Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - School Pedagogics

Potenziale und Grenzen von „Praxiskontakten“ für eine der Allgemeinbildung verpflichtete Ökonomische Bildung

Title: Potenziale und Grenzen von „Praxiskontakten“ für eine der Allgemeinbildung verpflichtete Ökonomische Bildung

Examination Thesis , 2007 , 61 Pages

Autor:in: Tim Wamer (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Praxiskontakten in der ökonomischen Bildung. Ziel ist es, die Potenziale und Grenzen von Praxiskontakten für eine der Allgemeinbildung verpflichtete ökonomische Bildung zu untersuchen und abschließend zu bewerten. Dazu soll im Verlauf dieser Arbeit insbesondere folgende These belegt werden:
Praxiskontakte können einen Beitrag zum fachlich gestützten Aufbau ökonomischer Handlungskompetenz leisten, da sie lern- und bildungswirksam sind und sich dazu eignen, strukturiertes ökonomisches Fachwissen für die Bewältigung von Lebenssituationen und eine verantwortete gesellschaftliche Teilhabe zu vermitteln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

I.1 EINFÜHRUNG

I.2 GLIEDERUNG

I.3 FORSCHUNGSSTAND UND LITERATUR

II. BILDUNGSTHEORETISCHE GRUNDLAGEN FÜR DIE ÖKONOMISCHE BILDUNG

II.1 BILDUNG UND ALLGEMEINBILDUNG

II.1.1 Die Entwicklung des neuhumanistischen Bildungsbegriffs

II.1.2 Das Verständnis gegenwärtiger Allgemeinbildung

II.2 ALLGEMEINBILDUNG UND ÖKONOMISCHE BILDUNG

II.2.1 Ökonomische Bildung als integraler Bestandteil von Allgemeinbildung

II.2.2 Aufgaben ökonomischer Bildung

II.2.2.1 Wissen zur Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Lebenssituationen

II.2.2.2 Wissen zur verantworteten Teilhabe an der Gesellschaft

II.2.2.3 Wissen zur Wertebildung

II.3 KOMPETENZERWERB

II.3.1 Der Kompetenzbegriff

II.3.2 Der Prozess des Kompetenzerwerbs

II.4 ZWISCHENFAZIT: ÖKONOMISCHE HANDLUNGSKOMPETENZ

III. PRAXISKONTAKTE ALS HANDLUNGSORIENTIERTES LEHR-LERN-KONZEPT FÜR DIE ÖKONOMISCHE BILDUNG

III.1 PRAXISKONTAKTE – BEGRIFF UND GEGENSTAND

III.2 PRAXISKONTAKTE – EIN HANDLUNGSORIENTIERTES LEHR-LERN-KONZEPT

III.2.1 Lerntheoretische Dimension von Praxiskontakten

III.2.2 Bildungstheoretische Dimension von Praxiskontakten

III.2.2.1 Handlungsorientierung

III.2.2.2 Öffnung von Schule

III.2.2.3 Fächerübergreifendes und fächerverbindendes Lernen

III.2.2.4 Fächerübergreifende Kompetenzen

III.3 PRAXISKONTAKTE AUS FACHDIDAKTISCHER PERSPEKTIVE DER ÖKONOMISCHEN BILDUNG

III.3.1 Fachdidaktische Potenziale von Praxiskontakten für die ökonomische Bildung

III.3.1.1 Praxiskontakte und Fachkompetenz

III.3.1.1.1 Befähigung zur Bewältigung ökonomisch geprägter Lebenssituationen

III.3.1.1.1.1 Konsument

III.3.1.1.1.2 Abhängige oder selbstständige Erwerbstätigkeit

III.3.1.1.1.3 Wirtschaftsbürger

III.3.1.1.2 Befähigung zur gesellschaftlichen Teilhabe

III.3.1.1.3 Beitrag zur Wertebildung

III.3.1.2 Praxiskontakte und Methodenkompetenz

III.3.1.3 Praxiskontakte und Urteils-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz

III.3.2 Fachdidaktische Grenzen von Praxiskontakten für die ökonomische Bildung

III.3.2.1 Mikro-Makro-Probleme

III.3.2.1.1 Verallgemeinerungen im Spannungsfeld von personalen und situativen Merkmalen

III.3.2.1.2 Das „pars pro toto“-Problem/Problem von Qualität und Quantität

III.3.2.1.3 Soziale Dilemmasituationen

III.3.2.1.4 Einzelfall und Ordnungsproblematik

III.3.2.2 Curriculare Einbettung

III.3.2.3 Das Lernprozessstrukturierungsmodell

IV. SCHLUSSBETRACHTUNG

IV.1 ZUSAMMENFASSUNG

IV.2 AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Potenziale und Grenzen von Praxiskontakten für eine der Allgemeinbildung verpflichtete ökonomische Bildung zu untersuchen und zu bewerten, um einen Beitrag zur Entwicklung ökonomischer Handlungskompetenz bei Schülern zu leisten.

  • Bildungstheoretische Fundierung einer handlungsorientierten ökonomischen Bildung
  • Analyse des Lehr-Lern-Konzepts "Praxiskontakte"
  • Untersuchung von fachdidaktischen Potenzialen für Fach-, Methoden- und Handlungskompetenz
  • Auseinandersetzung mit fachdidaktischen Grenzen wie Mikro-Makro-Problemen

Auszug aus dem Buch

I.1 EINFÜHRUNG

Jedes einzelne Mitglied moderner Gesellschaften wird täglich mit ökonomisch geprägten Situationen konfrontiert und es kann ohne Zweifel behauptet werden, dass Ökonomie eine Konstante des menschlichen Lebens ist. Aus diesem Grund steht auch nicht mehr zur Diskussion, dass junge Menschen in einer sich zunehmend ökonomisierenden, internationalisierenden und flexibilisierenden Gesellschaft auf die Wirtschaftswelt mit ihren Chancen und Risiken für ihre Rollen als Konsument, Arbeitnehmer und Wirtschaftsbürger vorzubereiten sind. Doch trotz des hohen Grades an Allgemeinbedeutsamkeit ökonomischer Bildung, war die Ansicht, dass sie im allgemein bildenden Schulwesen keinen Platz beanspruchen könne, lange Zeit weit verbreitet.

In den letzten Jahren hat sich allerdings bei den Fachleuten für Bildung und Ausbildung der Konsens durchgesetzt, dass die Vermittlung ökonomischer Grundsachverhalte unabdingbar ist. Obwohl alle Bundesländer ökonomische Bildung auf verschiedene Weise in ihre Lehrpläne für das allgemein bildende Schulwesen integriert haben, wird die Lage dennoch häufig als unbefriedigend empfunden. Kontrovers ist nicht das „ob“, sondern das „wie“ und das „wie viel“. Zentraler Kritikpunkt ist die Frage der Aufteilung der ökonomischen Bildung auf die Schulfächer. Dabei stellt sich folgende Frage: Wird ein eigenständiges Fach Wirtschaft benötigt, ist es ausreichend, ökonomische Inhalte in Integrationsfächern wie z.B. Sozialwissenschaften zu verankern oder sollte ökonomische Bildung gar eher als Unterrichtsprinzip denn als Unterrichtsfach gelehrt und auf traditionelle Fächer wie Geographie und Geschichte verteilt werden? Diese Debatte soll und kann hier nicht aufgegriffen werden. Es sei allerdings angemerkt, dass allein das Ansprechen eines wirtschaftlichen Themas noch keine ökonomische Bildung ausmacht. Konstitutiv ist die Erschließung wirtschaftlicher Zusammenhänge durch die Schüler.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz ökonomischer Bildung und Vorstellung der Forschungsfrage sowie der Gliederung der Arbeit.

II. BILDUNGSTHEORETISCHE GRUNDLAGEN FÜR DIE ÖKONOMISCHE BILDUNG: Erarbeitung eines modernen Allgemeinbildungsbegriffs und Begründung der ökonomischen Bildung als dessen integraler Bestandteil sowie Definition der Kompetenzziele.

III. PRAXISKONTAKTE ALS HANDLUNGSORIENTIERTES LEHR-LERN-KONZEPT FÜR DIE ÖKONOMISCHE BILDUNG: Vorstellung von Praxiskontakten als Lehr-Lern-Konzept, Analyse der Potenziale zur Förderung verschiedener Kompetenzbereiche sowie Diskussion der fachdidaktischen Grenzen und Lösungsmodelle.

IV. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Grenzen von Praxiskontakten sowie ein Ausblick auf zukünftige Herausforderungen der ökonomischen Bildung.

Schlüsselwörter

Ökonomische Bildung, Allgemeinbildung, Praxiskontakte, Handlungskompetenz, Kompetenzerwerb, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Handlungsorientierung, PRAWIS, Lernprozessstrukturierungsmodell, Konstruktivismus, Soziale Dilemmasituationen, Wirtschaftsbürger, Konsument, Lehrerfortbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Praxiskontakten als handlungsorientiertes Lehr-Lern-Konzept im Rahmen einer ökonomischen Bildung, die dem Ziel der Allgemeinbildung verpflichtet ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Begründung ökonomischer Bildung, dem Aufbau ökonomischer Handlungskompetenz bei Schülern und der praktischen Implementierung von Praxiskontakten im Schulunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Potenziale und Grenzen von Praxiskontakten zu untersuchen und zu bewerten, um den Beitrag dieses Konzepts zum fachlich gestützten Aufbau ökonomischer Handlungskompetenz nachzuweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer bildungstheoretischen und fachdidaktischen Analyse, gestützt auf einschlägige Literatur und Erkenntnisse aus dem Projekt "PRAWIS".

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Notwendigkeit ökonomischer Bildung in der Schule, entwickelt das Konzept der Praxiskontakte, beleuchtet deren fachdidaktische Potenziale und diskutiert Herausforderungen wie Mikro-Makro-Probleme bei der Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Ökonomische Bildung, Allgemeinbildung, Praxiskontakte, Handlungskompetenz, Kompetenzerwerb und Handlungsorientierung.

Wie unterscheidet sich diese Arbeit von bloßen Berufspraktika?

Während klassische Betriebspraktika oft auf Berufswahlorientierung zielen, steht hier die Handlungs- und Erkenntniswirksamkeit für die Allgemeinbildung durch eine systematische Einbettung in den Fachunterricht im Vordergrund.

Was besagt das "Lernprozessstrukturierungsmodell" konkret?

Es dient dazu, unzulässige Verallgemeinerungen bei Praxiskontakten zu verhindern, indem es exemplarische Erfahrungen systematisch mit theoretischem Wissen konfrontiert und so zur Bildung tragfähiger, übertragbarer Erkenntnisse beiträgt.

Excerpt out of 61 pages  - scroll top

Details

Title
Potenziale und Grenzen von „Praxiskontakten“ für eine der Allgemeinbildung verpflichtete Ökonomische Bildung
College
University of Münster
Author
Tim Wamer (Author)
Publication Year
2007
Pages
61
Catalog Number
V133795
ISBN (eBook)
9783640404087
ISBN (Book)
9783640404483
Language
German
Tags
Potenziale Grenzen Allgemeinbildung Bildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tim Wamer (Author), 2007, Potenziale und Grenzen von „Praxiskontakten“ für eine der Allgemeinbildung verpflichtete Ökonomische Bildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133795
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  61  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint