Ich beschränke mich in meiner Hausarbeit auf die Grundlagen der pädagogischen Psychologie - der Sozialpsychologie, der Differentiellen Psychologie und der Pädagogisch-Psychologischen Diagnostik. Die vorliegende Arbeit beinhaltet zwei Protokolle zu zwei Seminarsitzungen und fünf Exzerpte zu der verwendeten Literatur für mein gehaltenes Referat. Dessen Thema lautet: "Zur Pädagogischen Haltung in Schulen – Psychologische Aspekte der Kooperationsbereitschaft". Ich beschäftigte mich mit den Aspekten der Erwartungen, wie man am besten mit Konflikten umgeht und der Selbsterkenntnis. Deswegen arbeitete ich die Bücher "Sozialpsychologie. Ein Lehrbuch" von Hans-Werner Bierhoff, "Sozialpsychologie – Individuum und soziale Welt" von Hans-Werner Bierhoff und Dieter Frey und weitere unten genannte Literatur, durch. So arbeitete ich die Schwerpunkte heraus und schrieb meine Exzerpte zu den genannten Quellen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Protokoll der Sitzung vom 23.04.2018
Protokoll der Sitzung vom 07.05.2018
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner (2006). Sozialpsychologie. Ein Lehrbuch (Aufl.6). Stuttgart: W. Kohlhammer GmbH. Kapitel 2, Abschnitt 1 bis 2: Soziale Interaktion.
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner (2006). Sozialpsychologie. Ein Lehrbuch (Aufl.6). Stuttgart: W. Kohlhammer GmbH. Kapitel 2, Abschnitt 3: Soziale Interaktion.
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner & Frey, Dieter (2011). Sozialpsychologie – Individuum und soziale Welt (Bd.8). Göttingen: Hogrefe. Kapitel 8, Abschnitt 3.4: Personenwahrnehmung
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner & Frey, Dieter (2011). Sozialpsychologie –Individuum und soziale Welt (Bd.8). Göttingen: Hogrefe. Kapitel 8, Abschnitt 3.1 bis 3.3: Soziale Urteile und Rationalität bei Entscheidungen
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner & Frey, Dieter (2011). Sozialpsychologie –Individuum und soziale Welt (Bd.8). Göttingen: Hogrefe. Kapitel 1: Selbst
Schluss
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht psychologische Aspekte der Kooperationsbereitschaft von Lehrkräften im schulischen Kontext, indem sie theoretische Konzepte der Sozialpsychologie auf die pädagogische Praxis überträgt.
- Grundlagen der Lehrerkooperation und deren Bedeutung für die Schulentwicklung
- Die Rolle von Erwartungen und Vertrauen in sozialen Interaktionsprozessen
- Strategien zur Konfliktbewältigung zwischen kooperativen und wettbewerbsorientierten Akteuren
- Einfluss der Personenwahrnehmung und sich selbst erfüllender Prophezeiungen auf das schulische Miteinander
- Die Bedeutung des Selbstkonzepts und der Selbstwirksamkeit für die berufliche Haltung
Auszug aus dem Buch
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner (2006). Sozialpsychologie. Ein Lehrbuch (Aufl.6). Stuttgart: W. Kohlhammer GmbH. Kapitel 2, Abschnitt 1 bis 2: Soziale Interaktion.
Zu allererst lässt sich sagen, dass Vertrauen eine zentrale Voraussetzung für die schulische oder jegliche andere Kooperation ist. Dies legten Pruitt und Kimmel, im Jahre 1977, in ihrer Ziel-/Erwartungstheorie fest. Sie besagt, dass Vertrauen die Erwartung ermöglicht, dass das Gegenüber kooperieren wird. Zusätzlich wird das Ziel geschaffen, dass fortgesetzte gegenseitige Kooperation herzustellen und aufrechtzuhalten ist.
Allein die wechselseitige Beziehung von der Erwartung und dem Ziel führt zur Kooperation in sozialen Gegebenheiten, worin die Möglichkeit besteht, anderen Personen Wohlwollen zu verdeutlichen oder nicht. Die Erwartungen werden durch drei Merkmale, die das Ziel gegenseitiger Kooperation entstehen lassen, charakterisiert. Als erstes steht die „persönliche Abhängigkeit von der anderen Partei“ (Bierhoff, 2006, S.440). Das bedeutet, man muss die zukünftige Interaktion beachten, in der man später Hilfe brauchen könnte.
Als zweiter Aspekt ist der Pessimismus zu nennen. Er zeigt, wie das Gegenüber ausgebeutet werden kann, weil die bisherigen Erlebnisse in der Interaktion eine Ausnutzung als schlichtweg nutzlos wirken lässt. Das letzte Merkmal basiert auf der „Einsicht in die Notwendigkeit, selbst kooperieren zu müssen, damit die andere Partei kooperiert“ (Ebd. S.441).
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Überblick über die Relevanz der Sozialpsychologie im Bildungskontext sowie Darlegung der persönlichen Forschungsfragen zur pädagogischen Haltung.
Protokoll der Sitzung vom 23.04.2018: Dokumentation eines Vortrags über die Schnittstellen von kultureller Bildung und schulischen Kooperationen durch externe Partner.
Protokoll der Sitzung vom 07.05.2018: Analyse verschiedener Definitionen von Kooperation und Diskussion über die Bedeutung der Professionalisierung durch gezieltes Zusammenarbeiten.
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner (2006). Sozialpsychologie. Ein Lehrbuch (Aufl.6). Stuttgart: W. Kohlhammer GmbH. Kapitel 2, Abschnitt 1 bis 2: Soziale Interaktion.: Zusammenfassung zur Ziel-/Erwartungstheorie von Pruitt und Kimmel sowie deren Anwendung auf Vertrauensverhältnisse.
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner (2006). Sozialpsychologie. Ein Lehrbuch (Aufl.6). Stuttgart: W. Kohlhammer GmbH. Kapitel 2, Abschnitt 3: Soziale Interaktion.: Erläuterung von Strategien zur Konfliktlösung und das Konzept der flexiblen Rigidität im sozialen Austausch.
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner & Frey, Dieter (2011). Sozialpsychologie – Individuum und soziale Welt (Bd.8). Göttingen: Hogrefe. Kapitel 8, Abschnitt 3.4: Personenwahrnehmung: Auseinandersetzung mit der sich selbst erfüllenden Prophezeiung und deren Auswirkungen auf die Lehrer-Schüler-Interaktion.
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner & Frey, Dieter (2011). Sozialpsychologie –Individuum und soziale Welt (Bd.8). Göttingen: Hogrefe. Kapitel 8, Abschnitt 3.1 bis 3.3: Soziale Urteile und Rationalität bei Entscheidungen: Darstellung kognitiver Schemata und der Hypothesentheorie der Wahrnehmung im sozialen Kontext.
Exzerpt zu Bierhoff, Hans-Werner & Frey, Dieter (2011). Sozialpsychologie –Individuum und soziale Welt (Bd.8). Göttingen: Hogrefe. Kapitel 1: Selbst: Untersuchung von Selbsterkenntnis, Selbstkonzept und Selbstwirksamkeit als Grundlage professionellen Handelns.
Schluss: Synthese der Ergebnisse mit einem Fokus auf die Bedeutung der Selbstregulation für die schulische Kooperationsbereitschaft.
Schlüsselwörter
Sozialpsychologie, Lehrerkooperation, Schulentwicklung, Vertrauen, Personenwahrnehmung, Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, Konfliktlösung, Pädagogische Haltung, Ziel-Erwartungstheorie, Sich selbst erfüllende Prophezeiung, Kognitive Schemata, Zusammenarbeit, Professionalisierung, Pädagogische Diagnostik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?
Die Arbeit beleuchtet die psychologischen Grundlagen der Kooperationsbereitschaft bei Lehrkräften und wie diese durch Konzepte wie Erwartungen, Selbsterkenntnis und Konfliktstrategien beeinflusst wird.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kooperation, die Rolle der sozialen Wahrnehmung, der Umgang mit Konflikten sowie die Bedeutung des Selbstkonzepts im schulischen Umfeld.
Welches primäre Forschungsziel verfolgt der Autor?
Ziel ist es, pädagogische Haltungen in der Schule durch sozialpsychologische Erkenntnisse zu fundieren und Wege für eine effektive Professionalisierung der Lehrerkooperation aufzuzeigen.
Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Protokollierung und Auswertung ausgewählter Seminarsitzungen, ergänzt durch die kritische Reflexion exzerpierter sozialpsychologischer Fachliteratur.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Protokolle von Seminarsitzungen sowie die detaillierte Ausarbeitung von Exzerpten zu soziopsychologischen Grundlagenwerken von u.a. Bierhoff und Frey.
Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Lehrerkooperation, Selbstwirksamkeit, Vertrauensbildung und soziale Urteilsbildung aus.
Wie definiert die Autorin den Begriff der Kooperation in ihrem Kontext?
Die Arbeit greift verschiedene wissenschaftliche Definitionen auf, wonach Kooperation eine wechselseitige, intentional gesteuerte Zusammenarbeit auf Augenhöhe unter Einbezug von Kommunikation und Vertrauen beschreibt.
Welche Bedeutung hat das Osgood-Beispiel in diesem Dokument?
Das Osgood-Beispiel dient dazu, Strategien der Spannungsreduktion in Konfliktsituationen zu illustrieren, um zu zeigen, wie durch vertrauensbildende Maßnahmen ein konsensueller Ausgleich geschaffen werden kann.
Warum ist das Selbstkonzept einer Lehrkraft für die Praxis relevant?
Ein stabiles Selbstkonzept und eine starke Selbstwirksamkeitsüberzeugung verhindern bei Misserfolgen ein schnelles Aufgeben und begünstigen eine proaktive pädagogische Haltung im Umgang mit Schülern.
Was besagt die „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ nach Rosenthal im Arbeitstext?
Die Prophezeiung beschreibt den Effekt, dass Erwartungen einer Lehrkraft gegenüber Schülern deren tatsächliches Leistungsverhalten beeinflussen und somit die ursprüngliche Annahme der Lehrkraft bestätigen können.
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- Anonym (Author), 2018, Zur pädagogischen Haltung in Schulen. Psychologische Aspekte der Kooperationsbereitschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1395049