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Der Beginn einer Tragödie

Lyndon Johnson’s Entscheidung den Vietnamkrieg in einen Krieg mit aktiver Beteiligung von U.S. Truppen auszuweiten

Title: Der Beginn einer Tragödie

Term Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jonas Adalbert (Author)

History - Asia
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Nachdem der amerikanischen Bevölkerung durch die schockierenden Bilder der Tet – offensive, bei der auch die amerikanische Botschaft in Saigon am 31. Januar 1968 beschädigt worden war, die Lage in Vietnam klar wurde, sank das Vertrauen in Präsident Johnson rapide. Dabei wurde dem Präsidenten zum Verhängnis, dass er eine Verschleierungstaktik angewandt hatte, um seine „Great Society“ nicht zu gefährden. Die Bevölkerung war in dem Glauben gelassen geworden, in Vietnam würde alles im Sinne der Amerikaner laufen, dadurch war sie umso schockierter, als sie dann Bilder von Zerstörung und Chaos in den Medien sah. Zwar war die Tet - offensive eigentlich eine vernichtende Niederlage der Gegner der USA, weil sie schnell zurückgeworfen werden konnten und einen Großteil ihrer Männer verloren. Doch im Laufe der nächsten Wochen und auch Jahren kam, durch Veröffentlichungen in den Medien, wie etwa den „Pentagon Papers“, zu Tage, wie die Bevölkerung getäuscht worden war. Doch wem kann man die Schuld für die Eskalation in Vietnam geben? War Lyndon B. Johnson wirklich der bösartige Kriegstreiber und Täuscher, der die Schuld für den Vietnamkrieg trägt? ...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG ZUM THEMA:

2. DIE ESKALATION IN VIETNAM:

2.1.: DIE ENTSTEHUNG DER SITUATION IN VIETNAM ZUR ZEIT DES AMTSANTRITTS LYNDON JOHNSON’S:

2.2.: DIE GOLF VON TONKIN RESOLUTION:

2.3.: DIE ENTSCHEIDUNG ZUM KRIEG:

3. SCHLUSSBETRACHTUNG:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Präsident Lyndon B. Johnson bei der Eskalation des Vietnamkrieges und analysiert, inwieweit seine politischen Entscheidungen zur aktiven militärischen Beteiligung der USA durch interne Sachzwänge und das außenpolitische Klima des Kalten Krieges bedingt waren.

  • Der historische Kontext des Amtsantritts von Lyndon B. Johnson im Jahr 1963.
  • Die strategische Bedeutung der Dominotheorie und des Antikommunismus für die US-Außenpolitik.
  • Die Rolle der Golf von Tonkin Resolution als Legitimationsgrundlage für den Kriegseintritt.
  • Der Zielkonflikt zwischen innenpolitischen Reformprojekten ("Great Society") und militärischem Engagement.
  • Die Analyse der Entscheidungsprozesse vor der Entsendung regulärer US-Bodentruppen.

Auszug aus dem Buch

2.1.: Die Entstehung der Situation in Vietnam zur Zeit des Amtsantritts Lyndon Johnson’s:

Als der erfahrene und als guter Taktiker bekannte Lyndon Johnson am 22.November 1963 ungefähr 2 Stunden nach der Ermordung des sehr populären Präsidenten John F. Kennedy an die Macht kam, war ihm vermutlich noch nicht bewusst, was ihn durch die Vietnamproblematik in den nächsten Jahren erwarten würde, und dass die Ausweitung des Vietnameinsatzes, für die er sich entschied, ihn sein Amt kosten würde. Dadurch konnte er seine Vision der „Great Society“ nicht verwirklichen. Die USA hatten sich schon unter den Vorgängern Johnson’s immer weiter in die Vorgänge in Vietnam einbinden lassen. Nachdem die Differenzen zwischen den ehemaligen Verbündeten des 2. Weltkriegs, der Sowjetunion und den USA, nach 1945 immer größer und unüberwindbarer wurden, sahen sich die USA gezwungen, ihren Verbündeten Frankreich und Grossbritannien bei ihren Problemen in deren Kolonien zu helfen, um eine Expansion des Kommunismus in Asien zu verhindern.

Dieses Bestreben wurde, durch die Zündung einer Atombombe der Sowjetunion, und durch den Aufstieg Maos in China im Herbst 1949, verstärkt. Hierbei ergänzten sich koloniale Interessen mit dem Sicherheitsinteresse der USA. Im Sinne dieser Sicherheitsinteressen übernahmen die USA immer mehr Verantwortung im Bereich Französisch - Indochinas. Die finanzielle Unterstützung nahm genauso stetig zu wie die Unterstützung mit militärischer Ausrüstung, da die Franzosen so kurz nach dem zweiten Weltkrieg nicht in der Lage waren, erfolgreich gegen die von Ho Chi Minh angeführten Vietnamesen, die einen unabhängigen Staat für sich forderten, vorzugehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG ZUM THEMA: Diese Einleitung beleuchtet den Vertrauensverlust der US-Bevölkerung gegenüber Präsident Johnson nach der Tet-Offensive und fragt nach der historischen Verantwortung Johnsons für die Eskalation des Vietnamkrieges im Kontext der "Great Society"-Vision.

2. DIE ESKALATION IN VIETNAM: Dieses Kapitel analysiert den schleichenden Einstieg der USA in den Konflikt, angefangen bei den kolonialen Hinterlassenschaften über die Golf von Tonkin Resolution bis hin zum wachsenden militärischen Druck, der zur Entsendung von Bodentruppen führte.

2.1.: DIE ENTSTEHUNG DER SITUATION IN VIETNAM ZUR ZEIT DES AMTSANTRITTS LYNDON JOHNSON’S: Das Kapitel beschreibt das Erbe der US-Präsidenten Truman, Eisenhower und Kennedy in Vietnam sowie den wachsenden Antikommunismus, der die USA dazu zwang, Südvietnam als Bollwerk gegen eine Expansion zu stützen.

2.2.: DIE GOLF VON TONKIN RESOLUTION: Hier wird der Zwischenfall im Golf von Tonkin als politischer Wendepunkt dargestellt, der der Johnson-Administration die notwendige juristische Legitimation für eine direkte militärische Intervention gegen Nordvietnam verschaffte.

2.3.: DIE ENTSCHEIDUNG ZUM KRIEG: Dieser Abschnitt behandelt die ausweglose Lage Johnsons, der zwischen dem Wunsch, seine innenpolitischen Ziele zu schützen, und dem strategischen Druck der "Falken" in seinem Beraterkreis hin- und hergerissen war, was schließlich in der großangelegten Truppenentsendung endete.

3. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit resümiert, dass Johnson zwar die letztendliche Verantwortung trug, jedoch als Akteur in einem historisch gewachsenen System des Kalten Krieges handelte, in dem ihm kaum realistische Alternativen zur Verfügung standen.

Schlüsselwörter

Lyndon B. Johnson, Vietnamkrieg, Eskalation, Great Society, Kalter Krieg, Dominotheorie, Golf von Tonkin Resolution, Vietcong, Militärberater, Antikommunismus, Außenpolitik, Ho Chi Minh, USA, Bodentruppen, Pentagon Papers.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle von US-Präsident Lyndon B. Johnson im Vietnamkrieg, insbesondere den Entscheidungsprozess, der zur Eskalation und zur Entsendung regulärer US-Bodentruppen führte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der US-Verwicklung in Vietnam, der Bedeutung der Ideologie des Kalten Krieges und dem Konflikt zwischen innenpolitischen Reformzielen und außenpolitischem Handlungsdruck.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwieweit Johnson persönlich für die Ausweitung des Krieges verantwortlich gemacht werden kann oder ob er durch ein bestehendes politisches System und externe Krisen zu diesem Handeln gezwungen war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die sich primär auf die Auswertung von Quelleneditionen, Dokumenten aus den "Pentagon Papers" und relevanter Sekundärliteratur stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ausgangslage beim Amtsantritt Johnsons, die Analyse der Golf von Tonkin Resolution als Legitimationsbasis und den Entscheidungsprozess zur faktischen Kriegführung gegen Nordvietnam.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Lyndon B. Johnson, Vietnamkrieg, Dominotheorie, Great Society, Golf von Tonkin und die Eskalationsstrategie der USA.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der "Falken" auf Johnson?

Der Autor zeigt auf, dass Johnson innerhalb seines Beraterkreises stark durch konservative Stimmen ("Falken") unter Druck gesetzt wurde, die eine konsequente militärische Linie forderten, was Johnsons Handlungsspielraum erheblich einschränkte.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit über Johnsons Verantwortung?

Die Arbeit schlussfolgert, dass es zu einfach wäre, Johnson die alleinige Schuld zu geben, da er in einer Reihe von Präsidenten stand, die dem Antikommunismus und der Dominotheorie folgten.

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Details

Title
Der Beginn einer Tragödie
Subtitle
Lyndon Johnson’s Entscheidung den Vietnamkrieg in einen Krieg mit aktiver Beteiligung von U.S. Truppen auszuweiten
College
University of Tubingen  (Seminar für Zeitgeschichte)
Grade
2,3
Author
Jonas Adalbert (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V140991
ISBN (eBook)
9783640507177
ISBN (Book)
9783640507023
Language
German
Tags
Lyndon Johnson Vietnamkrieg Tonkin amerikanische Außenpolitik Tet Great Society amerikanischer Präsident
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jonas Adalbert (Author), 2008, Der Beginn einer Tragödie , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140991
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