Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Consulting and Therapy

Integration der Gestalttherapie in ein transpersonal erweitertes Weltbild

Title: Integration der Gestalttherapie in ein transpersonal erweitertes Weltbild

Scientific Essay , 1989 , 62 Pages

Autor:in: Dipl. Päd. Meinolf Schnier (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit bin ich der Aufgabe nachgegangen, mich zu fragen, ob die Gestalttherapie, die aus der humanistischen Psychologie hervorgegangen ist sich mit den Prinzipien und Zielen der Transpersonalen Psychologie verträgt. Und weiter,
ist es möglich, ein humanistisch orientiertes psychotherapeutisches Verfahren, in eine transpersonal orientierte Weltsicht theoretisch wie praktisch zu integrieren? Und welche Konsequenzen hat dies?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einführende Bemerkungen

Die Gestalttherapie

Die Holotrope Therapie

Die Prozeßtheorie der Gestalttherapie versus perinatale Dynamik der Holotropen Therapie

Reflexionen

Die transpersonale Dimension im psychotherapeutischen Prozeß

Erste Kategorie: Erfahrungselemente aus der phänomenalen Welt

A) Zeit

B) Raum

Zweite Kategorie: Erfahrungselemente, die nicht der phänomenalen Welt angehören

Transpersonal orientierte Psychotherapie versus pädagogisch orientierte Psychotherapie

Das Rollenverständnis in der pädagogisch und transpersonal orientierten Psychotherapie

Epilog

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Integration der Gestalttherapie in ein transpersonal erweitertes Weltbild. Ziel ist es, die komplementären Aspekte der Gestalttherapie und der Holotropen Therapie aufzuzeigen und einen therapeutischen Rahmen zu entwickeln, der über die rein psychologische Ebene hinausgeht und die spirituelle Dimension menschlichen Bewusstseins miteinbezieht.

  • Vergleich der Prozeßtheorie der Gestalttherapie mit der perinatalen Dynamik der Holotropen Therapie.
  • Analyse der transpersonalen Dimension im psychotherapeutischen Prozess.
  • Untersuchung von Erfahrungselementen innerhalb und außerhalb der phänomenalen Welt.
  • Gegenüberstellung und Integration von pädagogisch und transpersonal orientierter Psychotherapie.
  • Reflexion über das Rollenverständnis des Therapeuten als Begleiter in einem ganzheitlichen Entwicklungsprozess.

Auszug aus dem Buch

Die transpersonale Dimension im psychotherapeutischen Prozeß

Können wir den Schritt ins Transpersonale in der Theorie erst einmal zulassen, sind die besten Voraussetzungen geschaffen, um ihm den notwendigen Schritt in der Praxis folgen zu lassen. Bewegen wir uns also über die Welt der Person hinaus und lassen wir die transpersonalen Bereiche zur Entfaltung kommen. Indem wir Stanislav Grof folgen, können wir solche Ereignisse grundsätzlich in zwei große Kategorien unterteilen: In einer von diesen sind die Inhalte der Erfahrung Elemente, die der phänomenalen Welt, bzw. der materiell, objektiven Realität angehören. Hier also ist nicht der Inhalt der Erfahrung, der Überraschung bei uns auslösen würde, sondern die bestimmte Weise, mit der wir Zugang zu diesen Informationen erhalten. Die andere Kategorie transpersonaler Erfahrungen hat Inhalte zum Gegenstand, die nicht aus der phänomenalen Wirklichkeit ableitbar sind. Die Elemente dieser Erfahrungswirklichkeit werden in unserer Kultur objektiv betrachtet, nicht als real angesehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Der Autor schildert seine persönliche Entwicklung als Therapeut und die Herausforderung, die Gestalttherapie mit einem transpersonalen Weltbild zu verbinden.

Einführende Bemerkungen: Einführung in die Arbeit des Autors als Thanatologe und die theoretische Grundlage der Holotropen Therapie durch Stanislav Grof.

Die Gestalttherapie: Darstellung der Gestalttherapie als Lebensphilosophie, die das organismische Ich in einem permanenten Veränderungsprozess betrachtet.

Die Holotrope Therapie: Erläuterung des holotropen Erfahrungsmodus, der auf Ganzheit zielt und mittels kontrolliertem Atem und Musik transzendierende Erfahrungen ermöglicht.

Die Prozeßtheorie der Gestalttherapie versus perinatale Dynamik der Holotropen Therapie: Verknüpfung der Phasen des Gestaltprozesses mit den perinatalen Matrizen von Stanislav Grof zur Darstellung eines evolutionären Wandels.

Reflexionen: Kritische Auseinandersetzung mit der Praxis der Gestalttherapie und der Notwendigkeit, spirituelle Aspekte nicht auszugrenzen.

Die transpersonale Dimension im psychotherapeutischen Prozeß: Systematisierung transpersonaler Erfahrungen in phänomenale und nicht-phänomenale Kategorien sowie deren Bedeutung für die therapeutische Arbeit.

Transpersonal orientierte Psychotherapie versus pädagogisch orientierte Psychotherapie: Vergleich zweier Ansätze, die aus der humanistischen Psychologie hervorgehen und sich in ihrer Zielsetzung ergänzen können.

Das Rollenverständnis in der pädagogisch und transpersonal orientierten Psychotherapie: Beschreibung des Anforderungsprofils an Therapeuten und die Transformation von Therapeut und Klient in gemeinsame Suchende.

Epilog: Kurzer Rückblick des Autors auf die Entstehung und Aufnahme seiner Arbeit.

Schlüsselwörter

Gestalttherapie, Holotrope Therapie, Transpersonale Psychologie, Bewusstsein, Perinatale Dynamik, Psychotherapeutischer Prozess, Ganzheitlichkeit, Selbstfindung, Lebensphilosophie, Evolution, Ontologische Transformation, Holonome Integration, Existenz, Spiritualität, Todeserfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Integration der Gestalttherapie in ein transpersonal erweitertes Weltbild, um eine ganzheitliche psychotherapeutische Sichtweise zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören der Vergleich zwischen der Gestalttherapie und der Holotropen Therapie, die Bedeutung perinataler Erfahrungen sowie die wissenschaftliche Einordnung transpersonaler Bewusstseinszustände.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist die Akkreditierung einer umfassenderen Sichtweise in der Psychotherapie, die den Menschen nicht nur in seiner sozialen Existenz, sondern auch in seinem spirituellen Wesen und seiner Vieldimensioniertheit erfasst.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor stützt sich auf theoretische Modelle von Stanislav Grof, die Gestalttherapie nach Perls sowie Ansätze von Staemmler und Bock, ergänzt durch phänomenologische Reflexionen und Fallbeispiele aus seiner eigenen Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Verbindung zwischen dem Gestaltprozess und den perinatalen Matrizen, erläutert die transpersonale Dimension und diskutiert die Unterscheidung zwischen phänomenalen und nicht-phänomenalen Erfahrungselementen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gestalttherapie, Holotrope Therapie, Transpersonale Psychologie, Bewusstsein, perinatale Dynamik und ontologische Transformation geprägt.

Inwiefern spielt der "Tod" in dieser therapeutischen Arbeit eine Rolle?

Der Tod wird als eine herausragende Gestalt innerhalb des therapeutischen Prozesses betrachtet; eine wirkliche Metamorphose des Ichs erfordert laut dem Autor die Integration der Todeserfahrung.

Was ist das Besondere an dem im Buch beschriebenen Fallbeispiel von Bernd und Monika?

Es handelt sich um einen ungewöhnlichen Fall von synchronistischen Erfahrungen, bei dem zwei Klienten unabhängig voneinander im Rahmen der Holotropen Therapie denselben historischen Kontext und dieselbe zwischenmenschliche Dynamik erlebten.

Excerpt out of 62 pages  - scroll top

Details

Title
Integration der Gestalttherapie in ein transpersonal erweitertes Weltbild
Course
Gestalttherapieausbildung
Author
Dipl. Päd. Meinolf Schnier (Author)
Publication Year
1989
Pages
62
Catalog Number
V132488
ISBN (eBook)
9783640386062
ISBN (Book)
9783640385744
Language
German
Tags
Integration Gestalttherapie Weltbild
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Päd. Meinolf Schnier (Author), 1989, Integration der Gestalttherapie in ein transpersonal erweitertes Weltbild, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132488
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  62  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint