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Entstehung einheitlicher Staatsgewalt

Título: Entstehung einheitlicher Staatsgewalt

Redacción Científica , 2009 , 6 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Alexander Christian Pape (Autor)

Derecho - Otros sistemas jurídicos, derecho comparado
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Einführung

Im Rahmen einer globalisierten Welt und einer zunehmenden Vernetzung auf wirtschaftlicher, sozialer und politischer Ebene scheint die Bedeutung von Staaten stetig an Bedeutung zu verlieren, was paradox klingt, da das europäische Modell dieses Ordnungsprinzips mittlerweile den kompletten Erdball bedeckt. Die Vereinten Nationen haben mittlerweile 193 souveräne Staaten anerkannt. Eine genaue und umfassende Definition des Begriffes „Staat“ ist bislang jedoch nicht erfolgt, da unter mehreren Wissenschaftsdisziplinen unzählige verschiedene Herangehensweisen existieren...

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Historische Entwicklung vor dem Absolutismus

3. Zentralisierung im Absolutismus

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den historischen Prozess der Konzentration und Zentralisierung von Macht, die zur Entstehung moderner staatlicher Herrschaftsstrukturen führte. Dabei wird analysiert, wie sich das Verständnis von Staatlichkeit ausgehend vom mittelalterlichen Feudalsystem über den absolutistischen Machtstaat hin zu den auf Volkssouveränität basierenden Staatsmodellen gewandelt hat.

  • Evolution des Staatsbegriffs und der Staatslehre
  • Strukturelle Merkmale des feudalen Herrschaftssystems
  • Machtkonzentration im Zeitalter des Absolutismus
  • Die Rolle der Aufklärung und des Gesellschaftsvertrags
  • Bedeutung des Gewaltmonopols und der Bürokratie

Auszug aus dem Buch

Zentralisierung im Absolutismus

Der mittelalterliche Machthaber bezog seine Legitimation aus „fremden“ Quellen, nämlich durch eine von der Kirche befürwortete, damit sakrale, Position. Dadurch war diese von außen leicht angreifbar und potenziell gefährdet. Durch die voranschreitende Reformation in Europa und den damit einhergehenden massiven Einflussverlust der römisch-katholischen Kirche gewannen die weltlichen Monarchen an Macht. Zwar wurde die Berufung auf die göttliche Legitimation noch nicht verworfen, aber die weltlichen Herrscher haben an Unabhängigkeit gewonnen.

Auf diesem Nährboden der Geschichte entwickelte sich in Europa ein Staatengebilde, das in Frankreich seine Reinform entwickelte und das wir heute ‚Absolutismus‘ nennen. Dieses zeichnete sich vor allem durch eine enorme Machtkonzentration auf den Monarchen aus. Dieser besaß ein Gewaltmonopol, das ihn ermächtigt Gesetze zu erlassen, Steuern zu erheben und außenpolitische Maßnahmen eigenmächtig durchzuführen. Zu seinen elementaren Machtmitteln gehörten ein stehendes Heer, ein gewaltiger bürokratischer Verwaltungsapparat sowie gerichtliche Institutionen, die alleinige Befugnis zu Rechtsentscheidungen erhielten. Somit vereinigte er alle modernen staatlichen Gewalten in Form von Legislative, Exekutive und Judikative auf sich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeit einer universellen Staatsdefinition und stellt theoretische Konzepte wie die Drei-Elementen-Lehre zur Identifizierung moderner Staatlichkeit vor.

2. Historische Entwicklung vor dem Absolutismus: Dieses Kapitel beschreibt den Übergang von den kleinräumigen, hierarchisch diffusen Herrschaftsverhältnissen des Feudalismus zum organisierteren Ständestaat mit ersten Ansätzen einer Institutionalisierung von Ämtern.

3. Zentralisierung im Absolutismus: Hier wird der Prozess der Machtkonzentration auf den Monarchen erläutert, der durch ein stehendes Heer, Bürokratie und den Merkantilismus gestützt wurde und die Grundlagen staatlicher Souveränität legte.

4. Schluss: Der Abschluss fasst die Entwicklung hin zur Volkssouveränität durch die Ideen der Aufklärung und des Gesellschaftsvertrags zusammen und ordnet den Absolutismus als notwendige Etappe ein.

Schlüsselwörter

Staat, Staatsgewalt, Absolutismus, Feudalismus, Ständestaat, Gewaltmonopol, Souveränität, Machtkonzentration, Gesellschaftsvertrag, Aufklärung, Volkssouveränität, Herrschaft, Rechtsstaatlichkeit, Staatslehre, Bürokratie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Genese und die Transformation der Staatsgewalt von mittelalterlichen Strukturen hin zum modernen, zentralisierten Staat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Phasen des Feudalismus, die institutionellen Veränderungen durch den Ständestaat sowie die machtpolitische Zuspitzung im Absolutismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den langwierigen Prozess der Zentralisierung von Macht zu verdeutlichen, der notwendig war, um eine einheitliche und souveräne Staatsgewalt im europäischen Modell zu etablieren.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven oder Methoden werden genutzt?

Die Arbeit stützt sich auf politikwissenschaftliche und rechtshistorische Analysen, insbesondere unter Heranziehung von Theorien von Arthur Benz, Georg Jellinek und klassischen Denkern wie Hobbes und Locke.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des feudalen Herrschaftssystems, den Übergang zum Ständestaat und die tiefgreifende Zentralisierung und Gewaltmonopolisierung während des Zeitalters des Absolutismus.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt zusammenfassen?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Staatsgewalt, Souveränität, Absolutismus, Machtkonzentration, Gewaltmonopol und Volkssouveränität charakterisieren.

Inwiefern hat die Reformation die Entstehung der absoluten Staatsgewalt beeinflusst?

Die Reformation schwächte die sakrale Legitimation durch die Kirche, was weltlichen Monarchen ermöglichte, ihre Macht unabhängig von geistlichen Instanzen auszubauen und eine eigenständige staatliche Souveränität zu begründen.

Warum gilt der Absolutismus laut Autor als „wichtiges Etappenziel“?

Trotz seiner autoritären Ausprägung schuf der Absolutismus durch die Zentralisierung der Macht, die Schaffung einer Verwaltung und das Gewaltmonopol erst die institutionellen Voraussetzungen, auf denen spätere rechtsstaatliche und freiheitliche Systeme aufbauen konnten.

Final del extracto de 6 páginas  - subir

Detalles

Título
Entstehung einheitlicher Staatsgewalt
Universidad
University of the Federal Armed Forces München  (Institut für Öffentliches Recht und Völkerrecht)
Curso
Staatliche Ordnungen im Vergleich - Stufen der Staatlichkeit
Calificación
1,0
Autor
Alexander Christian Pape (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
6
No. de catálogo
V137417
ISBN (Ebook)
9783640452170
ISBN (Libro)
9783640452347
Idioma
Alemán
Etiqueta
Entstehung Staatsgewalt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexander Christian Pape (Autor), 2009, Entstehung einheitlicher Staatsgewalt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137417
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