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Einsatz von Wikis in der Erwachsenenbildung

Title: Einsatz von Wikis in der Erwachsenenbildung

Diploma Thesis , 2009 , 100 Pages , Grade: 2

Autor:in: Mag. (FH) Alexander Wimmer (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Einerseits werden Verantwortliche in Unternehmen der Erwachsenenbildung immer häufiger vor die Situation gestellt, Lernen möglichst schnell und effizient zu organisieren und zu gestalten. Andererseits entwickeln sich Ressourcen, wie Information und Wissen, zu immer wichtigeren wirtschaftlichen Faktoren.

In diesem Spannungsfeld müssen Bildungsunternehmen zunehmend innovative Methoden der Wissensvermittlung entwickeln und anwenden um am Bildungsmarkt erfolgreich zu bleiben. Durch die Entwicklungen des Internets ergeben sich neue Chancen für die effiziente und nachhaltige Wissensvermittlung. Doch stellt diese Entwicklung Bildungsunternehmen ebenfalls vor neue Herausforderungen, und fordert dementsprechende Kompetenzen, die bei allen, am Lehr- und Lernprozess Beteiligten, vorhanden sein müssen.

Gerade Wikis sind in den letzten Jahren bei vielen Anwendern immer beliebter geworden. Die vorliegende Diplomarbeit soll klären, wie Wikis sinnvoll in die Erwachsenenbildung integriert werden können. Vor allem sollen die Einsatzmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Theorie der Wissensspirale von Nonaka und Takeuchi analysiert werden.

Zur Beantwortung dieser Fragen wurden in Experteninterviews praktische Erfahrungen von Trainern und IT-Fachleuten zum Wikieinsatz im Bildungszusammenhang erhoben. Die Ergebnisse der Forschung, verknüpft mit entsprechenden Theorien, ergaben mögliche Einsatzszenarien für Wikis innerhalb der Erwachsenenbildung. Doch geht es in dieser Diplomarbeit nicht nur darum einzelne Schulungsszenarien auszuarbeiten und zu analysieren. Viel mehr wurde anhand der Theorie und der Forschung ein Modell entwickelt, das einen generellen Anhaltspunkt zur Integration von Wikis in den Schulungsbetrieb bietet. Durch dieses abschließende Modell werden die zentralen Forschungsfragen der Arbeit beantwortet.

Vor allem in den Phasen der Externalisierung, der Kombination und der Internalisierung können Wikis die Wissensgenerierung und den Wissensaustausch fördern. Dabei haben Wikis innerhalb des Lernprozesses ihren Platz zur Begleitung und zur Vor- und Nachbereitung von Präsenzveranstaltungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ziele der Diplomarbeit

1.2 Wissenschaftliche Fragestellungen

1.3 Abgrenzung der Diplomarbeit

1.4 Aufbau der Arbeit

2 Bildungsmarkt in Österreich

3 Was sind Wikis?

3.1 Wikis

4 Lerntheorien und Lernen mit Wikis

4.1 Behaviorismus

4.2 Kognitivismus

4.3 Konstruktivismus

4.4 Konnektivismus

4.5 Zusammenfassung

5 Wissen und Wissensaustausch

5.1 Definition des Wissensbegriffes

5.2 Unterschiedliche Wissenstypen

6 Wissensmanagement und Wikis

6.1 Wikimanagement

6.2 Zusammenfassung

7 Wikis und die Wissensspirale

7.1 Die Wissensspirale

7.1.1 Sozialisation

7.1.2 Externalisierung

7.1.3 Kombination

7.1.4 Internalisierung

7.2 Zusammenfassung

8 Kommunikation und Kooperation mit Wikis

8.1 Besonderheiten der virtuellen Kommunikation

8.2 Kommunikation und Kooperation mit Wikis

8.3 Einsatzszenarien

8.3.1 Erstellung von Referaten und Hausarbeiten

8.3.2 Projektkoordination und -dokumentation

8.3.3 Informelle Kommunikation

8.3.4 Zusammenfassung

9 Einsatzbedingungen und Kompetenzen

9.1 Kompetenzen

9.2 eLehrkompetenz

9.2.1 Sachkompetenz in der eLehre

9.2.2 Sozialkompetenz in der eLehre

9.2.3 Selbstkompetenz in der eLehre

9.3 Zusammenfassung

10 Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Forschung

10.1 Qualitative Forschung

10.2 Vorbereitung der Forschung

10.3 Das Leitfadeninterview

10.3.1 Grundlagen

10.3.2 Der Interviewleitfaden

10.3.3 Die Stichprobe

10.4 Die Durchführung des Interviews

10.5 Die Auswertung des Interviews

10.5.1 Paraphrasierung

10.5.2 Thematisches Ordnen

10.5.3 Thematischer Vergleich

10.5.4 Konzeptualisierung

10.6 Gütekriterien

10.7 Zusammenfassung

11 Präsentation der Forschungsergebnisse

11.1 Generelle Ergebnisse und Hypothesen

11.1.1 Hypothese 1

11.1.2 Hypothese 2

11.1.3 Hypothese 3

11.1.4 Hypothese 4

11.1.5 Hypothese 5

11.1.6 Hypothese 6

11.1.7 Hypothese 7

11.1.8 Hypothese 8

11.2 Modell für Schulungsunternehmen und Lehrende

11.2.1 Externalisierung auf der Seite des Bildungsunternehmens

11.2.2 Kombination auf der Seite des Bildungsunternehmens

11.2.3 Internalisierung auf der Seite des Bildungsunternehmens

11.2.4 Sozialisation auf der Seite des Bildungsunternehmens

11.3 Modell für Lernende

11.3.1 Internalisierung auf der Seite der Lernenden

11.3.2 Sozialisation auf der Seite der Lernenden

11.3.3 Externalisierung auf der Seite der Lernenden

11.3.4 Kombination auf der Seite der Lernenden

11.4 Zusammenfassung

12 Zusammenfassung und Ausblick

13 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht den Einsatz von Wikis in der Erwachsenenbildung mit einem spezifischen Fokus auf die Theorie der Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi. Das Ziel ist es, Einsatzszenarien für Wikis zu identifizieren, die den Wissensaustausch und die Wissensgenerierung in Bildungssettings optimieren, sowie notwendige Kompetenzen für Lehrende und Unternehmen bei der Implementierung dieser kollaborativen Werkzeuge zu definieren.

  • Integration von Wikis in moderne eLearning-Konzepte der Erwachsenenbildung
  • Analyse der Wissensspirale (Sozialisation, Externalisierung, Kombination, Internalisierung) im Kontext kollaborativer Wissensarbeit
  • Entwicklung von Modellen für Schulungsunternehmen und Lernende zur effektiven Nutzung von Wikis
  • Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für die Wissensweitergabe und Motivation in virtuellen Lernumgebungen
  • Qualitative Untersuchung der Anforderungen und notwendigen Kompetenzen für Trainer in eLehr-Szenarien

Auszug aus dem Buch

3.1 Wikis

Generell ist ein Wiki eine webbasierte Software, mit deren Hilfe alle Betrachter der Website den Inhalt online, direkt im Browser, ohne Programmierkenntnisse und zusätzlicher Software verändern können. Laut Raabe wurde das erste Wiki im Jahre 1994 vom Software-Entwickler Ward Cunningham entwickelt. Ward Cunningham suchte nach einer Möglichkeit Entwurfsmuster schnell und einfach über das Internet zu veröffentlichen. Er bezeichnete die Wiki-Entwicklung als „the simplest online database that could possibly work.“

Wikis sind generell stark verlinkt. Diese Links verweisen auf andere Websites, Weblogs und Wikis. Ebenfalls sind Wikis meist auch in sich stark verlinkt. So wird das bereits vorhandene und das neu entstehende Wissen strukturiert. Als „Vater“ von Wikis wird, wie bereits erwähnt, Ward Cunningham genannt. Auf ihn geht auch der Name „Wiki“ zurück. Das Wort WikiWiki stammt aus der hawaianischen Sprache und bedeutet übersetzt schnell. Cunningham beschreibt ein Wiki wie folgt:

„A wiki is a freely expandable collection of interlinked Web „pages“, a hypertext system for storing and modifying informaion-database, where each page is easily editable by any user with a forms-capable web-browser client.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt den positiven Trend der Bildungsbranche in Österreich und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Einsatz von Wikis zur Wissensvermittlung.

2 Bildungsmarkt in Österreich: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die Entwicklungen des österreichischen Bildungsmarktes und den Bedarf an effizienten, technologiegestützten Lernlösungen.

3 Was sind Wikis?: Hier werden die technischen und sozio-technischen Grundlagen von Wikis als Social Software für gemeinschaftliche Wissensarbeit erläutert.

4 Lerntheorien und Lernen mit Wikis: Das Kapitel vergleicht klassische und moderne Lerntheorien hinsichtlich ihrer Eignung für den Einsatz von Wikis in der Erwachsenenbildung.

5 Wissen und Wissensaustausch: Es werden fundamentale Begriffe wie Daten, Information und Wissen sowie die Unterscheidung zwischen implizitem und explizitem Wissen analysiert.

6 Wissensmanagement und Wikis: Dieses Kapitel stellt Wikimanagement als Ansatz vor, um Probleme klassischer Wissensmanagement-Systeme durch Wikis zu adressieren.

7 Wikis und die Wissensspirale: Die Arbeit führt das theoretische Modell der Wissensspirale von Nonaka und Takeuchi ein und verknüpft dessen vier Phasen direkt mit dem Einsatz von Wikis.

8 Kommunikation und Kooperation mit Wikis: Hier werden die spezifischen Herausforderungen und Potenziale virtueller Kommunikation für Lehr-Lern-Szenarien diskutiert.

9 Einsatzbedingungen und Kompetenzen: Das Kapitel analysiert die notwendigen Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen für Lehrende und Unternehmen bei der Einführung von eLearning-Tools.

10 Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Forschung: Dieser methodische Teil erläutert die Durchführung von qualitativen Experteninterviews und die systematische Auswertung der gewonnenen Daten.

11 Präsentation der Forschungsergebnisse: Das Kapitel präsentiert die entwickelten Hypothesen und Modelle für den Wikieinsatz, getrennt nach den Bedürfnissen von Bildungsunternehmen und Lernenden.

12 Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die zentralen Erkenntnisse der Diplomarbeit zusammen und gibt Impulse für zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Wiki, Wissensmanagement, Erwachsenenbildung, Wissensspirale, eLearning, soziale Software, Wissensumwandlung, implizites Wissen, explizites Wissen, kollaboratives Lernen, Kompetenzentwicklung, Wissensnetzwerk, qualitative Forschung, Experteninterview, Web 2.0

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Wikis als kollaborative Werkzeuge in der Erwachsenenbildung eingesetzt werden können, um den Wissensaustausch zwischen Lehrenden und Lernenden zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit verknüpft Wissensmanagement-Theorien wie die Wissensspirale mit didaktischen Lerntheorien, um den praktischen Nutzen von Wikis in realen Schulungsszenarien zu bewerten.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, durch eine qualitative Forschung Modelle zu entwickeln, die aufzeigen, in welchen Phasen der Wissensumwandlung Wikis sinnvoll integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine qualitative Forschungsmethode, bei der Experteninterviews mit Trainern und Bildungsberatern geführt und anschließend mittels interpretativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Fundierung durch Lerntheorien und Wissensmanagementmodelle, der Vorstellung von Einsatzszenarien für Wikis sowie der Analyse der benötigten Kompetenzen für Trainer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die zentralen Begriffe sind Wiki, Wissensspirale, eLearning, kollaboratives Lernen und Wissensmanagement in der Erwachsenenbildung.

Warum ist die Theorie der Wissensspirale für diese Untersuchung so wichtig?

Sie bietet ein strukturiertes Modell zur Wissensumwandlung (Sozialisation, Externalisierung, Kombination, Internalisierung), das die Grundlage für die Einordnung der verschiedenen Wikifunktionen in den Lernprozess bildet.

Welche Rolle spielen die Interviewergebnisse in der Arbeit?

Sie dienen dazu, die theoretischen Annahmen aus der Literatur zu validieren und in spezifische Hypothesen für den praktischen Einsatz von Wikis in Unternehmen zu überführen.

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Details

Title
Einsatz von Wikis in der Erwachsenenbildung
College
The Austrian Federal Economic Chamber  (Personalentwicklung und Wissensmanagement)
Grade
2
Author
Mag. (FH) Alexander Wimmer (Author)
Publication Year
2009
Pages
100
Catalog Number
V138681
ISBN (eBook)
9783640453269
ISBN (Book)
9783640453344
Language
German
Tags
bildung erwachsenenbildung wikis wiki elearning lernen blended-learning blended learning wissensspirale wissensmanagement wissen knowledge sozialisation externalisierung kombination internalisierung lehre lerntheorien kollaboration; web2.0; lernszenarien; Thema Erwachsenenbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. (FH) Alexander Wimmer (Author), 2009, Einsatz von Wikis in der Erwachsenenbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138681
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