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Stomaversorgung im häuslichen Umfeld. Wirksame Patientenedukation bei Patienten mit einem Enterostoma für das Selbstmanagement in der posthospitalen Zeit

Título: Stomaversorgung im häuslichen Umfeld. Wirksame Patientenedukation bei Patienten mit einem Enterostoma für das Selbstmanagement in der posthospitalen Zeit

Tesis (Bachelor) , 2020 , 88 Páginas , Calificación: C

Autor:in: Ceren Evran (Autor)

Salud - Otros
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Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es aufzuzeigen, welche Informationen und Fähigkeiten Patientinnen und Patienten im Akutspital brauchen, um die Stomaversogung in häuslichem Umfeld übernehmen zu können und sich dabei bei der Handhabung sicher zu fühlen. Die Betroffenen sollen nach der Entlassung die Fähigkeiten besitzen, alleine oder mit Unterstützung in ihrem Umfeld, ihr Stoma zu versorgen.

Patientinnen und Patienten mit einem neuen Stoma werden in ihre psychische, soziale und körperliche Ebene belastet. Die Pflegefachpersonen können eine entscheidende Rolle bei der Patientenedukation in der Stomaversorgung im Akutspital einnehmen und somit eine optimale Stomaversorgung für die Patientinnen und Patienten anbieten um ihr Selbstmanagement zu fördern. Der Arbeit liegt deshalb folgende Fragstellung zugrunde: "Welche Elemente sind für eine wirksame Patientenedukation bei Patientinnen und Patienten mit einem Enterostoma wichtig, um das Selbstmanagement in der posthospitalen Zeit zu erlangen?"

Für die Beantwortung der Fragestellung wurde eine breite Literaturrecherche zwischen dem September bis Oktober 2019 und Juni bis Juli 2020 in den Datenbanken wie Cochrane Library, PubMed, CINAHL und Medline durchgeführt. Daraus wurden insgesamt zehn Studien, welche bei der Beantwortung der Fragestellung hilfreich waren, analysiert und kritisch ausgewertet. Ein- und Ausschlusskriterien sowie der Suchprozess ist in einem Flow-Chart dargestellt. Zusätzlich wurde ein Expertengespräch mit einer Stoma- und Kontinenzberaterin durchgeführt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.2 Die Ausgangslage

1.3 Problemschilderung

2. Zielsetzung und Fragestellung

2.1 Zielsetzung

2.2 Fragestellung

3. Theoretischer Bezugsrahmen

3.1 Kolon und Rektumkarzinom

3.2 Stoma Definition

3.3 Operationsverfahren

3.4 Postoperative Stomakomplikationen

3.5 Das Leben mit einem Stoma

3.6 Trauer

3.7 Selbstmanagement

3.8 Sozial-kognitive Lerntheorie nach Bandura

4. Methode

4.1 Literaturrecherche

4.2 Ein- und Ausschlusskriterien der Studien

4.3 Beurteilung der Qualität der ausgewählten Studien

5. Ergebnisse

5.1 Flow Chart

5.2 Auswahl der Studien

5.3 Ergebnisse der Literaturrecherche

5.4 Resultate des Expertengespräches

6. Diskussion

6.1 Kritische Würdigung der Studien

6.2 Bezug zum theoretischen Bezugsrahmen

7. Schlussfolgerung

7.1 Beantwortung der Fragestellung

7.2 Zusammenfassung

7. 3 Empfehlungen für die Praxis

7.4 Weiterführende Fragen und Forschung

8. Limitationen

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu evaluieren, welche Informationen und Fähigkeiten Patienten mit einem neu angelegten Stoma im Akutspital benötigen, um die Stomaversorgung im häuslichen Umfeld sicher und selbstständig zu bewältigen. Die Forschungsfrage fokussiert hierbei auf die Elemente, die eine wirksame Patientenedukation für eine erfolgreiche posthospitalen Selbstmanagement-Förderung ausmachen.

  • Analyse von Patientenedukationsprogrammen bei Enterostoma
  • Messung der Auswirkungen auf Selbstmanagement und Selbstwirksamkeit
  • Untersuchung der Lebensqualität von Patienten mit Stoma
  • Evaluation prä- und postoperativer pflegerischer Interventionen
  • Kritische Würdigung der Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Kolon und Rektumkarzinom

Das kolorektale Karzinom ist das zweithäufigste Karzinom nach dem Bronchialkarzinom (bei Männern) bzw. dem Mammakarzinom (bei Frauen). Das Risiko steigt ab dem 40. Lebensjahr. Die Diagnose wird durchschnittlich im 70. Lebensjahr gestellt.

Insgesamt 90 % der Kolonkarzinome entstehen aus Adenomen, wobei sich 70 % sporadisch entwickeln. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Die exakten Ursachen des kolorektalen Karzinoms sind ungeklärt. Jedoch werden die Risikofaktoren in exogene und endogene unterteilt.

Exogene Risikofaktoren: Hierzu gehören karzinogene Substanzen wie Alkoholabusus, fettreiche, ballaststoff- und faserarme Ernährung, sekundäre Gallensäuren, Cholesterinmetaboliten und toxische Stoffwechselmetaboliten.

Endogene Risikofaktoren: Diese sind kolorektale Adenome, chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, Polyposis-Syndrome und positive Familienanamnese.

Wenn der aborale Rand bei der Messung mit dem starren Rektoskop > 16 cm von der Anokutanlinie liegt, wird das Karzinom als Rektumkarzinom eingestuft. Am häufigsten befindet sich der Tumor am Rektum sowie am Sigmoid (Schiergens, 2015, S. 104).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Ausgangslage sowie die Problematik und führt in die Thematik der Stomaversorgung ein.

2. Zielsetzung und Fragestellung: Hier wird der Zweck der Arbeit dargelegt und die Forschungsfrage in Bezug auf die Bedürfnisse der Patienten formuliert.

3. Theoretischer Bezugsrahmen: Dieses Kapitel liefert das notwendige Fachwissen zu medizinischen Grundlagen, Komplikationen und psychologischen Modellen.

4. Methode: Der Suchprozess der Literaturrecherche sowie die Ein- und Ausschlusskriterien für die untersuchten Studien werden beschrieben.

5. Ergebnisse: Die zentralen Erkenntnisse aus den ausgewählten Studien sowie dem Expertengespräch werden strukturiert dargestellt.

6. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, mit dem theoretischen Rahmen verknüpft und auf ihre klinische Relevanz geprüft.

7. Schlussfolgerung: Das Kapitel liefert eine Antwort auf die Fragestellung, fasst die wichtigsten Aspekte zusammen und gibt Empfehlungen für die Pflegepraxis.

8. Limitationen: Die Grenzen der durchgeführten Literaturrecherche und der methodischen Herangehensweise werden kritisch reflektiert.

Schlüsselwörter

Stoma, Stomapflege, Kolorektales Karzinom, Selbstmanagement, Patientenedukation, Lebensqualität, Enterostoma, Pflege, pflegerische Interventionen, postoperativer Verlauf, Selbstwirksamkeit, psychosoziale Unterstützung, Beratung, Gesundheitskompetenz, Stomakomplikationen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Situation von Patienten, die eine Stomaanlage erhalten haben, und untersucht, wie die pflegerische Betreuung und Edukation deren Selbstmanagement-Fähigkeiten verbessern können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die medizinischen Grundlagen der Stomaversorgung, die psychologische Bewältigung des Stomas, patientenorientierte Edukationsprogramme und die Förderung der langfristigen Lebensqualität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu identifizieren, welche spezifischen Informationen und Kompetenzen Patienten benötigen, um nach ihrer Entlassung aus dem Spital im häuslichen Umfeld eigenständig und sicher mit dem Stoma umgehen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Autorin führt eine Sekundär-Literaturrecherche durch und ergänzt diese durch ein Experteninterview mit einer Stoma-, Wund- und Kontinenzberaterin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Aufarbeitung des Themas, eine methodische Darstellung der Literatursuche, die Präsentation der Studienergebnisse zur Stomaedukation sowie deren kritische kritische Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die wichtigsten Schlagworte sind unter anderem Stoma, Selbstmanagement, Patientenedukation, Lebensqualität, Enterostoma und postoperatives Stomamanagement.

Warum ist das präoperative Gespräch für Patienten so bedeutsam?

Das Gespräch ermöglicht es, Ängste der Patienten abzubauen, individuelle Anpassungsoptionen für die Stomaplatzierung zu besprechen und sicherzustellen, dass die Patienten gut auf die bevorstehende neue Lebenssituation vorbereitet sind.

Welche Rolle spielt die Sozial-kognitive Lerntheorie nach Bandura in diesem Kontext?

Die Theorie betont die Selbstwirksamkeitserwartung als entscheidenden Faktor; wenn Patienten von ihren eigenen Fähigkeiten überzeugt sind, meistern sie die Herausforderungen im Umgang mit dem Stoma effektiver.

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Detalles

Título
Stomaversorgung im häuslichen Umfeld. Wirksame Patientenedukation bei Patienten mit einem Enterostoma für das Selbstmanagement in der posthospitalen Zeit
Universidad
Kalaidos University of Applied Sciences Switzerland
Calificación
C
Autor
Ceren Evran (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
88
No. de catálogo
V1338499
ISBN (PDF)
9783346878908
ISBN (Libro)
9783346878915
Idioma
Alemán
Etiqueta
stomaversorgung umfeld wirksame patientenedukation patienten enterostoma selbstmanagement zeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ceren Evran (Autor), 2020, Stomaversorgung im häuslichen Umfeld. Wirksame Patientenedukation bei Patienten mit einem Enterostoma für das Selbstmanagement in der posthospitalen Zeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1338499
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