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Die Kennzahl EBIT – Darstellung und kritische Würdigung

Titre: Die Kennzahl EBIT – Darstellung und kritische Würdigung

Dossier / Travail , 2008 , 16 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

EBIT wurde als kaufmännischer Vergleichsinstrument erfunden. Dieser Kennziffer wurde eingesetzt, um Unternehmen zu vergleichen. Weil jede Firma eine andere Finanzierungs- und Steuersituation hat, war es nötig, ein Brutto- statt ein Nettoergebnis zu verwenden, um brauchbare Leistungsvergleiche anstellen zu können. Es mussten also die Zinsen und die Steuern aus dem Ergebnis eliminiert werden.
Existierte ein identisches Gut, dann könnte man dessen Wert unmittelbar für das Bewertungsobjekt heranziehen. Lediglich Größenunterschiede müsste man berücksichtigen. Dieses Bewertungsprinzip findet sich bereits unter dem Begriff "Leistungseinheitswert" bei Eugen Schmalenbach. Hans Münstermann beschreibt die Leistungsmethode nach Schmalenbach im Werk "Wert und Bewertung der Unternehmung" aus dem Jahr 1966 wie folgt:
"Betriebe desselben Wirtschaftszweig haben bei qualitativ und quantitativ gleichen Leistungen den gleichen Gesamtwert. Weichen ihre Leistungen in der Menge voneinander ab, so ändern sich ihre Gesamtwerte entsprechend den Mengenunterschieden. Mit anderen Worten: Bei Betrieben mit qualitativ gleichen Leistungen verhält sich der Gesamtwert eines Betriebes zum Gesamtwert eines anderen Betriebes wie die Leistungsmenge des einen zu der des anderen Betriebes". Die Wiege von EBIT war das so genannte PIMS-Programm (Profit Impact of Market Strategies), ein Strategieforschungsprogramm, das in den sechziger Jahren bei General Electric entwickelt wurde, um die Leistung von unterschiedlichen Geschäftsfeldern beurteilen und vergleichen zu können. Das EBIT wird verwendet, um die Geschäftsergebnisse von Unternehmen international zu vergleichbar zu machen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Multiplikator-Verfahren in der Unternehmensbewertung

2.1. Enterprice – Value - Multiplikatoren

2.2. Was versteht man unter dem EBIT

2.2.1. Brutto-, Nettomethoden

2.2.2. Bestandteile vom EBIT

2.2.3. Relevanter Stichtag vom EBIT

2.2.4. Die Entstehung vom EBIT

2.2.4.1. Angloamerikanischer Ursprung vom EBIT

2.2.4.2. Österreichische/deutsche „Übersetzung“ vom EBIT

2.2.5. Die Benutzung vom EBIT

2.2.5.1. EBIT im handelsrechtlichen Einzelabschluss

2.2.5.2. EBIT im IFRS- Konzernabschluss

3. Vor- und Nachteile des EBIT- Multiplikators

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Kennzahl EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) auseinander, insbesondere in ihrer Anwendung innerhalb des Multiplikator-Verfahrens zur Unternehmensbewertung. Das primäre Ziel ist es, die Herkunft, die methodischen Grundlagen sowie die Anwendbarkeit des EBIT im Kontext des handelsrechtlichen Einzelabschlusses und des IFRS-Konzernabschlusses zu beleuchten und ihre Eignung als Instrument für Leistungs- und Unternehmensvergleiche zu hinterfragen.

  • Grundlagen des Multiplikator-Verfahrens in der Unternehmensbewertung
  • Methodische Abgrenzung und Definition der Kennzahl EBIT
  • Unterscheidung zwischen Brutto- und Nettomethoden bei der Anwendung
  • Die Entstehung und Einordnung des EBIT aus angloamerikanischer und deutschsprachiger Sicht
  • Analyse der Vor- und Nachteile des EBIT-Multiplikators

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der Standart titelte am 19./20. Februar 2005 auf Seite 25 „Stahlboom bringt Böhler Rekordjahr“. Im diesbezüglichen Beitrag hieß es unter anderem: „Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg im vergangenen Jahr um 69 Prozent von 113,4 auf 191,9 Mio. Euro kräftig an“. Dieser „Betriebsgewinn (EBIT)“ ist einer konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung nach International Financial Reporting Standarts (IFRS) entnommen. Der Analoge handelsrechtliche Periodenerfolg wäre der Betriebserfolg.

Der Konzern Böhler Uddeholm deutet mit seiner Interpretation der Kennzahl EBIT bereits ihren Ursprung an: die Konzernfinanzberichterstattung. Dieser Aspekt wird bei der Analyse der Kennzahl EBIT im handelsrechtlichen Einzelabschluss zu berücksichtigen sein. EBIT wurde als kaufmännisches Vergleichsinstrument erfunden. Dieser Kennziffer wurde eingesetzt, um Unternehmen zu vergleichen. Weil jede Firma eine andere Finanzierungs- und Steuersituation hat, war es nötig, ein Brutto- statt eines Nettoergebnisses zu verwenden, um brauchbare Leistungsvergleiche anstellen zu können. Es mussten also die Zinsen und die Steuern aus dem Ergebnis eliminiert werden.

Existierte ein identisches Gut, dann könnte man dessen Wert unmittelbar für das Bewertungsobjekt heranziehen. Lediglich Größenunterschiede müsste man berücksichtigen. Dieses Bewertungsprinzip findet sich bereits unter dem Begriff „Leistungseinheitswert“ bei Eugen Schmalenbach. Hans Münstermann beschreibt die Leistungsmethode nach Schmalenbach im Werk „Wert und Bewertung der Unternehmung“ aus dem Jahr 1966 wie folgt: „Betriebe desselben Wirtschaftszweigs haben bei qualitativ und quantitativ gleichen Leistungen den gleichen Gesamtwert. Weichen ihre Leistungen in der Menge voneinander ab, so ändern sich ihre Gesamtwerte entsprechend den Mengenunterschieden. Mit anderen Worten: Bei Betrieben mit qualitativ gleichen Leistungen verhält sich der Gesamtwert eines Betriebes zum Gesamtwert eines anderen Betriebes wie die Leistungsmenge des einen zu der des anderen Betriebes“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des EBIT als kaufmännisches Vergleichsinstrument ein und skizziert dessen historischen Kontext sowie die Notwendigkeit einer bereinigten Ergebnisbetrachtung.

2. Das Multiplikator-Verfahren in der Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung mittels Multiplikatoren und die Einordnung des EBIT als relevante Bezugsgröße.

2.1. Enterprice – Value - Multiplikatoren: Hier wird der Fokus auf den Gesamtwert eines Unternehmens und die Unabhängigkeit der Bewertung von der jeweiligen Finanzierungsstruktur gelegt.

2.2. Was versteht man unter dem EBIT: Es wird die Definition des EBIT als absolute Ertragskennzahl zur Messung der operativen Leistungsfähigkeit vor Finanzierungseffekten dargelegt.

2.2.1. Brutto-, Nettomethoden: Das Kapitel vergleicht die unterschiedlichen Ansätze zur Einbeziehung von Zinsaufwand und liquiden Mitteln in die Bewertung.

2.2.2. Bestandteile vom EBIT: Hier erfolgt eine detaillierte Betrachtung der Ergebnisbestandteile wie Zinsergebnis, Minderheitsbeteiligungen und Goodwill-Abschreibungen.

2.2.3. Relevanter Stichtag vom EBIT: Es wird erörtert, wie sich geplante Investitionen und Mittelzuflüsse auf den EBIT und die Unternehmensbewertung auswirken.

2.2.4. Die Entstehung vom EBIT: Das Kapitel beleuchtet die historische Herkunft des EBIT im angloamerikanischen Raum und die Übertragung in den deutschsprachigen Kontext.

2.2.4.1. Angloamerikanischer Ursprung vom EBIT: Erläuterung des Operating Income als Basis des EBIT in der angloamerikanischen Finanzberichterstattung.

2.2.4.2. Österreichische/deutsche „Übersetzung“ vom EBIT: Darstellung der Unterschiede in der Ermittlung der Kennzahl aufgrund abweichender Rechnungslegungsvorschriften.

2.2.5. Die Benutzung vom EBIT: Analyse der Anwendung der Kennzahl im Rahmen der Ergebnisquellenanalyse.

2.2.5.1. EBIT im handelsrechtlichen Einzelabschluss: Diskussion über den Einsatz des EBIT zur Strukturierung der Ertragskraft in handelsrechtlichen Abschlüssen.

2.2.5.2. EBIT im IFRS- Konzernabschluss: Betrachtung der spezifischen Anforderungen an die EBIT-Definition unter den IFRS-Rechnungslegungsstandards.

3. Vor- und Nachteile des EBIT- Multiplikators: Zusammenfassende kritische Würdigung der Eignung des EBIT für Unternehmensvergleiche unter Berücksichtigung von Abschreibungsmodalitäten und Kapitalstruktureffekten.

Schlüsselwörter

EBIT, Unternehmensbewertung, Multiplikator-Verfahren, Ertragskraft, Enterprise Value, Bruttomethode, Nettomethode, IFRS, handelsrechtlicher Einzelabschluss, Ergebnisquellenanalyse, Kapitalstruktur, operative Leistung, Finanzberichterstattung, Vergleichsinstrument, Investition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Kennzahl EBIT als zentralem Instrument in der Unternehmensbewertung und analysiert deren Anwendung, Herkunft und kritische Limitationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Multiplikator-Methode, die Abgrenzung von Brutto- und Nettomethoden, die unterschiedliche Interpretation des EBIT in nationalen vs. internationalen Rechnungslegungsstandards sowie dessen Aussagekraft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte Darstellung und kritische Würdigung der Kennzahl EBIT, um deren Eignung und korrekte Anwendung als Instrument für den Vergleich von Unternehmen zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die Konzepte aus der betriebswirtschaftlichen Fachliteratur zur Unternehmensbewertung zusammenführt und kritisch bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Multiplikator-Bewertung, die detaillierte Definition des EBIT, die Abgrenzung zur Nettomethode und die Vergleichbarkeit des EBIT in unterschiedlichen Rechnungslegungssystemen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind EBIT, Unternehmensbewertung, Multiplikator-Verfahren, operative Ertragskraft, IFRS, handelsrechtlicher Einzelabschluss und Enterprise Value.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Brutto- und Nettomethode beim EBIT wichtig?

Diese Unterscheidung ist entscheidend, da sie bestimmt, wie mit liquiden Mitteln und Zinsaufwendungen umgegangen wird, was direkte Auswirkungen auf die Genauigkeit der Unternehmensbewertung hat.

Welchen Einfluss haben nationale Rechnungslegungsvorschriften auf das EBIT?

Unterschiedliche Gliederungsvorschriften (z.B. HGB vs. angloamerikanische Standards) führen dazu, dass der Inhalt der Kennzahl EBIT variiert und eine direkte Vergleichbarkeit eine Anpassung der Ergebnisbestandteile erfordert.

Warum wird das EBIT als "kapitalstrukturneutral" bezeichnet?

Durch die Eliminierung von Zinsaufwendungen aus dem Ergebnis wird ein Vergleichswert geschaffen, der die operative Leistung unabhängig von der gewählten Finanzierung (Eigen- vs. Fremdkapital) darstellt.

Welche kritische Einschränkung des EBIT-Multiplikators nennt der Autor?

Der Autor weist darauf hin, dass unterschiedliche Abschreibungsmodalitäten und investitionsbedingte Verzerrungen die Aussagekraft des EBIT-Multiplikators bei Vergleichsunternehmen einschränken können.

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Résumé des informations

Titre
Die Kennzahl EBIT – Darstellung und kritische Würdigung
Université
University of Hamburg
Cours
Bilanzen
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
16
N° de catalogue
V133511
ISBN (ebook)
9783640400898
ISBN (Livre)
9783640400546
Langue
allemand
mots-clé
Kennzahl EBIT Darstellung Würdigung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2008, Die Kennzahl EBIT – Darstellung und kritische Würdigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133511
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Extrait de  16  pages
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