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Warum ist Brasilien in der G20?

Theorien und Emperie zur Bildung von Koalitionen in der WTO

Titre: Warum ist Brasilien in der G20?

Dossier / Travail , 2008 , 16 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Kay Milbert (Auteur)

Politique - Région: Amérique Centrale et du Sud
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Diese Hausarbeit stellt die Frage, warum Brasilien in der G20 ist. G20 meint hierbei eine Gruppe von Entwicklungs - und Agraländern in der WTO. Die Mitgliedschaft in der G20 wird im Hinblick auf das Streben nach Macht und Einfluss Brasilien und der anderen G20-Mitglieder untersucht. Dabei wird wird der Einfluss von Interessegruppen und Verbänden auf Streben nach Macht und Einfluss eingeganben. Außerdem wird überprüft ob die Interessengruppen und Verbände der anderen Mitglieder der G20 ähnliche Interessen verfolgen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

2 Einleitung

2.1 Was ist die G 20?

2.2 Fragestellungen und Hypothesen der Seminararbeit

3 Brasiliens streben nach Macht und Einfluss

3.1 Theorie kurz gefasst

3.2 Das Streben nach sozialer und wirtschaftlicher Macht Brasiliens

3.3 Zwischen-Fazit

4 Aussenpolitik als Reflex der Innenpolitik

4.1 Öffnung der Blackbox

4.2 Macht und Einfluss von Verbänden und Interessensgruppen

4.3 Ist die Situation der Landwirtschaft in den anderen G20-Staaten vergleichbar?

5 Ergebnisse der Untersuchung

5.1 Zusammenfassung

5.2 Offene Fragen und Kritik

5.3 Ausblicke

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beweggründe für Brasiliens Mitgliedschaft in der G20-Koalition innerhalb der Welthandelsorganisation (WTO). Dabei wird analysiert, inwiefern das Streben nach internationaler Macht und Einfluss durch neorealistische Ansätze erklärt werden kann und welche Rolle innenpolitische Faktoren, insbesondere der Einfluss von Agrarverbänden und Interessengruppen, in diesem Prozess spielen.

  • Analyse des brasilianischen Strebens nach Macht und wirtschaftlichem Einfluss
  • Verknüpfung von neorealistischen und liberalistischen Theorieansätzen
  • Bedeutung der G20 als Interessenvertretung für Agrar- und Entwicklungsländer
  • Einfluss von landwirtschaftlichen Interessengruppen auf die brasilianische Außenpolitik
  • Vergleich der agrarwirtschaftlichen Strukturen innerhalb der G20-Staaten

Auszug aus dem Buch

3.1 Theorie kurz gefasst

Nach der neo-realistischen Theorie von Walz streben alle Staaten nach Macht und Einfluss um im internationalen anarchischen System zu überleben, deshalb sind die Akteure im Internationalen System bestrebt Macht Unterschiede und Bedrohungen aus zu gleichen. Darum gilt die Sicherheit eines Staates aus Sicht dieser Theorie als oberste Priorität aller außenpolitischen Handlungen eines Staates. Alle anderen Felder der Außenpolitik sind unwichtiger als die Wahrung der Sicherheit, auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den verschiedenen Staaten. Das Streben nach Macht und Einfluss bezieht sich nicht nur auf militärische Macht, sondern auch auf ökonomische und soziale Macht. Da diese Theorie für alle Staaten gilt, egal welche politisches System sie haben wird der Staat als Akteur und die endogenen Faktoren als Blackbox betrachtet. Der Neorealismus geht nicht auf die spezielle Außenpolitik eines Landes ein, sondern stellt allgemeine Zwänge dar.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel definiert die G20 als lose Koalition von Schwellen- und Entwicklungsländern innerhalb der WTO und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Rolle Brasiliens.

Brasiliens streben nach Macht und Einfluss: Hier wird das brasilianische Handeln mithilfe der neorealistischen Theorie als Streben nach Machtausgleich und Sicherung wirtschaftlicher Interessen analysiert.

Aussenpolitik als Reflex der Innenpolitik: Das Kapitel öffnet die theoretische Blackbox und untersucht, wie innenpolitische Akteure wie Agrarverbände die brasilianische Handelspolitik beeinflussen und formen.

Ergebnisse der Untersuchung: Dieser Abschnitt führt die Erkenntnisse beider Theorien zusammen, bewertet die Wirksamkeit der G20-Mitgliedschaft und diskutiert offene Fragen sowie mögliche Auswirkungen auf den Multilateralismus.

Schlüsselwörter

Brasilien, G20, WTO, Machtstreben, Neorealismus, Liberalismus, Agrarpolitik, Interessenverbände, Außenpolitik, Innenpolitik, Welthandel, Entwicklungsländer, Handelsliberalisierung, Interessenvertretung, Multilateralismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Gründe für die Mitgliedschaft Brasiliens in der G20 und untersucht, welche außen- und innenpolitischen Faktoren dieses Engagement motivieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die internationale Handelspolitik, das Machtstreben von Schwellenländern und der Einfluss nationaler Interessengruppen auf die Regierungsentscheidungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Brasiliens strategische Rolle in der G20 zu ergründen, wobei insbesondere untersucht wird, ob diese Politik primär machtpolitisch oder durch innenpolitische ökonomische Interessen bedingt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretisch-analytischen Ansatz, indem sie neorealistische Konzepte mit liberalistischen Theorien der Internationalen Beziehungen verknüpft, um die Motive des Staates Brasilien zu deuten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung des Machtstrebens und die empirische Untersuchung der innenpolitischen Strukturen, insbesondere des Einflusses der Agrarwirtschaft auf die brasilianische Außenpolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Brasilien, G20, Machtstreben, WTO und den Einfluss von Interessengruppen auf die Handelspolitik definiert.

Warum spielt die Landwirtschaft eine so zentrale Rolle für Brasilien in der G20?

Da die Landwirtschaft einen wesentlichen Pfeiler der brasilianischen Wirtschaft darstellt und die G20 als Plattform zur Liberalisierung globaler Agrarmärkte dient, fungiert die G20 als wichtiges Instrument für nationale Exportinteressen.

Welchen kritischen Ausblick gibt die Arbeit bezüglich der G20?

Die Arbeit weist darauf hin, dass die Bündnispolitik der G20 den Multilateralismus gefährden könnte, da sie zu einer Rückkehr zu bilateralen Verhandlungsmechanismen führen könnte, deren Erfolg für die Mitglieder jedoch ungewiss bleibt.

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Résumé des informations

Titre
Warum ist Brasilien in der G20?
Sous-titre
Theorien und Emperie zur Bildung von Koalitionen in der WTO
Université
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Sozialwissenschaften)
Cours
WTO-Planspiel
Note
1,7
Auteur
Kay Milbert (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
16
N° de catalogue
V137915
ISBN (ebook)
9783640464654
ISBN (Livre)
9783640461806
Langue
allemand
mots-clé
Warum Brasilien Theorien Emperie Bildung Koalitionen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kay Milbert (Auteur), 2008, Warum ist Brasilien in der G20?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137915
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Extrait de  16  pages
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