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Die Soziale Phobie

Ein Überblick

Titre: Die Soziale Phobie

Dossier / Travail de Séminaire , 2001 , 23 Pages , Note: 5

Autor:in: M.Sc. Giovanni Adornetto (Auteur)

Psychologie - Psychologie Clinique, Psychopathologie, Prévention
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Résumé Extrait Résumé des informations

In der vorliegenden Proseminararbeit werde ich die soziale Phobie vorstellen. Mein Interesse dafür wurde geweckt, nachdem ich in meinen Vorlesungen gehört habe, dass die Prävalenz dieser Störung in den letzten Jahren beträchtlich gestiegen ist. Ein Grund dafür ist, dass diese Störung erst im DSM-III als eigenständige Störung aufgenommen wurde und sich daher erst in den letzten Jahren qualitative Erkenntnisse dazu angesammelt haben. Nicht zuletzt interessiert mich dieses Thema auch darum, weil es scheint, dass viele Manager darunter leiden.
Im ersten Teil der Arbeit gehe ich auf das diagnostische Vorgehen ein, definiere die Störung und erläutere das klinische Erscheinungsbild. Im zweiten und dritten Teil werde ich die Unterschiede zwischen sozialer Angst und das soziale Kompetenzdefizit erläutern und Daten zur Epidemiologie und Erklärungsversuche zur Ätiologie schildern.
Im vierten und letzten Teil gehe ich auf die unterschiedlichen Arten der Behandlung dieser Störung ein, d.h. von kognitiven bis verhaltenstherapeutischen Ansätzen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Vorwort

1.2 Begriffserklärung

2 Diagnostik

2.1 Störungsdefinition und der diagnostische Prozess in der Praxis

2.2 Klassifikatorische Diagnose

2.3 Somatische Differentialdiagnose

2.4 Analyse des Problemverhaltens

2.5 Klinisches Erscheinungsbild

3 Soziale Angst vs. soziales Kompetenzdefizit

4 Epidemiologie und Ätiologie

5 Behandlung

5.1 Konfrontationstherapien

5.2 Kognitiv-behavioraler Ansatz

5.3 Kognitive Verhaltenstherapie

5.4 Rahmenbedingungen für die Durchführung der Therapien

5.5 Die medikamentöse Behandlung der Sozialen Phobie

6 Schlussdiskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit setzt sich zum Ziel, das klinische Störungsbild der Sozialen Phobie umfassend darzustellen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Abgrenzung gegenüber sozialen Kompetenzdefiziten sowie der Analyse geeigneter therapeutischer Interventionsmöglichkeiten.

  • Diagnostisches Vorgehen und klassifikatorische Einordnung
  • Unterscheidung zwischen sozialer Angst und Kompetenzdefiziten
  • Epidemiologische Daten und ätiologische Erklärungsmodelle
  • Kognitiv-behaviorale Ansätze in der Therapie
  • Medikamentöse Behandlungsoptionen

Auszug aus dem Buch

2.5 Klinisches Erscheinungsbild

Sozialphobiker nehmen oft an, dass ihre Umwelt nichts anderes zu tun habe, als sie ständig zu bewerten und natürlich sei diese Bewertung zumeist negativ. Sie suchen meist eine Behandlung wegen der Beeinträchtigung im sozialen oder beruflichen Bereich auf. Einige Patienten ersuchen auch aufgrund von Folgeproblemen wie Alkoholismus oder Depression um Behandlung (Marks, 1987; Reinecker, 1993; Comer, 1995). Einige der wichtigsten Befürchtungen werden im folgenden dargestellt. Sie machen deutlich, wie stark nicht nur das Sozialleben, sondern die gesamte Lebensqualität beeinträchtigt wird.

Die einfachsten Tätigkeiten können massive Angst auslösen, wenn sie in Gegenwart anderer ausgeübt werden müssen. Viele Patienten haben ihre Ängste vor allem in Gegenwart von Mitgliedern des anderen Geschlechts. Neben dem öffentlichen Sprechen haben Patienten mit Sozialphobien häufig auch grosse Schwierigkeiten, in Gegenwart anderer zu essen oder zu trinken. In solchen Situationen befürchten sie, dass ihre Hände zittern könnten, während sie die Gabel oder Tasse halten, oder dass ihnen schlecht werden könnte. Andere Patienten wiederum haben Angst, dass sie einen Kloss im Hals haben und deswegen nichts herunterschlucken könnten, so lange sie beobachtet würden. Diese Angst ist üblicherweise am schlimmsten in vornehmeren oder vollen Restaurants, weniger schlimm dagegen in der Sicherheit des eigenen Heims. Manche Patienten können aber noch nicht einmal zu Hause essen, wenn Freunde oder in extremen Fällen sogar der eigene Ehepartner anwesend ist (Reinecker, 1995; Margraf & Rudolf, 1999).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Sozialen Phobie ein und skizziert den Aufbau der Arbeit von der Diagnostik bis hin zu therapeutischen Ansätzen.

2 Diagnostik: Dieser Abschnitt erläutert die Kriterien der Störungsdefinition, das diagnostische Vorgehen in der Praxis sowie verschiedene klinische Erscheinungsbilder der Phobie.

3 Soziale Angst vs. soziales Kompetenzdefizit: Hier wird die differenzialdiagnostische Unterscheidung zwischen Patienten mit mangelnden sozialen Fertigkeiten und solchen mit spezifischen situativen Ängsten erörtert.

4 Epidemiologie und Ätiologie: Kapitel 4 beleuchtet die Prävalenz der Störung sowie den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu genetischen, biologischen und psychologischen Ursachen.

5 Behandlung: Dieser Hauptteil präsentiert verschiedene Therapiemethoden, insbesondere Konfrontationstherapien, den kognitiv-behavioralen Ansatz sowie medikamentöse Unterstützung.

6 Schlussdiskussion: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung professioneller Hilfe und die Herausforderungen im Umgang mit der Störung im sozialen Kontext.

Schlüsselwörter

Soziale Phobie, Angststörung, Diagnostik, Klinische Psychologie, Konfrontationstherapie, Kognitive Verhaltenstherapie, Epidemiologie, Ätiologie, Sozialkompetenz, Vermeidungsverhalten, DSM-IV, ICD-10, Psychotherapie, Patientenversorgung, Selbstwert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das klinische Krankheitsbild der Sozialen Phobie, ihre Merkmale, Ursachen und die Möglichkeiten der therapeutischen Behandlung.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Bereiche Diagnostik, die Abgrenzung von allgemeinen Kompetenzdefiziten, die Ätiologie sowie spezifische psychotherapeutische und medikamentöse Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen fundierten Einblick in das Störungskonzept zu geben und Wege aufzuzeigen, wie Betroffene durch professionelle Hilfe unterstützt werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse klinischer Modelle, internationaler Klassifikationssysteme wie DSM-IV und ICD-10 sowie der Auswertung empirischer Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Einordnung, die theoretische Unterscheidung zwischen Angst und Kompetenzmangel sowie eine detaillierte Darstellung moderner Behandlungsmethoden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den prägenden Begriffen zählen Sozialphobie, Angststörung, kognitiv-behaviorale Therapie, Vermeidungsverhalten und klinische Diagnostik.

Warum spielt das "Drei-Ebenen-Modell" eine Rolle bei der Beschreibung der Symptome?

Es dient dazu, die Angstreaktionen der Betroffenen strukturiert in eine kognitive, körperliche und eine Verhaltensebene zu unterteilen.

Welche Rolle spielt das "Assertiveness-Training-Programm" (ATP)?

Das ATP dient als ein Beispiel für eine integrierte Therapiemethode, die Komponenten der Konfrontation, kognitive Techniken und soziales Kompetenztraining verbindet.

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Résumé des informations

Titre
Die Soziale Phobie
Sous-titre
Ein Überblick
Université
University of Basel  (Psychologie)
Note
5
Auteur
M.Sc. Giovanni Adornetto (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
23
N° de catalogue
V132674
ISBN (ebook)
9783640394746
ISBN (Livre)
9783640394371
Langue
allemand
mots-clé
Soziale Phobie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.Sc. Giovanni Adornetto (Auteur), 2001, Die Soziale Phobie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132674
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Extrait de  23  pages
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