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Kulturelle und interkulturelle Resilienz. Eine kritische Auseinandersetzung

Titel: Kulturelle und interkulturelle Resilienz. Eine kritische Auseinandersetzung

Seminararbeit , 2020 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anna Gracheva (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der vorliegenden Hausarbeit besteht in einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Resilienz“. Besondere Bedeutung kommt dabei den Begriffen „Resilienz“, „kulturelle Resilienz“ sowie „Resilienz im interkulturellen Kontext“ zu.

Die Arbeit ist in drei Kapitel gegliedert. Im ersten Schritt wird ein Überblick über die relevanten Studien zur Resilienzforschung gegeben und die für die Entwicklung von Resilienz bedeutenden Faktoren beleuchtet. Im zweiten Kapitel wird Resilienz mit Einbezug von kulturellen Aspekten betrachtet. Dabei wird auf den Kulturbegriff von Geert Hofstede sowie auf die Resilienz-Forschung von Michael Ungar gestützt. Des Weiteren wird auf Resilienz im interkulturellen Kontext eingegangen und diese diskutiert. Schlussfolgerungen aus den verschiedenen Punkten runden die Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Forschungsziel

1. Resilienz.

2. Kulturelle Resilienz.

3. Resilienz im interkulturellen Kontext.

4. Fazit.

5. Quellen-/Literaturverzeichnis.

Zielsetzung und Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Resilienz, wobei der Fokus auf dem Zusammenspiel zwischen individuellen Faktoren, kulturellen Einflüssen und dem interkulturellen Kontext liegt, um ein differenzierteres Verständnis des Konzepts zu erlangen.

  • Kritische Analyse des Resilienzbegriffs und dessen wissenschaftlicher Fundierung
  • Untersuchung der kulturellen Dimensionen bei der Entstehung von Resilienz
  • Betrachtung von Resilienz in interkulturellen Adaptationsprozessen
  • Diskussion von Methodik und Problematiken aktueller Resilienzforschung

Auszug aus dem Buch

1. Resilienz.

Der Begriff Resilienz stammt vom lateinischen Wort ‚resilire‘ und bedeutet „abprallen“ (vgl. Stamm 2015: 62). Im Englischen meint „resilience“ Spannkraft, Widerstandsfähigkeit (vgl. ebd.). Die eindeutige Definition des Begriffs ist jedoch angesichts seiner Komplexität und Verwendung in diversen Disziplinen, vor allem in der Psychologie, Medizin und Pädagogik, zumindest gegenwärtig nur schwierig umsetzbar (vgl. Stamm 2015: 64). An dieser Stelle wird eine möglichst widerspruchsfreie und lakonische Definition des Konzepts angeführt, um den Lesenden eine erste Orientierung zu geben: „Resilience in an individual refers to successful adaptation despite risk and adversity“ (Masten 1994: 3).

Nicht nur die WissenschaftlerInnen beschäftigen sich vermehrt mit diesem Phänomen. Auch in der Populärwissenschaft ist die Verbreitung des Wortes „Resilienz“ heutzutage in ihrer Geschwindigkeit bemerkenswert. Seit den 90er Jahren lassen zahlreiche Lebensberater, Coaches, Mediatoren und Mentoren dem Thema „Resilienz“ besondere Aufmerksamkeit zukommen und vermarkten diese auf diverse Art und Weise (vgl. Sonnenmoser: 2018: 504): Resilienz im Alltag (vgl. Kellerhoff 2016), resilienter Führungsstil (vgl. Rolfe 2018), Resilienztrainings (vgl. Mauritz 2017), resiliente Kommunikation (vgl. Schäfer 2015), Resilienzförderung bei Hunden (vgl. Engelstädter 2018) und Katzen (vgl. Hauschild 2020). Dabei wird Resilienz in populärwissenschaftlichen und pseudowissenschaftlichen Diskursen häufig als eine Art Superkraft verstanden, welche in die Fähigkeit mündet, psychische Krisen zu überwinden und gestärkt aus ihnen hervorzugehen, wenn man nur resilient genug sei (vgl. Sonnenmoser 2018: 504).

Zusammenfassung der Kapitel

Forschungsziel: Einleitung in die kritische Auseinandersetzung mit Resilienz und Erläuterung der Zielsetzung, die Arbeit in drei Hauptkapitel zu gliedern.

1. Resilienz.: Untersuchung der begrifflichen Ursprünge, der populärwissenschaftlichen Verzerrungen und der historischen Entwicklung des Resilienzkonzepts in der Psychologie.

2. Kulturelle Resilienz.: Analyse der kulturellen Prägung von Resilienz unter Rückgriff auf das Kulturverständnis von Geert Hofstede und die Forschung von Michael Ungar.

3. Resilienz im interkulturellen Kontext.: Erörterung der Herausforderungen und Anpassungsprozesse von Individuen bei der Integration in neue kulturelle Umgebungen.

4. Fazit.: Zusammenfassende Betrachtung der Komplexität des Phänomens und kritische Würdigung der aktuellen Forschungslandschaft.

5. Quellen-/Literaturverzeichnis.: Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Quellen für diese Hausarbeit.

Schlüsselwörter

Resilienz, Kultur, Anpassung, interkultureller Kontext, Salutogenese, psychische Krise, Risikogruppen, Resilienzforschung, kulturelle Normen, Bewältigungsstrategien, Migration, Identität, Sozialwissenschaften, Populärwissenschaft, Vulnerabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich kritisch mit dem Begriff „Resilienz“ auseinander und hinterfragt, wie diese Eigenschaft sowohl von kulturellen Aspekten als auch von interkulturellen Kontexten beeinflusst wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die wissenschaftliche Definition von Resilienz, der Einfluss soziokultureller Faktoren, die Bedeutung kultureller Werte für die psychische Widerstandsfähigkeit sowie die spezifischen Anforderungen an Resilienz bei Migrationsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch eine kritische Beleuchtung des Konzepts ein tieferes Verständnis für die kulturabhängigen Faktoren zu entwickeln, die Resilienz fördern oder hemmen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um den Forschungsstand, aktuelle Studien (wie die von Michael Ungar) und theoretische Ansätze zur Resilienz zusammenzuführen und kritisch zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des allgemeinen Resilienzbegriffs, die Betrachtung von Resilienz aus einer kulturellen Perspektive sowie die Analyse spezifischer Resilienzstrategien im interkulturellen Adaptationsprozess.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Resilienz, Kultur, interkultureller Kontext, Salutogenese, Anpassung und Bewältigungsstrategien.

Inwiefern unterscheidet sich „kulturelle Resilienz“ von der klassischen Resilienz?

Während klassische Ansätze oft den Fokus auf individuelle Merkmale legen, betont die kulturelle Resilienz, dass Bewältigungsstrategien und die Verfügbarkeit von Stressressourcen stark durch das kulturelle Umfeld und dessen Wertesysteme geprägt sind.

Warum warnt die Autorin vor dem populärwissenschaftlichen Gebrauch von Resilienz?

Die Autorin warnt davor, dass Resilienz in der Populärwissenschaft oft als „Superkraft“ oder „Unschlagbarkeit“ vermarktet wird, was zu einer ethisch bedenklichen und wissenschaftlich unpräzisen Vereinfachung des komplexen psychologischen Konzepts führt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kulturelle und interkulturelle Resilienz. Eine kritische Auseinandersetzung
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für interkulturelle Kommunikation)
Veranstaltung
Kultur und Interkulturalität
Note
1,3
Autor
Anna Gracheva (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1353355
ISBN (eBook)
9783346868855
ISBN (Buch)
9783346868862
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelle Kommunikation Resilienz kulturelle Resilienz interkulturelle Resilienz Hofstede resilience
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Gracheva (Autor:in), 2020, Kulturelle und interkulturelle Resilienz. Eine kritische Auseinandersetzung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353355
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Leseprobe aus  18  Seiten
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