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Benachteiligung in der beruflichen Weiterbildung

Wie drückt sich Benachteiligung gegenüber Frauen in der beruflichen Weiterbildung aus und wie begegnet die Universität Kassel dieser Herausforderung?

Title: Benachteiligung in der beruflichen Weiterbildung

Term Paper , 2008 , 27 Pages

Autor:in: Sven Moos (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Die vorliegenden Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit Frauen heutzutage in der beruflichen Weiterbildung noch benachteiligt werden. Gerade in der heutigen Zeit, in der der Fortschritt jeden Tag voran schreitet, ist es für jeden Beschäftigten wichtig, ständig den neusten Wissenstand zu kennen, um in seinem Job konkurrenzfähig zu bleiben. Know-how ist bei jedem Arbeitnehmer Voraussetzung dafür, seinen Arbeitsplatz gesichert zu wissen. Neben dem Begriff der Weiterbildung ist längst ein neuer entstanden, nämlich der des Lebenslangen Lernens. Diese Thematik soll in dieser Hausarbeit jedoch nicht aufgegriffen werden.
Doch wird wirklich jeder Arbeitnehmer gleichberechtigt, wenn es um das Thema Weiterbildung geht? Dieser Frage soll in dieser Arbeit nachgegangen werden, die speziell die Gruppe der Frauen untersucht.
Zu Beginn dieser Arbeit wird der Begriff der Benachteiligung definiert, um anschließend auf Maßnahmen, die der Staat ergreift, um Benachteiligung zu begegnen, einzugehen.
Anschließend wird der Begriff der Weiterbildung definiert. In Punkt 4 werden Teilnahmequoten an Weiterbildungsmaßnahmen vorgestellt, während in einem anschließenden Punkt die Gründe für die Nichtteilnahme von Frauen an beruflicher Weiterbildung dargestellt werden.
Im Punkt 5 werden anschließend Zahlen und Fakten vorgestellt, die belegen, dass Frauen immer noch seltener an Weiterbildung teilnehmen als Männer.
Punkt 6 stellt eine empirische Untersuchung zum Thema an der Universität Kassel vor. In einem ersten Teil werden die Weiterbildungsmaßnahmen, die den Mitarbeitern der Universität Kassel angeboten werden, vorgestellt. Der Hauptteil dieses Kapitels macht jedoch das Experteninterview aus, das mit der Frauenbeauftragten sowie einer Mitarbeiterin der Personalentwicklung geführt wurde.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BENACHTEILIGUNG

2.1. Definitionen

2.2 Maßnahmen des Staates

3. WEITERBILDUNG

4. BENACHTEILIGUNG IN DER WEITERBILDUNG

4.1 Teilnahmequoten an Weiterbildung

4.2 Gründe für die Nicht-Teilnahme an beruflicher Weiterbildung

5. NICHTTEILNAHME AN BERUFLICHER WEITERBILDUNG AM BEISPIEL DER FRAU

5.1 Begriffliche Ein- und Ausgrenzungen

5.2 Nichtteilnahme der Frau an Weiterbildung

5.3 Zahlen und Fakten

5.4 Zwischenfazit

6. BEFRAGUNG AN DER UNIVERSITÄT KASSEL

6.1 Weiterbildungen an der Universität Kassel

6.2 Arbeiten mit Experteninterviews / Befragung

6.3 Experteninterview zum Thema: „Wie begegnet die Universität Kassel dem Problem Benachteiligung von Frauen in der beruflichen Weiterbildung?“

7. FAZIT

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit untersucht die Forschungsfrage, wie sich Benachteiligung gegenüber Frauen in der beruflichen Weiterbildung äußert und mit welchen Strategien die Universität Kassel dieser Herausforderung begegnet, um eine mögliche fortdauernde Benachteiligung von Frauen in diesem Bereich zu identifizieren.

  • Definition und staatliche Maßnahmen gegen Benachteiligung
  • Analyse von Teilnahmequoten und Gründen für die Nicht-Teilnahme
  • Empirische Untersuchung der Weiterbildungssituation an der Universität Kassel
  • Qualitative Experteninterviews mit der Frauenbeauftragten und Personalentwicklern
  • Bewertung von Hierarchieeffekten und geschlechtsspezifischen Barrieren

Auszug aus dem Buch

5.1 Begriffliche Ein- und Ausgrenzungen

Gerade in der heutigen Zeit, in der der Weiterbildung und dem Begriff des Lebenslangen Lernens eine immer größer werdende Bedeutung zugetragen wird, ist es wichtig den Begriff Weiterbildung und speziell den der berufliche Weiterbildung genausten zu definieren und zu kennen.

Allerdings ist „in keinem Bereich des Bildungswesen das Chaos der Begriffe und die Vielfalt der Formen so groß wie in der Weiterbildung und damit, ja vor allem, in der beruflichen Weiterbildung.“13

Es wird auch von einem „Flickenteppich“14 gesprochen, den es gilt zu stopfen.

Formal ist die berufliche Weiterbildung als Oberbegriff für Fortbildung, Umschulung, und Einarbeitung/Lernen am Arbeitsplatz von der nichtberuflichen Weiterbildung als Oberbegriff für die allgemeine, politische und kulturelle Weiterbildung abzugrenzen. Innerhalb des Bereichs der beruflichen Weiterbildung kann je nach Form und Art des Lernens eine Unterteilung in formelle und informelle Weiterbildung vorgenommen werden. Unter der formellen Weiterbildung versteht man organisierte Aktivitäten, die von betrieblichen und außerbetrieblichen Weiterbildungsträgern angeboten werden und somit Kurse, Lehrgänge und Seminare umfasst. Unter informeller Weiterbildung wird dagegen meist das „Lernen im Prozess der Arbeit“, als „arbeitsintegriertes“ oder als „arbeitsimmanentes Lernen“ verstanden.15

Wie weitläufig der Begriff der Weiterbildung in der Literatur wirklich ist, zeigen viele Beispiele, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Forschungsfrage zur Benachteiligung von Frauen in der beruflichen Weiterbildung ein und skizziert das methodische Vorgehen.

2. BENACHTEILIGUNG: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Benachteiligung und erläutert relevante staatliche Gesetze zur Gleichstellung.

3. WEITERBILDUNG: Es erfolgt eine inhaltliche Eingrenzung des Begriffs Weiterbildung mit Fokus auf die berufliche Ebene.

4. BENACHTEILIGUNG IN DER WEITERBILDUNG: Das Kapitel analysiert statistische Teilnahmequoten und erörtert typische Gründe für die Nicht-Teilnahme an Weiterbildungen.

5. NICHTTEILNAHME AN BERUFLICHER WEITERBILDUNG AM BEISPIEL DER FRAU: Hier werden spezifische Daten und sozioökonomische Hintergründe dargelegt, die die geringere Weiterbildungsbeteiligung von Frauen illustrieren.

6. BEFRAGUNG AN DER UNIVERSITÄT KASSEL: Dieser Teil beschreibt die praktische Untersuchung der Weiterbildungsangebote und die Durchführung der Experteninterviews an der Universität Kassel.

7. FAZIT: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Situation an der Universität Kassel ab.

Schlüsselwörter

Berufliche Weiterbildung, Benachteiligung, Frauenförderung, Gleichstellung, Lebenslanges Lernen, Personalentwicklung, Universität Kassel, Experteninterview, Teilnahmequote, Hierarchie, Arbeitsmarkt, Weiterbildungsmanagement, Geschlechtergerechtigkeit, Bildungsbenachteiligung, Erwerbstätigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Frauen in der beruflichen Weiterbildung benachteiligt werden und wie eine öffentliche Einrichtung, in diesem Fall die Universität Kassel, dieser Thematik begegnet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Definition von Benachteiligung, die statistische Erfassung von Weiterbildungsbeteiligung nach Geschlecht sowie die organisatorischen Strukturen der Weiterbildung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwieweit Frauen noch immer in der beruflichen Weiterbildung benachteiligt sind und ob an der Universität Kassel gezielte Maßnahmen existieren, um hier entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturrecherche und eine empirische Untersuchung in Form von Experteninterviews mit der Frauenbeauftragten und Mitarbeitern der Personalentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Benachteiligung, eine Analyse von Statistiken und die Auswertung der Expertenbefragung an der Universität Kassel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere berufliche Weiterbildung, Benachteiligung von Frauen, Gleichstellung, Personalentwicklung und Experteninterviews.

Wie unterscheidet sich die Situation an der Universität Kassel laut der Autorin?

Laut der Untersuchung an der Universität Kassel gibt es keine direkte, gegen Frauen gerichtete Benachteiligung, jedoch ergeben sich Hindernisse eher indirekt aus hierarchischen Strukturen und der Arbeitsorganisation.

Welche Rolle spielt die Dienstvereinbarung an der Universität Kassel?

Die Dienstvereinbarung regelt den Ablauf von Weiterbildungen und stellt eine formale Grundlage dar, die grundsätzlich keine Unterscheidung zwischen den Geschlechtern vorsieht, aber Auswirkungen auf die Bewilligungspraxis hat.

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Details

Title
Benachteiligung in der beruflichen Weiterbildung
Subtitle
Wie drückt sich Benachteiligung gegenüber Frauen in der beruflichen Weiterbildung aus und wie begegnet die Universität Kassel dieser Herausforderung?
College
University of Kassel
Course
Wirtschaftspädagogik
Author
Sven Moos (Author)
Publication Year
2008
Pages
27
Catalog Number
V137118
ISBN (eBook)
9783640453221
ISBN (Book)
9783640453337
Language
German
Tags
Benachteiligung Weiterbildung Frauen Interviews
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Moos (Author), 2008, Benachteiligung in der beruflichen Weiterbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137118
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