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Digitale Medien an Schulen. Wirkung für Lernprozesse und Bildungsprozesse

Título: Digitale Medien an Schulen. Wirkung für Lernprozesse und Bildungsprozesse

Trabajo Escrito , 18 Páginas

Autor:in: Elina Fischer (Autor)

Pedagogía - Pedagogía de los medios
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Wie werden digitale Medien an Schulen genutzt? Mit dieser Frage befasst sich diese Arbeit und legt den Fokus dabei auf die Wirkung für Lernprozesse und Bildungsprozesse durch den Einsatz der digitalen Medien an Schulen. Digitale Medien haben bereits Einzug in Schulen gehalten und nehmen Einfluss auf Lern- und Bildungsprozesse. Anfangs befasst sich der Text mit der Definition von Medien, beziehungsweise von digitalen Medien und pädagogischen Medien. Auch wird zu Beginn die Eigenschaft der Mehrdeutigkeit des Begriffes „Digitalisierung“ skizziert. Der Hauptteil befasst sich mit der Nutzung von digitalen Medien und deren Wirkung auf Lernprozesse und Bildungsprozesse an Schulen. Die Perspektive auf politischer Ebene wird ausgearbeitet und die Perspektive der Schüler:innen auf die Nutzung von digitalen Medien an Schulen beleuchtet. Wie ist der Stand der Digitalisierung an Schulen? Abschließend werden die Potenziale durch die Nutzung von digitalen Medien an Schulen und vorhandene Defizite für eine erfolgreiche Digitalisierung an Schulen zusammenfasst, sowie mögliche Optionen für eine erfolgreiche und förderliche Nutzung von digitalen Medien an Schulen aufgezeigt.

Dies ist nur ein Teilbereich, in dem der digitale Wandel stattfindet. Bildungsinstitute und Orte von Lernprozessen sind auch schon in der frühkindlichen Entwicklung von digitalen Medien durchzogen. Bildung als lebenslanger Lernprozess endet auch nicht mit der Institution Schule (sekundär), sondern weitet sich über Hochschulen, Aus- und Weiterbildungsstätten (tertiär), bis hin zur Altenbildung (z.B. Hochschulangebote für Senioren) aus. Auch diese Bereiche sind von der Digitalisierung durchzogen, werden aber in dieser Arbeit nicht ausgeführt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Schriftliche Ausarbeitung

Einleitung

Was sind Medien, bzw. was sind digitale Medien?

Mehrdeutigkeit des Begriffes „Digitalisierung“

„Pädagogische Medien“

Hauptteil

Digitalisierung an Schulen

Nutzung von digitalen Medien für und in Schulen

Perspektive der politischen Ebene auf Nutzung von digitalen Medien

Nutzung der digitalen Medien aus Sicht der Schüler/Schülerinnen

Ist eine Schule digital, wenn mit digitalen Medien unterrichtet wird?

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie digitale Medien an Schulen genutzt werden und welchen Einfluss ihr Einsatz auf Lern- und Bildungsprozesse nimmt. Dabei steht die Analyse der gesellschaftlichen, politischen und individuellen Perspektiven im Vordergrund, um Potenziale sowie Defizite für eine erfolgreiche Digitalisierung im schulischen Kontext aufzuzeigen.

  • Definition und Begriffsverständnis von Medien und Digitalisierung
  • Einfluss digitaler Medien auf die schulischen Lehr- und Lernprozesse
  • Politische und didaktische Perspektiven auf digitale Bildung
  • Empirische Ergebnisse zur Mediennutzung aus Schülersicht

Auszug aus dem Buch

Nutzung von digitalen Medien für und in Schulen

Mit den ersten Taschenrechnern und Computern erhielten die digitalen Medien Mitte der 1970er-Jahren Einzug in die Schulen. Anfangs wurden die digitalen Medien hauptsächlich außerhalb des Curriculums genutzt, nach und nach für das Programmieren. Mit dem Programmieren (das Lösen für mathematische Probleme) verbinden sich zwei Lernerfahrungen: „[…]zum einen das explizite Formulieren einer Problemlösung und zum anderen direktes Feedback als Kontrolle durch das Programm, das bei der Ausführung diese Problemlösung Schritt für Schritt umsetzt.“ (Reiss, 2020, S. 14) Unterrichte wurden durch den Einsatz von digitalen Medien programmiert (Inhalte und Ziele in fester Reihenfolge vorgegeben) und boten Lerngelegenheiten, die in einer nicht digitalen Umgebung schwer oder gar nicht zu ermöglichen waren. Es dauerte jedoch weitere 20 Jahre (als bis in die 1990er-Jahre) bis die Hardware preiswerter wurden und so an mehreren Schulen Einzug halten konnten. Problematisch war, dass es an systematischen Fortbildungen für die Lehrkräfte fehlte und zudem die Nutzung der Computer auf Eigeninitiative beruhte. Erstaunlicherweise änderte sich dieser Aspekt in Bezug auf die Nutzung von digitalen Medien in Deutschland über einen langen Zeitraum kaum. Im Jahr 2018 ist die Anzahl der Schulen, die digitalen Medien in ihren Unterrichten nutzen, äußerst gering gewesen. In den letzten Jahren hat die Nutzung von digitalen Medien in der Schule stark zugenommen und so betrifft der Medienwandel Millionen von Schüler/Schülerinnen. „Die Phasen des Distanzunterrichts in dieser Zeit waren gekennzeichnet durch einen großen Digitalisierungsschub: Schulen verlagerten das Unterrichtsgeschehen in den digitalen Raum, das Klassenzimmer wurde durch die Videokonferenz substituiert.“ (Heinen, 2022) Dabei macht Heinen auf einige Vorteile von der Digitalisierung in der Schule aufmerksam: so ermöglicht das Digitale für Lernende ein gemeinsames Planen und Umsetzen ihres Lernens. Das Digitale kann Einblicke in Lernprozesse geben und so bilden sich „Räume“ für Feedback und Beratung für Lernprozesse.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Wirkung digitaler Medien auf Lernprozesse ein und skizziert die methodische sowie inhaltliche Vorgehensweise.

Was sind Medien, bzw. was sind digitale Medien?: Hier werden grundlegende Definitionen erarbeitet, wobei Medien als aktive Gestalter von Informationen und Lernprozessen verstanden werden.

Mehrdeutigkeit des Begriffes „Digitalisierung“: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Sichtweisen, insbesondere aus der Informatik, um den vielschichtigen Begriff der Digitalisierung einzugrenzen.

„Pädagogische Medien“: Hier wird der Zusammenhang zwischen Medien und Pädagogik untersucht und wie Medien Lernprozesse sowohl unterstützen als auch begrenzen können.

Digitalisierung an Schulen: Das Kapitel analysiert Schule als Spiegel der Gesellschaft und untersucht die Rolle der individuellen Freiheit sowie gesellschaftlicher Anforderungen im Zuge des digitalen Wandels.

Nutzung von digitalen Medien für und in Schulen: Diese Sektion zeichnet die historische Entwicklung und den durch die Pandemie verstärkten Digitalisierungsschub an Schulen nach.

Perspektive der politischen Ebene auf Nutzung von digitalen Medien: Hier wird die bildungspolitische Sichtweise hinterfragt, die oft sehr technisiert und wirtschaftlich orientiert ist.

Nutzung der digitalen Medien aus Sicht der Schüler/Schülerinnen: Auf Basis einer Studie werden die Erfahrungen, Zugänge und Einstellungen von Schülern zur digitalen Mediennutzung dargelegt.

Ist eine Schule digital, wenn mit digitalen Medien unterrichtet wird?: Dieses Kapitel schließt kritisch, ob der Einsatz von Technik allein bereits eine „digitale Schule“ ausmacht oder ob ein tieferes inhaltliches Verständnis notwendig ist.

Fazit: Die Zusammenfassung betont die Notwendigkeit ganzheitlicher Konzepte über reine Ausstattung hinaus und fordert eine aktivere Einbeziehung der Lernenden als „Subjekte“.

Schlüsselwörter

Digitale Medien, Medienbildung, Digitalisierung, Schule, Lernprozesse, Bildungsprozesse, Medienkompetenz, Schülersicht, Bildungspolitik, Ganztagsschule, Medienkultur, Wissensaustausch, Mediennutzung, Informatik, Medienpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung digitaler Medien an Schulen und deren Einfluss auf Lern- und Bildungsprozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Digitalisierung, die praktische Nutzung digitaler Medien im Unterricht, politische Rahmenbedingungen sowie die Perspektive der Schülerinnen und Schüler.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, wie digitale Medien wirken, welche Herausforderungen bestehen und welche Konzepte notwendig sind, um eine förderliche Nutzung für Bildungsziele zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit medienpädagogischen Texten sowie der Analyse von empirischen Daten und Befragungsergebnissen, etwa zum Stand der Digitalisierung in der Schweiz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Ebenen: von der allgemeinen Digitalisierung an Schulen über die politische Steuerung bis hin zur konkreten Nutzungspraxis und der Reflexion, was eine „digitale Schule“ ausmacht.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Medienbildung, digitale Lernumgebungen, Medienkompetenz, interaktive Lernprozesse und die gesellschaftliche Funktion von Schule.

Welche Rolle spielt die Corona-Pandemie laut der Autorin?

Die Pandemie fungierte als Digitalisierungsschub, der die technische Defizite an Schulen deutlich machte und die Umstellung auf digitale Räume sowie Videokonferenzen forcierte.

Warum betont die Arbeit die Geschlechterunterschiede bei der Mediennutzung?

Die Auswertung der herangezogenen Befragung zeigt, dass männliche und weibliche Schüler digitale Medien unterschiedlich bewerten, etwa hinsichtlich des empfundenen Spaßfaktors oder der wahrgenommenen Lerneffizienz.

Was kritisiert die Arbeit an aktuellen politisch-technischen Strategien?

Die Autorin kritisiert, dass politische Instanzen wie das BMBF oder die KMK Bildung im Kontext digitaler Medien oft zu stark auf reine Informationstechnik und wirtschaftliche Aspekte reduzieren, anstatt pädagogische Anforderungen in den Fokus zu stellen.

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Detalles

Título
Digitale Medien an Schulen. Wirkung für Lernprozesse und Bildungsprozesse
Universidad
University of Frankfurt (Main)
Autor
Elina Fischer (Autor)
Páginas
18
No. de catálogo
V1339732
ISBN (PDF)
9783346844507
ISBN (Libro)
9783346844514
Idioma
Alemán
Etiqueta
digitale medien schulen wirkung lernprozesse bildungsprozesse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Elina Fischer (Autor), Digitale Medien an Schulen. Wirkung für Lernprozesse und Bildungsprozesse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1339732
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