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Die Stewardship-Theorie als innovatives Modell zur Gestaltung von Corporate Governance-Regeln

Título: Die Stewardship-Theorie als innovatives Modell zur Gestaltung von Corporate Governance-Regeln

Trabajo Escrito , 2023 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Thomas Baranowski (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Ziel der Arbeit ist die Erarbeitung von Kontroll- und Steuerungsinstrumenten für Corporate Governance, die sich aus der Stewardship-Theorie ergeben sowie deren kritische Reflektion. Diese dient der Betrachtung möglicher Konstellationen in der Corporate Governance und untersucht deren Konsequenzen für den Einsatz von Stewardship-Theorie und Principal-Agent-Theorie. Ein weiteres Ziel stellt die Erläuterung der Grundannahmen von Stewardship-Theorie und Principal-Agent-Theorie dar.

Zunächst wird der Begriff Corporate Governance eingeführt und kurz erläutert. Die anschließende Vorstellung der Grundannahmen von Principal-Agent-Theorie sowie Stewardship-Theorie legt das Fundament für die weitere Betrachtung, insbesondere der Steuerungs- und Kontrollelemente sowie deren Reflektion. Mit der Erörterung von Konsequenzen durch die Annahmen von Stewardship-Theorie in Ergänzung zu denen der Principal-Agent-Theorie erfolgt eine Einordnung in mögliche Ausgestaltungen von Corporate Governance Systemen. Eine Abgrenzung hinsichtlich Ausführlichkeit und Tiefe der Betrachtungen im vorgegebenen Rahmen sowie ein Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen schließt die Arbeit ab.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Skandale und Schadensbegrenzung

2 Unternehmensführung und Corporate Governance

3 Principal-Agent-Theorie und Stewardship-Theorie als Gestaltungsrundlage von Corporate Governance

4 Kontroll- und Steuerungselemente zur Beeinflussung der Stewards

5 Konsequenzen für die Corporate Governance

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung von Kontroll- und Steuerungsinstrumenten für die Corporate Governance auf Basis der Stewardship-Theorie unter kritischer Reflexion gegenüber der klassischen Principal-Agent-Theorie. Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Rollenverständnisse von Akteuren in Unternehmen und wie diese die Ausgestaltung von Governance-Systemen beeinflussen.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Principal-Agent- und Stewardship-Theorie
  • Kritische Reflexion von Anreiz- und Kontrollmechanismen in modernen Unternehmen
  • Untersuchung der Bedeutung der Unternehmenskultur und Machtdistanz für Governance-Modelle
  • Diskussion von Verhaltenssteuerung durch Motivation versus externe Überwachung
  • Einordnung neuerer Ansätze wie Behavioral Risk Management in den Governance-Kontext

Auszug aus dem Buch

Principal-Agent-Theorie und Stewardship-Theorie als Gestaltungsrundlage von Corporate Governance

Die Unterschiede im Wissen sowie die angesprochenen unterschiedlichen Interessen bilden die Grundlage aller Principal-Agent-Beziehungen. Die Principal-Agent-Theorie untersucht die wechselseitigen Beziehungen bei Transaktionen zwischen Anteilseignern und Geschäftsführern. Im Rahmen der Principal-Agent-Theorie repräsentiert der Aufsichtsrat den Principal und die Geschäftsführung beziehungsweise der Vorstand eines Unternehmens erfüllt die Rolle des Agents. Die Theorie unterstellt, dass Anteilseigner nach Maximierung ihrer Kapitalrendite streben und sich Risiken gegenüber neutral verhalten, wohingegen das Management sich streng opportunistisch verhält und aus seinen ihm übertragenen Verfügungsrechten und Kompetenzen sowie den seiner Tätigkeit entspringenden Informationsvorsprung gegenüber der Kapitalseite zur Meidung von Risiken und zur Durchsetzung von Eigeninteressen einsetzt, mit der Gefahr, dass dieses zur Verschwendung des Vermögens der Kapitalseite führt. Eine optimale Auftragserfüllung hinsichtlich des Unternehmenserfolgs tritt gemäß der Principal-Agent-Theorie nur dann ein, wenn die Interessen von Principal und Agent deckungsgleich sind. Beide Seiten streben in der Definition der Principal-Agent-Theorie nach der Maximierung ihres Eigennutzens. Existieren unterschiedliche Interessen zwischen Principal und Agent, ergeben sich daraus Motive und Möglichkeiten zu opportunistischem Verhalten. Auch die oben angesprochene Informationsasymmetrie führt zu opportunistischem Verhalten und somit zu Agency-Problemen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Skandale und Schadensbegrenzung: Einführung in die Thematik der Unternehmenskrisen und die Relevanz der Corporate Governance zur Vermeidung von Fehlentwicklungen.

2 Unternehmensführung und Corporate Governance: Definition und Erläuterung des Ordnungsrahmens der Corporate Governance sowie dessen Treiber und Ziele in einem wirtschaftlichen Kontext.

3 Principal-Agent-Theorie und Stewardship-Theorie als Gestaltungsrundlage von Corporate Governance: Vergleich der beiden zentralen Theorien bezüglich ihrer Menschenbilder und Annahmen über das Verhalten von Akteuren.

4 Kontroll- und Steuerungselemente zur Beeinflussung der Stewards: Analyse, wie Stewardship-orientierte Systeme durch Autonomie, Kultur und Vertrauen statt durch starre Kontrolle gesteuert werden können.

5 Konsequenzen für die Corporate Governance: Synthese der Erkenntnisse zur praktischen Gestaltung von Governance-Systemen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Rollentypen.

6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Einschätzung zum Stand der Forschung und der Notwendigkeit theorieübergreifender Ansätze.

Schlüsselwörter

Corporate Governance, Stewardship-Theorie, Principal-Agent-Theorie, Agency-Probleme, Unternehmenskultur, Machtdistanz, Anreizsysteme, Verhaltenssteuerung, Unternehmensführung, Aufsichtsrat, Opportunismus, Vertrauen, Behavioral Risk Management, Compliance, Transparenz.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Stewardship-Theorie im Kontext der Corporate Governance und stellt diese als innovatives Modell – insbesondere im Vergleich zur etablierten Principal-Agent-Theorie – für die Gestaltung von Unternehmensregeln vor.

Welche zwei theoretischen Modelle werden primär kontrastiert?

Im Fokus steht der Vergleich zwischen der Principal-Agent-Theorie, die von einem opportunistischen Menschenbild ausgeht, und der Stewardship-Theorie, die auf Vertrauen, Identifikation mit dem Unternehmen und intrinsischer Motivation basiert.

Was ist die grundlegende Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen ihre Steuerungs- und Kontrollinstrumente gestalten sollten, um einerseits Interessenkonflikte zu minimieren und andererseits eine effektive Corporate Governance zu gewährleisten, die den spezifischen Anforderungen von Stewards gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt dieser Publikation zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der kritischen Reflexion bestehender wissenschaftlicher Konzepte sowie gesetzlicher Rahmenbedingungen im Corporate-Governance-Kontext basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich adressiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Governance-Modelle, die Analyse von Anreiz- und Kontrollstrukturen sowie die Untersuchung der Auswirkung von Unternehmenskultur und individuellen Akteurs-Einstellungen auf die Governance-Praxis.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit ist maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Corporate Governance, Stewardship-Theorie, Agency-Probleme, Anreizsysteme, Verhaltenssteuerung sowie Unternehmenskultur und Governance-Systemgestaltung.

Wie unterscheidet sich die Stewardship-Theorie bei der Steuerung von Managern von der klassischen Theorie?

Während die klassische Theorie auf extrinsische Belohnungen und Überwachung setzt, propagiert die Stewardship-Theorie die Gewährung von Autonomie und die Förderung der Identifikation mit den Unternehmenszielen, da Manager hier als treuhänderische Akteure begriffen werden.

Welche Rolle spielt das Konzept der "Machtdistanz" in diesen Governance-Modellen?

Die Arbeit erläutert, dass eine niedrige Machtdistanz in Kulturen oder Organisationen eher Stewardship-orientierte Beziehungen begünstigt, während hohe Machtdistanz zur Ausprägung von Principal-Agent-Strukturen neigt.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Stewardship-Theorie als innovatives Modell zur Gestaltung von Corporate Governance-Regeln
Universidad
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Curso
Corporate Governance
Calificación
1,0
Autor
Thomas Baranowski (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
18
No. de catálogo
V1360733
ISBN (PDF)
9783346883766
ISBN (Libro)
9783346883773
Idioma
Alemán
Etiqueta
Corporate Governance Stewardship-Theorie Principal-Agent-Theorie Unternehmensführung Business Ethics
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Baranowski (Autor), 2023, Die Stewardship-Theorie als innovatives Modell zur Gestaltung von Corporate Governance-Regeln, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1360733
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