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Berufsbildungssystem Österreich

Titre: Berufsbildungssystem Österreich

Dossier / Travail , 2008 , 17 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Mario Hartmann (Auteur)

Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle
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In dieser Ausarbeitung setze ich mich mit dem Berufsbildungssystem in Österreich auseinander. Die Primar- und Sekundarstufe I werden lediglich sekundär behandelt. Das Hauptaugenmerk dieser Hausarbeit ist auf das berufliche Bildungssystem in Österreich gerichtet.
Die Ausarbeitung soll einen kleinen Überblick über das österreichische Modell bieten und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da dies nur sehr eingeschränkt im Rahmen dieser Hausarbeit möglich ist.
Die Debatte um die Vergleichbarkeit und Vereinheitlichung der europäischen Bildungssysteme trägt zu einer intensiven Überprüfung der einzelnen Bildungssysteme in den EU-Staaten bei. Es werfen sich die Fragen auf: Welches System ist das Beste? Gibt es momentan ein Bildungssystem, das sich auf alle EU-Staaten übertragen lässt?
Diese Fragen sind nur schwer zu beantworten, zumal jeder Staat versucht, das eigene Bildungssystem weiterhin zu behalten oder gar für die Europäische Union durchzusetzen. Dennoch sollte das Bewusstsein in den Köpfen der Bürger für ein einheitliches Bildungssystem geweckt werden. Die Brügge-Initiative und der Bologna-Prozess zeigen, dass es ein einheitliches System der Abschlüsse in naher Zukunft geben wird, dies allerdings von denjenigen, die es am intensivsten betrifft, den Bürgern, nur bedingt wahrgenommen wird.
Die zu langen Ausbildungszeiten, bis zum Eintritt in den Arbeitsmarkt, werden in Deutschland beklagt. Der internationale Vergleich zeigt, dass viele Staaten eine kürzere Schul- und Ausbildungszeit vorweisen können.
Ist das österreichische Modell dem deutschen diesbezüglich voraus?
In Deutschland wird zwischen Allgemein- und Berufsbildung unterschieden. Die Struktur des dualen Systems in der BRD, trägt zu dieser Unterscheidung bei. Ist Berufliche Bildung nicht auch ein Stück weit Allgemeinbildung? Sollte man gänzlich zwischen diesen beiden Bildungswegen unterscheiden?
Durch die Referierung über das österreichische Bildungssystem im Rahmen des Seminars, habe ich einen kleinen Einblick in das System erlangen können.
Aufgrund der gewonnenen Eindrücke kam ich zu folgender Schlussfolgerung:
Das duale Ausbildungssystem in der BRD stellt entgegen dem österreichischen Modell eine Sackgasse für die Auszubildenden dar.
Das Berufsbildungssystem in Österreich werde ich, unter der Prämisse dieser These und aufgrund der vorangegangenen Leitfragen, im Rahmen der Hausarbeit untersuchen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil

Grundstruktur

Die Struktur des österreichischen Bildungssystems

- Primarbereich und Sekundarstufe I

Sekundarstufe II

- Allgemeinbildende höhere Schule (AHS)/Oberstufe

Berufliches Bildungswesen

- Die Polytechnische Schule

Die berufliche Erstausbildung

- Das duale Ausbildungssystem

- Doppellehre

Berufliche Vollzeitschulen

- Berufsbildende mittlere Schulen (BMS)

- Berufsbildende höhere Schulen (BHS)

- Stellenwert der Berufsausbildung

- Akzeptanz der Abschlüsse auf dem Arbeitsmarkt

III. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das österreichische Berufsbildungssystem unter der zentralen Forschungsfrage, ob dieses Modell gegenüber dem deutschen dualen System Vorteile bietet und inwiefern es eine Sackgasse für Auszubildende vermeidet.

  • Grundlegende föderale und wirtschaftliche Struktur Österreichs
  • Differenzierung zwischen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulwegen
  • Die Bedeutung der Doppelqualifikation (berufliche Bildung plus Hochschulreife)
  • Vergleich der Leistungsfähigkeit und Akzeptanz des dualen Systems gegenüber Vollzeitschulen

Auszug aus dem Buch

Berufsbildende höhere Schulen (BHS)

Die berufsbildenden höheren Schulen entstanden aus dem Bildungsdefizit der AHS im wirtschaftlichen Sektor. Sie bilden bis zum Niveau des Ingenieurtechnikers oder des mittleren Managements aus. Die BHS hat die Aufgabe, den Schülern eine höhere allgemeine und fachliche Bildung zu vermitteln, die sie zur Ausübung eines gehobenen Berufs befähigt und sie zugleich zur Hochschulreife zum Studium an Universitäten führt (Doppelqualifikation). Die unterschiedlichen Berufszweige umfassen planerisch-konstruktive, disponierende und beratende Aufgaben. Die Erlangung der Doppelqualifikation und die damit verbundenen guten Berufsaussichten wissen die österreichischen Schüler zu schätzen. Von den Abiturienten eines Jahrgangs kommen rund 55 % aus den BHS und nur 45 % aus der AHS. Die BHS stellt somit eine starke Konkurrenz zu den AHS dar.

Voraussetzung für den Besuch der BHS ist der erfolgreiche Abschluss der achten Schulstufe (Ausnahmeregelungen bestehen). In besonderen Fällen muss eine Aufnahmeprüfung abgelegt werden.

Die Lehrpläne sehen zu je einem Drittel allgemeinbildende, fachtheoretische und fachpraktische Unterrichtsgegenstände (Werkstätten, Labors, Küchen) vor. Die Ausbildung umfasst fünf Schulstufen in Vollzeitunterricht und endet mit der Reife- und „Diplomprüfung“. Diese Diplomprüfung hat allerdings nicht den umfangreichen Charakter wie der universitäre Diplomabschluss in der BRD.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der europäischen Bildungsdebatte ein und stellt die Relevanz des österreichischen Modells für den Vergleich mit dem deutschen Bildungssystem heraus.

II. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die föderale Struktur Österreichs, die verschiedenen Schultypen von der Primarstufe bis zur beruflichen Erstausbildung sowie die Akzeptanz und den Stellenwert dieser Abschlüsse auf dem Arbeitsmarkt.

III. Schluss: Das Fazit resümiert, dass das österreichische System durch die Berufsreifeprüfung und Doppelqualifikationsmöglichkeiten eine hohe Flexibilität bietet und eine Alternative zum starren deutschen System darstellen kann.

Schlüsselwörter

Österreich, Bildungssystem, Duale Ausbildung, Berufsbildende höhere Schulen, Berufsbildende mittlere Schulen, AHS, Doppelqualifikation, Berufsreifeprüfung, Facharbeiter, Lehrberufe, Berufsschule, Sekundarstufe, Polytechnische Schule, Europäisierung, Arbeitsmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und dem Vergleich des österreichischen Berufsbildungssystems im Kontext der europäischen Bildungsdebatte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die duale Ausbildung, die berufsbildenden mittleren (BMS) und höheren Schulen (BHS) sowie deren jeweilige Verzahnung mit der Allgemeinbildung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob das österreichische Modell dem deutschen System überlegen ist und ob es durch seine Struktur Sackgassen für Auszubildende besser vermeidet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse und einen systematischen Vergleich von Bildungswegen auf Basis offizieller Statistiken und bildungstheoretischer Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Behandelt werden die föderalen Rahmenbedingungen, die Schulstrukturen (Sekundarstufe I & II), das duale System, die verschiedenen berufsbildenden Schultypen und deren gesellschaftlicher Stellenwert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die Doppelqualifikation, das duale Ausbildungssystem und die berufsbildenden höheren Schulen (BHS).

Warum wird die Polytechnische Schule oft als Sammelbecken bezeichnet?

Da sie weder einen Abschluss noch eine Aufnahmeprüfung voraussetzt, wird sie von vielen Eltern kritisch gesehen und oft nur gewählt, wenn keine weiterführende Schule besucht wird.

Was macht den Erfolg der BHS aus?

Der Erfolg der BHS begründet sich in der Doppelqualifikation: Sie ermöglicht den direkten Berufseinstieg auf gehobener Ebene und bietet gleichzeitig die allgemeine Hochschulreife.

Welche Bedeutung hat die Berufsreifeprüfung?

Sie gilt als entscheidendes Instrument, das die Lehre formal einer berufsbildenden Schule gleichwertig macht und den Zugang zu Universitäten und Fachschulen eröffnet.

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Résumé des informations

Titre
Berufsbildungssystem Österreich
Université
University of Kassel
Note
1,5
Auteur
Mario Hartmann (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
17
N° de catalogue
V141537
ISBN (ebook)
9783640509973
ISBN (Livre)
9783640510214
Langue
allemand
mots-clé
Hausarbeit Berufsbildungssystem Österreich Bildungssystem Vergleich Deutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mario Hartmann (Auteur), 2008, Berufsbildungssystem Österreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141537
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Extrait de  17  pages
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