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Unternehmenskommunikation. Klassische Rhetorik und rhetorische Basiskompetenzen

Título: Unternehmenskommunikation. Klassische Rhetorik und rhetorische Basiskompetenzen

Trabajo Escrito , 2021 , 14 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Nina Eickhoff (Autor)

Retórica / Fonética / Logopedia
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Der Anlass mag unterschiedlich sein und jede Rede anders. Egal ob es sich um eine Gelegenheitsrede wie beispielsweise eine Laudatio handelt, ob ein politischer Anlass hinter einer Rede steht oder es um eine anwaltliche Darlegung vor Gericht geht. Die Vorleistungen sind stets dieselben. Argumente werden gesammelt und gedanklich sortiert, ehe sie in eine angemessene sprachliche Form gebracht werden. Dann wird die vollendete Rede einstudiert. Seit der Antike hat sich an diesem Vorgehen nichts geändert. Jeder einzelne Bearbeitungspunkt kann schon in den ältesten Rhetorikbüchern nachgelesen werden. Der Redner hat bestimmte „Pflichten“, die er im Zuge der Konzeption der Rede berücksichtigen muss. Die Unterteilung erfolgt in fünf Kategorien, auch Officia Oratoris genannt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Die Aufgaben des Redners

2.1 Inventio

2.1.1 Ethos und Pathos

2.1.2 Topik und Logos

2.2 Dispositio

2.3 Elocutio

2.4 Memoria

2.5 Actio

3.0 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die klassischen rhetorischen Anforderungen an einen Redner, die sogenannten „Pflichten“ (Officia Oratoris), und analysiert deren praktische Anwendung bei der Konzeption und Durchführung einer Rede am Beispiel eines aktuellen Falles.

  • Die systematische Herleitung der Officia Oratoris (Inventio, Dispositio, Elocutio, Memoria, Actio).
  • Die Analyse der Bedeutung von Ethos, Pathos und Logos für die Glaubwürdigkeit einer Rede.
  • Die Rolle der Vorbereitung und Strukturierung zur Sicherung der Überzeugungskraft.
  • Die Untersuchung der Auswirkungen von Präsentationsmängeln auf die rhetorische Wirkung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Inventio

Den Anfang einer jeden Rede bildet die Recherche. Die Ausgangslage oder das Thema bieten Eckpunkte und Orientierung, dennoch müssen die zu verwendenden Argumente gesichtet werden (Ueding, Steinbrink, 2011, 214).

Der Begriff „Inventio“ geht auf das Verb invenire zurück, was übersetzt so viel heißt wie „finden“. In Bezug auf Gerichtsreden bedeutet es allerdings auch, dass nicht alles neu erdacht werden kann. Die Erfindung einzelner Gedanken fußt auf der Annahme, dass alle Geschehnisse dieser Welt ein Konstrukt aus Möglichkeiten darstellen. Geschieht ein Mord, gibt es normalerweise ein Opfer, einen Täter, einen Handlungszeitpunkt und eine Tatwaffe. Gründe für ein Verbrechen sind oft vielfältig. Allerdings bleibt das grundsätzliche Konstrukt bei jedem Delikt gleich. Dessen Zusammensetzung ist jedoch immer einzigartig. Nur selten ist diese Komposition auf den ersten Blick erkennbar. Es geht darum, sie zu „finden“ (vgl. Göttert, 2009, 30).

Die Inventio beginnt mit der Intellectio. Dabei geht es um das Erkennen des Redegegenstandes. Der Redner muss dazu in der Lage sein, das Vorgegebene aufzunehmen, zu verstehen und zu beurteilen. Indem er den Streitpunkt erkennt, kann er passende Gedankengänge und Beweise auffinden (vgl. Ueding, Steinbrink, 2011, 214).

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Stellt das Thema durch ein aktuelles Beispiel aus der Wirtschaft vor und führt in die Fragestellung der rhetorischen Dienstpflichten ein.

2.0 Die Aufgaben des Redners: Beschreibt die grundlegende Notwendigkeit einer soliden rednerischen Vorbereitung unabhängig vom Anlass.

2.1 Inventio: Erläutert den ersten Schritt der Stoffsammlung, die Recherche sowie die Bedeutung von Ethos, Pathos und Logos.

2.2 Dispositio: Behandelt die systematische Ordnung der Argumente und den Aufbau einer überzeugenden Rede.

2.3 Elocutio: Konzentriert sich auf die sprachliche Gestaltung und die korrekte Wortwahl, um Wirkung zu erzielen.

2.4 Memoria: Widmet sich der Einprägung der Redeinhalte mittels visueller Hilfen und Gedächtnisstützen.

2.5 Actio: Fokussiert auf den eigentlichen Vortrag, die Körpersprache und die notwendige Übung für eine präsente Inszenierung.

3.0 Fazit: Führt die Ergebnisse der Kapitel zusammen und bewertet die konsequente Einhaltung dieser Schritte als Erfolgsfaktor einer Rede.

Schlüsselwörter

Rhetorik, Officia Oratoris, Inventio, Dispositio, Elocutio, Memoria, Actio, Überzeugungskraft, Argumentation, Redeschreiber, Kommunikation, Stilmittel, Rhetorische Basiskompetenzen, Glaubwürdigkeit, Vortragstechnik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die klassischen Regeln der Rhetorik, die sogenannten „Officia Oratoris“, und wie diese strukturiert bei der Vorbereitung und Durchführung einer Rede zum Einsatz kommen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die fünf klassischen Arbeitsschritte der Rhetorik: Inventio, Dispositio, Elocutio, Memoria und Actio sowie deren Bedeutung für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie wichtig eine fundierte Konzeption und Vorbereitung für die Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft eines Redners ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse klassischer und moderner rhetorischer Theorien und wendet diese auf ein exemplarisches Fallbeispiel aus der Wirtschaft an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich exakt nach dem Prozess der Redeerstellung: Beginnend mit der Stoffsammlung (Inventio) über die Ordnung der Argumente (Dispositio) und die sprachliche Ausgestaltung (Elocutio) bis hin zur Einprägung (Memoria) und dem tatsächlichen Vortrag (Actio).

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Schlüsselwörter sind insbesondere Rhetorik, Officia Oratoris, Argumentation, Redekonzeption und Überzeugung.

Was zeigt das Beispiel von Herbert Diess über Rhetorik?

Das Beispiel verdeutlicht, dass selbst bei einem Weltunternehmen ein inhaltlich guter Auftritt scheitern kann, wenn die rhetorische Ausführung mangelhaft ist und die emotionale Verbindung zum Publikum vernachlässigt wird.

Warum ist die Memoria in der modernen Zeit weiterhin relevant?

Obwohl man heute oft audiovisuelle Hilfsmittel nutzt, bleibt die Notwendigkeit bestehen, den Inhalt sicher zu beherrschen, um die volle Aufmerksamkeit auf die Interaktion mit dem Publikum richten zu können.

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Detalles

Título
Unternehmenskommunikation. Klassische Rhetorik und rhetorische Basiskompetenzen
Universidad
Saarland University  (Unternehmenskommunikation und Rhetorik)
Curso
Klassische Rhetorik und rhetorische Basiskompetenzen
Calificación
2,0
Autor
Nina Eickhoff (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
14
No. de catálogo
V1404546
ISBN (PDF)
9783346954282
ISBN (Libro)
9783346954299
Idioma
Alemán
Etiqueta
Klassische Rhetorik Basiswissen Rhetorik Inventio Dispositio Elocutio Memoria Actio Ethos Pathos Logos Topik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nina Eickhoff (Autor), 2021, Unternehmenskommunikation. Klassische Rhetorik und rhetorische Basiskompetenzen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1404546
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