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Eine empirische Vergleichsstudie zur Einführung der Verben in der zweiten Klasse

Título: Eine empirische Vergleichsstudie zur Einführung der Verben in der zweiten Klasse

Tesis de Máster , 2021 , 80 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Józek Templin (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Gramática, estilo, métodos de Trabajo
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Zwar existieren Forschungsarbeiten zum Kompetenzerwerb im Grammatikunterricht, doch wird bei diesen häufig nicht ersichtlich, welcher grammatischen Theorie im Unterricht gefolgt wurde und welche unterrichtlichen Zugänge dahinterstehen. Vor allem in Bezug auf das methodische Vorgehen im Unterricht und die zugrundeliegenden Grammatiktheorien lässt sich eine große Leerstelle in der vergleichenden Unterrichtsforschung identifizieren . Ob ein Unterricht, der sich an fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Erkenntnissen orientiert, tatsächlich auch zu besseren Ergebnissen in der Leistung der Lernenden führt, bleibt damit unbeantwortet. An dieser Stelle soll die vorliegende Masterarbeit ansetzen und erste Erkenntnisse zum Vergleich zweier methodischer Zugänge zur Einführung von Verben in der zweiten Klasse generieren.

Mit der Reform des ehemaligen Studiengangs Grundschulpädagogik an der Humboldt- Universität im Jahr 2015 wurden die fachwissenschaftlichen Inhalte der Studienfächer gestärkt. Alle Studierenden des Studienfaches Deutsch erhalten seitdem laut der fachspezifischen Studien- und Prüfungsordnung einen Einblick in linguistisches Grundlagenwissen zum Wort und zum Satz. Dieses Wissen wird in weiteren Lehrveranstaltungen auf der Folie fachdidaktischer Zugänge, Erkenntnisse und Methoden unterrichtspraktisch reflektiert und für die spätere Lehrtätigkeit ausdifferenziert. Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer, die ihre Ausbildung an der Humboldt- Universität abschließen, kommen zwar mit fundiertem Fachwissen an die Schule, sind dort jedoch mit Vorgaben und Unterrichtsmaterial konfrontiert, die weder fachwissenschaftlichen noch fachdidaktischen Ansprüchen genügen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zum Forschungsstand

1.2 Fragestellung und Zielsetzung

1.3 Vorgehen und Gliederung

2. Das Verb in der Fachwissenschaft

2.1 Der Begriff ,Grammatik‘

2.2 Die Einteilung der Wortarten

2.3 Die Begriffsbestimmung des Verbs

3. Das Verb in der Fachdidaktik

3.1 Wissen und Können

3.2 Terminus und Begriff

3.3 Fachdidaktische Zugänge zum Verb

3.4 Grammatische Proben

4. Das Verb im Deutschunterricht der Grundschule

4.1 Die Grammatik in den curricularen Vorgaben

4.2 Das Verb in den Schulbüchern der Grundschule

4.3 Das Potenzial einer nachhaltigen Verbdidaktik in der Schule

5. Zwischenfazit

6. Die Methodik

6.1 Das Forschungsdesign

6.2 Die Treatments in der Interventions- und in der Kontrollgruppe

6.3 Das Untersuchungsinstrument

6.4 Die Itemschwierigkeit und Itemvarianz zur Bestimmung der Verben

6.5 Die Beschreibung der Stichprobe

6.6 Die Datenanalyse

6.7 Die Gütekriterien der quantitativen Forschung

7. Die Ergebnisse

7.1 Die Synonyme für das Verb

7.2 Das extensionale Wissen zum Verb

7.3 Die Bestimmungsleistungen zur Wortart Verb

7.4 Die Begründungsleistungen zur Wortart Verb

7.5 Der Zusammenhang zwischen der Begründungs- und der Bestimmungsleistung

8. Zusammenfassung

9. Ausblick

10. Literaturverzeichnis

11. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Wirksamkeit zweier unterschiedlicher methodischer Zugänge zur Einführung von Verben in der zweiten Klasse. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich eine morphologische Betrachtung im Vergleich zu einer semantischen Einführung auf die Bestimmungs- und Begründungsleistungen der Schülerinnen und Schüler auswirkt, um bisherige Lernschwierigkeiten im Bereich des Grammatikunterrichts zu adressieren.

  • Grammatikerwerb im Grundschulalter
  • Vergleich von morphologischen und semantischen Unterrichtsmethoden
  • Wortartenwissen und Fachterminologie
  • Empirische Untersuchung der Bestimmungs- und Begründungsleistung
  • Rolle von Schulbüchern und Lehrwerken

Auszug aus dem Buch

1.1 Zum Forschungsstand

Unterschiedliche Studien kommen übereinstimmend zum Schluss, dass es Schülerinnen und Schülern schwerfällt, grammatische Phänomene zu identifizieren, einzuordnen und zu erklären. Für den deutschsprachigen Raum liegen bisher jedoch nur wenige Untersuchungen vor, die auf den Erwerb des Wissens abzielen. Besonders fehlt es an Panelstudien, die den Wissenserwerb über mehrere Schuljahre hinweg begleiten und analysieren. Im Folgenden wird auf einige Studien Bezug genommen, deren Ergebnisse fachdidaktisch publiziert wurden. Einige internationale Studien kommen für verschiedene Sprachen zum Schluss, dass den Lernenden die Bestimmung von Nomen leichter fällt als die Identifikation von Verben. Diese Erkenntnis gilt über die verschiedenen Jahrgangsstufen hinweg (vgl. Funke 2005, S. 59).

Spies (vgl. 1989, S. 80f.) weist aufgrund von Unterrichtsbeobachtungen für Drittklässlerinnen und Drittklässler nach, dass in der Schule zum Teil falsches oder irreführendes Analysewissen zur Verfügung gestellt wird. So nutzen Schülerinnen und Schüler der dritten Klassenstufe Proben zur Satzgliedbestimmung, um Verben zu identifizieren. Auf Nachfrage wurde deutlich, dass die Teilnehmenden kein tragfähiges Wortartenwissen ausgebildet hatten (vgl. ebd. S. 81). Zur Datenerhebung bei Spies schreibt Funke Folgendes: „[...] [D]ass eine Orientierung an semantischen Charakteristika Grund für die Entstehung von Fehlern bei der Klassifikation von sprachlichen Einheiten nach syntaktischen Gesichtspunkten sei, ist im Fall der Wortartenzuordnung besonders naheliegend“ (Funke 2002, S. 68).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage sowie die Zielsetzung und Forschungsfrage der Arbeit im Kontext des Grammatikunterrichts der Grundschule.

2. Das Verb in der Fachwissenschaft: Analysiert den Begriff Grammatik, die Einteilung von Wortarten und definiert das Verb aus fachwissenschaftlicher Sicht.

3. Das Verb in der Fachdidaktik: Diskutiert fachdidaktische Konzepte wie Wissen und Können sowie verschiedene methodische Zugänge zur Vermittlung des Verbs.

4. Das Verb im Deutschunterricht der Grundschule: Beleuchtet die curricularen Vorgaben und die Rolle von Schulbüchern für den Grammatikunterricht.

5. Zwischenfazit: Reflektiert die theoretischen Hintergründe und dient als Brücke zur empirischen Untersuchung.

6. Die Methodik: Stellt das Forschungsdesign, die Stichprobe und das Datenerhebungs- sowie Analyseverfahren vor.

7. Die Ergebnisse: Präsentiert und analysiert die quantitativen Daten zur Bestimmung und Begründung der Wortart Verb.

8. Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse der Untersuchung prägnant zusammen.

9. Ausblick: Identifiziert Forschungsdesiderate und gibt Anregungen für die zukünftige Gestaltung des Deutschunterrichts.

Schlüsselwörter

Grammatikerwerb, Wortart Verb, Fachdidaktik, Grundschule, Bestimmungsleistung, Begründungsleistung, morphologische Einführung, semantische Einführung, Sprachbewusstheit, Zweitklässler, empirische Studie, Grammatikunterricht, Fachterminologie, Konjugation, Wortartenwissen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Grundschüler der zweiten Klasse Wörter als Verben identifizieren und welche Rolle verschiedene methodische Ansätze (semantisch vs. morphologisch) dabei spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit befasst sich primär mit der Fachdidaktik des Deutschunterrichts, dem Grammatikerwerb, der Vermittlung der Wortart Verb und der empirischen Forschung in diesem Bereich.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu ermitteln, ob eine morphologische Betrachtung von Verben zu besseren Identifikations- und Begründungsleistungen führt als die traditionelle semantische Einführung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Feldstudie mit einem quasiexperimentellen Design (Interventions- und Kontrollgruppe), ergänzt durch statistische Analyseverfahren (Mann-Whitney-U-Test, Korrelation nach Spearman).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundlagen zu Wortarten und Verben sowie eine ausführliche Präsentation der empirischen Studie nebst Methodik und Ergebnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Grammatikerwerb, Wortart Verb, Fachdidaktik, Bestimmungsleistung sowie morphologische bzw. semantische Unterrichtsverfahren.

Welche Rolle spielt das "Tintolehrwerk" bei der Untersuchung?

Es dient als Ausgangspunkt für die Kontrollgruppe, in der die Verben traditionell semantisch eingeführt werden, was dem üblichen Vorgehen in vielen Schulbüchern entspricht.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich des Begriffs "Tu(n)wort"?

Die Autorin weist darauf hin, dass fachdidaktisch fragwürdige, "kindgerechte" Begriffe wie "Tu(n)wort" die systematische Grammatikbildung behindern können, da sie oft inhaltlich nicht präzise oder irreführend sind.

Final del extracto de 80 páginas  - subir

Detalles

Título
Eine empirische Vergleichsstudie zur Einführung der Verben in der zweiten Klasse
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Curso
Deutschunterricht und seine Didaktik in der Primarstufe
Calificación
1,0
Autor
Józek Templin (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
80
No. de catálogo
V1357641
ISBN (PDF)
9783346873927
ISBN (Libro)
9783346873934
Idioma
Alemán
Etiqueta
Verb Verben Grammatik Wortarten Fachdidaktik Deutsch Deutschunterricht Grundschule Schulbücher Verbdidaktik Linguistik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Józek Templin (Autor), 2021, Eine empirische Vergleichsstudie zur Einführung der Verben in der zweiten Klasse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357641
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Extracto de  80  Páginas
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