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Kinder zwischen "Stubenhocken" und Straßenspiel: Wann spielen Kinder draußen?

Título: Kinder zwischen "Stubenhocken" und Straßenspiel: Wann spielen Kinder draußen?

Trabajo Escrito , 2004 , 18 Páginas , Calificación: erfreuliche Leistung

Autor:in: Petra Brüning (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Die ökologische Psychologie setzt sich mit den Mensch-Umwelt-Beziehungen auseinander. Sie wirft sowohl die Frage auf, inwiefern der Mensch seine Umwelt beeinflusst, als auch, welchen Einfluss die Umwelt auf den Menschen ausübt. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf den Bereich der Kindheit und erörtert durch den Vergleich empirischer Untersuchungen die Frage, inwieweit die Wohnumgebung Einfluss darauf hat, ob ein Kind außerhäusliche Plätze aufsucht oder sich eher im Hause aufhält und inwiefern das Aufsuchen des einen Ortes den anderen Ort ausschließt, das heißt, ob die Anzahl der innerhäuslichen Tätigkeiten wie das Fernsehgucken mit der Häufigkeit außerhäuslichen Spielens negativ korreliert.
Zu Beginn wird aufgezeigt, was der außerhäusliche Spielraum von Kindern, der „home range“ (Flade 1993), darstellt und welche Räume er umfasst. Unter welchen Bedingungen wird er aufgesucht bzw. nicht aufgesucht und inwiefern ist er für die kindliche Entwicklung wichtig?
Der innerhäusliche Tätigkeitsbereich des Kindes umfasst unter anderem das Fernsehen. Im zweiten Teil der Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, von welchen Faktoren die Häufigkeit und die Ausdauer des Fernsehguckens abhängen, und wozu erhöhter Fernsehkonsum führt. Macht er aus Kindern „Stubenhocker“?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das außerhäusliche Territorium

2.1 Welche Räume umfasst das außerhäusliche Territorium?

2.2 Wann wird die Wohnumgebung genutzt bzw. nicht genutzt?

3. Stubenhocker und Fernsehgucker?

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht aus der Perspektive der ökologischen Psychologie den Einfluss der Wohnumgebung auf das außerhäusliche Spielverhalten von Kindern und analysiert, inwieweit Faktoren wie Wohnort, Alter und Freizeitgestaltung mit der Tendenz zu einem erhöhten Medienkonsum korrelieren.

  • Bedeutung des "home range"-Konzepts für die kindliche Entwicklung
  • Einfluss der Wohnumgebung auf die Aneignung von Außenräumen
  • Die Rolle von "Verinselung" und Institutionalisierung in der Kindheit
  • Zusammenhang zwischen Langeweile, Spielmöglichkeiten und Fernsehkonsum
  • Stadt-Land-Vergleiche hinsichtlich der Nutzung von Spielräumen

Auszug aus dem Buch

2. Der außerhäusliche Territorium

Bevor ich auf die konkreten außerhäuslichen Spielräume eingehen und mögliche Gründe für ein Aufsuchen bzw. Nicht-Aufsuchen aufzeigen werde, soll dargelegt werden, wozu der Spielraum dient, welche Funktionen er hat.

Der Spielraum bzw. das Territorium des Kindes erstreckt sich von der Wohnung, der näheren Wohnumgebung bis hin – mit zunehmendem Alter - zu öffentlichen Plätzen. Im Unterschied zum personal space besteht eine kontinuierliche Verbindung zwischen dem Kind und dem Raum, auch außerhalb der Zeiten, in denen das Kind den Raum aufsucht. Diese Verbindung führt zu einer Ortsidentität. Das heißt, das Kind oder die Person identifiziert sich mit dem Gebiet, dem Spielraum, den es aufsucht, wobei die Ortsidentität der Aufrechterhaltung der eigenen Identität dient (Miller, 1990, S. 334-335).

Weiterhin führt die Raumaneignung zur Umweltkontrolle. Wer über ein Territorium verfügt, hat eine Kontrolle über den Zugang zu seinem Raum. Das heißt, er kann bestimmen, mit wem und wann er interpersonale Kontakte haben möchte (Silbereisen & Noack, 1990, S. 380). Es kommt zu einer engen „Verknüpfung des mit Privatheit bezeichneten Zustands der Umweltkontrolle mit einer positiven Selbstbewertung“ (Silbereisen & Noack, 1990, S. 380).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert Mensch-Umwelt-Beziehungen und untersucht den Einfluss der Wohnumgebung auf das Spielverhalten von Kindern sowie die Korrelation zwischen Mediennutzung und außerhäuslichen Aktivitäten.

2. Das außerhäusliche Territorium: Dieses Kapitel erläutert die Funktionen des kindlichen Territoriums ("home range") und diskutiert, wie Identitätsbildung und Umweltkontrolle durch Raumaneignung geprägt werden.

2.1 Welche Räume umfasst das außerhäusliche Territorium?: Es wird das Konzept des "home range" definiert und die Bedeutung der Straßen sowie die zunehmende "Verinselung" von Spielräumen durch Institutionalisierung kritisch beleuchtet.

2.2 Wann wird die Wohnumgebung genutzt bzw. nicht genutzt?: Hier werden die Einflussfaktoren auf den kindlichen Aktionsradius wie Alter, Geschlecht und Wohnortbeschaffenheit sowie Barrieren für die Territoriumsausweitung analysiert.

3. Stubenhocker und Fernsehgucker?: Das Kapitel untersucht die Frage, ob hohe Mediennutzung mit einer Abnahme sportlicher Aktivitäten oder des Spielens im Freien korreliert und ob dadurch das Phänomen des "Stubenhockers" entsteht.

4. Schluss: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Wohnumgebung als zentraler Faktor für die kognitive, soziale und motorische Entwicklung von Kindern fungiert und eng mit elterlichen Einflussnahmen verwoben ist.

Schlüsselwörter

Ökologische Psychologie, Kindheit, home range, Wohnumgebung, Raumaneignung, Verinselung, Spielraum, Stubenhocker, Fernsehkonsum, Sozialisation, Umweltkontrolle, Ortsidentität, Aktionsradius, Freiraum, Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie sich die räumliche Umwelt eines Kindes auf dessen Spielverhalten und Entwicklung auswirkt und inwieweit Faktoren der Wohnumgebung das Aufsuchen von Außenräumen fördern oder hemmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Konzept des "home range" (Streif- und Spielraum), der Bedeutung der Wohnumgebung für die kindliche Autonomie und der Wechselwirkung zwischen Medienkonsum und Outdoor-Aktivitäten.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch einen Vergleich empirischer Untersuchungen zu klären, inwieweit die Wohnumgebung bestimmt, ob Kinder draußen spielen, und ob dies mit einem veränderten Konsumverhalten bei Medien korreliert.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt die Methode der Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener empirischer Studien zur ökologischen Psychologie, um Erkenntnisse über die Lebenswelten von Kindern zusammenzuführen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Im Hauptteil werden Funktionen des Territoriums, die Bedeutung von Straßen und Spielplätzen, die Auswirkungen einer "Verinselung" von Lebensräumen sowie die Korrelation zwischen Langeweile, Mediennutzung und Spielverhalten detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben der ökologischen Psychologie die Konzepte der Raumaneignung, des "home range", der Verinselung der Kindheit, der Wohnumgebungsqualität und der sozialen Partizipation.

Wie definiert die Autorin den Begriff "Verinselung"?

Unter "Verinselung" versteht die Autorin, dass der zusammenhängende Streifraum eines Kindes zunehmend durch räumlich getrennte, institutionalisierte Orte ersetzt wird, die eine stärkere Planung erfordern und oft den elterlichen Fahrdienst voraussetzen.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen Stadt- und Dorfkindern?

Der Vergleich zeigt, dass Kinder auf dem Land oft einen ungestörteren "home range" besitzen, während in Städten Verkehr und mangelnde Attraktivität der Wohnumgebung eher zu einer Einschränkung des Aktionsradius und zu einer Flucht in andere Beschäftigungen führen können.

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Detalles

Título
Kinder zwischen "Stubenhocken" und Straßenspiel: Wann spielen Kinder draußen?
Universidad
University of Hagen
Curso
Räumliches Verhalten
Calificación
erfreuliche Leistung
Autor
Petra Brüning (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
18
No. de catálogo
V141710
ISBN (Ebook)
9783640506538
ISBN (Libro)
9783640506361
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mensch-Umwelt-Beziehungen Einfluss der Wohnumgebung außerhäuslicher Spielraum kindliche Entwicklung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Petra Brüning (Autor), 2004, Kinder zwischen "Stubenhocken" und Straßenspiel: Wann spielen Kinder draußen?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141710
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