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Kinder aus Familien mit psychisch kranken Eltern

Handlungsmöglichkeiten, Aufgaben und Herausforderungen der Sozialen Arbeit

Titre: Kinder aus Familien mit psychisch kranken Eltern

Thèse de Bachelor , 2023 , 102 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Fatma Nur Aydin (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Inwiefern haben elterliche psychische Erkrankungen Auswirkungen auf die Kinder und welche Handlungsmöglichkeiten und Aufgaben lassen sich demnach in Bezug auf Hilfen für betroffene Familien und ihre Kinder für die Soziale Arbeit ableiten?

Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, herauszufinden, inwiefern die psychischen Erkrankungen der Eltern Auswirkungen auf die Kinder haben und die Lebenssituation betroffener Kinder und Jugendlichen in ihrem Familienalltag zu beleuchten. Außerdem sollen bereits existierende Hilfsangebote und die mit ihnen einhergehenden Handlungsmöglichkeiten und Aufgaben hierbei für die Soziale Arbeit abgeleitet werden. Ebenso sollte diese Arbeit pädagogische Fachkräfte, welche täglich mit Kindern oder auch psychisch kranken Eltern in Kontakt kommen, auf die Thematik sensibilisieren. Durch diese Arbeit sollen die Leser ein Stück weit verstehen, unter welchen Bedingungen und Belastungen Kinder mit psychisch kranken Eltern aufwachsen (können) und welche Hilfen für Familien mit psychischen Erkrankungen aus der Sicht der Sozialen Arbeit relevant wären, um sie zu fördern und zu unterstützen.

Aufgebaut ist die Arbeit in neun Kapiteln mit aufeinander aufbauenden Schwerpunkten. Kapitel eins dient anhand der Herleitung des Themas sowie der Formulierung der Fragestellung als Einleitung in die vorliegende Bachelorthesis.
Das zweite Kapitel stellt eine Einführung in die Thematik der psychischen Erkrankungen dar. In diesem wird die Begriffsbestimmung, die Epidemiologie in Deutschland und die damit zusammenhängenden unterschiedlichen Krankheitsbilder betroffener Eltern erläutert. Das dritte Kapitel bietet einen Einblick in die Forschung und wird anhand der High – Risk – Forschung, sowie der Resilienzforschung und die damit zusammenhängenden Erkenntnissen beleuchtet. Zudem wird hier ein kurzer historischer Überblick der Problematik Kinder psychisch kranker Eltern bearbeitet.
Kapitel vier beinhaltet die Risiko – und Belastungsfaktoren der Familien und thematisiert diese aus getrennten Sichtweisen. Hierbei werden die Faktoren in die der Eltern, Familien und Kinder unterteilt und separat betrachtet. Dazu werden allgemeine Risikofaktoren ebenfalls herangezogen und erläutert. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 HERLEITUNG DES THEMAS

1.2 FORMULIERUNG DER FRAGESTELLUNG

1.3 AUFBAU DER ARBEIT

2. EINFÜHRUNG IN DIE PSYCHISCHEN ERKRANKUNGEN

2.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG

2.2 EPIDEMIOLOGIE IN DEUTSCHLAND

2.3 KRANKHEITSBILDER PSYCHISCH KRANKER ELTERN

2.3.1 Affektive Erkrankungen

2.3.2 Persönlichkeitsstörungen

2.3.3 Angststörungen

2.3.4. Zwangsstörungen

2.3.5 Schizophrene Störungen

3. FORSCHUNGSERKENNTNISSE

3.1 DIE HIGH - RISK - FORSCHUNG

3.2 DIE RESILIENZFORSCHUNG

4. RISIKOFAKTOREN/BELASTUNGSFAKTOREN

4.1 GENETISCHE RISIKOFAKTOREN

4.2 UMWELTBEZOGENE RISIKOFAKTOREN

4.2.1 Risikofaktoren der Eltern

4.2.2 Risikofaktoren Familie

4.2.3 Risikofaktoren der Kinder

4.2.4 Allgemeine Risikofaktoren

5. AUSWIRKUNGEN UND BELASTUNGEN AUF/FÜR BETROFFENE KINDER

5.1 ALTERSSPEZIFISCHE AUSWIRKUNGEN UND ENTWICKLUNGSAUFFÄLLIGKEITEN

5.1.1 Schwangerschaft

5.1.2 Säuglings – und Kleinkindalter (0-3 Jahre)

5.1.3 Kindergarten –und Vorschulalter (3-6 Jahre)

5.1.4 Grundschulalter bis zur Pubertät (6-11 Jahre)

5.1.5 Pubertät und Jugendalter (12-18 Jahre)

5.2 GESCHLECHTSSPEZIFISCHE ASPEKTE

5.3 SUBJEKTIVE BELASTUNGEN DER BETROFFENEN KINDER

5.3.1 Die elterliche Erkrankung

5.3.2 Tabuisierung, Isolierung und Kommunikationsverbot

5.3.3 Der familiäre Alltag

5.3.4 Gefühlslagen der Kinder

5.4 DAS PHÄNOMEN DER PARENTIFIZIERUNG

6. KINDESMISSHANDLUNG UND VERNACHLÄSSIGUNG

7. WIDERSTANDSFÄHIGKEIT BETROFFENER KINDER – RESILIENZ

7.1 RESILIENZ UND SCHUTZFAKTOREN

7.2 SCHUTZFAKTOREN VON KINDERN PSYCHISCH KRANKER ELTERN

7.2.1 Krankheitswissen und Krankheitsverstehen

7.2.2 Der Umgang mit der Krankheit

7.2.3 Beziehungsqualitäten

8. HILFEBEDARF DER BETROFFENEN FAMILIEN

9. HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN DER SOZIALEN ARBEIT

9.1 KINDZENTRIERTE UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE

9.1.1 Psychoedukation

9.1.2 Einblick in bestehende Präventionsprojekte/-angebote

9.1.3 Aktivierung und Förderung der Ressourcen

9.2 ELTERN – UND FAMILIENORIENTIERTE HILFEN

9.2.1 Förderung der Erziehungs – und Kommunikationskompetenz

9.2.2 CHIMPS – Familienintervention

9.3 LEISTUNGEN DER KINDER – UND JUGENDHILFE (SGB VIII)

9.4 REGIONALE VEREINE UND ANGEBOTE

10. FAZIT

Zielsetzung & Forschungsthemen

Diese Bachelorarbeit untersucht, wie sich die elterliche psychische Erkrankung auf betroffene Kinder auswirkt und welche Handlungsoptionen sowie Hilfsansätze die Soziale Arbeit für diese Familien und die Kinder entwickeln kann. Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Lebenssituation und die Belastungsfaktoren dieser Kinder zu schaffen, um sowohl präventive als auch intervenierende Maßnahmen gezielt ableiten zu können.

  • Analyse der elterlichen Krankheitsbilder und deren Auswirkungen auf die Kinder.
  • Erarbeitung von Risiko- und Belastungsfaktoren innerhalb des Familiensystems.
  • Untersuchung der Resilienzfaktoren und Schutzmechanismen bei betroffenen Kindern.
  • Evaluation von kindzentrierten und familienorientierten Unterstützungsangeboten.
  • Darstellung der Handlungsmöglichkeiten und Leistungen der Sozialen Arbeit nach SGB VIII.

Auszug aus dem Buch

1.1 HERLEITUNG DES THEMAS

,,Eine Narbe im Gesicht erinnert mich bis heute an die schlimmen Auseinandersetzungen mit meiner Mutter. Und immer noch fällt es mir schwer, über diese furchtbaren Vorfälle zu sprechen. Den Satz, dass meine erkrankte Mutter ja nichts dafürkonnte, was sie mir und meinen Schwestern immer wieder antat, den hatte ich schon früh und nachhaltig verinnerlicht. Und schließlich konnte ja mein 'Fehlverhalten' ein Auslöser für die Krankheitsschübe unserer Mutter sein – auch mit diesen Schuldzuweisungen und Vorwürfen musste ich umgehen lernen"(Dagmar, 2018, S.109)

,,(..) Ich spürte, dass sie mich brauchte. Gleichzeitig erlebte ich meine Mutter als unberechenbar., fühlte mich voller Angst und oft einsam. Aber ich funktionierte, um zu überleben. Ich will es zuspitzen: Meine Existenzberechtigung war es, meine Mutter zu retten. Da zu sein, wenn sie mich brauchte. Zu verhindern, dass sie sich umbringt (..)"(Miriam, 2018, S.121)

Diese Aussagen stammen von Menschen, die in Familien mit psychisch kranken Eltern aufwachsen. Dass das Zusammenleben innerhalb dieser Familie nicht einfach war, wird durch die dargestellten Abschnitte sehr deutlich. Sie mussten mit Problemen und Sorgen aufwachsen, welche sie bis zum Erwachsenenalter beschäftigten und nicht losließen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Lebenswelt von Kindern psychisch kranker Eltern wird mögliche Auswirkungen und Belastungsfaktoren in den Fokus nehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Herleitung des Themas, Formulierung der Fragestellung und Aufbau der Arbeit.

2. EINFÜHRUNG IN DIE PSYCHISCHEN ERKRANKUNGEN: Begriffsbestimmung und epidemiologische Daten sowie Analyse der häufigsten Krankheitsbilder betroffener Eltern.

3. FORSCHUNGSERKENNTNISSE: Einblick in die High-Risk-Forschung und die Resilienzforschung.

4. RISIKOFAKTOREN/BELASTUNGSFAKTOREN: Untersuchung genetischer, umweltbezogener sowie familiärer Faktoren, die das Kindeswohl gefährden können.

5. AUSWIRKUNGEN UND BELASTUNGEN AUF/FÜR BETROFFENE KINDER: Darstellung altersspezifischer Entwicklungsauffälligkeiten und subjektiver Belastungen unter Berücksichtigung des Phänomens der Parentifizierung.

6. KINDESMISSHANDLUNG UND VERNACHLÄSSIGUNG: Eingehende Behandlung der extremen Folgen bei fehlender Unterstützung.

7. WIDERSTANDSFÄHIGKEIT BETROFFENER KINDER – RESILIENZ: Beschreibung von Schutzfaktoren, die Kindern trotz belastender Lebensbedingungen eine positive Entwicklung ermöglichen.

8. HILFEBEDARF DER BETROFFENEN FAMILIEN: Analyse der Bedürfnisse betroffener Familien und der Barrieren bei der Inanspruchnahme von Hilfen.

9. HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN DER SOZIALEN ARBEIT: Vorstellung der Interventionen, Projekte, Beratungsangebote und rechtlicher Rahmenbedingungen.

10. FAZIT: Zusammenführung der Erkenntnisse und Beantwortung der Ausgangsfragestellung.

Schlüsselwörter

Psychisch kranke Eltern, Kinder aus psychisch belasteten Familien, Soziale Arbeit, Resilienz, Prävention, Kindeswohlgefährdung, Familienberatung, Psychoedukation, Parentifizierung, Unterstützungsangebote, SGB VIII, Kinder- und Jugendhilfe, psychische Störungen, Vulnerabilität, familiäre Belastungen

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Lebenssituation von Kindern, die mit psychisch kranken Eltern aufwachsen, und untersucht die damit einhergehenden Risiken sowie die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Kernpunkten gehören die Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf die kindliche Entwicklung, die Rolle der Resilienz sowie die Darstellung spezifischer Präventions- und Interventionskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?

Es wird untersucht, wie sich die elterlichen Erkrankungen konkret auf die Kinder auswirken und mit welchen Strategien und Unterstützungsangeboten die Soziale Arbeit diese Familien fördern und schützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und einer Analyse bestehender wissenschaftlicher Erkenntnisse, Studien und aktueller fachlicher Konzepte.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung (Krankheitsbilder, Forschungserkenntnisse), die Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren bei den Kindern sowie die konkrete Darstellung von Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Begriffe wie Resilienz, Parentifizierung, Psychoedukation, Kindeswohl und die verschiedenen Unterstützungsformen wie CHIMPS oder KIPKEL stehen im Zentrum der fachlichen Diskussion.

Warum ist das Phänomen der "Parentifizierung" so bedeutend?

Parentifizierung beschreibt den Rollentausch in der Familie, bei dem Kinder Verantwortung für ihre kranken Eltern übernehmen, was die kindliche Entwicklung massiv beeinträchtigen kann.

Welche Rolle spielt die Tabuisierung in diesen Familien?

Die Tabuisierung verhindert oft, dass Kinder Informationen erhalten oder Unterstützung suchen, was zu einer sozialen Isolation und einem massiven Loyalitätskonflikt führt.

Wie unterstützen Programme wie "KIPKEL" oder "Echt Stark!" die Betroffenen?

Diese Formate bieten Kindern geschützte Räume, um Ängste abzubauen, Wissen über die Krankheit der Eltern zu erlangen und ihre eigenen sozialen Kompetenzen zu stärken.

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Résumé des informations

Titre
Kinder aus Familien mit psychisch kranken Eltern
Sous-titre
Handlungsmöglichkeiten, Aufgaben und Herausforderungen der Sozialen Arbeit
Université
University of Applied Sciences Darmstadt
Note
1,3
Auteur
Fatma Nur Aydin (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
102
N° de catalogue
V1400880
ISBN (PDF)
9783346948403
ISBN (Livre)
9783346948410
Langue
allemand
mots-clé
kinder familien eltern handlungsmöglichkeiten aufgaben herausforderungen sozialen arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Fatma Nur Aydin (Auteur), 2023, Kinder aus Familien mit psychisch kranken Eltern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1400880
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