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Hochbegabung: Modelle - Identifikationsmöglichkeiten - Förderung

Título: Hochbegabung: Modelle - Identifikationsmöglichkeiten - Förderung

Trabajo Escrito , 2006 , 32 Páginas

Autor:in: Julia Wenigmann (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Hochbegabung ist für viele Betroffene nicht - wie vielmals angenommen - ein Segen, sondern kann bei Nichterkennung erhebliche Folgen haben.
Die rechtzeitige Erkennung und das angemessene Fördern ist daher unumgänglich.
Diese Hausarbeit enthält neben Defintionen und Modellen der Hochbegabung auch Identifikationsmöglichkeiten und entsprechende Förderkonzepte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Hochbegabung

2.1. Ex-post-facto Definition

2.3. Prozentsatzdefinition

2.4. Marlands Definition

3. Modelle der Hochbegabung

3.1. Renzullis ‚Drei-Ringe-Modell’

3.2. Mönks’ ‚Triadisches Interdependenzmodell’:

3.3. ‚’Komponentenmodell der Talententwicklung’’ von Wieczerkowski & Wagner

3.4. Gagnés ‚Differenziertes Begabungs-Talent-Modell’:

3.5. Heller und Hanys ‚Münchener Modell’:

3.6. Sternbergs ‚Implizites pentagonales Modell’:

4. Identifizierung hochbegabter Kinder:

4.1. Formelle Verfahren

4.1.1. Intelligenztests

4.1.2. Kreativitätstests

4.1.3. Schulleistungstests

4.2. Informelle Verfahren

4.2.1. Lehrerurteile

4.2.2. Zensuren

4.2.3. Elternurteile

4.2.4. Selbstnominierung

4.2.5. Nominierung durch die Peer-Group

5. Verhalten hochbegabter Kinder

6. Probleme hochbegabter Kinder

6.1. Asynchronien

6.2. Der negative Pygmalion Effekt

6.3. Underachievement

7. Fördermöglichkeiten

7.1. Akzeleration

7.1.1. Vorzeitige Einschulung

7.1.2. Überspringen von Klassen

7.1.3. Individuelles beschleunigtes Durchlaufen von Klassen

7.1.4. Beschleunigtes Durchlaufen von Klassen als Gruppe

7.2. Enrichment

7.2.1. Pullout-Programme und Clustergruppierungen

7.2.2. Ressourcenzimmer und -lehrer

7.2.4. Spezialschulen und -klassen

7.3. Mischformen und weitere Förderungsmaßnahmen

7.3.1. Binnendifferenzierung

7.3.2. Hochbegabte als Betreuer von Mitschülern

7.3.3. Freistellung von der Schulpflicht

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis für das Thema Hochbegabung zu entwickeln, ausgehend von verschiedenen Definitionen und wissenschaftlichen Modellen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der Merkmale hochbegabter Kinder sowie der Identifizierung von typischen schulischen Schwierigkeiten, um daraus schließlich geeignete Diagnose- und Fördermöglichkeiten abzuleiten.

  • Grundlegende Definitionen und Klassifizierungen von Hochbegabung
  • Wissenschaftliche Erklärungsmodelle (z.B. Renzulli, Mönks, Gagné)
  • Methoden zur Identifizierung hochbegabter Kinder
  • Verhaltensweisen und spezifische Probleme wie Underachievement
  • Möglichkeiten der schulischen Begabtenförderung

Auszug aus dem Buch

3.1. Renzullis ‚Drei-Ringe-Modell’

Renzullis ‚Drei-Ringe-Modell’ entstand in den 70er Jahren und dient noch heute als Grundlage für Forschungsarbeiten und praktische Förderkonzepte. Er entwickelte sein Modell auf Grund von Ergebnissen psychologischer Begabtenforschung, welche ihm deutlich machten, dass Hochbegabung nicht allein durch überdurchschnittliche intellektuelle Fähigkeiten bedingt ist, sondern zusätzlich besondere Eigenschaften im Bereich der Kreativität und Motivation bedarf. Für Renzulli stand also fest, dass Hochbegabung durch eine Interaktion dieser drei Fähigkeitskomponenten, hohe intellektuelle Fähigkeiten, Kreativität und Motivation, entsteht. Diese Komponenten, von Renzulli als Cluster bezeichnet, müssen nicht in herausragender, doch aber überdurchschnittlicher Qualität vorhanden sein.

Renzulli beschreibt diese drei Komponenten folgendermaßen: ‚Hohe intellektuelle Fähigkeiten’ meint ein hohes Niveau in der Fertigkeit des abstrakten Denkens und Schlussfolgerns, des räumlichen Vorstellungsvermögens, des Erinnerns, sowie der sprachlichen Gewandtheit. Ferner sind Menschen hoher intellektueller Fähigkeiten zu guter situativer Anpassungsfähigkeit und schneller Informationsverarbeitung, sowie deren Zugriff in der Lage.

Spezielle Fertigkeiten in dem Bereich der intellektuellen Fähigkeiten sind die Begabung in einzelnen Bereichen, die Anwendung dieser in speziellen Gebieten, der Erwerb weiterer Arbeitstechniken, sowie letztlich die Fähigkeit der Informationsbewertung. Die Komponente der Motivation entspricht einem hohen Interessenniveau, Begeisterungsfähigkeit verbunden mit Ausdauer und Entschlossenheit. Ferner bedarf es hoher Maßstäbe und Kritikfähigkeit, welche Selbstbewusstsein voraussetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Auseinandersetzung mit der Thematik aus der Perspektive einer angehenden Grundschullehrkraft und skizziert den Aufbau der Arbeit.

2. Definition von Hochbegabung: Dieses Kapitel erörtert verschiedene Definitionsansätze wie die Ex-post-facto Definition, die IQ-Definition nach Terman sowie die Marlands Definition, um die Komplexität der Begriffsbestimmung aufzuzeigen.

3. Modelle der Hochbegabung: Es werden zentrale wissenschaftliche Modelle vorgestellt, darunter Renzullis Drei-Ringe-Modell, das Triadische Interdependenzmodell von Mönks und das Münchener Modell, welche den Einfluss von Umweltfaktoren und Begabungseigenschaften beleuchten.

4. Identifizierung hochbegabter Kinder: Das Kapitel differenziert zwischen formellen Testverfahren (Intelligenz-, Kreativitäts- und Schulleistungstests) und informellen Verfahren wie Lehrer- oder Elternurteilen zur Erkennung Hochbegabter.

5. Verhalten hochbegabter Kinder: Hier werden typische Verhaltensweisen und Tendenzen bei hochbegabten Kindern im frühkindlichen und Vorschulalter beschrieben.

6. Probleme hochbegabter Kinder: Das Kapitel thematisiert die Herausforderungen hochbegabter Kinder, insbesondere Asynchronien, den negativen Pygmalion-Effekt und das Phänomen des Underachievements.

7. Fördermöglichkeiten: Es werden verschiedene Strategien der Begabtenförderung erläutert, unterteilt in Akzeleration, Enrichment und ergänzende Mischformen.

8. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der frühzeitigen Identifizierung von Hochbegabung und den dringenden Bedarf an besserer Unterstützung durch Lehrkräfte zusammen.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Intelligenz, Kreativität, Motivation, Begabtenförderung, Underachievement, Akzeleration, Enrichment, Identifizierung, Diagnostik, Renzulli, Mönks, Schulleistung, Pädagogik, Begabungsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das komplexe Phänomen der Hochbegabung im Kontext der Grundschule, wobei Schwerpunkte auf Definitionen, Modellen, Identifikationsmethoden und Förderstrategien liegen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Modellbildung, die Herausforderungen bei der Diagnose, typische Problemfelder im Schulalltag sowie praxisorientierte Ansätze zur Förderung hochbegabter Kinder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, angehenden Lehrkräften ein besseres Verständnis für hochbegabte Kinder zu vermitteln, um Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und adäquate Lernangebote schaffen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche, ergänzt durch einen explorativen Erfahrungsbericht aus einem Elternforum, um die Theorie mit praktischen Beobachtungen zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Analyse von Begabungsmodellen, eine Darstellung diagnostischer Verfahren und eine detaillierte Diskussion schulischer Fördermaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Hochbegabung, Underachievement, Akzeleration, Enrichment und die pädagogische Identifizierung von Potenzialen aus.

Warum spielt die Rolle der Lehrkraft eine so zentrale Rolle?

Die Autorin betont, dass Lehrkräfte oft zu wenig Unterstützung erhalten, um die oft unentdeckte Hochbegabung hinter scheinbar auffälligem Verhalten oder Unterforderung zu erkennen.

Inwiefern wird der Bereich "Underachievement" kritisch betrachtet?

Underachievement wird nicht nur als schulische Minderleistung definiert, sondern als Folge mangelnder Passung zwischen individuellem Begabungspotenzial und dem schulischen Angebot, etwa durch Unterforderung.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Hochbegabung: Modelle - Identifikationsmöglichkeiten - Förderung
Universidad
University of Duisburg-Essen
Autor
Julia Wenigmann (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
32
No. de catálogo
V141312
ISBN (Ebook)
9783640504251
ISBN (Libro)
9783640504329
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hochbegabung Förderkonzepte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julia Wenigmann (Autor), 2006, Hochbegabung: Modelle - Identifikationsmöglichkeiten - Förderung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141312
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