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Islam-inklusive Schule in Theorie und Praxis. Welchen Beitrag können Lehrende zur Inklusion von muslimischen Schüler:innen leisten?

Título: Islam-inklusive Schule in Theorie und Praxis. Welchen Beitrag können Lehrende zur Inklusion von muslimischen Schüler:innen leisten?

Trabajo Escrito , 2021 , 22 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Rebecca Hülsmann (Autor)

Pedagogía - Inclusión
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Inwiefern ist eine Islam-inklusive Schule notwendig und wie kann sie aussehen? Diese Frage soll in dieser Hausarbeit beantwortet werden. Nach einer Vorstellung der aktuellen Datenlage und dem Einbezug der Konvivenz-Theorie nach Sundermeier (Theorie) soll der Schulalltag in den Blick genommen werden. Es werden praxisnahe Tipps und Anpassungen vorgestellt, die die Schule Islam-inklusiv gestalten und ein gemeinsames Zusammenleben ermöglichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. muslimische Schüler*innen in NRW

2. Islam-inklusive Schule: Theorie

2.1 Grundbegriffe

2.2 Notwendigkeit

2.2.1 gesellschaftlich

2.2.2 schulisch

2.3 Bereitschaft zum interreligiösen Zusammenleben und -lernen

2.4 Sundermeier: Konvivenz

3. Islam-inklusive Schule: Schulalltag und Praxis

3.1 Ansatzpunkte für praktische Umsetzung

3.2 Fachunterricht

3.3 Schulleben allgemein

3.3.1 Feste feiern

3.3.2 typische Probleme und Lösungswege

3.4 Elternarbeit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag Lehrer*innen zur Inklusion muslimischer Schüler*innen im deutschen Schulsystem leisten können. Dabei wird ein theoretischer Rahmen für eine islam-inklusive Schule entworfen und mit praktischen Handlungsoptionen für den Schulalltag verknüpft, um ein respektvolles und förderliches Lernklima für alle Kinder unabhängig von ihrer religiösen Prägung zu schaffen.

  • Grundlagen der Inklusion muslimischer Jugendlicher
  • Religionssensibilität und interreligiöse Kompetenz im pädagogischen Kontext
  • Praktische Umsetzung in Fachunterricht und Schulleben
  • Umgang mit religiös motivierten Zielkonflikten
  • Kooperation zwischen Schule und muslimischen Elternhäusern

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundbegriffe

Bevor nun näher auf den Begriff der islam-inklusiven Schule eingegangen wird, sollen zunächst kurz die Begriffe Religionssensibilität und interreligiöse Kompetenz betrachtet werden. Ersterer ist, nach Martin Lechner, „ein Feingefühl, ein Gespür für die Sache der Religion. Man tut nicht mehr so, als gäbe es weder das Phänomen Religion noch Menschen, die religiös sind. Man wird wachsam und sensibel für Situationen, die religiöse Fragen aufwerfen und die nach religiösen Ritualen geradezu verlangen, um sie gut zu bewältigen.“

Auch wenn Religionssensibilität zunächst eher als ein Gefühl beschrieben wurde, geht sie inzwischen weit darüber hinaus und ist praktisch in der Schule anwendbar. Nach Peter Schreiner beschreibt sie den Versuch, Religionen in dem „Lebens- und Lernort Schule“ mehr Gewicht einzuräumen. Für ihn geht es darum, Religion nicht nur wahrzunehmen, sondern auch zu „thematisieren, ihr Gestalt zu geben und im Rahmen allgemeiner Bildung reflektieren zu können“. Kinder und Jugendlichen sei so die Chance gegeben, Religion als etwas Wertvolles schätzen zu lernen und gleichzeitig die „problematischen Erscheinungsformen der Religionen zu diskutieren und hinterfragen“ zu können.

Ein wichtiges Ziel dabei ist die interreligiöse Kompetenz, welche von Werner Höbsch als „Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet wird. Sie kann als spezielle Form der interkulturellen Kompetenz bezeichnet werden, da diese Aspekte oft eng miteinander verwoben sind und „>das Religiöse< innerhalb der meisten Kulturen eine Schlüsselfunktion innehat“. Nach Joachim Willems lässt sich interreligiöse Kompetenz in die folgenden Punkte gliedern: Die Deutungs- und Urteilskompetenz bezeichnet die Fähigkeit, interreligiöse Überschneidungssituationen wahrzunehmen, Ursachen von Missverständnissen zu erkennen und Fremdperspektiven übernehmen zu können. Die Kommunikative Fähigkeit im Umgang mit Überschneidungssituationen und die Reflexion der eigenen Position und Sprachfähigkeit werden unter Handlungskompetenz gefasst. Die Fachkompetenz bezieht sich auf den Erwerb religionskundlicher Kenntnisse und die Fähigkeit zum komparativen Vergleich. Zuletzt umschließt die interreligiöse Kompetenz auch die Bildung von Haltungen und Einstellungen, worunter Toleranz, Anerkennung und Achtung des Anderen sowie die Förderung der Ambiguitätstoleranz und die Problemlösefähigkeit zu verstehen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. muslimische Schüler*innen in NRW: Das Kapitel beleuchtet die demografische Situation muslimischer Schüler*innen in Nordrhein-Westfalen und thematisiert Identitätsfragen sowie Diskriminierungserfahrungen dieser Generation.

2. Islam-inklusive Schule: Theorie: Hier werden zentrale Fachbegriffe wie Religionssensibilität und interreligiöse Kompetenz definiert und die gesellschaftliche sowie schulische Notwendigkeit eines inklusiven Schulkultur-Konzepts begründet.

3. Islam-inklusive Schule: Schulalltag und Praxis: Dieser Abschnitt bietet konkrete Handlungsanleitungen für Lehrer*innen, um den Unterricht, das Schulleben, den Umgang mit religiösen Festen und die Zusammenarbeit mit Eltern in einem inklusiven Sinne zu gestalten.

Schlüsselwörter

Islam-inklusive Schule, Inklusion, muslimische Schüler*innen, interreligiöse Kompetenz, Religionssensibilität, Schulkultur, interreligiöses Lernen, Konvivenz, Elternarbeit, Diskriminierung, Antirassismus, Werteerziehung, Lehrerdialog.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Konzeption und praktischen Gestaltung einer Schule, die muslimische Schüler*innen als integralen Bestandteil der Schulkultur inklusiv integriert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören der theoretische Inklusionsbegriff, Strategien für den Fachunterricht, die Gestaltung eines interreligiösen Schullebens sowie die proaktive Elternarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer*innen durch gezielte pädagogische Maßnahmen muslimische Schüler*innen besser fördern und ein respektvolles Miteinander in einer pluralen Gesellschaft ermöglichen können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Fundierung, die durch die Analyse von Fachliteratur und Studien sowie durch die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Unterrichtspraxis geprägt ist.

Was steht im Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die praktischen Ansatzpunkte im schulischen Alltag, von der Didaktik bis hin zum Umgang mit religiösen Feiertagen und Konfliktsituationen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Interreligiöse Kompetenz, Religionssensibilität, Inklusion, Konvivenz und der Abbau von Vorurteilen im schulischen Rahmen.

Wie sollte mit Konflikten im Sport- oder Biologieunterricht umgegangen werden?

Die Autorin empfiehlt eine Kommunikation auf Augenhöhe, bei der das Wohl des Kindes und der Bildungsauftrag im Fokus stehen, während gleichzeitig sensibel auf Ängste und Bedenken der Eltern eingegangen wird.

Welche Rolle spielen Eltern bei der islam-inklusiven Schulentwicklung?

Eltern werden als wichtige Partner gesehen; eine gute Elternarbeit, etwa durch Sprachkurse oder offene Infoabende, kann das gegenseitige Vertrauen stärken und zur Verankerung der Schule im Stadtteil beitragen.

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Detalles

Título
Islam-inklusive Schule in Theorie und Praxis. Welchen Beitrag können Lehrende zur Inklusion von muslimischen Schüler:innen leisten?
Universidad
University of Paderborn
Calificación
1,3
Autor
Rebecca Hülsmann (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
22
No. de catálogo
V1337699
ISBN (PDF)
9783346838902
ISBN (Libro)
9783346838919
Idioma
Alemán
Etiqueta
Islam Muslim Inklusion Schule Lehrer Schüler inklusive Schule Religion islamische Theologie Praktische Philosophie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rebecca Hülsmann (Autor), 2021, Islam-inklusive Schule in Theorie und Praxis. Welchen Beitrag können Lehrende zur Inklusion von muslimischen Schüler:innen leisten?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1337699
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