Basierend auf der Einsendeaufgabe, wurde sich für das Setting ,,Schule“ entschieden und anschließend diese aus gesundheitlicher Perspektive analysieren und praxistaugliche Handlungsansätze zur Gesundheitsförderung identifiziert.
Inhaltsverzeichnis
1 ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION
1.1 Rahmenbedingungen
1.2 Personengruppen im gewählten Setting
1.3 Analyse gesundheitsbezogener Daten
1.4 Ableitung von Handlungsschwerpunkten
2 TEILAUFGABE 2 – SCHWERPUNKTTHEMA FÜR EIN PROJEKT ZUR GESUNDHEITSFÖRDERUNG IM GEWÄHLTEN SETTING
3 TEILAUFGABE 3 – RECHERCHE MODELLPROJEKT
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die gesundheitliche Ausgangssituation von Lehrkräften und Schülern in einer Grundschule in Koblenz, um darauf aufbauend zielgerichtete Handlungsansätze für die betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention im Setting Schule zu entwickeln und durch die Recherche eines Modellprojekts zu validieren.
- Analyse gesundheitsbezogener Rahmenbedingungen und Belastungsfaktoren
- Identifikation von Handlungsschwerpunkten im Bereich Bewegung und Stressmanagement
- Entwicklung und Planung spezifischer Maßnahmen zur Bewegungsförderung für Grundschüler
- Transfer der Erkenntnisse aus einem bestehenden Modellprojekt auf das gewählte Setting
Auszug aus dem Buch
1.4 Ableitung von Handlungsschwerpunkten
Basierend auf den Daten und dem Beschwerdebericht des Lehrerkräfte/ Lehrkraftvertretung und den Schüler/ innen, können zwei deutliche Handlungsbereiche definiert werden. Sowohl die Lehrkräfte/ Lehrkraftvertretung als auch die Schüler/ innen leiden unter Bewegungsmangel und stressbedingten Faktoren.
Prävention bei Lehrkräften/ Lehrkraftvertretung: Der erste Handlungsbereich ist die Linderung von Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Symptome. Diese sind in der Regel auf Bewegungsmangel oder anhaltenden Fehlhaltung zurückzuführen. Daher sollte das Hauptproblem der Prävention darin bestehen, körperliche Inaktivität zu reduzieren. In Bezug auf die Gesundheitsförderung und Prävention, muss daran erinnert werden, dass arbeitsbedingte körperliche Aktivität in erster Linie vom Engagement für die Arbeit abhängen. Die Gesundheits-förderung muss daher dazu beitragen, die negativen gesundheitlichen Folgen arbeitsbedingter körperlicher Inaktivität zu verringern.
Es wird ein Mehrkomponentenansätze empfohlen, die die Faktoren konkreter Kursangebote sind, die Neuorganisation von Betriebsabläufen (z. B. aktive Pausengestaltung) und Schaffung einer bewegungsfreundlichen Infrastruktur (z. B. Fahrradstellplätze, Duschen) (Pfeifer, Rütten, 2016, S.34).
Zusammenfassung der Kapitel
1 ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Bestandsaufnahme der personellen und sozialen Rahmenbedingungen sowie der gesundheitlichen Belastungsfaktoren der Zielgruppen an der Grundschule in Koblenz.
1.1 Rahmenbedingungen: Hier werden die strukturellen Gegebenheiten, Arbeitszeiten und sozialen Rahmenbedingungen der Grundschule mithilfe einer Tabelle systematisch aufbereitet.
1.2 Personengruppen im gewählten Setting: Dieser Abschnitt klassifiziert die verschiedenen Personengruppen der Schule nach Anzahl, Alter und Geschlecht und analysiert deren spezifische Alltagstätigkeiten hinsichtlich gesundheitlicher Einflüsse.
1.3 Analyse gesundheitsbezogener Daten: Hier wird der aktuelle Wissensstand zu arbeitsplatzbedingten Gesundheitsbelastungen bei Lehrkräften sowie zu Gesundheitsverhalten und Bewegungsmangel bei Schülern unter Einbeziehung wissenschaftlicher Datenlage dargelegt.
1.4 Ableitung von Handlungsschwerpunkten: Auf Basis der vorangegangenen Analysen werden hier konkrete Präventionsmaßnahmen für Lehrkräfte und Schüler in den Handlungsfeldern Bewegung und Stressmanagement definiert.
2 TEILAUFGABE 2 – SCHWERPUNKTTHEMA FÜR EIN PROJEKT ZUR GESUNDHEITSFÖRDERUNG IM GEWÄHLTEN SETTING: In diesem Kapitel wird ein konkretes Konzept zur individuellen körperlichen Bewegungsförderung für die Grundschüler entworfen, das auch die Einbindung der Eltern und des Elternbeirats vorsieht.
3 TEILAUFGABE 3 – RECHERCHE MODELLPROJEKT: Dieses Kapitel stellt das Modellprojekt "Schulkids in Bewegung" vor und prüft die Übertragbarkeit seiner Methoden und Ergebnisse auf die Grundschule Am Löwentor.
Schlüsselwörter
Gesundheitsförderung, Grundschule, Setting Schule, Bewegungsmangel, Stressmanagement, Prävention, Lehrergesundheit, körperliche Inaktivität, Schulkinder, Burnout-Prävention, psychosomatische Beschwerden, Gesundheitsverhaltensweisen, Schulinterne Intervention, Betriebliche Gesundheitsförderung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die gesundheitliche Situation von Lehrkräften und Grundschülern in einer spezifischen Schule in Koblenz, um Lösungsansätze zur Gesundheitsförderung zu etablieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Förderung körperlicher Bewegung, die Reduzierung von Schul- und Berufsstress sowie die Verbesserung der Gesundheitskompetenz im Setting Grundschule.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, Handlungsbedarfe zu identifizieren und konkrete, praxistaugliche Präventionsmaßnahmen zu konzipieren, die auf der wissenschaftlichen Datenlage und bestehenden Best-Practice-Beispielen basieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Analyse von Primärdaten (telefonische Befragung der Schulsekretärin) sowie die Auswertung von Sekundärliteratur, Studien des RKI und wissenschaftlicher Fachliteratur.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Nach der Analyse der Ausgangslage behandelt der Hauptteil die Ableitung von Handlungsschwerpunkten für Lehrkräfte und Schüler sowie die Transferplanung eines Modellprojekts.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wesentlichsten Begriffe umfassen Gesundheitsförderung, Setting Schule, Bewegungsmangel, Stressmanagement und Lehrergesundheit.
Wie werden die Eltern in das geplante Projekt eingebunden?
Die Eltern sollen durch eine bessere Information über sportliche Angebote der Vereine und durch ihre Einbeziehung bei der Suche nach kostengünstigen Sportvariante für das Projekt gewonnen werden.
Warum ist das gewählte Modellprojekt als Referenz geeignet?
Das Modellprojekt "Schulkids in Bewegung" bietet bewährte Strukturen und Ansätze, die leicht in den Schulalltag integriert werden können und eine langfristige Wirkung auf das Sportverhalten der Kinder versprechen.
- Quote paper
- Kristina Stauberg (Author), 2019, Gesundheitsförderung und Prävention in Schulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1333847