Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sciences infirmières - Divers

Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung

Titre: Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung

Dossier / Travail , 2009 , 21 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Johanna Stocker (Auteur)

Sciences infirmières - Divers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Pflege in heutiger Zeit wird häufig auf Grund der Problemstellungen des Personalmangels,
der Arbeitsüberlastung und einer nicht angemessenen Vergütung diskutiert.
Weitere Mängel wie eine unzureichende Aus- und Weiterbildung stehen nur selten im
Fokus der Öffentlichkeit. Um diesen Unzulänglichkeiten entgegenzuwirken, sind Modelle
notwendig, welche sich intensiv mit dieser Problematik auseinandersetzen und entsprechende
Maßnahmen stützen können. Die Mehrzahl der Pflegemodelle und
-theorien stammt aus den Vereinigten Staaten. Infolge der verspäteten Etablierung der
Pflegewissenschaft in Deutschland weist die deutschsprachige Theoriebildung einen im
internationalen Vergleich noch geringen Stellenwert auf. Dennoch gibt es in Deutschland
einige bedeutsamen Pflegemodelle. Einen hohen Bekanntheitsgrad hat das von
Karin Wittneben in ihrer 1991 veröffentlichten Dissertation entwickelte Modell der multidimensionalen
Patientenorientierung erlangt.
Vor diesem Hintergrund soll dem interessierten Leser ein Einblick in das Stufenmodell
der multidimensionalen Patientenorientierung gewährt werden. Er soll deren Aufbau sowie
den Bezug zur Pflegedidaktik erkennen. Die Zielsetzung besteht zudem darin, Anwendungsmöglichkeiten
für die Umsetzung in der Praxis zu schaffen. Durch kritische
Ansätze im weiteren Verlauf der Arbeit möchte die Verfasserin aufzeigen, dass es keinesfalls
ein standardisiertes Modell für die Anwendung in der Praxis gibt. Vielmehr soll
deutlich gemacht werden, dass eine individuelle Anpassung an die jeweilige Situation
und zeitlich bedingte Veränderungen notwendig sind.
Um dies zu erreichen, beschreibt der erste Teil der Arbeit zunächst den Lebensweg
Wittnebens und die Entwicklung des Modells. Im weiteren Verlauf werden dann
Schwerpunkte sowie die einzelnen Ebenen dargelegt. Nach diesem Überblick werden
pflegedidaktische Ansätze vorgestellt, um so das Verständnis von Patientenorientierung
bestmöglich zu vermitteln. Der Fokus liegt hierbei zum einen auf der Patientenorientierung
und zum anderen auf der schülerorientierten Umsetzungsstrategie in der Ausbildung.
Das Verständnis des Menschenbildes nach Wittneben sowie das Ordnungsmuster
der verschiedenen Stufen bilden den Hauptansatz der kritischen Betrachtung. Das
abschließende Resümee bietet dem Leser Denkanstöße sowie einen kurzen Ausblick.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Biographischer Hintergrund Wittnebens und Ursprünge des Modells

3 Modell multidimensionaler Patientenorientierung

3.1 Schwerpunkte und besondere Ansätze des Modells

3.2 Deskription des Modells

3.2.1 Der Begriff "Patientenorientierung"

3.2.2 Ablauforientierung

3.2.3 Verrichtungsorientierung

3.2.4 Symptomorientierung

3.2.5 Krankheitsorientierung

3.2.6 Verhaltensorientierung

3.2.7 Handlungsorientierung

3.2.8 Kommunikations- und Interaktionsorientierung

4 Vermittlung von Patientenorientierung in der theoretischen Ausbildung

4.1 Pflegedidaktische Ansätze

4.2 Pflegedidaktik in Anlehnung an Klafki

4.3 Erforderliche Kompetenzen und Schülerorientierung

4.4 Schwerpunktsetzung in der theoretischen Ausbildung

5 Kritische Ansätze

5.1 Das Menschenbild nach Wittneben

5.2 Stufenaufbau des Modells

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen detaillierten Einblick in das Stufenmodell der multidimensionalen Patientenorientierung von Karin Wittneben zu geben, dessen Aufbau zu erläutern und den Bezug zur Pflegedidaktik herauszuarbeiten. Dabei soll aufgezeigt werden, wie dieses Modell Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis sowie in der theoretischen Ausbildung bietet, wobei gleichzeitig kritische Ansätze beleuchtet werden, um den Bedarf an individueller Anpassung zu unterstreichen.

  • Biographische Hintergründe von Karin Wittneben und Ursprünge des Modells
  • Stufenmodell der multidimensionalen Patientenorientierung und dessen Ebenen
  • Integration von Patientenorientierung in die pflegedidaktische Ausbildung
  • Kritische Analyse des Menschenbildes und der hierarchischen Struktur des Modells

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Verrichtungsorientierung

Darunter versteht Wittneben eine Pflege, bei der anders als bei der Ablauforientierung das unmittelbare Befasstsein mit dem Patienten gegeben ist. Trotzdem tendiert auch diese Stufe eher zu der Patientenignorierung. Ein Beispiel hierfür ist das Bettenmachen zu zweit. Die Pflegenden unterhalten sich über ihre privaten Angelegenheiten und ignorieren somit den Patienten (vgl. Wittneben 2003, S. 106). Die Verrichtungsorientierung zeichnet sich durch unreflektierte Handlungen von Pflegenden aus. Meistens werden von dem ärztlichen Bereich therapeutische und diagnostische Maßnahmen, wie zum Beispiel das Messen von Vitalzeichen, angeordnet. Die pflegerische Seite hinterfragt diese kaum und dient dann als ausführender Helfer (vgl. Obex 1995, S. 25).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Pflegemangels und Vorstellung des Modells der multidimensionalen Patientenorientierung als theoretischer Ansatz.

2 Biographischer Hintergrund Wittnebens und Ursprünge des Modells: Darstellung des Lebenswegs von Karin Wittneben und der Entstehungsgeschichte ihrer Pflegedidaktik.

3 Modell multidimensionaler Patientenorientierung: Detaillierte Beschreibung der einzelnen Stufen des Modells, von der Ablauf- bis zur Kommunikations- und Interaktionsorientierung.

4 Vermittlung von Patientenorientierung in der theoretischen Ausbildung: Erörterung pflegedidaktischer Strategien zur Umsetzung des Modells im Rahmen der Ausbildung.

5 Kritische Ansätze: Kritische Reflexion des zugrunde liegenden Menschenbildes und des hierarchischen Aufbaus des Modells.

6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit zur Bedeutung des Modells und Ausblick auf die Weiterentwicklung der Pflegedidaktik.

Schlüsselwörter

Patientenorientierung, Karin Wittneben, Pflegedidaktik, Krankenpflege, Stufenmodell, Patientenignorierung, Handlungsorientierung, Ausbildung, Pflegequalität, Berufspädagogik, Menschenbild, Selbstpflege, Handlungskompetenz, Kommunikation, Pflegewissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Modell der multidimensionalen Patientenorientierung von Karin Wittneben und untersucht dessen theoretische Grundlagen, den Aufbau sowie die Anwendungsmöglichkeiten in der Pflegepraxis und -ausbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die verschiedenen Ebenen der Patientenorientierung, die Verknüpfung mit pflegedidaktischen Konzepten, das zugrunde liegende Menschenbild sowie die kritische Reflexion des Modells.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser das Stufenmodell verständlich darzulegen, dessen Relevanz für die Pflegedidaktik aufzuzeigen und durch eine kritische Betrachtung ein Bewusstsein für die notwendige situative Anpassung des Modells zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die theoretische Pflegemodelle, didaktische Ansätze (insbesondere nach Klafki) und einschlägige Fachliteratur analysiert und in Beziehung setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Stufen des Modells, die Übertragung auf die pflegerische Ausbildung und die kritische Auseinandersetzung mit dem Menschenbild und der hierarchischen Ordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Patientenorientierung, Pflegedidaktik, Stufenmodell, Handlungsorientierung und professionelle Krankenpflege charakterisiert.

Wie unterscheidet Wittneben zwischen Patientenorientierung und Patientenignorierung?

Wittneben nutzt diese Pole in ihrem heuristischen Modell, um die Qualität der pflegerischen Interaktion zu bewerten, wobei sie aufzeigt, dass Pflegende je nach Stufe zwischen diesen Extremen handeln können.

Welche Rolle spielt das Konzept der Kommunikation im Modell?

Die Kommunikations- und Interaktionsorientierung bildet eine Dimension, die quer zu den anderen Stufen verläuft und entscheidend für die Verständigungsprozesse zwischen Pflegenden und Patienten ist.

Warum wird die hierarchische Struktur des Modells kritisiert?

Die Verfasserin hinterfragt, ob die Rangfolge der Stufen in ihrer starren Form logisch begründet ist und ob höhere Stufen tatsächlich immer die niedrigeren vollumfänglich einschließen müssen.

Welchen Stellenwert nimmt das Menschenbild in Wittnebens Modell ein?

Das Menschenbild wandelt sich innerhalb des Modells: Während der Patient auf unteren Stufen eher als Objekt medizinischer Maßnahmen betrachtet wird, rückt auf der Stufe der Handlungsorientierung die Subjektivität und Autonomie des Menschen in den Mittelpunkt.

Fin de l'extrait de 21 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung
Université
Catholic University of Applied Sciences Freiburg
Cours
Lehrveranstaltung Pflegetheoretische Grundbegriffe
Note
1,0
Auteur
Johanna Stocker (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
21
N° de catalogue
V135318
ISBN (ebook)
9783640432127
ISBN (Livre)
9783640432097
Langue
allemand
mots-clé
Wittnebens Modell Patientenorientierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Johanna Stocker (Auteur), 2009, Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135318
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  21  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint