Diese Arbeit beschäftigt sich mit Effekten des Dehnens auf die Bewegungsreichweite bzw. auf die Dehnungsspannung und belegt diese anhand einer Probandin.
Ein Beweglichkeitstraining hat mehrere Ziele. Zum einen soll dadurch die intramuskuläre Koordination, die Kraftfähigkeit der bewegenden Muskeln, die Entspannungsfähigkeit der zu dehnenden Muskeln, Verbesserung des Zusammenspiels der ein Gelenk bewegenden Muskeln und muskuläre Dysbalancen korrigiert werden. Das Beweglichkeitstraining ist eine Zusammensetzung aus Dehntraining, Krafttraining und Koordinationstraining.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTRAINING
Testdurchführung Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
Testung Hüftbeugemuskulatur (speziell M. iliopsoas)
Testung Kniestreckmuskulatur (speziell M. rectus femoris)
Testung Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)
Testung Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein individuell angepasstes Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine Probandin zu erstellen, um spezifische muskuloskelettale Einschränkungen zu verbessern und die allgemeine Leistungsfähigkeit durch systematische Trainingsplanung zu fördern.
- Durchführung einer manuellen Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda
- Entwicklung eines zielgerichteten Beweglichkeits-Minimalprogramms
- Konzeption eines propriozeptiven Koordinationstrainings
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsmethodik durch Literaturanalyse
Auszug aus dem Buch
Testdurchführung Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
Zu Beginn des Tests positioniert sich die Probandin in Rückenlage auf eine Behandlungsliege. Um das Testergebnis nicht zu verfälschen, sollte die Probandin ihre Füße auf die Ablagefläche so abstellen, dass ihr Becken dadurch fixiert bleibt und darauf achten, dass sie ihre Bauchmuskulatur während der Testdurchführung angespannt lässt. Zusätzlich stabilisiert der Trainer ihren Oberkörper mit leichtem Zug seiner Hand, die zu testende Seite, in die diagonale Richtung den Oberkörper der Probandin. Weiterhin achtet er darauf, dass die Probandin sich so positioniert, dass ihr Schulterblatt mit der Behandlungsliege abschließt. Anschließend wird der Arm mittels einer Außenrotation im Schultergelenk vom Körper weggeführt und im Ellenbogengelenk auf 90° angewinkelt und hängt während dessen frei in der Luft. Demnach bildet die Lage des Oberarms einen Messbereich zur Horizontalen (Eifler, 2018, S.48).
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die biometrischen Daten der Probandin sowie deren Trainingsmotive und gesundheitlicher Status erfasst und bewertet.
2 BEWEGLICHKEITSTRAINING: Hier wird der manuelle Muskelfunktionsdiagnostik-Test nach Janda angewendet und die individuellen Testergebnisse für fünf spezifische Muskelgruppen dokumentiert.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Auf Basis der Testergebnisse wird ein strukturiertes, 60-minütiges Dehnprogramm zur Behebung von Hüftextensionsdefiziten erstellt.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich der Entwicklung eines 45-minütigen Koordinationstrainings zur Verbesserung der neuromuskulären Kontrolle und Gleichgewichtsfähigkeit.
5 LITERATURRECHERCHE: Hier werden wissenschaftliche Untersuchungen zu Effekten verschiedener Dehnintensitäten und -methoden analysiert und gegenübergestellt.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskeldiagnostik, Janda, Hüftextension, propriozeptives Training, Dehnintensität, intramuskuläre Koordination, Trainingsplanung, Gesundheitsmanagement, muskuloskelettale Dysbalancen, Leistungsstufe, Trainingsbeginner, statisches Dehnen, dynamisches Dehnen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Umsetzung eines gesundheitsorientierten Trainingsprogramms, bestehend aus Beweglichkeits- und Koordinationsübungen für eine spezifische Probandin.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Muskelfunktionsdiagnostik, dem gezielten Dehntraining zur Korrektur von Dysbalancen und dem Koordinationstraining zur Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, durch eine systematische Analyse und Trainingsplanung (Minimalprogramm) die Hüftextension der Probandin zu verbessern und ein sicheres, auf den Trainingszustand angepasstes Programm zu erstellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die manuelle Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda angewendet sowie eine evidenzbasierte Ableitung der Trainingsmethoden aus der Fachliteratur (Trainingswissenschaft) vorgenommen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der durchgeführten Beweglichkeitstests, die Erstellung des Dehnprogramms mit konkreten Übungsbeschreibungen sowie die Planung und Progression des propriozeptiven Koordinationstrainings.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, Muskelfunktionsdiagnostik, Dehnintensität, neuromuskuläre Kontrolle und Gesundheitsförderung.
Warum wurde die Methode nach Janda gewählt?
Die Methode nach Janda wurde gewählt, um fachgerecht eine achsensymmetrische Testung der Muskelfunktionen und der Beweglichkeit durchzuführen, da sie eine präzise Identifikation von Defiziten in der Dehnfähigkeit erlaubt.
Wie trägt das Koordinationstraining zur Leistungsverbesserung bei?
Durch den gezielten Einsatz von statischen und dynamischen Gleichgewichtsübungen auf variablen Unterstützungsflächen wird die neuromuskuläre Kontrolle der Probandin systematisch geschult und gefordert.
- Quote paper
- Kristina Stauberg (Author), 2019, Effekte des Dehnens auf die Bewegungsreichweite und Dehnungsspannung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1333852