In der vorliegenden Arbeit soll die Frage beantwortet werden, wie sich die Kompetenzentwicklung in der betrieblichen Weiterbildung für Lernende durch den Einsatz von E-Learning verändert hat. Der Begriff Veränderungen steht stellvertretend für die Chancen, Risiken und Herausforderungen. Zu Beginn der Arbeit wird der Begriff der Weiterbildung differenziert und definiert, um den Einsatzbereich des E-Learnings zu ergründen. Darauf folgt ein definitorischer Überblick über Kompetenzen und Kompetenzentwicklung in der betrieblichen Weiterbildung. Das vorletzte Kapitel beschäftigt sich mit der Definition des E-Learnings und seinen Formen. Im fünften Kapitel werden die Eigenschaften des E-Learnings aufgezeigt und die Chancen, Risiken und Herausforderungen, die sich dadurch für Lernende ergeben. Der letzte Abschnitt gibt zudem einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten der Förderung von Handlungskompetenzen durch E-Learning. Das Ende der Arbeit kennzeichnet die Zusammenfassung, in der die Erkenntnisse komprimiert wiedergegeben werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Berufliche Weiterbildung
2.1 Betriebliche Weiterbildung
2.2 Instrumente der betrieblichen Weiterbildung
3. Kompetenzentwicklung in der betrieblichen Weiterbildung
3.1 Kompetenzen
3.2 Kompetenzentwicklung
4. E-Learning in der betrieblichen Weiterbildung
4.1 Definition E-Learning
4.2 Formen des E-Learnings
5. Veränderungen für Lernende durch E-Learning
6. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Kompetenzentwicklung in der betrieblichen Weiterbildung durch den Einsatz von E-Learning für die Lernenden verändert hat, wobei der Begriff "Veränderungen" die damit verbundenen Chancen, Risiken und Herausforderungen abdeckt.
- Definition und Differenzierung beruflicher sowie betrieblicher Weiterbildung
- Analyse des Kompetenzbegriffs und der aktiven Kompetenzentwicklung
- Erläuterung verschiedener E-Learning-Formen und deren Einsatz im Betrieb
- Darstellung der Chancen und Risiken digitaler Lernumgebungen für Mitarbeitende
- Notwendigkeit und Förderung von Medienkompetenz in Lernprozessen
Auszug aus dem Buch
Virtuelle Klassenräume
Eines der bedeutungsgewinnenden neuen Lernformen ist das Lernen in virtuellen Klassenräumen. Die Besonderheit besteht darin, dass Lernende sich zeitgleich in virtuellen Seminaren, Vorträgen oder Veranstaltungen befinden, ohne physisch am selben Ort zu sein (vgl. Bett 2013, S. 3). Möglich ist dies über eine spezielle Software, welche außerdem den Einsatz von Tools und anderen Funktionen ermöglicht. Somit wird dem Teilnehmenden ermöglicht in einen Gruppenchat zu schreiben, mit einzelnen Personen zu kommunizieren oder auch Gruppenarbeiten durchzuführen. Zusammenfassend werden also soziale Interaktionen und zeitlich, räumliche Unabhängigkeit ermöglicht (ebd., S. 3f.).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit leitet in den Wandel zur Wissensgesellschaft und Industrie 4.0 ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Veränderungen der Kompetenzentwicklung durch E-Learning.
2. Berufliche Weiterbildung: Dieses Kapitel definiert die berufliche und betriebliche Weiterbildung, grenzt sie voneinander ab und stellt relevante Instrumente wie "on the Job" und "near the Job" vor.
3. Kompetenzentwicklung in der betrieblichen Weiterbildung: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Kompetenzen und deren aktiver Entwicklung gelegt, um das Ziel der beruflichen Handlungskompetenz zu verdeutlichen.
4. E-Learning in der betrieblichen Weiterbildung: Das Kapitel liefert eine Definition von E-Learning und stellt verschiedene moderne Lernformen wie Blended Learning, OERs, Moocs und virtuelle Klassenräume vor.
5. Veränderungen für Lernende durch E-Learning: Es werden die Chancen und Risiken des E-Learnings analysiert, wobei besonderes Augenmerk auf die Medienkompetenz und die Förderung von Handlungs- sowie Sozialkompetenzen gelegt wird.
6. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Erkenntnisse und betont, dass E-Learning eine wertvolle Ergänzung darstellt, aber Face-to-Face Situationen aufgrund von Risiken derzeit nicht vollständig ersetzen kann.
Schlüsselwörter
Betriebliche Weiterbildung, Kompetenzentwicklung, E-Learning, Digitalisierung, Handlungskompetenz, Medienkompetenz, Blended Learning, Virtuelle Klassenräume, Selbststeuerung, Wissensgesellschaft, Arbeitsprozess, Weiterbildung, Personalentwicklung, Lernformen, Industrie 4.0
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert, wie moderne E-Learning-Methoden die Art und Weise der Kompetenzentwicklung für Mitarbeiter in der betrieblichen Weiterbildung verändern.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Themenfelder umfassen die Definition von betrieblicher Weiterbildung, verschiedene E-Learning-Formate, theoretische Kompetenzmodelle sowie eine Chancen-Risiken-Abwägung beim technologiegestützten Lernen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, herauszufinden, welche konkreten Veränderungen – verstanden als Chancen und Herausforderungen – durch den Einsatz von E-Learning bei der Entwicklung beruflicher Kompetenzen entstehen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die den aktuellen Stand der Forschung zu betrieblicher Weiterbildung, Kompetenzentwicklung und E-Learning zusammenführt und kritisch reflektiert.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Weiterbildung und Kompetenzen sowie die detaillierte Vorstellung und Bewertung verschiedener E-Learning-Szenarien für den beruflichen Kontext.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Betriebliche Weiterbildung, Kompetenzentwicklung, E-Learning, Medienkompetenz und Handlungskompetenz.
Kann E-Learning das persönliche Training vollständig ersetzen?
Nach Ansicht der Autorin ist dies aufgrund der Risiken, wie etwa der isolierenden Wirkung digitaler Kommunikation und der schwierigen Vermittlung sozialer Kompetenzen, nicht möglich; eine Kombination wird bevorzugt.
Warum ist Medienkompetenz für Lernende so wichtig?
Medienkompetenz ist Voraussetzung, um komplexe digitale Lernformate überhaupt nutzen zu können und nicht durch technische Hürden demotiviert zu werden.
Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Nutzung von E-Learning am Arbeitsplatz?
Zu den Herausforderungen zählen technische Probleme, die Notwendigkeit hoher Selbstdisziplin, Zeitmanagement und die Gefahr der sozialen Isolation durch den Wegfall persönlicher Face-to-Face Kontakte.
- Arbeit zitieren
- Johanna Giere (Autor:in), 2021, Kompetenzentwicklung in der betrieblichen Weiterbildung. Veränderungen für Lernende durch E-Learning, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1339890