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Der Mensch als kulturelles Wesen. Gegenüberstellung von Hobbes und Rousseau

Title: Der Mensch als kulturelles Wesen. Gegenüberstellung von Hobbes und Rousseau

Pre-University Paper , 2022 , 17 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)
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Dieser Text versteht sich als Ausarbeitung der Frage nach dem Menschen als kulturelles Wesen und stellt die Betrachtungsweisen von Hobbes und Rousseau gegenüber.

In der Kulturforschung existieren viele, teils komplementäre, teils kontrastierende Definitionen des Kulturbegriffes. Je nach wissenschaftlichem Hintergrund werden unterschiedliche Kriterien berücksichtigt, die zu vielfältigen Ergebnissen führen. So versteht die Soziologie unter dem Begriff der Kultur vor allem das Wechselspiel zwischen Individuum und sozialer Institution, in der Psychologie liegt der Fokus eher auf dem Einfluss gesellschaftlicher Normen auf die Entwicklung des Menschen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Kultur? Problematik eines Definitionsversuches

2. Kultur als spezifisch Menschliches?

3. Die geistige Kultur als Bindeglied der Gesellschaft

4. Evolution und Revolution der Kultur

5. Kultur – Fluch oder Segen? Vergleich von zwei wegweisenden Theorien am Beispiel Hobbes‘ und Rousseaus

6. Die ethische Dimension der Kulturalität

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Frage, ob der Mensch primär als Natur- oder Kulturwesen zu definieren ist, und analysiert die Wechselwirkung zwischen kultureller Evolution und gesellschaftlicher Entwicklung unter ethischen Gesichtspunkten.

  • Die anthropologische Definition des Kulturbegriffs
  • Das Verhältnis von biologischer Natur und kultureller Ausprägung
  • Der Vergleich der Staatstheorien von Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau
  • Die Dynamik der geistigen Kultur als gesellschaftliches Bindeglied
  • Ethische Herausforderungen im Kontext des Kulturrelativismus

Auszug aus dem Buch

1. Was ist Kultur? Problematik eines Definitionsversuches

In der Kulturforschung existieren viele, teils komplementäre, teils kontrastierende Definitionen des Kulturbegriffes. Je nach wissenschaftlichem Hintergrund werden unterschiedliche Kriterien berücksichtigt, die zu vielfältigen Ergebnissen führen. So versteht die Soziologie unter dem Begriff der Kultur vor allem das Wechselspiel zwischen Individuum und sozialer Institution, in der Psychologie liegt der Fokus eher auf dem Einfluss gesellschaftlicher Normen auf die Entwicklung des Menschen. In den Naturwissenschaften ist die Vergesellschaftung ein Produkt evolutionärer Prozesse und ein Sklave biochemischer Vorgänge, in der Geschichte und eine Anhäufung sozialer Akteure, vielleicht sogar Aggressoren, in der Kunst und der Literatur wiederum Projektionsfläche und ästhetisches Ideal bzw. Anti-Ideal.

Meistens versteht man die Kultur jedoch als eine Anhäufung unterschiedlichster gesellschaftlicher Bestandteile wie der Sprache, den Traditionen oder Wertesystemen einer Gesellschaft.

Der moderne Kulturbegriff stammt von dem lateinischen Wort „cultura“ ab, welches mit den Begriffen Ackerbau oder Pflege übersetzt werden kann und sich zunächst auf die bestellten Felder und die Ehrung von Gottheiten der antiken Zivilisationen bezog. Seine Bedeutung hat sich im Laufe der Zeit allerdings gewandelt, was nicht zuletzt mit der schwindenden Relevanz der Religionen als Instrument zur Sinnstiftung, dem Aufkommen neuer Perspektiven in der anthropologischen Diskussion sowie, in der jüngeren Geschichte, einer zunehmenden politischen Instrumentalisierung zusammenhängt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist Kultur? Problematik eines Definitionsversuches: Dieses Kapitel erläutert die Vielschichtigkeit des Kulturbegriffs aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und skizziert die etymologische Herkunft.

2. Kultur als spezifisch Menschliches?: Hier wird erörtert, inwiefern Kulturalität einen integralen Bestandteil der menschlichen Natur darstellt und sich vom tierischen Verhalten abgrenzt.

3. Die geistige Kultur als Bindeglied der Gesellschaft: Das Kapitel befasst sich mit der Rolle von immateriellen Werten, Traditionen und Riten bei der Konstituierung und Sinnstiftung innerhalb einer Gemeinschaft.

4. Evolution und Revolution der Kultur: Es wird die Analogie zwischen biologischer Evolution und kultureller Entwicklung untersucht sowie die beschleunigte Dynamik kultureller Ideen analysiert.

5. Kultur – Fluch oder Segen? Vergleich von zwei wegweisenden Theorien am Beispiel Hobbes‘ und Rousseaus: Diese Sektion kontrastiert die gegensätzlichen Ansätze zur Bewertung der Kultur durch die Gegenüberstellung von Naturzustandstheorien.

6. Die ethische Dimension der Kulturalität: Abschließend werden die Problematik des Kulturrelativismus und die Notwendigkeit normativer Bewertungskriterien für menschliche Freiheitsrechte diskutiert.

Schlüsselwörter

Kulturforschung, Anthropologie, Naturzustand, Thomas Hobbes, Jean-Jacques Rousseau, Kulturalität, Evolution, Gen-Kultur-Koevolution, Sozialisation, geistige Kultur, Menschenrechte, Kulturrelativismus, Ethik, Gesellschaftsstruktur, Werte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Wesen des Menschen zwischen biologischer Natur und kultureller Prägung sowie die ethischen Implikationen, die sich aus verschiedenen kulturellen Ausprägungen ergeben.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentral sind die anthropologische Einordnung des Menschen als Kulturwesen, die Evolution kultureller Prozesse und der Vergleich philosophischer Theorien zur Bedeutung der Kultur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Verhältnis von Kultur und Natur zu klären und zu beleuchten, ob eine objektive Bewertung kultureller Praxen unter Berücksichtigung universeller Menschenrechte möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Es wird ein theoretisch-geisteswissenschaftlicher Ansatz gewählt, der Literaturanalyse, philosophische Argumentation und anthropologische Diskursbetrachtung verbindet.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Kultur, die Koevolution von Genetik und Tradition sowie die unterschiedlichen Bewertungen durch Staatstheoretiker wie Hobbes und Rousseau.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Kultur, Naturzustand, Anthropologie, Ethik, Evolution, Gesellschaftsvertrag und Menschenrechte.

Wie grenzt die Arbeit den "Naturzustand" nach Hobbes von dem bei Rousseau ab?

Hobbes sieht den Naturzustand als einen destruktiven Kriegszustand, der durch Kultur und staatliche Ordnung überwunden werden muss, während Rousseau die Zivilisation kritisch als Quelle von Entfremdung und Ungleichheit betrachtet.

Welche Rolle spielt der Begriff "Gen-Kultur-Koevolution" in dieser Untersuchung?

Der Begriff dient dazu, die Wechselwirkung zwischen biologischen körperlichen Entwicklungen (wie dem aufrechten Gang) und der technologischen bzw. sozialen kulturellen Entwicklung zu verdeutlichen.

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Details

Title
Der Mensch als kulturelles Wesen. Gegenüberstellung von Hobbes und Rousseau
Grade
1,2
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
17
Catalog Number
V1333869
ISBN (PDF)
9783346827708
Language
German
Tags
mensch wesen gegenüberstellung hobbes rousseau
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Der Mensch als kulturelles Wesen. Gegenüberstellung von Hobbes und Rousseau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1333869
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