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Superfrauen 7 - Film und Theater

Titre: Superfrauen 7 - Film und Theater

Livre Spécialisé , 2001 , 458 Pages

Autor:in: Ernst Probst (Auteur)

Biographies
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Résumé Extrait Résumé des informations

Brigitte Bardot war als Kind beim Blick in den Spiegel weinerlich zumute. Sie fühlte sich wegen ihrer Kurzsichtigkeit, ihrer Brille und ihrer vorstehenden Zähne als ausgesprochen hässlich. Zu Beginn wurde Greta Garbo in Hollywood für zu fett gehalten, und manche Filmleute spöttelten über das „Bauernmädchen mit den großen Füßen“. Ein Freund von Sophia Loren meinte, sie habe eine zu lange Nase, einen zu großen Mund, viel zu breite Hüften und sie müsse sich „total umbauen lassen“, wenn sie eine ernsthafte Schauspielerin werden wolle.
Ungeachtet aller eigener und fremder Zweifel wurden diese drei Frauen – wie man heute weiß – große Stars in der Welt des Films. Brigitte Bardot, deren Initialien „BB“ ein Markenzeichen sind, entwickelte sich zum Sexsymbol der 1950-er Jahre. Greta Garbo avancierte zur Kultfigur des Films und erhielt den Ehrentitel „die Göttliche“. Und Sophia Loren stieg zum italienischen Filmstar der 1960-er Jahre auf.
Das vorliegende Buch präsentiert insgesamt 67 Biographien berühmter Frauen aus den Bereichen Film, Theater, Show, Kabarett und Zirkus in Wort und Bild. Der Anfang dieser späteren Stars war oft schwer, ihr künstlerischer Durchbruch manchmal vom Zufall bedingt, und sie erlitten gar nicht selten privat und beruflich Höhen und Tiefen. Trotz aller Schwierigkeiten steckten diese Frauen aber nicht auf – sicherlich ist dies eines der wichtigsten Rezepte ihres Erfolges.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

FILM

Vorwort / Seite 9

Lucille Ball

Der „weibliche Charlie Chaplin“ / Seite 11

Theda Bara

Der erste Vamp des Kinos / Seite 17

Brigitte Bardot

„B.B.“ – das Sexsymbol der 1950-er Jahre / Seite 23

Drew Barrymore

Das Mädchen, das „E. T.“ das Sprechen lehrte / Seite 29

Ingrid Bergman

Der Weltstar aus Schweden / Seite 35

Claudette Colbert

Die Komödien-Königin / Seite 41

Joan Crawford

Der Filmstar mit den breiten Schultern / Seite 47

Bette Davis

Die Frau, die 100 Filme hinterließ / Seite 61

Doris Day

Die Heldin jungfräulicher Sexkomödien / Seite 73

Marlene Dietrich

Die deutsche „Göttin des Films“ / Seite 77

Jodie Foster

Hollywoods klügste Schönheit / Seite 81

Greta Garbo

Die „Göttliche“ / Seite 87

Ava Gardner

Die „Königin von Hollywood“ / Seite 93

Judy Garland

Der unglückliche Hollywood-Star / Seite 101

Janet Gaynor

Die erste „Oscar“-Preisträgerin / Seite 107

Uschi Glas

Deutschlands „Quotenqueen“ auf dem Bildschirm / Seite 113

Betty Grable

Der Kassenmagnet der 1940-er Jahre / Seite 119

Jean Harlow

Der blonde Leinwandstar der 1930-er Jahre / Seite 123

Rita Hayworth

Die „Venus des Atomzeitalters“ / Seite 129

Katharine Hepburn

Die „Königinmutter von Hollywood“ / Seite 135

Grace Kelly

Der Star, der den Traumprinzen heiratete / Seite 141

Hildegard Knef

Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren / Seite 159

Zarah Leander

Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre / Seite 181

Vivien Leigh

Die Frau, die Scarlett O’Hara mimte / Seite 189

Ruth Leuwerik

Die „Königin des Melodramas“ / Seite 193

Gina Lollobrigida

Die „Lollo“ – der Stern der 1950-er Jahre / Seite 197

Sophia Loren

Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre / Seite 201

Anna Magnani

Die „Urmutter des italienischen Films“ / Seite 207

Giuiletta Masina

Die italienische Charakterdarstellerin / Seite 215

Melina Mercouri

Der Star aus „Sonntags ... nie!“ / Seite 221

Inge Meysel

Die „Fernsehmutter der Nation“ / Seite 233

Marilyn Monroe

Amerikas größter Filmstar / Seite 239

Jeanne Moreau

Die „Inkarnation französischer Weiblichkeit“ / Seite 245

Pola Negri

Der Stummfilmstar aus Polen / Seite 251

Asta Nielsen

Deutschlands erster Filmstar / Seite 257

Mary Pickford

„Amerikas Sweetheart“ / Seite 263

Leni Riefenstahl

Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin / Seite 269

Julia Roberts

Das Sexsymbol der 1990-er Jahre / Seite 275

Ginger Rogers

Der steppende Hollywood-Star / Seite 281

Jane Russel

Das frühe Busen-Sexsymbol / Seite 287

Margaret Rutherford

Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre / Seite 293

Adele Sandrock

Die komische Alte des deutschen Kinos / Seite 303

Romy Schneider

Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein / Seite 309

Hanna Schygulla

Der deutsche Weltstar / Seite 315

Simone Signoret

Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre / Seite 323

Meryl Streep

Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm / Seite 331

Gloria Swanson

Die Mondäne auf der Leinwand / Seite 335

Elizabeth (Liz) Taylor

Die „Königin von Hollywood“ / Seite 343

Shirley Temple

Der Kinderstar der 1930-er Jahre / Seite 349

Lana Turner

Das erste „Glamour-Girl“ / Seite 355

Liv Ullmann

Die große norwegische Schauspielerin / Seite 361

Grethe Weiser

Die volkstümliche Schauspielerin / Seite 367

Mae West

Die Komödiantin der Spitzenklasse / Seite 373

THEATER

Sarah Bernhardt

Die „umjubelte Kameliendame“ / Seite 379

Hedwig Bleibtreu-Paulsen

Die große Künstlerin am „Wiener Burgtheater“ / Seite 383

Eleonora Duse

Die „Göttliche der Theaterbühne“ / Seite 387

Agnes Fink

Die große deutsche Tragödin / Seite 391

Elisabeth Flickenschildt

Die „Königin des Theaters“ / Seite 395

Therese Giehse

Die große deutsche Charakterdarstellerin / Seite 401

Luise Gottsched

Die Mitstreiterin der Bühnenreform / Seite 405

Lotte Lenya

Die berühmte Brecht-Interpretin / Seite 409

Friederike Caroline Neuber

Die Theaterpionierin aus Sachsen / Seite 415

Helene Weigel

Die „Gralshüterin von Brecht-Inszenierungen“ / Seite 419

Maria Wimmer

Die „Callas des Theaters“ / Seite 423

KABARETT

Lore Lorentz

Die „Kassandra des Kabaretts“ / Seite 427

Gisela Schlüter

„Lady Schnatterly“ / Seite 431

SHOW

Adah Isaacs Menken

Der Showstar im Wilden Westen / Seite 433

ZIRKUS

Agnes Lake Thatcher

Die amerikanische Zirkuspionierin / Seite 437

Zielsetzung & Themen

Dieses Buch widmet sich den beeindruckenden Lebenswegen von 67 außergewöhnlichen Frauen, die als Pionierinnen und Ikonen in den Bereichen Film, Theater, Kabarett und Zirkus Geschichte geschrieben haben. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die persönlichen Hürden, beruflichen Erfolge und die oft schwierigen Anfangsphasen dieser Künstlerinnen aufzuzeigen und zu würdigen.

  • Biografische Skizzen berühmter Darstellerinnen
  • Analyse des Werdegangs und Durchbruchs im Showgeschäft
  • Darstellung privater und beruflicher Höhen und Tiefen
  • Einblick in die zeitgenössische Wahrnehmung der Stars
  • Dokumentation der Bedeutung für die Unterhaltungsgeschichte

Auszug aus dem Buch

Lucille Ball

Als „größten weiblichen Clown der Welt“ und als „weiblichen Charlie Chaplin“ lobten Kritiker die amerikanische Schauspielerin Lucille Ball (1911–1989). Ihr Ruhm beruhte allerdings nicht auf ihren mehr als 50 Kinofilmen, sondern auf humorvollen Fernsehserien. Der quirlige Rotschopf mit Whiskystimme galt in den USA als erfolgreichste TV Komikerin und als eine der Begründerinnen von Serien auf dem Bildschirm.

Lucille Ball kam am 6. August 1911 in Celeran, einem Vorort von Jamestown im US-Bundesstaat New York, als Tochter des Elektrikers Henry Durell Ball (1886–1915) und der Pianistin Désirée Eveline Hunt (1892–1977) zur Welt. Sie war erst vier Jahre alt, als ihr für eine Telefongesellschaft arbeitender Vater starb. Nach dessen Tod wurde Lucille von ihrer berufstätigen Mutter und ihren Großeltern aufgezogen. In ihrem Geburtsort besuchte sie die High School und zeigte schon früh Interesse am Theaterspielen.

Als 15-jähriger Teenager zog Lucille Ball nach New York City. Dort arbeitete sie als Revuegirl („Chorus Girl“) und besuchte sechs Wochen lang die Schauspielschule („John Murray Anderson-Robert Milton Drama School“), in der sie nicht durch besondere Leistungen auffiel. Diese Schauspielschule schrieb an ihre Mutter, der Unterricht für ihre Tochter sei reine Geldverschwendung. Entmutigt kehrte Lucille nach Hause zurück, bemühte sich aber weiter um kleine Rollen am Broadway.

Zusammenfassung der Kapitel

FILM: Dieses umfangreiche Kapitel präsentiert die Biografien zahlreicher bedeutender Filmschauspielerinnen, von den frühen Stummfilm-Stars bis zu Hollywood-Größen des 20. Jahrhunderts.

THEATER: Dieser Abschnitt widmet sich den einflussreichen Frauen der Theaterbühne, darunter legendäre Tragödinnen und Pionierinnen der Schauspielkunst.

KABARETT: Hier werden prägende Kabarettistinnen vorgestellt, die durch ihren Witz, ihre Satire und ihr politisches Engagement die Unterhaltungsszene beeinflussten.

SHOW: Dieser Teil behandelt die Lebensgeschichte einer Show-Pionierin, die als Star des Wilden Westens eine Sonderstellung einnahm.

ZIRKUS: Hier steht eine amerikanische Zirkuspionierin im Mittelpunkt, die neue Maßstäbe in der Zirkuskunst setzte.

Schlüsselwörter

Schauspielerin, Filmgeschichte, Theater, Hollywood, Biografie, Lebensweg, Ruhm, Leinwand, Karriere, Kabarett, Zirkus, Darstellerin, Hollywood-Stars, Unterhaltungsgeschichte, Zeitgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?

Das Buch bietet eine umfassende Sammlung von 67 Biografien bedeutender Frauen, die in den Bereichen Film, Theater, Show, Kabarett und Zirkus als Stars oder Pionierinnen gewirkt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der künstlerische Werdegang, der persönliche Aufstieg und die gesellschaftliche Bedeutung dieser Frauen innerhalb ihrer jeweiligen Unterhaltungssparten.

Was ist das primäre Ziel des Autors?

Das Ziel ist es, die oft mühevollen Anfänge, die künstlerischen Durchbrüche sowie die privaten Schicksale dieser berühmten Frauen kompakt in Wort und Bild zu dokumentieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer akribischen Analyse von Lebensdaten, Filmografien, Theaterauftritten und biografischen Details, die durch umfassende Literatur- und Quellenverzeichnisse belegt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Biografien chronologisch oder thematisch nach Genres gegliedert und detailliert aufbereitet, wobei sowohl berufliche Meilensteine als auch private Lebensumstände betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Schlüsselbegriffe wie Schauspielerin, Hollywood, Filmgeschichte, Biografie, Karriere und Unterhaltung spiegeln den Kerninhalt wider.

Welchen Einfluss hatte das "Golden Age" Hollywoods auf die porträtierten Schauspielerinnen?

Viele der beschriebenen Stars, wie beispielsweise Marilyn Monroe oder Joan Crawford, haben das Hollywood-System der Studio-Ära maßgeblich geprägt, während sie gleichzeitig unter den strikten Vertragskonventionen und dem öffentlichen Druck dieses Systems standen.

Welche Rolle spielte das Theater für die genannten Persönlichkeiten?

Das Theater diente vielen dieser Frauen, wie etwa Sarah Bernhardt oder Lotte Lenya, als entscheidende Basis für ihre schauspielerische Ausbildung und künstlerische Identitätsbildung, bevor sie den Sprung in andere Medien wie Film oder Kabarett schafften.

Fin de l'extrait de 458 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Superfrauen 7 - Film und Theater
Auteur
Ernst Probst (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
458
N° de catalogue
V135259
ISBN (ebook)
9783640450077
ISBN (Livre)
9783640450718
Langue
allemand
mots-clé
Film Theater Kabarett Show Zirkus Schauspielerinnen Filmschauspielerinnen Theaterschauspielerinnen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ernst Probst (Auteur), 2001, Superfrauen 7 - Film und Theater, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135259
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Extrait de  458  pages
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