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Risiko- und Schutzfaktoren im Zusammenhang mit der Kindeswohlgefährdung

Titre: Risiko- und Schutzfaktoren im Zusammenhang mit der Kindeswohlgefährdung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2022 , 14 Pages , Note: 1.0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit folgender Frage: Gibt es empirisch erfasste Risiko- und Schutzfaktoren im Zusammenhang mit der Kindeswohlgefährdung? Es wird zunächst der Begriff der Kindeswohlgefährdung definiert. Auf dem zweiten Kapitel aufbauend werden im dritten Kapitel die verschiedenen Formen der Kindeswohlgefährdung vorgestellt. Im Fokus des vierten Kapitels stehen die Risikofaktoren für Kindeswohlgefährdungen. Hierbei wird zum einen auf die Risikofaktoren seitens der Eltern eingegangen und zum anderen auf die Risikofaktoren seitens des Kindes eingegangen. Kapitel 5 ist den Schutzfaktoren der Kindeswohlgefährdung gewidmet, welche ebenfalls zwischen Faktoren des Kindes und Faktoren der Eltern bzw. der Familie differenziert werden. Schließlich endet die Arbeit mit einem Fazit und einem kurzen Ausblick auf die Thematik.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Kindeswohlgefährdung

3. Formen der Kindeswohlgefährdung

4. Risikofaktoren für Kindeswohlgefährdungen

4.1. Eltern als Risikofaktor

4.2. Risikofaktoren beim Kind

5. Schutzfaktoren für Kindeswohlgefährdungen

5.1. Familien-bezogene Schutzfaktoren

5.2. Kind-bezogene Schutzfaktoren

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist es, auf Basis wissenschaftlicher Quellen zu untersuchen, ob es empirisch erfasste Risiko- und Schutzfaktoren im Zusammenhang mit einer Kindeswohlgefährdung gibt. Dabei wird beleuchtet, welche Einflüsse auf Seiten der Eltern und des Kindes die Wahrscheinlichkeit für Gefährdungen erhöhen oder diese als Schutzfaktoren abmildern können.

  • Definition und rechtliche Einordnung der Kindeswohlgefährdung
  • Differenzierung zentraler Formen von Kindeswohlgefährdung
  • Analyse elterlicher und kindlicher Risikofaktoren
  • Identifikation familien-bezogener und kind-bezogener Schutzfaktoren
  • Betrachtung von Resilienz und Bindung als protektive Mechanismen

Auszug aus dem Buch

4.2. Risikofaktoren beim Kind

Risikofaktoren für Kindeswohlgefährdung können ebenso beim Kind liegen wie bei Eltern. So können beispielsweise Verhaltens- und Regulationsstörungen von Kindern bei den Eltern zu einer großen Belastung der Eltern führen. Ebenso können Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen beim Kind die Eltern belasten. Und wie bereits beschreiben kann eine hohe Belastung und Hilflosigkeit seitens der Eltern das Risiko für Kindeswohlgefährdung erhöhen. Laut verschiedenen Forschungsbefunden neigen Kinder mit diesen genannten Begebenheiten häufiger zum Erleben von Kindeswohlgefährdung. Die Forschungsbefunde ergaben sich unter anderem aus verschiedenen Studien wissenschaftlich begleiteter Kinder mit und ohne Kontakt zur Jugendhilfe und Statistiken über Gefährdungsfälle in der Jugendhilfe (Reinhold & Kindler, 2006, S. 17).

Aber auch das Alter der Kinder stellt einen wichtigen Faktor bezüglich Kindeswohlgefährdungen dar. So sind Kinder im Alter von unter drei Jahren häufiger Opfer von körperlicher Misshandlung als ältere Kinder. Dies liegt vor allem an der Unterlegenheit und Abhängigkeit von der Bezugsperson. Auch verfügen jüngere Kinder noch nicht über ausreichend Kontrolle über ihre eigenen Gefühle und können damit bei den Eltern böswillige Reaktionen auslösen (Egle et al., 1997, S. 89).

Kindliche Faktoren wie Verhaltensauffälligkeiten, Krankheiten und Behinderungen sind jedoch nicht die Ursache für Kindeswohlgefährdungen. Die Kindeswohlgefährdungen sind lediglich Folgen solcher Merkmale, da diese bei Eltern zu Belastungen führen können und diese entsprechend mit Fehlverhalten reagieren (Alle, 2017, S. 60).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Höchststand der beim Jugendamt gemeldeten Kindeswohlgefährdungen und formuliert die Forschungsfrage nach existierenden Risiko- und Schutzfaktoren.

2. Definition Kindeswohlgefährdung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff Kindeswohl sowie die rechtliche Definition der Kindeswohlgefährdung gemäß §1666 BGB und der BGH-Rechtsprechung.

3. Formen der Kindeswohlgefährdung: Hier werden die vier zentralen Erscheinungsformen: emotionale und psychische Misshandlung, Vernachlässigung, körperliche Misshandlung und sexueller Missbrauch detailliert vorgestellt.

4. Risikofaktoren für Kindeswohlgefährdungen: Das Kapitel analysiert belastende Faktoren, unterteilt in Risiken seitens der Eltern, wie Partnerschaftsgewalt oder eigene Gewalterfahrungen, sowie Risiken beim Kind selbst.

5. Schutzfaktoren für Kindeswohlgefährdungen: Es werden protektive Ressourcen untersucht, die die Resilienz des Kindes stärken, wobei zwischen familien-bezogenen Aspekten und kind-eigenen Merkmalen unterschieden wird.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Existenz empirisch erfasster Faktoren und plädiert für eine weitere Forschung zur Minimierung von Kindeswohlgefährdungen.

Schlüsselwörter

Kindeswohlgefährdung, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Resilienz, Vernachlässigung, Kindesmisshandlung, Jugendhilfe, Kindheitspädagogik, Schutzmechanismen, Bindungstheorie, Eltern-Kind-Beziehung, Kindeswohl, psychische Gesundheit, Prävention, Entwicklungstrauma.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der aktuellen Situation der Kindeswohlgefährdung in Deutschland und untersucht wissenschaftlich fundierte Risiko- sowie Schutzfaktoren in diesem Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Definition von Kindeswohl, die verschiedenen Formen der Gefährdung sowie die Analyse von Belastungsmomenten und protektiven Ressourcen bei Eltern und Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis existierender Studien zu prüfen, ob es empirisch belegte Faktoren gibt, die eine Kindeswohlgefährdung entweder begünstigen oder aktiv verhindern können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse wissenschaftlicher Quellen, Studien und Gesetzestexte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die Darlegung der verschiedenen Formen von Misshandlung sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit Risiko- und Schutzfaktoren.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Kindeswohlgefährdung, Resilienz, Prävention, Elterliche Risikofaktoren und Bindungsdynamik charakterisieren.

Warum spielt die Resilienz eine so große Rolle für die Fragestellung?

Resilienz wird als entscheidender Schutzfaktor identifiziert, da sie Kindern ermöglicht, trotz belastender Umstände oder Gefährdungen eine gesunde Entwicklung zu vollziehen.

Wie unterscheiden sich eltern-bezogene von kind-bezogenen Risikofaktoren?

Eltern-bezogene Faktoren betreffen etwa die eigene Lebensgeschichte oder psychische Verfassungen, während kind-bezogene Faktoren beispielsweise Alter oder Verhaltensauffälligkeiten umfassen, die Eltern zusätzlich belasten können.

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Résumé des informations

Titre
Risiko- und Schutzfaktoren im Zusammenhang mit der Kindeswohlgefährdung
Université
(International University of Applied Sciences)
Cours
Kinderschutz
Note
1.0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
14
N° de catalogue
V1367828
ISBN (PDF)
9783346897510
ISBN (Livre)
9783346897527
Langue
allemand
mots-clé
Kinderschutz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, Risiko- und Schutzfaktoren im Zusammenhang mit der Kindeswohlgefährdung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1367828
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Extrait de  14  pages
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