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Betrachtungen zu Diskursmarkern im Spanischen

Title: Betrachtungen zu Diskursmarkern im Spanischen

Term Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nina Armbruster (Author)

Romance Studies - Spanish Studies
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Ein interessanter Aspekt der gesprochenen Sprache ist die Verwendung von Diskursmarkern, um das Gespräch zu strukturieren und zu lenken. In der vorliegenden Hausarbeit werde ich mich mit Diskursmarkern im Spanischen beschäftigen. Dabei werde ich zunächst den Begriff marcador del discurso definieren, da es im Spanischen noch viele weitere Ausdrücke gibt, die das gleiche Konzept oder ähnliche Konzepte bezeichnen. Diese möchte ich einander gegenüberstellen, um anschließend zu erläutern, warum ich marcador del discurso am passendsten finde.

In Kapitel 3 der vorliegenden Arbeit möchte ich die Diskursmarkern aus grammatischer Sicht beschreiben, und dabei vor allem auf die Schwierigkeiten eingehen, die sich beim Einordnen der Diskursmarker in grammatikalische Kategorien ergeben. Des weiteren werde ich eine kurzen Überblick über das Vorkommen von Diskursmarkern in spanischen Grammatiken geben.

In Kapitel 4 meiner Arbeit werde ich die verschiedenen Diskursmarker im Spanischen klassifizieren. Dabei werde ich auf zwei Klassifizierungsschemata eingehen: in 4.1. auf das Modell von María Antonia Martín Zorraquino, welches generell die verschieden Typen von Diskursmarkern beschreibt, in 4.2. auf das Modell von Antonio Briz, das sich hauptsächlich auf Diskursmarker in Konversationskontexten bezieht.

In Kapitel 5 werde ich bueno, einen offenbar besonders häufig vorkommenden Diskursmarker im Spanischen, anhand verschiedener Korpora untersuchen und seine vielfältige Verwendungsweise darlegen.

In Kapitel 6 meiner Arbeit schließlich werde ich meine Ergebnisse zusammenfassen und entsprechende Schlussfolgerungen formulieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von marcador del discurso

3. Grammatikalisierung der Diskursmarker

4. Klassifizierung der Diskursmarker

4.1. Modell von Martín Zorraquino

4.2. Modell von Briz

5. Untersuchung von bueno als Diskursmarker

6. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung von Diskursmarkern im Spanischen, wobei insbesondere die funktionale Vielfalt und Polyfunktionalität des Diskursmarkers "bueno" anhand von Korpusbeispielen analysiert wird. Die Forschungsfrage widmet sich der systematischen Einordnung dieser sprachlichen Einheiten in ein grammatisches Klassifizierungsschema, trotz ihrer inherenten Heterogenität.

  • Definition und begriffliche Abgrenzung von "marcador del discurso"
  • Grammatische Perspektiven und Herausforderungen der Klassifizierung
  • Vergleichende Analyse der Modelle von Martín Zorraquino und Briz
  • Empirische Untersuchung von "bueno" mittels Korpusdaten (CREA)
  • Diskussion der Polyfunktionalität in Gesprächskontexten

Auszug aus dem Buch

5. Untersuchung von bueno als Diskursmarker

In beinahe jeder Konversation taucht bueno in seiner Funktion als Diskursmarker auf. Zunächst fällt auf, dass dieser Diskursmarker sehr häufig verwendet wird. Bei genauerer Betrachtung seiner jeweiligen Funktionen bemerkt man darüber hinaus, dass diese äußerst vielzählig sind. Bueno ist somit ein polyfunktionaler Diskursmarker und aus diesem Grund für die Analyse im Rahmen dieser Arbeit besonders geeignet. Dazu habe ich verschiedene Korpusbeispiele ausgewählt. Es handelt sich dabei ausschließlich um Beispiele des gesprochenen Spanisch, die ich der Datenbank CREA entnommen habe.

Das erste Beispiel ist der Auszug eines Interviews im spanischen Fernsehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Diskursmarker im Spanischen und Darlegung des methodischen Vorgehens für die Hausarbeit.

2. Definition von marcador del discurso: Theoretische Bestimmung des Begriffs als unveränderliche Einheit, die der Strukturierung und Lenkung von Gesprächen dient.

3. Grammatikalisierung der Diskursmarker: Erörterung der Schwierigkeiten bei der Einordnung von Diskursmarkern in traditionelle grammatikalische Kategorien aufgrund ihrer Heterogenität.

4. Klassifizierung der Diskursmarker: Vorstellung und Vergleich der theoretischen Modelle von Martín Zorraquino und Briz zur systematischen Kategorisierung der Marker.

5. Untersuchung von bueno als Diskursmarker: Praktische Analyse der vielfältigen Funktionen von "bueno" anhand konkreter Beispiele aus dem Korpus CREA.

6. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Schlussfolgerung zur Komplexität der Diskursmarker sowie zur Notwendigkeit einer klareren Systematik.

Schlüsselwörter

Spanisch, Diskursmarker, marcador del discurso, Grammatikalisierung, Klassifizierung, Martín Zorraquino, Antonio Briz, Bueno, Polyfunktionalität, Korpuslinguistik, CREA, Gesprächsanalyse, Pragmatik, Konversation, Sprachwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Analyse von Diskursmarkern im Spanischen, wobei der Fokus auf deren Definition, systematischer Klassifizierung und funktionaler Verwendung in der gesprochenen Sprache liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die theoretische Einordnung von Diskursmarkern, die Herausforderungen ihrer grammatischen Kategorisierung sowie die empirische Untersuchung ihrer vielseitigen Funktionen im Gespräch.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Klassifizierungsansätze für Diskursmarker mit der praktischen Anwendung zu verknüpfen, insbesondere durch eine detaillierte Analyse der Polyfunktionalität des Markers "bueno".

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse verschiedener Klassifizierungsmodelle mit einer korpusgestützten Analyse, bei der reale Gesprächsbeispiele aus der Datenbank CREA ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine grammatische Einordnung der Diskursmarker, einen detaillierten Vergleich der Modelle von Martín Zorraquino und Briz sowie die konkrete Fallanalyse des Markers "bueno" in verschiedenen Kontexten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem "marcador del discurso", "bueno", "Polyfunktionalität", "Klassifizierungsschema", "Konversationsanalyse" und "Korpuslinguistik".

Warum wird das Modell von Martín Zorraquino als systematischer bewertet?

Die Autorin begründet dies damit, dass Martín Zorraquinos Modell allgemeiner gefasst ist und die verschiedenen Typen von Diskursmarkern im Spanischen umfassender und übersichtlicher abbildet als der stärker auf Gesprächssituationen fokussierte Ansatz von Briz.

Welche Rolle spielt "bueno" innerhalb der Untersuchung?

"Bueno" dient als prominentes Fallbeispiel, an dem die Autorin aufzeigt, wie ein und derselbe Diskursmarker je nach Kontext völlig unterschiedliche Funktionen übernehmen kann, etwa als Pausenfüller, Zustimmungssignal oder Strukturierungselement.

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Details

Title
Betrachtungen zu Diskursmarkern im Spanischen
College
University of Tubingen  (Romanisches Seminar)
Course
PS II: "Korpuslinguistik"
Grade
1,7
Author
Nina Armbruster (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V132168
ISBN (eBook)
9783640419562
ISBN (Book)
9783640419685
Language
German
Tags
Spanisch Linguistik Korpuslinguistik Diskursmarker
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Armbruster (Author), 2006, Betrachtungen zu Diskursmarkern im Spanischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132168
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