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Humankapital. Brain Drain und Brain Gain

Titre: Humankapital. Brain Drain und Brain Gain

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 10 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Jan Sachau (Auteur)

Gestion d'entreprise - Ethique commerciale, Ethique économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Wahl zum Unwort des Jahres 2004 hat gezeigt, welch große Bedeutung und welch großes öffentliches Interesse das Wort „Humankapital“ erreicht hat. Die hitzige Debatte und der Streit zwischen Ökonomen auf der einen Seite und Sprachwissenschaftlern auf der anderen Seite über diese Wahl zeigt wie kontrovers „Humankapital“ verstanden wird.
Humankapital mache Menschen „zu nur noch ökonomisch interessanten Größen“ heißt es in der Begründung der Jury. Ökonomen hingegen sehen in dem Begriff „den Erfolgsfaktor, die Ressourcen und das Potential, welches maßgeblich den wirtschaftlichen Erfolg einer Volkswirtschaft determiniert“.
Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Einflüsse und Auswirkungen des Brain Drain auf die Sender- sowie die Empfängerländer. Desweiteren werden die Theorien des Brain Gain erfasst und analysiert. Möglichkeiten der Begrenzung des Brain Drain werden ebenfalls aufgezeigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Humankapitalzufluss in den Industrieländern

3. Brain Drain in den Herkunftsländern

4. Brain Gain in den Herkunftsländern

5. Möglichkeiten zur Begrenzung des Brain Drain

6. Fazit

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Auswirkungen globaler Migrationsbewegungen hochqualifizierter Arbeitskräfte, analysiert im Kontext des Humankapital-Begriffs die Dynamiken von Brain Drain und Brain Gain und erörtert politische Strategien zur Steuerung dieser Migrationsströme.

  • Bedeutung von Humankapital für das Wirtschaftswachstum
  • Analyse der Migrationsursachen (Push- und Pull-Faktoren)
  • Ökonomische Folgen der Abwanderung Hochqualifizierter für Herkunftsländer
  • Potenzielle Vorteile der Migration (Brain Gain) und Rückkehreffekte
  • Politische Lösungsansätze zur Begrenzung negativer Migrationseffekte

Auszug aus dem Buch

3. Brain Drain in den Herkunftsländern

Zunächst stellt sich die Frage, was genau Menschen (insbesondere hochqualifizierte) dazu bewegt ihr Heimatland zu verlassen und eine neue, unter Umstände völlig fremde Umgebung als Lebensmittelpunkt zu wählen. In der Literatur wird hier zwischen „push-„ und „pull Faktoren“ unterschieden. Als „push-Faktoren“ gelten Krieg oder politische Tyrannei, Armut bzw. wirtschaftliche Not, relative Überbevölkerung und Erwerbslosigkeit, Umweltzerstörung und Naturkatastrophen sowie die Erosion traditioneller Weltanschauungen und Lebensstile. Diese Faktoren führen also dazu, dass ein Migrant sich entscheiden könnte sein Heimatland zu verlassen. Es kann jedoch auch Gründe für die Migration geben, die nicht im Heimatland sondern im Ausland liegen. Diese werden „pull-Faktoren“ genannt und haben folgende Gestalt: politische und wirtschaftliche Stabilität im Vergleich zum Heimatland, Nachfrage der Industrieländer nach Arbeitskräften, höhere Verdienstmöglichkeiten und besserer Zugang zu Bildungseinrichtungen. Weitere Anziehungsfaktoren können auch bereits vorhandene Netzwerke emigrierter Landsleute und Verwandtschaft im Ausland sein.

Das Auswandern von Bevölkerung hat natürlich Auswirkungen auf die volkswirtschaftlichen Strukturen des Herkunftslandes. Betrachtet man die Abwanderung geringqualifizierter Bevölkerungsschichten so kann sich diese positiv auf die Verminderung von Armut im Herkunftsland auswirken. Da auch die Familien der Geringqualifizierten selbst meist in Armut leben, können diese direkt davon profitieren, wenn die Auswanderer Rücküberweisungen an ihre daheimgebliebenen Familien tätigen. Rücküberweisungen tragen in vielen Ländern der Welt stark zur Armutsreduzierung bei. Ein weiterer positiver Effekt durch die Auswanderung Geringqualifizierte ist die Abnahme des Drucks auf den Arbeitsmarkt. Arbeitslosigkeit wird reduziert und Löhne steigen durch das geringe Angebot an geringqualifizierten Arbeitskräften.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die kontroverse Bedeutung des Begriffs Humankapital und identifiziert diesen als zentrale Ressource für das Wachstum moderner Volkswirtschaften.

2. Humankapitalzufluss in den Industrieländern: Dieses Kapitel analysiert aktuelle Strategien zur Anwerbung hochqualifizierter Arbeitskräfte in Deutschland und der EU sowie den Wettbewerbsvorteil der USA.

3. Brain Drain in den Herkunftsländern: Hier werden die Ursachen für Migration (Push- und Pull-Faktoren) sowie die negativen Auswirkungen der Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte auf die Herkunftsländer untersucht.

4. Brain Gain in den Herkunftsländern: Das Kapitel beleuchtet positive Effekte der Migration, wie den Anstieg des Bildungsniveaus im Heimatland durch Migrationsanreize, Wissenszirkulation und Rücküberweisungen.

5. Möglichkeiten zur Begrenzung des Brain Drain: Es werden internationale Lösungsansätze vorgestellt, um negative Effekte der Abwanderung einzudämmen und die Vorteile für alle beteiligten Länder zu fördern.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Risiken und Chancen von Brain Drain und Brain Gain zusammen und resümiert die behandelten Ansätze.

7. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen zur Unterstützung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Humankapital, Brain Drain, Brain Gain, Migration, Hochqualifizierte, Push-Faktoren, Pull-Faktoren, Wirtschaftswachstum, Fachkräftemangel, Blue-Card, Rücküberweisungen, Wissenszirkulation, Humankapitalbildung, OECD, Zuwanderungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem ökonomischen Phänomen der Migration von hochqualifizierten Arbeitskräften und deren Auswirkungen auf Herkunfts- und Zielländer.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Bestimmungsfaktoren von Migration, die Folgen des Brain Drain für Entwicklungsländer, das Potenzial des Brain Gain sowie politische Steuerungsinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die Risiken und Chancen von Brain Drain und Brain Gain zu geben und Lösungsansätze für eine bessere Steuerung der Migrationsströme aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit humankapitaltheoretischen Ansätzen und einer Analyse aktueller Statistiken sowie entwicklungsökonomischer Literatur.

Was steht im Hauptteil im Mittelpunkt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der Humankapitalabwanderung, vergleicht Strategien zur Fachkräftegewinnung (z.B. Blue-Card, Green Card) und diskutiert Gegenmaßnahmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind Humankapital, Brain Drain, Brain Gain, Migration, Wissenszirkulation und Fachkräftemangel.

Wie wirkt sich die Abwanderung von Ärzten auf afrikanische Länder aus?

Die Abwanderung führt zu einem massiven Fachkräftemangel, der eine flächendeckende Gesundheitsversorgung nahezu unmöglich macht und laut der Arbeit mit erhöhten Sterblichkeitsraten korreliert.

Warum ist das US-amerikanische Modell für die Autorin beachtlich?

Die USA profitieren als attraktives Einwanderungsland nicht nur von hohem Humankapitalzufluss, sondern leiden im Gegensatz zu europäischen Nationen nicht unter einer defizitären Fertilitätsrate.

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Résumé des informations

Titre
Humankapital. Brain Drain und Brain Gain
Université
University of Hamburg  (Department of Economics)
Cours
Seminar Humankapital
Note
2,0
Auteur
Jan Sachau (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
10
N° de catalogue
V141928
ISBN (ebook)
9783640533343
ISBN (Livre)
9783640533442
Langue
allemand
mots-clé
Brain Gain Brain Drain Humankapital Entwicklungsländer Mikroökonomie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jan Sachau (Auteur), 2009, Humankapital. Brain Drain und Brain Gain, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141928
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Extrait de  10  pages
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