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Coaching-Kompetenz - angeboren oder erlernt?

Inwieweit sieht der Coach seine Kompetenzen als angeboren oder erlernt an?

Titre: Coaching-Kompetenz - angeboren oder erlernt?

Mémoire (de fin d'études) , 2009 , 147 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Simon Schrumpf (Auteur)

Pédagogie - Général
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Erfolg von Wirtschaftsunternehmen ist der Erfolg eines Landes und der Menschen, die darin leben. Diesen Erfolg dem Zufall zu überlassen, würde an Fahrlässigkeit grenzen und verantwortungslos sein. Es sollte vorausgesetzt werden, dass politisch engagierte wie wirtschaftlich orientierte Personen sowie Organisationen, Parteien, Vereinigungen, wissenschaftliche Einrichtungen dies in gleichem Maße wissen und beherzigen. Und es ist aufbauend auf dieser Annahme davon auszugehen, dass sie danach handeln. Aus der Notwendigkeit heraus, Wissenschaft, in meinem Fall die Pädagogik, in den Dienst der Wirtschaft zu stellen, entstand das Thema dieser Diplomarbeit „Coaching-Kompetenz – angeboren oder erlernt?“. Ausgangspunkt für das Thema und die damit verbundene Forschungsarbeit ist die Tatsache, dass einerseits die menschliche Effizienz wirksam gefördert werden soll, andererseits aber die Formen der Förderung inhaltlich und personell nur in Ansätzen wissenschaftlich standardisiert sind, dass es keine staatlich anerkannte Ausbildung des Personenkreises gibt, der fördernd in den Prozess eingreift (vgl. Rauen 2005, S. 22 u. S. 289ff). Dies mag unter anderem daran liegen, dass vielmals davon ausgegangen wird, Coaching-Arbeit sei in besonderem Maße von der Persönlichkeit des Coachs und von seinem „Talent“ abhängig. Talent aber könne man nicht erlernen, das besitzt man oder auch nicht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. DARSTELLUNG DER UNTERSUCHUNGSPROBLEMATIK

1.1 DAS THEMA UND SEINE WISSENSCHAFTLICH-PRAKTISCHE RELEVANZ

1.2 FRAGESTELLUNG

1.3 HERANGEHENSWEISE

2. LITERATURSTUDIE ZUR UNTERSUCHUNGSPROBLEMATIK

2.1. COACHING

2.1.0 COACHING

2.1.1 DEFINITIONEN VON COACHING

2.1.2 VARIANTEN DES COACHING

2.1.3 ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBEREICHE

2.1.4 ABGRENZUNG ZU ANDEREN INTERVENTIONSMAßNAHMEN

2.1.5 UNTERSUCHUNGSDEFINITION COACHING

2.2 KOMPETENZ

2.2.0 KOMPETENZ

2.2.1 PÄDAGOGISCH RELEVANTE KOMPETENZ-DEFINITION

2.2.2 ANDRAGOGISCH RELEVANTE KOMPETENZ-DEFINITION

2.2.3 WEITERE RELEVANTE KOMPETENZ-DEFINITIONEN

2.2.4 ANGEBORENE UND ERLERNTE KOMPETENZ

2.2.4.1 angeborene Kompetenz

2.2.4.2 erlernte Kompetenz

2.2.5 UNTERSUCHUNGSDEFINITION KOMPETENZ

2.3 COACHING-KOMPETENZ

2.3.0 COACHING-KOMPETENZ

2.3.1 PRAXISKOMPETENZ: BERUFS- UND LEBENSERFAHRUNG

2.3.2 SOZIALKOMPETENZ: BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT

2.3.3 SELBSTKOMPETENZ: PERSÖNLICHKEIT

2.3.4 THEORIEKOMPETENZ: BASISWISSEN

2.3.5 FELDKOMPETENZ: ARBEITSFELDER

2.3.6 METHODENKOMPETENZ: SPEZIFISCHE QUALIFIKATIONEN

2.3.7 WEITERE BERUFSBEZOGENE KOMPETENZ-DEFINITIONEN

2.3.8 UNTERSUCHUNGSDEFINITION COACHING-KOMPETENZ

2.4 DER MENSCH ALS COACH - DER COACH ALS MENSCH

2.4.0 DER MENSCH

2.4.1. GESCHICHTLICHER HINTERGRUND

2.4.1.1 Der Mensch im griechischen Denken

2.4.1.2 Der Mensch im christlichen Denken

2.4.1.3 Der Mensch im Denken der Neuzeit

2.4.2 DER MENSCH UND SEINE COACHES – EIN BLICK IN DIE VERGANGENHEIT

3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG

3.1 UNTERSUCHUNGSMETHODIK

3.1.0 UNTERSUCHUNGSMETHODIK

3.1.1 ERARBEITUNG DES FRAGEBOGENS

3.1.2 GÜTE DES UNTERSUCHUNGSVERFAHRENS

3.2. DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG

3.2.1 DATENERHEBUNG

3.2.2 DATENERFASSUNG

3.3. DATENVERARBEITUNG

3.3.1 DATENBESTAND

3.3.2 DATENAUSWERTUNG UND DATENINTERPRETATION

3.3.2.1 Untersuchungspopulation

3.3.2.2 Spektrum der Coachingkompetenz

3.3.2.3 angeborene Kompetenz

3.3.2.4 erworbene Kompetenz

3.3.2.5 Kompetenzen in der Coaching-Praxis

4. RESÜMEE UND AUSBLICK

4.1 RESÜMEE

4.2 AUSBLICKE

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit untersucht die Forschungsfrage, inwieweit Coaching-Kompetenzen als angeboren oder durch Lernprozesse erworben einzustufen sind, um ein tieferes Verständnis für die professionelle Qualifikation von Coaches zu entwickeln.

  • Coaching-Definition und Abgrenzung zu anderen Beratungsformen
  • Theoretische Fundierung des Kompetenzbegriffs und seiner Facetten
  • Angeborene versus erlernte Kompetenzen im Coaching-Beruf
  • Empirische Analyse der Sichtweisen praktizierender Coaches
  • Professionalisierung und Qualitätsstandards in der Coaching-Branche

Auszug aus dem Buch

2.4.1.1 Der Mensch im griechischen Denken

In der griechischen Welt, gemeint ist hier das Altertum, herrschte vorwiegend Objektivität bezüglich des Denkens und Philosophierens.

Die Aufmerksamkeit war auf den „Kosmos“ und das „Universum“ gerichtet. Man trachtete nach dem Wesen, den Wesensformen und -gesetzen der Dinge und stellte folglich eine hierarchische Seinsordnung auf.

Diese universale Ordnung beherbergt ebenfalls den Menschen, welchem eine zentrale Stellung zugeschrieben wurde. Der Mensch ist die einigende Mitte der „Mikrokosmos“ (Demokrit), denn in ihm verbinden sich alle Stufen des Seins und des Lebens zu einer höheren Einheit, welche das Universum abbildet. Er ist Teil der Natur und wird somit zusammen mit allen wandelbaren Dingen dem Bereich der „Physik“ (im antiken Sinne) zugeordnet. Was ihn jedoch besonders macht und ihn beispielsweise vom Tier unterscheidet ist das Vorhandensein der Seele. Sie macht des Menschen eigentliches Wesen aus.

Nach dieser Auffassung wurde der Mensch differenziert, zum einen in die Seele, welche ihren Ursprung im Göttlichen hat und zum anderen in den Leib, welcher durch seine Materialität an seine Umwelt und an bestimmte ihm angeborene Fähigkeiten gebunden ist und somit gegenüber der Seele ein begrenztes und eingeschränktes Dasein schlichten muss (Coreth 1986, S. 21f).

Zusammenfassung der Kapitel

1. DARSTELLUNG DER UNTERSUCHUNGSPROBLEMATIK: Einführung in die Relevanz des Coachings und Darlegung der zentralen Fragestellung bezüglich der angeborenen oder erlernten Kompetenzen des Coachs.

2. LITERATURSTUDIE ZUR UNTERSUCHUNGSPROBLEMATIK: Theoretische Auseinandersetzung mit Coaching, Kompetenzmodellen und der anthropologischen Einordnung des Menschen als Coach.

3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Vorstellung der Untersuchungsmethodik sowie Auswertung und Interpretation der durchgeführten Befragung unter praktizierenden Coaches.

4. RESÜMEE UND AUSBLICK: Zusammenführung der Ergebnisse und Diskussion der Implikationen für die Professionalisierung des Coaching-Berufes.

Schlüsselwörter

Coaching, Coaching-Kompetenz, Angeboren, Erlernt, Kompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Personalentwicklung, Coaching-Praxis, Empirische Untersuchung, Weiterbildung, Beratung, Profession, Coaching-Qualität, Menschenbild

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen und empirischen Hintergründe zur Frage, ob Coaching-Kompetenz primär auf angeborenen Anlagen basiert oder durch lebenslanges Lernen erworben werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Coaching-Definition, die Analyse des Kompetenzbegriffs, die anthropologische Betrachtung des Menschen sowie die empirische Erfassung von Coaches zu ihrem eigenen Kompetenzverständnis.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, zu klären, inwieweit professionelle Coaches ihre eigene Befähigung als angeboren oder gelernt einordnen und welche Schlussfolgerungen dies für die Ausbildung und Qualitätssicherung im Coaching-Bereich hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus einer umfassenden Literaturanalyse und einer empirischen Befragung mittels eines standardisierten Fragebogens bei praktizierenden Coaches angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Coaching-Varianten, Kompetenz-Definitionen (angeboren/erlernt), das Menschenbild im historischen Kontext sowie die statistische Auswertung der Befragungsdaten detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Coaching, Coaching-Kompetenz, angeborene und erlernte Kompetenz sowie die Professionalisierung durch Weiterbildung.

Warum wird das "Vier-Ebenen-Modell" im Text angeführt?

Es dient dazu, Coaching von anderen Beratungsformen wie Therapie oder Supervision strukturiert abzugrenzen und die verschiedenen Handlungsebenen des Coachings verständlich zu machen.

Welche Rolle spielt die "Sozialisation" für den Kompetenzerwerb?

Die Sozialisation wird als grundlegender Prozess betrachtet, in dem der Mensch Werte, Normen und erste Denkstile erwirbt, die das Fundament für spätere, berufliche Kompetenzentwicklungen bilden.

Was ist die Kernschlussfolgerung zur "Angeborenheit"?

Die Arbeit stellt fest, dass Coaches insbesondere Selbst- und Sozialkompetenzen stark als angeboren betrachten, während Fach- und Methodenkompetenzen vorrangig als erlernt bzw. erworben eingestuft werden.

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Résumé des informations

Titre
Coaching-Kompetenz - angeboren oder erlernt?
Sous-titre
Inwieweit sieht der Coach seine Kompetenzen als angeboren oder erlernt an?
Université
University of Würzburg
Note
1,0
Auteur
Simon Schrumpf (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
147
N° de catalogue
V139096
ISBN (ebook)
9783640469765
ISBN (Livre)
9783640470082
Langue
allemand
mots-clé
Coaching-Kompetenz Inwieweit Coach Kompetenzen Thema Coaching
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Simon Schrumpf (Auteur), 2009, Coaching-Kompetenz - angeboren oder erlernt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139096
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Extrait de  147  pages
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