Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Supply, Production, Logistics

Process Mapping

Beschreibung von Geschäftsprozessen

Title: Process Mapping

Term Paper , 2009 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dominik Nadolski (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Weltwirtschaft durchläuft in den letzten Jahren gravierende Veränderungen, die in Ihren Entwicklungstendenzen bereits in den achtziger Jahren deutlich erkennbar waren. Der Güterverkehr hat auch aus dieser Tatsache resultierend einen Paradigmenwechsel erfahren, denn die Bedeutung änderte sich maßgeblich. Es ist nicht mehr der reine Gütertransport von A nach B, sondern der Güterverkehr ist mittlerweile ein Pool von diffizilen und differenzierten Aufgaben die als Verkehrsdienstleistung definiert, die transportvorbereitenden, -nachbereitenden und – begleitenden Leistungen umfassen. Die Nachfrage nach diesen Dienstleistungen stieg in den letzten Jahren als Resultat zunehmender Globalisierung exorbitant an. Dadurch erfuhr der Güterverkehr eine Entwicklung unter dem Begriff „Logistik“ zu einer hochtechnischen, für die beteiligten Unternehmen unverzichtbaren Dienstleistungsbranche mit eigener Innovationsdynamik. Dieser Faktor ist in einer Supply Chain zunehmend Wettbewerbsvorteil bildend, denn zukünftig werden nicht mehr einzelne Unternehmen miteinander verglichen, sondern ganze Supply Chains stehen in einer Konkurrenz zueinander. Die Logistik integriert somit Unternehmen zu Wertschöpfungsketten und Wertschöpfungsketten zu Netzwerken.
Im Zuge der Globalisierung wird Logistik und ihre integrierten Dienstleistung zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren überhaupt.
Aus diesen Entwicklungen resultierend ergeben sich auch hohe Anforderungen an Instrumentarien, die die gesamten dynamischen Prozesse zu einem einheitlichen und unternehmensübergreifenden Verständnis aller beteiligten Akteure in einer Supply Chain zusammenfassen. Somit ist eine Beschreibung von Geschäftsprozessen unerlässlich, denn Sie dient der Transparenz und Bildung einer einheitlichen „Sprache“. Mangelnde Prozesstransparenz führt zu hohen Transport und Liegezeiten, überteuerten Leistungen, unzureichender Reaktionsgeschwindigkeit, Inflexibilität, unzufriedenen Kunden und Mitarbeitern. Desweiteren sind die Akzeptanz, Bekanntheit und Einheitlichkeit, sowie die Branchenneutralität unabdingbare Anforderungen an die Darstellungstechnik. Nach einer Studie von Weber, Bacher und Groll setzen 85% der Unternehmen ein Mapping für unternehmensübergreifende Prozesse ein.Die folgende Arbeit befasst sich in Ergänzung zu der gemeinsamen Arbeit mit Frederike Peters mit verschiedenen Instrumenten, sowie Anforderungen des Process Mappings und einem Vergleich hinsichtlich der Methodik des Value Stream Mappings.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG (ERGÄNZUNG)

2 MAPPING DER SUPPLY CHAIN

2.1 SUPPLY CHAIN MAP MIT BEANSPRUNCHUNGS- UND BELASTBARKEITSPORTFOLIO

2.2 ABBILDUNG DER KETTENARCHITEKTUR

2.3 PRIORISIEREN DER KRITISCHEN KETTENGLIEDER

2.4 SCOR-MODELL DES SUPPLY CHAIN COUNCIL

2.5 PROZESSKETTENMODELL NACH KUHN

2.6 PROZESSDARSTELLUNG MIT WERTSTROMKARTEN

3 VALUE STREAM MAPPING

3.1 VORTEILE UND NACHTEILE VOM VALUE STREAM MAPPING IM VERGLEICH ZUM PROCESS MAPPING

4 FAZIT/ SCHLUSSBETRACHTUNG (ERGÄNZUNG)

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht verschiedene Instrumente zur Beschreibung von Geschäftsprozessen und deren Rolle in der modernen Supply Chain. Ziel ist es, ein Verständnis für die Notwendigkeit von Prozesstransparenz und eine einheitliche „Sprache“ in Wertschöpfungsketten zu vermitteln sowie Methoden für ein effektives Prozessmanagement im Kontext der Globalisierung aufzuzeigen.

  • Supply Chain Mapping und Portfoliomanagement
  • Strukturierung von Lieferkettenarchitekturen
  • Analyse durch das SCOR-Modell
  • Prozesskettenmodellierung nach Kuhn
  • Methodik des Value Stream Mappings

Auszug aus dem Buch

2.3 Priorisieren der kritischen Kettenglieder

Damit ein wirksames Supply Chain Management sichergestellt wird ist es wichtig zu wissen, wie belastbar einzelne Ketten und Kettenabschnitte sind. Desweiteren muss auch geprüft werden, ob die jeweilige Belastbarkeit auch der tatsächlichen Beanspruchung gewachsen ist. Stimmen diese Faktoren nicht überein, sollte das SCM eingreifen. Die beiden genannten Faktoren bilden die Dimension des gleichnamigen Portfolios, anhand dessen sich die Normstrategien ableiten lassen.

Die Einordnung der Ketten(glieder) in das Portfolio läuft dergestalt ab, dass sie zunächst hinsichtlich der beiden Dimensionen bewertet werden. Die Beanspruchung der Ketten(glieder) hängt von äußeren Kontextfaktoren bzw. der Umwelt ab und wird durch die vier Faktoren Dynamik (z.B. durch Nachfrageschwankungen), Komplexität (v.a. technische Komplexität des Produktes), Macht (Indikator hierfür ist z.B. Abhängigkeit von einem Lieferanten) und Distanzen (spielt v.a. bei internationalen Supply Chains eine Rolle) operationalisiert.

Die Belastbarkeit als zweite Dimension kann dagegen vom Management als Stellgröße beeinflusst werden. Zur Operationalisierung werden die Faktoren materialflussbezogene Robustheit (Indikatoren sind z.B. kapazitive Flexibilität und Prozessstabilität), informationsflussbezogene Robustheit (Austausch hochwertiger und kompatibler Informationen) und die mittelbar wirkenden Faktoren wirtschaftliche Stabilität der Unternehmen in der Kette und existierendes Vertrauensniveau herangezogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG (ERGÄNZUNG): Die Einleitung beleuchtet die durch Globalisierung und Wettbewerbsdruck bedingte Entwicklung der Logistik von einer Transportfunktion hin zu strategisch vernetzten Wertschöpfungsketten.

2 MAPPING DER SUPPLY CHAIN: Dieses Kapitel stellt verschiedene Instrumente vor, wie die Supply Chain Map oder das SCOR-Modell, um unternehmensübergreifende Prozesse transparent und steuerbar zu machen.

2.1 SUPPLY CHAIN MAP MIT BEANSPRUNCHUNGS- UND BELASTBARKEITSPORTFOLIO: Einführung in ein Portfolio-Instrument zur Bewertung und aktiven Gestaltung kritischer Lieferantenbeziehungen in der Aufbauphase des Supply Chain Managements.

2.2 ABBILDUNG DER KETTENARCHITEKTUR: Fokus auf die Visualisierung relevanter Marktpartner und die systematische Erfassung kritischer Produkt- oder Materialgruppen.

2.3 PRIORISIEREN DER KRITISCHEN KETTENGLIEDER: Darstellung einer Scoring-Methodik zur Einordnung von Kettenelementen anhand der Dimensionen Beanspruchung und Belastbarkeit.

2.4 SCOR-MODELL DES SUPPLY CHAIN COUNCIL: Vorstellung des standardisierten SCOR-Modells als hierarchisches Framework zur Beschreibung und Messung von Prozessabläufen in fünf Grundprozessen.

2.5 PROZESSKETTENMODELL NACH KUHN: Erläuterung eines Instruments zur Visualisierung und Reorganisation von Schnittstellen innerhalb logistischer Prozessketten.

2.6 PROZESSDARSTELLUNG MIT WERTSTROMKARTEN: Beschreibung der Wertstromkarte als einfache, methodisch niedrigschwellige Möglichkeit, wertschöpfende und nicht wertschöpfende Prozesse zu identifizieren.

3 VALUE STREAM MAPPING: Vertiefende Betrachtung des Value Stream Mappings als ganzheitliche Methode zur Aufdeckung von Verschwendungen ohne notwendige EDV-Unterstützung.

3.1 VORTEILE UND NACHTEILE VOM VALUE STREAM MAPPING IM VERGLEICH ZUM PROCESS MAPPING: Gegenüberstellung der beiden Methoden hinsichtlich ihres Anwendungsbereichs, der Tiefe der Analyse und des methodischen Aufwands.

4 FAZIT/ SCHLUSSBETRACHTUNG (ERGÄNZUNG): Abschließende Einordnung der Instrumente als Mittel zur Schaffung einer einheitlichen Prozesssprache und zur Erschließung von Kostensenkungspotenzialen im verschärften Wettbewerb.

Schlüsselwörter

Logistik, Supply Chain Management, Prozessmapping, Supply Chain Map, SCOR-Modell, Wertstromkarte, Prozesskettenmodell, Wertschöpfungskette, Beanspruchung, Belastbarkeit, Prozessoptimierung, Unternehmensübergreifende Prozesse, Lean Management, Wettbewerbsvorteil, Materialfluss

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert verschiedene methodische Ansätze zur Beschreibung, Visualisierung und Analyse von Geschäftsprozessen im logistischen Umfeld, insbesondere innerhalb komplexer Supply Chains.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Mapping von Lieferketten, die Anwendung standardisierter Modelle wie SCOR, das Prozesskettenmodell nach Kuhn sowie die Durchführung von Value Stream Mappings.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, einen Überblick über Instrumente zur Prozesstransparenz zu geben, um Unternehmen die Möglichkeit zu eröffnen, Schwachstellen zu identifizieren und eine einheitliche „Sprache“ für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit zu entwickeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt deskriptive und vergleichende Analysen, indem sie verschiedene Mapping-Instrumente gegenüberstellt und deren praktische Anwendbarkeit sowie Vor- und Nachteile bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung von Portfoliomanagement in der Supply Chain, das SCOR-Modell, das Dortmunder Prozesskettenmodell und den praktischen Vergleich zwischen Value Stream Mapping und allgemeinem Process Mapping.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Supply Chain Controlling, Prozessmodellierung, Wertstromanalyse, Lieferkettenarchitektur und Logistikmanagement beschreiben.

Wie unterscheidet sich das Value Stream Mapping vom klassischen Process Mapping?

Das Value Stream Mapping fokussiert sich stärker auf die Verschwendungssuche über die gesamte Kette und kommt ohne komplexe EDV aus, während das Process Mapping eher einzelne Prozesse detailliert betrachtet.

Warum wird das SCOR-Modell als hierarchisch beschrieben?

Es ist hierarchisch, da es von der obersten Ebene der fünf Grundprozesse (Plan, Source, Make, Deliver, Return) über Prozesskategorien bis hin zu detaillierten Prozesselementen eine zunehmende Granularität bietet.

Welche Rolle spielt das Prozesskettenmodell nach Kuhn?

Es dient der Visualisierung von Schnittstellen, an denen Verantwortlichkeiten zwischen Abteilungen oder Unternehmen wechseln, und unterstützt damit die gezielte Reorganisation von Prozessen.

Warum ist eine einheitliche "Sprache" in Supply Chains wichtig?

Eine einheitliche Sprache minimiert Missverständnisse zwischen Supply Chain Partnern, ermöglicht erst eine gemeinsame Analyse und bildet die Grundlage für effizientes Prozessmanagement und Leistungsvergleiche.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Process Mapping
Subtitle
Beschreibung von Geschäftsprozessen
College
University of Applied Sciences Bremerhaven
Course
Supply Chain Management
Grade
1,3
Author
Dominik Nadolski (Author)
Publication Year
2009
Pages
14
Catalog Number
V140903
ISBN (eBook)
9783640507153
ISBN (Book)
9783640507009
Language
German
Tags
Value Stram Mapping Process Mapping Geschäftsprozesse Mapping Logisitk Balanced Scorecard SCOR SSC SCM VSM Prozesskostenrechnung Logistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominik Nadolski (Author), 2009, Process Mapping, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140903
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint