnung während der Behandlung erkennbar werden können.

Die folgenden Ausführungen sollen meine Fragestellung verdeutlichen.

In seinem erfrischendem Werk über die modernen Entwicklungen in der neurobiologischen Forschung beschreibt Joachim Bauer (2006:165), dass in unseren neurobiologischen Systemen, nicht der - in der Vergangenheit immer wieder als primär dargestellte - Kampf ums Überleben, sondern Kooperation die Grundlage jeglicher neurobiologischen Entwicklung sei.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Relevanz der Beziehungsgestaltung in der Eurythmietherapie hervorgehoben und als kritischer Faktor für den therapeutischen Erfolg definiert.

Ziel, Methoden und Charakter der Studie: Die Studie zielt darauf ab, die Wirkung von Begegnung auf die Ich-Stärkung zu belegen, wobei teilnehmende Beobachtungen und Interviews als primäre Indikatoren genutzt werden.

Teil 1: Kritische Reflexion der Literatur zum Thema Begegnung: Dieser Teil beleuchtet die physiologischen, psychologischen und anthroposophischen Fundamente menschlicher Interaktion.

1. Beziehung: Es wird der Begriff der sozialen Beziehung analysiert und als wesentliche Voraussetzung für menschliche Entwicklung und Gesundheit herausgearbeitet.

2. Was ist Gesundheit?: Unter Einbezug von Antonowskys Salutogenese wird Gesundheit als aktiver Prozess verstanden, der durch Vertrauen und Sinnhaftigkeit gestärkt wird.

3. Was ist Eurythmietherapie (Heileurythmie)?: Dieses Kapitel definiert die Eurythmietherapie als künstlerische Therapie, die das Medium der Bewegung nutzt, um innere Prozesse zu aktivieren.

4. Schlussfolgerung zu Teil 1: Die theoretischen Erkenntnisse werden zusammengefasst und die These gestützt, dass Beziehungsgestaltung ein essenzieller Grundpfeiler für wirksame Eurythmietherapie ist.

Teil 2: Begegnung in der Praxis. Eine Einzelfalldokumentation: Die praktische Anwendung und Wirkung der Eurythmietherapie werden an einer Fallstudie (Neunjährige mit Sehschwäche) detailliert nachvollzogen.

1. Eurythmietherapie in der Praxis: Die Anwendung der Therapie bei der Klientin zeigt, wie durch den therapeutischen Beziehungsraum die Eigeninitiative zur Heilung angeregt wird.

Fazit: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit eines Perspektivwechsels in der therapeutischen Praxis hin zur bewussten Gestaltung der Begegnung als Heilfaktor.

Schlüsselwörter

Eurythmietherapie, Beziehungsgestaltung, Begegnung, Ich-Aktivität, Salutogenese, Heileurythmie, Therapeutische Beziehung, Neurobiologie, Anthroposophie, Selbstheilungskräfte, Einzelfalldokumentation, Entwicklungspotenzial, Bewegungstherapie, Spiegelneuronen, Motivationssysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die oft vernachlässigte Rolle der Beziehungsgestaltung zwischen Therapeut und Patient im Kontext der Eurythmietherapie.

Was sind die zentralen Themenfelder dieser Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von Beziehungsarbeit, neurobiologischen Erkenntnissen über Kooperation, der anthroposophischen Sicht auf das "Ich" und der praktischen Anwendung bei therapeutischen Prozessen.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, ob die Wirkung der Eurythmietherapie maßgeblich von einer gelungenen Beziehungsgestaltung abhängt, die wiederum die Ich-Stärkung und Genesung der Patientin fördert.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Der Autor kombiniert eine kritische Literaturanalyse mit einer praxisorientierten Einzelfalldokumentation, unterstützt durch teilnehmende Beobachtungen und Interviews mit der Klientin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Reflexion über die Grundlagen menschlicher Beziehung und eine detaillierte Dokumentation des Therapieverlaufs einer jungen Patientin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text am besten?

Die zentralen Begriffe sind Eurythmietherapie, Beziehungsgestaltung, Ich-Aktivität, Salutogenese und künstlerische Therapie.

Warum ist die Beziehungsgestaltung für Eurythmietherapeuten so wichtig?

Sie bildet den "Freiraum", in dem beim Klienten schöpferische Kräfte aktiviert werden können, um sich aus einschränkenden Verhaltensmustern zu lösen.

Welche Bedeutung hat das "Ich" im Kontext dieser Therapie?

Das "Ich" wird als bildsame Kraft verstanden, deren Aktivität den Genesungsprozess des gesamten Menschen – von der physischen bis zur spirituellen Dimension – steuert.

Wie beeinflusst die Therapie die konkrete Fallstudie im Dokument?

Die Klientin konnte durch die therapeutische Begleitung nicht nur eine Linderung ihres Augenleidens erreichen, sondern entwickelte auch ein gesteigertes Interesse an ihrer eigenen Entwicklung und Umwelt.

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Details

Title
Begegnung - Eurythmietherapie und Strabismus
Author
Herbert Langmair (Author)
Publication Year
2009
Pages
45
Catalog Number
V131942
ISBN (eBook)
9783640505128
ISBN (Book)
9783640505111
Language
German
Tags
Komplementärmedizin alternative Medizin Eurythmietherapie Heileurythmie Sozialpädagogik Gesundheitswesen Salutogenese Psychiatrie Psychologie Therapie Begegnung künstlerisch therapeutischer Ausdruck Patient Augenheileurythmie Augenärzte anthroposophische Medizin Kunsttherapie Bewegungstherapie Augenerkrankungen Beratung Kurse Forschung Weiterbildung Beziehungsgestaltung Wirkungsnachweis durch Einzelfalldokumentation Ich-Stärkung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Herbert Langmair (Author), 2009, Begegnung - Eurythmietherapie und Strabismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131942
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