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Sprachförderung in den Kindergärten. Ein entscheidendes Element zur Förderung von Chancengleichheit

Titre: Sprachförderung in den Kindergärten. Ein entscheidendes Element zur Förderung von Chancengleichheit

Essai , 2021 , 10 Pages

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
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Die Sprache ist das wichtigste Mittel, um sich mit anderen Menschen verständigen zu können. Selbst Sprachforscher haben keine eindeutige Antwort auf die Frage, wie die Sprache entstanden ist. Die Entstehung der Sprache ist selbst für diese Spezialisten immer noch ein ungelöstes Rätsel. Das liegt daran, dass die Geburt der Sprache schon so weit zurückliegt: 100.000 Jahre oder noch länger ist es her, dass die Menschen angefangen haben, sich miteinander zu unterhalten. Die Kinder haben Talent, eine Sprache schnell zu lernen. Kinder können die Sprache nur entwickeln, wenn sie ausreichend Zuwendung bekommen und intensiven Kontakt zu anderen Menschen haben. Die Kinder lernen die Sprache durch das Hören und Nachahmen. Kinder benötigen die Sprache, um ihre Bedürfnisse und Wünsche deutlicher auszudrücken. Es ist auch wichtig, dass die Kinder eine Möglichkeit haben besser zu unterscheiden oder zu differenzieren (zum Beispiel eckig-dreieckig).

In einem Kindergarten sind Kinder mit unterschiedlichen Sprachfähigkeiten entsprechend den verschiedenen Elternhäusern. Es kann sein, dass viel mit den Kindern gesprochen wird oder Kinder viel alleine gelassen werden. Vielleicht sitzen die Kinder oft am TV oder an anderen Medien. Es könnte auch sein, dass mit der Kinder zu Hause eine andere Sprache (Herkunftssprache) gesprochen wird - Deutsch also Zweitsprache ist - und es ist fraglich, ob eine sozialpädagogische Fachkraft die fremde Sprache kennt. Die sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten von Kindern zu entwickeln und zu pflegen, ist eine der zentralen Aufgaben des Kindergartens. Dabei kommt die Förderung der sprachlichen Fähigkeiten allen Kindern zugute und nicht nur solchen, deren Ausdrucksvermögen Anlass zur Sorge gibt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Kann der Kindergarten einen Beitrag zur Sprachkompetenz und damit zur Integration leisten?

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition: Sprachförderung

3. Sprachförderung in den Kindergärten

4. Besondern Blick auf Kinder mit Migrationshintergrund

5. Sprachförderung in elementarpädagogischen Einrichtungen

6. Individuelle Förderung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag elementarpädagogische Einrichtungen zur sprachlichen Entwicklung von Kindern leisten können und wie eine effektive Sprachförderung in den Kindergartenalltag integriert werden kann, um Chancengleichheit und Integration zu unterstützen.

  • Sprachförderung als zentraler Bestandteil der Elementarpädagogik
  • Die Rolle des situationsbezogenen Ansatzes im Kindergarten
  • Besonderheiten beim Spracherwerb von Kindern mit Migrationshintergrund
  • Methoden zur alltagsintegrierten Sprachbildung
  • Dokumentation und individuelle Förderung als Qualitätsmerkmale

Auszug aus dem Buch

3. Sprache bewusst und situationsorientiert fördern

Eine Sprachförderung, die zu einem festgelegten Termin beginnt und mit einem Raumwechsel für die Kinder verbunden ist, kann sich sehr negativ auf die Motivation der Kinder auswirken, wenn sie vielleicht gerade vertieft malen, spielen oder basteln oder wenn in der Gruppe gerade ein interessantes Angebot stattfindet.

Folge einer fehlenden Beachtung kindlicher Lern-, Spiel- oder Erfahrungswelten ist nach Meinung von Gerd E. Schäfer die "Isolierung des Denkens von Wahrnehmung und von emotionalen Hintergründen. Wo Lernprozesse nicht mehr von einem leidenschaftlichen Interesse an der Wahrnehmung der Wirklichkeit getragen werden, müssen sie notwendig träge und flach werden" (Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit 2001, S. 86).

Wenn die sozialpädagogischen Fachkräfte eine sich an den Kindern und deren Bedürfnissen orientierende Sprachförderung praktizieren wollen, müssen sie sich auf jeweils ein Kind oder eine kleine Gruppe von Kindern konzentrieren. Darüber hinaus sollten sie sich auch in Sprechtempo und Lautstärke auf das Kind einstellen, um es im Gespräch weder zu "erschlagen", noch zu bremsen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Bedeutung der Sprache als zentrales menschliches Kommunikationsmittel und die Rolle des Kindergartens bei der Förderung sprachlicher Fähigkeiten werden dargelegt.

Begriffsdefinition: Sprachförderung: Hier wird Sprachförderung als notwendige Unterstützung für die Sprachentwicklung beschrieben, mit dem Ziel der fließenden Beherrschung der Muttersprache oder Landessprache.

Sprachförderung in den Kindergärten: Dieser Abschnitt erläutert die Einbettung von Sprachbildung in den Alltag sowie das Konzept der Literacy-Erziehung.

Besondern Blick auf Kinder mit Migrationshintergrund: Es wird die Komplexität des Zweitspracherwerbs bei Kindern mit Migrationshintergrund und die Bedeutung der ganzheitlichen Entwicklung thematisiert.

Sprachförderung in elementarpädagogischen Einrichtungen: Die praktische Umsetzung am Situationsansatz sowie vier konkrete Schritte zur Gestaltung der Sprachförderung werden erläutert.

Individuelle Förderung: Der Schwerpunkt liegt auf der Notwendigkeit einer individuellen diagnostischen Herangehensweise jenseits standardisierter Sprachtests.

Fazit: Abschließend wird die Notwendigkeit der individuellen Betrachtung jedes Kindes betont, um Integration durch kontinuierliche alltagsintegrierte Förderung zu erreichen.

Schlüsselwörter

Sprachförderung, Kindergarten, Elementarpädagogik, Migrationshintergrund, Sprachkompetenz, Chancengleichheit, Situationsansatz, Zweitspracherwerb, Literacy, Alltagsintegration, Integration, Pädagogische Fachkraft, Sprachbildung, Sprachentwicklung, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit im Kern?

Es geht um die Möglichkeiten und Strategien einer effektiven Sprachförderung innerhalb des Kindergartens, um allen Kindern gleiche Startchancen zu ermöglichen.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Die Arbeit behandelt den situationsbezogenen Ansatz, die sprachliche Förderung bei Kindern mit und ohne Migrationshintergrund sowie die professionelle Gestaltung des Kindergartenalltags.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Sprachförderung als integraler Bestandteil der Erziehungsarbeit zur Integration und zur Stärkung der Sprachkompetenz beitragen kann.

Welcher methodische Ansatz wird hervorgehoben?

Der Fokus liegt auf der alltagsintegrierten Sprachförderung im Rahmen des situationsbezogenen Ansatzes, anstatt auf isolierten Förderprogrammen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Sprachförderung, die Rolle der pädagogischen Fachkräfte, die speziellen Aspekte des Zweitspracherwerbs und die Dokumentation von Lernprozessen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sprachförderung, Integration, Migrationshintergrund, Situationsansatz, Literacy und individuelle Förderung.

Warum sind starre Sprachförderprogramme im Kindergarten oft kritisch zu sehen?

Weil sie den kindlichen Lebenswelten und den aktuellen Bedürfnissen oft nicht gerecht werden und Lernprozesse eher hemmen als fördern können.

Welche Rolle spielen Eltern bei der Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund?

Eltern liefern wertvolle Informationen über die Persönlichkeit und Entwicklung des Kindes, die für eine passgenaue individuelle Sprachförderung essenziell sind.

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Résumé des informations

Titre
Sprachförderung in den Kindergärten. Ein entscheidendes Element zur Förderung von Chancengleichheit
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
10
N° de catalogue
V1365712
ISBN (PDF)
9783346893659
Langue
allemand
mots-clé
sprachförderung kindergärten element förderung chancengleichheit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2021, Sprachförderung in den Kindergärten. Ein entscheidendes Element zur Förderung von Chancengleichheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1365712
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